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Letzte Änderung für Artikel Bistum Augsburg: 25.01.2006 16:06

Bistum Augsburg

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Karte des Bistums
Karte des Bistums Augsburg
Basisdaten
Bischof : Dr. Walter Mixa seit 01.10.2005
Weihbischöfe :

1. Dr. Dr. Anton Losinger
2. Josef Gr√ľnwald
Max Ziegelbauer ( emeritiert )
Rudolf Schmid ( emeritiert )

Generalvikar :
Erzbistum : M√ľnchen-Freising
Dekanate : 35
Pfarreien : 1201
Fläche : 13.250 km km²
Katholiken : 1,46 Mio.
Anteil: 74%
Anschrift: Fronhof 4
86152 Augsburg
Website: www.bistum-augsburg.de
E-Mail-Adresse: info@bistum-augsburg.de

Das Bistum Augsburg (lat. Dioecesis Augustanus Vindelicorum) ist eine Di√∂zese im S√ľdwesten von Bayern. Gr√∂√üte St√§dte im Bistum sind Augsburg, im S√ľden Kempten (Allg√§u) und im Westen Neu-Ulm. Die Di√∂zese umfasst so weite Teile des bayerischen Regierungsbezirkes Schwaben, aber auch Teile des altbayerischen Gebietes √∂stlich des Lechs.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Geschichte des Bistums

Augusta Vindelicum (Augsburg) war als Hauptstadt der r√∂mischen Provinz Raetia secunda auch ein Ort, in den durch das r√∂mische Imperium schon vereinzelt erste Christen kamen. Die Bistumspatronin St. Afra war die erste bekannte Glaubenszeugin, die f√ľr ihren Glauben von R√∂mern Anfang des 4.Jahrhunderts hingerichtet wurde. Der Apostel des Allg√§us, der Hl. Magnus verbreitete im 8. Jahrhundert verst√§rkt das Christentum im Gebiet des heutigen Bistums.

Unter Bischof Simpert , einem weiteren Bistumspatron, entstanden um das Jahr 800 Zentren der Kultur wie beispielsweise die Benediktinerabteien Benediktbeuern, Wessobrunn oder Ottobeuren. Auch St. Ulrich prägte ca. hundert Jahre später das Bistum und die Geschichte, in die er vor allem durch die Schlacht auf dem Lechfeld im Jahre 955 einging.

1530 wird in Augsburg auf dem Reichstag die Spaltung zwischen der katholischen und der evangelischen Kirche besiegelt. Kurze Zeit sp√§ter entstand unter der Leitung des Jesuitenpaters Petrus Canisius in Dillingen 1549 eine katholische Reformuniversit√§t, die weit √ľber die Bistumsgrenzen hinaus bekannt wurde.

Die Wieskirche
Die Wieskirche
Im Zeitalter des Barock entwickelte sich im S√ľden des Bistums die Bl√ľtezeit f√ľr Baumeister , Stukkateure und Maler . Bis heute pr√§gen die damals entstandenen unz√§hligen Kloster- und Pfarrkirchen den S√ľden des Bistums und wurden auch Namensgeber des sogenannten Pfaffenwinkels. Beispiele hierf√ľr die Baumeister der Wessobrunner Schule, das Marienm√ľnster bei Die√üen, die Kl√∂ster Benediktbeuern und St. Ottilien oder Wallfahrtskirchen wie die Wieskirche bei Steingaden, die heute zum Weltkulturerbe geh√∂rt.

Wenig später wurde die Kirche in der Säkularisation enteignet. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Diözese Augsburg neu geordnet. Die Bistumsgrenzen ändern sich und in vielen katholischen Vereinen engagierten sich immer mehr Laien in der Kirche. Auch Ordensgemeinschaften bekamen in dieser Zeit einen großen Zuwachs.

Fr√ľhere Bisch√∂fe

Viktor Josef Dammertz (11.10.03)
Viktor Josef Dammertz (11.10.03)
  • Die Legende von St. Afra berichten von einem Bischof Narzissus in Augsburg
  • Bischof Wikterp war der erste, der von Historikern geschichtlich gesichert werden konnte.
  • St. Simpert ist dritter Schutzpatron f√ľr Stadt und Bistum Augsburg
  • St. Ulrich, auch als Ulrich I. bekannt, hatte gro√üen Anteil am Sieg √ľber die die Ungarn bei der Schlacht auf dem Lechfeld.
  • Unter Bischof Burkhard von Ellerbach verlor das Amt des Bischofs fast seine gesamte weltliche Macht
  • Bischof Sigmund Franz wurde 1646 ohne Weihe Bischof von Augsburg

Aktuell

Zuletzt f√ľhrte seit seiner Ernennung im Jahr 1992 Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz OSB als 70. Di√∂zesan bischof das Bistum Augsburg. Mit dem Erreichen des 75. Lebensjahres am 8. Juni 2004 nahm Papst Johannes Paul II. das R√ľcktrittsgesuch des Augsburger Bischofs Dammertz an. Danach verwaltete Weihbischof Josef Gr√ľnwald als Di√∂zesanadministrator das Bistum. Am 16. Juli 2005 ernannte Papst Benedikt XVI. den bisherigen Eichst√§tter Bischof Walter Mixa zum 60. Nachfolger des Hl. Ulrich. Er wurde am 1. Oktober 2005 feierlich in sein Amt eingef√ľhrt und ist somit neuer Ordinarius des Bistums Augsburg.

Siehe auch: Liste der Bischöfe von Augsburg

Patrone

Bistumspatrone sind der Heilige Bischof Ulrich, die Heilige Afra und der Heilige Bischof Simpert .

Domkapitel

Domherren in Augsburg sind derzeit Dompropst Weihbischof Josef Gr√ľnwald, Domdekan Pr√§lat Konstantin Kohler, Pr√§lat Dr. Dietmar Bernt, Pr√§lat Konrad H√∂lzl, Dompfarrer , Pr√§lat Josef Heigl, Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger, Pr√§lat Dr. Bertram Meier, Msgr . Peter C. Manz, Dr. theol. Wolfgang Hacker, Msgr. Franz-Reinhard Daffner,

Als Domkapitulare im Ruhestand sind: Apost. Protonotar Georg Beis, Prälat Andreas Baur, Prälat Heinrich Eudenbach, Prälat Wolfgang Klieber und Prälat Univ.-Prof. Dr. theol. Georg Schmuttermayr.

Bistumsgliederung

Das Bistum Augsburg ist dem Erzbistum M√ľnchen-Freising als Suffraganbistum zugeordnet. Die Di√∂zese besteht aus 1.201 Pfarreien , die in 35 Dekanate unterteilt sind, die wiederum in acht so genannten Di√∂zesanregionen wie folgt zusammengefasst sind:

Region I (Augsburg)

  • Augsburg-Mitte
  • Augsburg-Ost
  • Augsburg-S√ľd
  • Augsburg-West
  • Aichach
  • Meitingen
  • Schwabm√ľnchen
  • Dinkelscherben
  • Friedberg

Region II (Weilheim - Oberland)

  • Landsberg am Lech
  • Die√üen
  • Starnberg
  • Schongau
  • Weilheim
  • Benediktbeuern

Region III (Kaufbeuren - Ostallgäu)

  • Kaufbeuren
  • Marktoberdorf
  • F√ľssen

Region IV (Kempten - Oberallgäu - Lindau)

  • Kempten
  • Lindau
  • Sonthofen

Region V (Memmingen - Unterallgäu)

  • Memmingen
  • Ottobeuren
  • Mindelheim

Region VI (Neu-Ulm - G√ľnzburg)

  • Neu-Ulm
  • Illertissen
  • G√ľnzburg
  • Krumbach

Region VII (Donau-Ries)

  • N√∂rdlingen
  • Donauw√∂rth
  • Rain am Lech
  • H√∂chst√§dt
  • Dillingen an der Donau

Region VIII (Altbayern)

  • Neuburg an der Donau
  • Schrobenhausen
  • Pfaffenhofen

Bildung

Schulwerk

In der Di√∂zese gibt es ein Schulwerk, das als Tr√§ger kirchlicher Schulen in der Di√∂zese fungiert und mit anderen staatlichen Schulen zusammen arbeitet. Zur Zeit sind zehn Gymnasien, 20 Realschulen und sieben Fachakademien und Berufsfachschulen in seiner Tr√§gerschaft. Verwaltungsm√§√üig zugeordnet sind dem Schulwerk auch die Augsburger Domsingknaben, die Fachakademie f√ľr Gemeindepastoral in Neuburg a. d. Donau und die Franz-von-Assisi-Schule, eine Katholische Freie Volksschule in Augsburg.

Hochschulen

Auch eine Ausbildung im Hochschulbereich ist in der Diözese Augsburg möglich. Folgende Einrichtungen finden sich innerhalb des Bistums.

  • Universit√§t Augsburg - Katholisch-Theologische Fakult√§t
  • Philosophisch-Theologische Hochschule der Salesianer Don Boscos , Benediktbeuern
  • Die Abteilung der Katholischen Stiftungsfachhochschule M√ľnchen in Benediktbeuern
  • Pastoraltheologisches Institut der Pallottiner in Friedberg

Hochschulseelsorge und Hochschulgemeinden bietet das Bistum an den Augsburger Hochschulen, an der Fachhochschule Kempten und an der Abteilung Benediktbeuern der Kath. Stiftungsfachhochschule M√ľnchen an.

Kirchliche Einrichtungen

Exerzitienhäuser

Mehrere Exerzitienh√§user in der Di√∂zese bieten f√ľr kirchliche Mitarbeiter und Laien ein gro√üe Bandbreite spiritueller Angebote.

  • Exerzitienhaus St. Paulus in Leitershofen
  • Exerzitien im Kloster St. Ottilien
  • Institut der Maria-Ward-Schwestern in Augsburg
  • Bildungshaus St. Martin im Kloster in Bernried
  • Familienbildungsst√§tte im Kloster Roggenburg

Stiftungen der Behindertenhilfe

  • Dominikus-Ringeisen -Werk in Ursberg
  • Regens-Wagner -Stiftungen in Dillingen
  • Behindertenwerk St. Johannes

Diözesanmuseum

Seit Mitte 2000 gibt es das Di√∂zesanmuseum St. Afra. In f√ľnf R√§umen werden Gegenst√§nde aus der Geschichte des Bistums ausgestellt. Das Museum befindet sich an der Nordseite des Hohen Doms zu Augsburg.

Klöster

Nachfolgend ein paar √ľberregional bekannte Kl√∂ster aus dem Bistum. Zum Teil werden sie nicht mehr von Ordensgemeinschaften bewirtschaftet.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Kirchen

Wallfahrtsstätten

  • Maria Vesperbild
  • Marienfried
  • Vilgertshofen
  • Violau
  • Maria Hilf auf dem Lechfeld

Sonstiges

Diözesaner Haushalt

Das Bistum gibt im Jahr 2004 f√ľr einmalige Investitionen 33.112.900,00 € und f√ľr laufende Verwaltungsausgaben 208.717.500,00 € aus. Damit werden vor allem Personalkosten gedeckt, die zu gro√üen Teilen auf weltliche Mitarbeiter in den Bildungseinrichtungen, Referaten, den karitativen und beratenden Angeboten im Bistum entfallen. Durch die hohe Arbeitslosigkeit und die anstehenden Steuerreformen werden auch im Bistum Augsburg die Einnahmen aus Kirchensteuermitteln immer weniger. Dadurch ist die Bistumsleitung gezwungen, die Angebote von kirchlicher Seite einzuschr√§nken. Momentan wird deswegen innerhalb aller Fachbereiche Mittel und Personal gek√ľrzt.

Weblinks

Wikipedia

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