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Letzte Änderung für Artikel Tautenburg: 08.11.2005 01:18

Tautenburg

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Wappen Karte
fehlt noch Deutschlandkarte, Position von Tautenburg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Th├╝ringen
Landkreis : Saale-Holzland-Kreis
erf├╝llende Gemeinde: Camburg
Fl├Ąche : 12,71 km┬▓
Einwohner : 327 (31. Dezember 2002)
Bev├Âlkerungsdichte : 26 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 07778
Vorwahl : 036427
Geografische Lage : 11┬░ 43' 0" ├Â. L.
51┬░ 0' 0" n. B.
Kfz-Kennzeichen : SHK
Gemeindeschl├╝ssel : 16074096
Stadtgliederung: einer der 5 Orte der
erf├╝llenden Gemeinde Camburg
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lindenstr. 58
07778 Tautenburg
Offizielle Website: http://people.freenet.de/Camburg
Politik
B├╝rgermeister : Andreas Hellwing

Tautenburg ist eine Gemeinde im Nordosten des Saale-Holzland-Kreises und Teil der erf├╝llenden Gemeinde Camburg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Um 1223 erfolgt die erste urkundliche Erw├Ąhnung der Burg. Diese gelangte vor 1232 in den Besitz der Schenken von Vargula. Hier siedelte bis 1640 eine Nebenlinie der Schenken, die sich nach der Tautenburg benannten. Wann sich eine erste d├Ârfliche Ansiedlung unterhalb der Burg ausbildete, ist unbekannt, doch vermutlich geschah dies bald nach der Anlage der Burg.

Der Name Tautenburg geht wahrscheinlich auf den Erbauer/Vorbesitzer der Burg, Tuto von Hausen, zur├╝ck (Hausen, Burgruine zwischen Tautenburg und B├╝rgel), der sich auch Tuto von Tutinburg nannt. Dieser Tuto ist wahrscheinlich ein Lehnsmann der Herren von Lobdeburg gewesen, die die Herrschaft Tautenburg vor den Schenken vom Reich zu Lehen hatten.

Die Burg Tautenburg geh├Ârte zu einer Kette von Reichsbesitz, der sich entlang der alten Heerstra├če von Erfurt nach Altenburg befand. Befestigte Anlagen, wie Kapellendorf, Lehesten, Hainichen, Dornburg, Tautenburg, Schk├Âlen usw. lagen an dieser Stra├če.

Nach 1640 gingen Burg und Ort Tautenburg in den Besitz der albertinischen Wettiner ├╝ber und entwickelten sich zum Zentrum eines gro├čen Wirtschaftsgebietes (1703: 17 D├Ârfer mit 389 H├Âfen, 3 W├╝stungen und 6 Freig├╝ter). 1780 wurde f├╝r den Bau des Justiz- und Rentamtes in Frauenprie├čnitz die Burg abgerissen und das Baumaterial dort verwendet. Nur der Bergfried bleibt erhalten. Damit wechselt auch der Verwaltungssitz nach Frauenprie├čnitz.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Region um Tautenburg als Erholungsgebiet erschlossen und auch einige Prominente verweilten in Tautenburg, so Friedrich Nietzsche , Max Reger und Ricarda Huch . Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden eine LPG sowie ein holzverarbeitender VEB gegr├╝ndet. Auch entstand ein Erholungslager f├╝r Arbeiter eines Braunkohletagebaus . Ab 1960 wurde hier das Karl-Schwarzschild-Observatorium der Akademie der Wissenschaften der DDR aufgrund der guten Beleuchtungsbedingungen im Umfeld von Tautenburg errichtet.

Sehensw├╝rdigkeiten

├ťberregional bekannt geworden ist Tautenburg durch die Errichtung der Th├╝ringer Landessternwarte . Eine weitere Sehensw├╝rdigkeit ist die Burgruine Tautenburg. Tautenburg ist U-f├Ârmig um den Burgberg angelegt.

Literatur

  • Gerhard Schaumann, Tautenburg bei Jena. Kulturgeschichte einer th├╝ringischen Sommerfrische. Mitteldeutsche Miniaturen 2 (2. Auflage, Bucha bei Jena 1999), ISBN 3-931505-38-3 .

Weblinks

Siehe auch: Burgruine Tautenburg

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Tautenburg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Tautenburg verfügbar.

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