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Letzte Änderung für Artikel Spremberg: 20.02.2006 14:59

Spremberg

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Wappen Karte
Spremberger Stadtwappen Deutschlandkarte, Position von Spremberg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis : Spree-Nei├če
Geografische Lage :
Koordinaten: 51┬░ 34ÔÇ▓ N, 14┬░ 23ÔÇ▓ O
51┬░ 34ÔÇ▓ N, 14┬░ 23ÔÇ▓ O
H├Âhe : 119 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 180,04 km┬▓
Einwohner : 25.470 (31. Dezember 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 146 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 03130
Vorwahl : 03563
Kfz-Kennzeichen : SPN
Gemeindeschl├╝ssel : 12 0 71 372
Gemeindegliederung: Stadt Spremberg und
10 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Am Markt 1
03130 Spremberg
Website: www.spremberg.de
B├╝rgermeister : Dr. Klaus-Peter Schulze ( CDU )

Spremberg (sorb. Grodk) ist eine Stadt im brandenburgischen Landkreis Spree-Nei├če. Sie nennt sich selbst Die Perle der Niederlausitz. Das bisher bekannte Ersterw├Ąhnungsdatum ist 1301 . Spremberg liegt an der Spree, davon leitet sich auch der Name ab.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Stadt liegt etwa 20 km s├╝dlich von Cottbus an der Grenze zum s├Ąchsischen Landkreis Kamenz. Die Altstadt liegt in einer Auenlandschaft zwischen zwei Spreearmen auf einer Insel, umgeben von einer bemerkenswert attraktiven Landschaft. Die Spree flie├čt mitten durch die Stadt. Heute liegt Spremberg im ├Ąu├čersten Osten Deutschlands, 25 km von der polnischen Grenze entfernt. Zwischen 1871 und 1918 war der Ort jedoch der geographische Mittelpunkt des Deutschen Reichs ; dar├╝ber gibt ein Gedenkstein Auskunft, der sich nur wenige Meter vom Originalstandort befindet.

Stadtgliederung

Prisma ohne Thumbnailrahmen

Neben der eigentlichen Stadt Spremberg geh├Âren heute die ehemaligen Gemeinden Graustein, Gro├č Luja, Lieskau, Sch├Ânheide, Schwarze Pumpe, Sellessen, Terpe, Trattendorf, T├╝rkendorf und Weskow als Ortsteile zum Stadtgebiet.

Geschichte

Sprembergs Geschichte ist wechselhaft: Handwerk und Gewerbe pr├Ągten die Wirtschaft der Stadt, unterbrochen von gelegentlichen Brand- und Kriegskatastrophen. Seit dem Mittelalter wurde in Spremberg Tuch gewebt und gef├Ąrbt. Zur industriellen Bl├╝tezeit um 1900 sollen etwa 100 Tuchfabriken in Spremberg ans├Ąssig gewesen sein. Im 20. Jahrhundert beherrschte der Braunkohlebergbau das Spremberger Revier. Ab 1915 expandierte Spremberg zum Energiestandort: In Trattendorf wurde das zu dieser Zeit gr├Â├čte Kraftwerk Europas zur Versorgung der Reichshauptstadt Berlin gebaut (1915-1918). Spremberg und seine Umgebung waren auch die Heimat vieler Glash├╝tten. Von all den Wirtschaftszweigen ist heute nur die Energieerzeugung verblieben. 1991 wurde die Genehmigung f├╝r die Errichtung des zu dieser Zeit gr├Â├čten Braunkohlekraftwerkes der Welt in Schwarze Pumpe erteilt. 1998 ging das Werk vor den Toren Sprembergs in Betrieb.

Durch Erlass des brandenburgischen Innenministers erhielt Spremberg mit Wirkung ab 1. Januar 2006 den Status einer Mittleren kreisangeh├Ârigen Stadt .

Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 - 26.646
  • 1999 - 26.463
  • 2000 - 26.230
  • 2001 - 25.788
  • 2002 - 26.732
  • 2003 - 26.453
  • 2004 - 25.613
  • 2005 - 25.470

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehrsanbindung

Spremberg liegt an den Bundesstra├čen 97 (Cottbus - Dresden) und 156 ( Wei├čwasser - Gro├čr├Ąschen). Die n├Ąchstgelegene Anschlussstelle Cottbus-S├╝d zur A 15 ( Breslau - Berlin) befindet sich 17 km n├Ârdlich.

Sehensw├╝rdigkeiten

Bismarckturm / Stadtpark

Der Bismarckturm mit einem angrenzenden Stadtpark auf dem Georgenberg wurde 1902/03 erbaut und am 1. April, dem 88. Geburtstag von F├╝rst Otto v. Bismarck (1.4.1815-30.7.1898), 1903 eingeweiht. Er gilt mit seiner Architektur (errichtet von Johannes R├Âmmler) und seiner H├Âhe von H├Âhe von 20,74 m als Wahrzeichen der Stadt. Der Georgenberg bietet eine sehr gute Sicht auf die Stadt und bietet sich somit als Ausflugsziel an. Der ihn umgebende Stadtpark bietet ein Mahnmal f├╝r die Gefallenen der beiden Weltkrieges, den Loebenschen Grabstein, den Germaniastein und den Seemann-Pavillon.

Schloss

Aus einer fr├╝hdeutschen, romanischen Turmburg um 1100 entstanden, ist das Schloss Spremberg unter der Regentschaft der Herz├Âge von Sachsen- Merseburg zu einer fr├╝hbarocken Vierfl├╝gelanlage ausgebaut worden. Die Baugeschichte ist seit dem 11. Jahrhundert belegt, wobei der untere Teil des gro├čen Hauptturmes mit seinen bis zu vier Meter dicken Mauern der ├Ąlteste Teil der Schlo├čanlage ist. Im Erdgescho├č des Haupthauses sind in drei R├Ąumen Decken- gew├Âlbe mit Bemalungen des 16. Jahrhunderts erhalten. W├Ąhrend der Regentschaft der Merseburger Herz├Âge, zwischen 1680 und 1738, wurde die Burg endg├╝ltig zum Schlo├č ausgebaut. Nach dem Aussterben der Merseburger Besitzerlinie fiel das Schlo├č 1738 in kurs├Ąchsischen Besitz. Von diesem Zeitpunkt an diente es bis 1997 vor allem Verwaltungszwecken. Zahlreiche Umbauten im Inneren machten es ├╝ber den Zeitraum von ca. 250 Jahren zu einem fast zeitlosen Nutzgeb├Ąude.

In der Freianlage befindet sich eine Bauernhofanlage und eine st├Ąndige Ausstellung informiert ├╝ber Leben und Werke des Spremberger Schriftstellers Erwin Strittmatter.

Historischer Stadtkern

Der historische Altstadtkern auf der Spreeinsel bietet viele interessante Geb├Ąude und architektonische Details, u.a. die Kreuzkirche, das Gemeindekirchenhaus (als ehemalige wendische Kirche entstand 1835 und ist ein Schinkel -Bau), das Postgeb├Ąude und das Kavalierhaus. Interessant auch der Bullwinkel mit dem letzten Burglehnhaus aus 1717/18. Sehr angenehm ist das kleinst├Ądtische Flair mit seinem Charme und seiner typischen Liebensw├╝rdigkeit. Bei spremberginfo.de kann die Lage einiger der o.g. Objekte im Stadtplan gefunden werden.

Gedenkstein Mittelpunkt des Deutschen Reiches

Spremberg war in der Zeit von 1871 - 1918 der geographische Mittelpunkt des Deutschen Reiches. Die Berechnungen dazu gingen auf den Geopraphen Matzat zur├╝ck, der Oberlehrer am hiesigem Realgymnasium war. Die Grundlage seiner Berechnung war, das er die Mittelwerte der am weitesten n├Ârdlich, s├╝dlich, ├Âstlich und westlichen gelegenen Orte des damaligen Deutschen Reiches ausrechnete. Dies waren die Orte Nimmersatt , die Quelle der Schillach , Schilleningken und Isenbruch. Das Ergebnis war, 51┬░34`22`` N├Ârdlicher Breite und 32┬░2`71/2`` ├ľstlicher L├Ąnge . Nach diesen Daten lag der Mittelpunkt in der Garten-, Ecke Mittelstra├če in Spremberg.

1946 wurde die Inschrift des Steines zerst├Ârt. Der Originalstein wurde 1990 im Zuge von Stra├čenbauarbeiten geborgen und wird seit dem im Heimatmuseum in Spremberg ausgestellt. Am 19.Januar 1991 wurde nur wenige Meter vom Originalstandort entfernt eine originalgetreue Kopie des Steines wieder aufgestellt.

Talsperre Spremberg

Sie wurde 1965 in Betrieb genommen. Sie dient zur Wasserregulierung der Spree und ist heute ein Erholungs- und Landschaftsschutzgebiet. Die Talsperre dient zum Hochwasserschutz f├╝r den Spreewald und zur Sicherung der Brauchwasserversorgung der Braunkohlekraftwerke.

Pers├Ânlichkeiten

  • Erwin Strittmatter, Schriftsteller, bekannt durch Romane wie "Tinko" und " Der Laden ".
  • Otto Ostrowski, Berliner Oberb├╝rgermeister 1946-1947
  • Peter Jokostra , geb. 1912, Literaturkritiker u.Schriftsteller, Weggef├Ąhrte von E. Strittmatter, lebte in Spremberg bis 1953
  • Hanna-Renate Laurien, ehemalige Schulsenatorin und Pr├Ąsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin, besuchte das Gymnasium in Spremberg
  • Prof. Dr. med. Ingo Wirth , geboren 1952 in Spremberg

Kultur

Ausstellungen in der Umgebung

  • Niederlausitzer Heidemuseum, Schlossbezirk 3 in 03130 Spremberg
  • Niederlausitzer Sorbisches Dorfmuseum Bloischdorf e.V., Museumsscheune in 03130 Felixsee, OT Bloischdorf
  • Sorbisches Kulturzentrum Schleife, Friedenstra├če 65 in 02959 Schleife

Ausflugsziele in der Umgebung

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Am Berg 03130 Spremberg http://www.hotel-restaurant-am-berg.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 303563 / 6082 - 0
Zur Wildtr├Ąnke 03130 Spremberg http://www.wildtraenke.de/  03563 / 9 02 76 und 34 40 27
Zur Post 03130 Spremberg http://www.zurpost-spremberg.de/html/index.htm  03563 / 39 55-0

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

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