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Letzte Änderung für Artikel Niederdorfelden: 17.02.2006 23:16

Niederdorfelden

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Wappen fehlt
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Deutschlandkarte, Position von Niederdorfelden hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Darmstadt
Kreis : Main-Kinzig-Kreis
Fl├Ąche : 6,55 km┬▓
Einwohner : 2.902 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 443 Einwohner/km┬▓
Geographische Lage :
Koordinaten: 50,195┬░ N, 8,8┬░ O
50,195┬░ N, 8,8┬░ O
H├Âhenlage: 111 m ├╝. NN
Postleitzahl : 61138 (alt: 6369)
Vorwahl : 06101
Kfz-Kennzeichen : MKK, alt: HU
Gemeindekennzahl : 06 4 35 022
Stadtgliederung: 1 Stadtteil
Adresse der
Gemeindeverwaltung :
Burgstra├če 5
61138 Niederdorfelden
Webseite: www.niederdorfelden.de
E-Mail-Adresse: gemeinde@niederdorfelden.de
Politik
B├╝rgermeister : Wilfried Schneider ( SPD )
Regierende Partei : SPD

Niederdorfelden ist eine deutsche Gemeinde im Main-Kinzig-Kreis in Hessen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Niederdorfelden liegt 20 km nord├Âstlich von der Stadtmitte Frankfurt am Main.

Nachbargemeinden und -kreise

Niederdorfelden grenzt im Norden an die Stadt Karben (Wetteraukreis), im Osten an die Gemeinde Sch├Âneck, im S├╝den an die Stadt Maintal, im S├╝dwesten an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main, sowie im Westen an die Stadt Bad Vilbel (Wetteraukreis).

Gemeindegliederung

Niederdorfelden besteht aus dem einzigen Ortsteil Niederdorfelden.

Geschichte

Die erste urkundlich gesicherte Nachricht vom Bestehen Dorfeldens entstammt dem ber├╝hmten Kloster Lorsch an der Bergstra├če.

Einer Urkunde aus dem Jahre 768 zufolge hat der Franke Isinhart zum Heil seiner Seele dem heiligen M├Ąrtyrer Nazarius 10 Morgen Ackerland, im Gaue Wettereiba (Wetterau) im Dorfe Turinveld gelegen, geschenkt.

Es liegen gesicherte Beweis daf├╝r vor, dass einige Jahrtausende vor der Ersterw├Ąhnung Menschen in der Gemarkung Niederdorfelden wohnten, allerdings befanden sich diese Ansiedlungen ein gutes St├╝ck oberhalb der heutigen Ortschaft in Richtung der Gro├čen Lohe und Kleinen Lohe. Auch die R├Âmer hielten sich hier auf, eine schnurgerade Stra├če von Friedberg nach Kesselstadt ├╝berquerte in unserer Gegend die Nidder.

Nach einer l├Ąngeren L├╝cke setzt die Geschichts├╝berlieferung erst im 12. Jahrhundert wieder ein. Zu dieser Zeit etwa traten die Herren von Dorfelden auf den Plan, sie waren Vorfahren der sp├Ąteren Herren von Hanau.

Obwohl nicht sehr beg├╝tert, schienen sie doch eine bedeutende Stellung einzunehmen, wie Urkunden aus dieser Zeit bezeugen. Ihr Besitztum bestand im wesentlichen aus dem Gutshof, der vermutlich an der Stelle des sp├Ąteren Junkernhofes stand.

Im 13. Jahrhundert auf der l├Ąngsgestreckten Insel zwischen Nidder und M├╝hlgraben die Wasserburg , von der heute nur noch einige k├╝mmerliche Reste zu sehen sind.

Nach dem Aussterben des Nachbargeschlechts der Herren von Buchen ├╝bernahmen die Herren von Dorfelden deren Besitz an der Kinzig in Hanau und verlegten auch das Schwergewicht ihrer Politik dorthin. In der Folgezeit haben sie ihren Familiennamen von Dorfelden gegen den neuen getauscht.

In einem Vertrag von 1234 einigten sich die Br├╝der Reinhard und Heinrich von Hanau ├╝ber die Teilung ihrer Erbschaft. Reinhard erhielt die Burg Hanau mit den zu ihr geh├Ârenden Besitzungen, Heinrich die Burg Dorfelden mit allem Zubeh├Âr.

Um 1300 erscheint wieder eine Familie Dorfelden, die zu den Dienstmannen der Herren und sp├Ąteren Grafen von Hanau geh├Ârten, mit ihnen aber nicht verwandt waren. In der Folgezeit wechselte Dorfelden mehrmals den Besitzer.

Es ging zun├Ąchst in den Besitz der M├╝nzenberger, sp├Ąter fiel es als Erbschaft an Falkenstein . Doch etwa 1288 konnte es Ullrich von Hanau zur├╝ckerwerben. Dorfelden geh├Ârte nun l├Ąngere Zeit zur Grafschaft Hanau.

1736 ging das Hanauer Land an den Landgrafen von Hessen-Kassel ├╝ber, bei dem es auch nach der Bildung des Kreises Hanau 1821 verblieb. Nach dem Krieg zwischen Preu├čen und ├ľsterreich 1866 fiel Hessen-Kassel an Preu├čen und Niederdorfelden wurde preu├čisch.

Es geh├Ârte fortan zum Regierungsbezirk Kassel, bei dem es bis zum Ende des 2. Weltkrieges blieb. Mit der Gr├╝ndung des Landes Hessen wurde Niederdorfelden mit den Kreisen Hanau, Gelnhausen und Schl├╝chtern dem Regierungsbezirk Wiesbaden angegliedert.

Heute geh├Âren wir zum Regierungsbezirk Darmstadt, nachdem Wiesbaden aufgel├Âst worden war.

Die Gemeinde Niederdorfelden z├Ąhlte 1939 840 Einwohner. Schon w├Ąhrend des Krieges mussten Ausgebombte aus Hanau und ab 1945 Fl├╝chtlinge und Heimatvertriebene aufgenommen werden. Bis zum Jahre 1950 stieg die Einwohnerzahl auf etwa 1150 an. 1956 wurden schon 1250 Einwohner gez├Ąhlt.

Es galt nun, die Lebensverh├Ąltnisse innerhalb der Gemeinde zu verbessern. 1957 wurde mit dem Bau der Kanalisation begonnen, die 1959 abgeschlossen wurde. S├Ąmtliche damals bestehenden Stra├čen mussten ausgebaut bzw. erneuert werden. Neue Baugebiete wurden erschlossen. Zun├Ąchst wurde an die Oberdorfelder Stra├če zwischen Bischofsheimer und Hanauer Stra├če angebaut. Es folgten die Baugebiete Siedlerstra├če, Br├╝der-Grimm-Stra├če, An der G├Ąnsweide, Feldberg- und Taunusstra├če. Damit waren alle freien Fl├Ąchen bis zur Eisenbahn bebaut.

Es entstand die Siedlung Berliner Stra├če und danach das Baugebiet Altenburg. Ein Gewerbegebiet wurde ausgewiesen, und ein neuer Sportplatz wurde angelegt. Zur Vervollst├Ąndigung der Ortsentw├Ąsserung wurde die Kl├Ąranlage gebaut.

1964 konnte die 10-klassige Mittelpunktschule fertiggestellt werden, 1966 das Feuerwehrger├Ątehaus und die Leichenhalle, 1971 das B├╝rgerhaus mit Rathaus und 1972 der Kindergarten.

Bestehende Einrichtungen, wie die Stra├čenbeleuchtung, wurden verbessert.

Mit der Aufstellung eines Fl├Ąchennutzungsplanes und der Ausweisung von Baugebieten f├╝r Wohnbau und Gewerbe wird die Entwicklung der Gemeinde weitergehen, wenn auch nicht mehr so hektisch wie seither.

Im Jahr 2004 wird mit der Bebauung des Neubaugebietes "Auf dem Hainspiel" begonnen. Dieses liegt s├╝dlich der Bahnlinie Niddertalbahn und umfasst ca. 14 ha.

Partnergemeinde

Seit 1973 mit Saint-Sever . Saint-Sever liegt in der Normandie im D├ępartement Calvados

Weblinks

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