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Letzte Änderung für Artikel Eschenburg (Hessen): 10.02.2006 00:27

Eschenburg (Hessen)

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Wappen Karte
fehlt noch Deutschlandkarte, Position von Eschenburg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Gießen
Landkreis : Lahn-Dill-Kreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 50¬į 49' N, 08¬į 22' O
50¬į 49' N, 08¬į 22' O
H√∂he : 425 m √ľ. NN
Fläche : 45,71 km²
Einwohner : 11.296 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte : 235 Einwohner je km²
Postleitzahl : 35713
Vorwahl : 02774
02771 Hirzenhain
Kfz-Kennzeichen : LDK
Gemeindeschl√ľssel : 06 5 32 009
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Nassauer Straße 11
35713 Eschenburg
Website: www.eschenburg.de
E-Mail-Adresse: info@eschenburg.de
Politik
B√ľrgermeister : G√∂tz Konrad

Eschenburg ist eine Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis in Hessen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die einzelnen Ortsteile Eschenburgs liegen an der Dietzhölze, in ihren Seitentälern und in den Hochmulden der auslaufenden Höhen des Rothaargebirges. Eschenburg liegt im Norden des Lahn-Dill-Kreis, etwa 10 km nordöstlich von Dillenburg.

Gliederung

Zu Eschenburg gehören die Ortsteile Eibelshausen, das auch Verwaltungssitz ist, Eiershausen, Roth, Simmersbach, Wissenbach, Hirzenhain Ort und Hirzenhain Bahnhof.

Rund 2000 ha, das sind 43,8 % der Gemeindefl√§che ist bewaldet, davon 985 ha Gemeindewald, der Rest ist Staatswald.

Ortsteil Einwohner Fläche ha Fläche % (31. Dezember 2005)
Eibelshausen 4055 685,8 15,0 %
Eiershausen 992 548,7 12,0 %
Hirzenhain 2264 955,8 20,9 %
Roth 592 783,3 17,1 %
Simmersbach 1412 722,0 15,8 %
Wissenbach 1981 875,4 19,2 %
Eschenburg 11.296 4571 100 %

Geschichte

Die Besiedlung der Gemeinde kann aufgrund von Funden bis in keltische Zeiten nachgewiesen werden. Die ersten urkundlichen Erw√§hnungen gehen bis ins 13. Jahrhundert zur√ľck. Schon fr√ľhzeitig wurde an verschiedenen Stellen nach Erzen wie Silber, Nickel, Kupfer und Eisen sowie nach Schiefer und Diabasstein gegraben. Dies hat zur Folge, dass Verarbeitungsbetriebe wie H√ľtten- und Hammerwerke entstanden. Erst in j√ľngerer Zeit konnten bei arch√§ologischen Ausgrabungen die Fundamente einer mittelalterlichen Waldschmiede im Ortsteil Wissenbach freigelegt werden.

Die Gr√ľndung der Gesamtgemeinde erfolgte am 1. Oktober 1971 durch den freiwilligen Zusammenschluss der Orte Eibelshausen, Eiershausen und Wissenbach. Am 1. Juli 1974 schlossen sich dann noch Hirzenhain sowie Simmersbach und Roth des ehemaligen Landkreises Biedenkopf an, so dass die jetzige Gemeinde Eschenburg bereits zwei Jahre vor der Gebietsreform bestand. Der 589 Meter hohe Berg ‚ÄěEschenberg‚Äú, sieben Kilometer nord√∂stlich von Dillenburg, gab der neuen Gesamtgemeinde den Namen.

Eibelshausen ist die gr√∂√üte unter den sechs Ortschaften. Sie √ľbt die Mittelpunktfunktion im mittleren Dietzh√∂lztal aus, ist Verwaltungssitz und Schulort der Haupt- und Realschule mit gymnasialem Zweig f√ľr zehn D√∂rfer der Gemeinden Eschenburg und Dietzh√∂lztal.

Kultur, Freizeit und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

Das Heimatmuseum in Eibelshausen sowie der Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal bieten interessante Ausstellungen und ein abwechslungsreiches kulturelles Programm.

Sehensw√ľrdigkeiten

Sehenswert ist das √ľber 750 Jahre alte jetzige Segelfliegerdorf Hirzenhain mit seinem Segelflugplatz und seiner Abfahrtsskipiste. Hirzenhain ist das zweit√§lteste Segelfliegerdorf auf der Welt. Gerade im Sommer herrscht auf dem Hirzenhainer Segelflugplatz reges Treiben. Der Flugbetrieb wird durch den Segelfliegerclub Hirzenhain aufrecht erhalten. Auch vereinsfremde Personen k√∂nnen gegen ein geringes Entgelt in den Genuss der Segelfliegerei kommen.

Auf der Gemarkung des Ortsteils Simmersbach erinnert die Philippsbuche an die R√ľckkehr des Landgrafen Philipp von Hessen aus 5-j√§hriger spanisch-niederl√§ndischer Gefangenschaft am 10. September 1552 .

Das kleine Dorf Roth bietet nat√ľrlich auch eine unver√§nderliche Sehensw√ľrdigkeit. Die Ratzia-Connection hat am 10.02.2006 die Er√∂ffnungs-feier f√ľr das einzigartige Partyerlebnis im gesamten Lahn-Dill-Kreis

Turn-, Sport- und Freizeitstätten

In Eschenburg gibt es viele Sportvereine, in denen man fast alle Disziplinen betreiben kann, vom Fu√üball, Handball √ľber Leichtathletik bis zum Turnen, Gymnastik, Tennis etc.

  • 3 Turnhallen
  • 1 Skipiste (Skilift)
  • 1 Mehrzweckhalle
  • 7 Sportpl√§tze
  • 3 Schie√üsportanlagen (mit Sch√ľtzenhaus)
  • Tennisanlage (5 Pl√§tze)
  • Kleinspielfelder
  • Fitness-Studio
  • Bolzpl√§tze
  • 2 Langlaufloipen
  • Segelflugplatz (Segel- und Drachenflieger)
  • Hallenbad mit Au√üenbecken und Beachvolleyballfeld

Grillplätze und Freizeitanlagen sind in den Ortsteilen vorhanden. Waldlehrpfade, Wanderwege, Vogelschutz- und Landschaftsschutzgebiete laden zu Wanderungen ein.

Historische Persönlichkeit

Aus dem Ortsteil Wissenbach stammt der Violinist , Bratschist , Konzertdirektor und radikalpietistische Religionsstifter (Johann) Daniel M√ľller alias Elias / Elias Artista, geb. Wissenbach 10. Februar 1716 , gest. nicht vor 1786 (in Riga ?).

Er heiratete 1744 Maria Ursula verwitwete Schott geb. Windecker, eine Verwandte von Goethes Mutter, Catharina Elisabeth Goethe , und √ľbersiedelte 1746 nach Frankfurt am Main, wo er im Umkreis der Familie von Johann Wolfgang von Goethe als Konzertdirektor und Erster Violinist der Frankfurter Kapelle t√§tig wurde.

Durch seine mindestens 27 B√ľcher, von denen sich eines in der Bibliothek von Goethes Vater, Johann Caspar Goethe , befand, hat er internationalen Einfluss gewonnen, z. B. auf die Geheimgesellschaft der Illuminaten ("Erleuchteten") in Avignon und auf die russischen Sp√§trosenkreuzer . Die von ihm gegr√ľndete Vereinigungskirche "Offenbarung Christi" strebte eine Vers√∂hnung von Heidentum, Judentum, Christentum und Islam an - den Koran nannte er ein "herrliches Buch" -, war aber "Freigeistern", als allzu liberal eingestuften Denkern wie Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn , gegen√ľber unduldsam.

Vgl. Reinhard Breymayer :

  1. Eine unbekannte Koranerkl√§rung in der Bibliothek von Goethes Vater: "Elias mit dem Alcoran Mahomeds ". √úber das wiedergefundene Werk des Radikalpietisten Johann Daniel M√ľller aus Wissenbach (Nassau). T√ľbingen: No√Ľs-Verlag Thomas Leon Heck 2004 ( ISBN 3-924249-43-1 ).
  2. M√ľller, Johann Daniel (Ps. Daniel, Elias, Elias Artista, Messias, D. S., S.). In: Neue Deutsche Biographie , Bd. 18. Berlin 1997, S. 351-352.

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

  • BBT Thermotechnik GmbH Werk Eibelshausen
  • Rittal Gro√üschaltschr√§nke GmbH & Co. KG Werk Wissenbach

√Ėffentliche Einrichtungen

  • freiwillige Feuerwehren in jedem Ortsteil
  • Schwimmbad "Freizeitbad Panoramablick"
  • Jugendzentrum in Eibelshausen
  • √§rtzlicher Sonntagsnotdienst
  • evangelische oder freie Kindertagesst√§tten in jedem Ortsteil
  • katholische Kindertagesst√§tte in Eibelshausen
  • Gemeindeb√ľcherei
  • B√ľrgerh√§user in jedem Ortsteil

Bildung

  • Grundschulen in Eibelshausen, Wissenbach, Hirzenhain, Simmersbach und Eiershausen
  • Holderbergschule (F√∂rderstufe, Hauptschule , Realschule , Gymnasium ) in Eibelshausen

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

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