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Letzte Änderung für Artikel Stadtroda: 31.01.2006 17:12

Stadtroda

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Wappen Karte
fehlt noch Deutschlandkarte, Position von Stadtroda hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Th├╝ringen
Landkreis : Saale-Holzland-Kreis
erf├╝llende Gemeinde: Stadtroda
Geografische Lage :
Koordinaten: 50┬░ 51' N, 11┬░ 44' O
50┬░ 51' N, 11┬░ 44' O
Fl├Ąche : 16,81 km┬▓
Einwohner : 6.611 (31. Dezember 2003)
Bev├Âlkerungsdichte : 393 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 276 m ├╝. NN
Postleitzahlen : 07641 - 07646
Vorwahl : 036428
Kfz-Kennzeichen : SHK
Gemeindeschl├╝ssel : 16 0 74 094
Stadtgliederung: * Hainb├╝cht
* Gernewitz
* Podelsatz
* Stadtroda
Status: erf├╝llende Gemeinde
(siehe Politik)
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stra├če des Friedens 17
07646 Stadtroda
Offizielle Website: www.stadtroda.de
E-Mail-Adresse: buergerbuero@stadtroda.de
Politik
B├╝rgermeister : Harald Kramer ( CDU )

Stadtroda (bis 1925 Roda) ist eine Kleinstadt im th├╝ringischen Saale-Holzland-Kreis und Sitz der erf├╝llenden Gemeinde Stadtroda.

Der Ort befindet sich an der Holzlandbahn von Jena nach Gera und ist ├╝ber die Autobahn A 4 (Erfurt - Hermsdorfer Kreuz ) zu erreichen. Stadtroda liegt an der Roda , einem Nebenfluss der Saale und hat eine gewisse Bekanntheit durch das dortige psychiatrische Krankenhaus erreicht.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Stadtroda geht auf eine Ansiedlung am Fluss Roda aus dem 10. Jahrhundert zur├╝ck und wurde 1247 im Zusammenhang mit einem Zisterzienserinnenkloster erstmalig erw├Ąhnt. Dieses Kloster diente den zu dieser Zeit in Ostth├╝ringen auftretenden Herren von Lobdeburg als Grablege. Von den Grafen von Schwarzburg erhielt der Ort 1333 das Stadtrecht . Der Rat wurde 1403 , der B├╝rgermeister 1434 genannt. Die Reformation f├╝hrte 1531 zur Aufhebung des Klosters .

Die Stadt wechselte in ihrer Geschichte mehrmals den Besitzer: 1485 wurde sie ernestinisch , 1603 kam sie zu Sachsen-Altenburg, 1672 an Sachsen-Gotha, 1680 an Sachsen-Eisenberg und 1707 schlie├člich wieder an Sachsen-Altenburg.

1852 wurde die Gemeinden Roda und Kloster Roda vereinigt. 1876 kam der Bahnanschluss , und ein Jahr sp├Ąter wurde eine Holzwarenfabrik gebaut. Seit 1925 tr├Ągt Roda den Namen Stadtroda.

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember ):

  • 1837 - 2.679
  • 1960 - 5.480
  • 1994 - 6.356
  • 1995 - 6.401
  • 1996 - 6.445
  • 1997 - 6.574
  • 1998 - 6.594
  • 1999 - 6.592
  • 2000 - 6.586
  • 2001 - 6.521
  • 2002 - 6.524
  • 2003 - 6.611
  • 2004 - 6.293

Politik

Seit der Kommunalwahl vom 27. Juni 2004 setzt sich der Stadtrat wie folgt zusammen:

  • CDU - 8 Sitze (41,4 %)
  • PDS - 3 Sitze (14,8 %)
  • SPD /off.L. - 2 Sitze (9,4 %)
  • FWG SRO - 5 Sitze (23,5 %)
  • FDP - 2 Sitze (10,9 %)

Die Wahlbeteiligung lag bei 50,6 %.

Stadtroda ist die "erf├╝llende Gemeinde" f├╝r die Orte:

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Stadtroda
Stadtroda

Sehenswerte Bauwerke sind das barocke Schloss aus dem 17. Jahrhundert , die Salvatorkirche aus dem sp├Ąten 16. Jahrhundert und die romanisch - gotisch - barocke Heiligenkreuzkirche, mit deren Bau um 1040 begonnen wurde.

Mit dem Roten Tor, dem einzigen noch erhaltenen Stadttor , verbindet sich folgende ├ťberlieferung aus dem Jahr 1450 :

Zwischen Kloster Roda (damals noch eigenst├Ąndig) und dem Stadtrat Rodas kam es zu einem Streit ├╝ber Bierbraurechte. Der Probst des Klosters rief den Grafen Heinrich von Gera zur Hilfe. Roda verschloss die Tore der Stadt vor den anr├╝ckenden Truppen. Ein Riegel f├╝r das Rote Tor konnte nicht gefunden werden und wurde durch eine M├Âhre ersetzt. In der folgenden Nacht wurde diese M├Âhre durch die Ziege eines Schneiders gefressen und der Feind konnte in die Stadt eindringen. So verlor Roda diesen Krieg .

An den B├╝rgern Rodas blieb der Spottname Rodsche M├Âhrenschaber haften. Das Wappen der Stadt, das heute drei rote T├╝rme enth├Ąlt, soll urspr├╝nglich aus drei M├Âhren bestanden haben.

Pers├Ânlichkeiten

Nach einigen Quellen wurde Faust 1480 in Roda geboren. Sein Geburtshaus wurde 1896 abgerissen und nach Chicago verkauft. Dort sollte es in der "Germany"-Halle der Weltausstellung gezeigt werden. Der Verbleib des Hauses ist unbekannt.

Der amtierende B├╝rgermeister der Landeshauptstadt D├╝sseldorf Dipl. Ing. Joachim Erwin wurde in Stadtroda geboren.

Weblinks

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Wikipedia

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