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Letzte Änderung für Artikel Rom: 17.02.2006 16:20

Rom

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Wappen Karte
Flagge Lage Roms
Basisdaten
Provinz : Rom (RM)
Region: Latium (lat.) / Lazio (it.)
Fläche : 1.285,306 km²
Einwohner : 2.553.873 (31.12.2004)
Bevölkerungsdichte : 1.987 Einwohner/km²
H√∂he : 37 m √ľ. NN
Vorwahlen : 0039 (Italien) - 06 (Stadt)
Geografische Lage :
Koordinaten: 41¬į 53' n. Br.; 12¬į 29' √∂. L.
41¬į 53' n. Br.; 12¬į 29' √∂. L.
Stadtgliederung: 19 Munizipien, 155 Stadtbereiche
Offizielle Website: www.comune.roma.it
Politik
B√ľrgermeister Walter Veltroni (Stand: 2004)

Rom ( italienisch : Roma) ist eine Stadt mit 2.553.873 Einwohnern an den Ufern des Flusses Tiber. In der Provinz Rom wohnen 3.807.992 Menschen, in der näheren Agglomeration 3.615.972 (Stand jeweils 31. Dezember 2004).

In der Antike war sie das Zentrum des R√∂mischen Reiches und seit 1871 ist sie die Hauptstadt Italiens . Dar√ľber hinaus ist sie Verwaltungssitz der Region Latium und der Provinz Rom .

Innerhalb der Stadt bildet der unabhängige Staat der Vatikanstadt eine Enklave . Der Vatikan ist der Sitz des Papstes , des Bischofs von Rom und Oberhauptes der römisch-katholischen Kirche .
Außerdem ist Rom auch der Sitz des Malteser Ritterordens , der ein eigenständiges, jedoch nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt ist. Somit kann Rom als mehrfache Hauptstadt gelten.

Die Altstadt von Rom, der Petersdom und die Vatikanstadt wurden von der UNESCO im Jahre 1980 zum Weltkulturerbe erklärt. Außerdem ist Rom der Sitz der UN-Organisationen FAO , IFAD und WFP .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Blick auf Rom
Blick auf Rom

Rom liegt im Zentrum des Landes, am Tiber, unweit des Tyrrhenischen Meeres durchschnittlich 37 Meter √ľber dem Meeresspiegel . Im Osten Roms befinden sich die Abruzzen , im Nordosten die Sabiner Berge und im S√ľden die Albaner Berge.

Rom liegt in der Tiberebene, in welcher sich Tiber und Aniene kurz vor der Stadt vereinigen. Die geografischen Koordinaten sind 41,53 Grad nördlicher Breite und 12,29 Grad östlicher Länge. Die weitere Umgebung ist die Campagna Romana oder kurz Campagna.

Die Provinz Rom grenzt im Norden an die Provinz Viterbo und die Provinz Rieti , im Osten an die Provinz L'Aquila in der Region Abruzzen , sowie im S√ľden an die Provinz Frosinone und die Provinz Latina .

Stadtgliederung

Rom gliedert sich in 19 Munizipien und 155 Stadtbereiche. Die Munizipien sind Stadtbezirke, welche zur leichteren Regierbarkeit der Stadt Anfang der 1990er Jahre eingef√ľhrt wurden. Urspr√ľnglich waren es 20 municipi, aber das Municipio XIV ist 1992 ausgemeindet worden und heute als Stadt Fiumicino bekannt. Die Stadtbezirke sind :

  • Area Nord-Est (Bereich Nord-Osten): Municipi I, III, V und XVII
  • Area Nord-Ovest (Nord-Westen): Municipi II, IV, XVI, XVIII, XIX und XX
  • Area Sud-Ovest (S√ľd-Westen): Municipi XII, XIII und XV
  • Area Sud-Est (S√ľd-Osten): Municipi VI, VII, VIII, IX, X und XI

Klima

Blick auf Rom
Blick auf Rom

Das Klima Roms ist von seiner mediterranen Lage geprägt. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 15,4 Grad Celsius und die jährliche Niederschlagsmenge 758 Millimeter im Mittel.

Die wärmsten Monate sind Juni bis August mit durchschnittlich 21 bis 23,8 Grad Celsius und die trockensten Juni und Juli mit 19 bis 21 Millimeter Niederschlag im Mittel.

Die größten Niederschläge sind im Herbst und Winter mit durchschnittlich 74 bis 104 Millimeter zu verzeichnen. Der kälteste Monat ist der Januar mit 7,9 Grad Celsius im Mittel.

Geschichte

Gr√ľndung

Nach der Gr√ľndungssage wurde Rom am 21. April 753 v. Chr. von Romulus gegr√ľndet. Romulus brachte sp√§ter seinen Zwillingsbruder Remus um. Die Zwillinge waren nach der Sage die Kinder des Mars mit der Vestalin Rhea Silvia . Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer W√∂lfin ges√§ugt und dann von dem Hirten Faustulus am Velabrum unterhalb des Palatin gefunden und aufgezogen worden.

Das Gr√ľndungsdatum Roms ist der Beginn der Zeitskala des R√∂mischen Kalenders , lat. ab urbe condita, abgek√ľrzt a.u.c., deutsch ‚Äěvon der Gr√ľndung der Stadt (Rom) an‚Äú. Ausgrabungen auf dem Palatin fanden tats√§chlich Siedlungsreste aus der Zeit um 1000 vor Christus.

Königszeit und Republik

Skizze zu den sieben H√ľgeln Roms
Skizze zu den sieben H√ľgeln Roms

Die Zusammenfassung einzelner Siedlungen zu einem Gemeinwesen k√∂nnte sich nach Auffassung der Historiker tats√§chlich um das legend√§re Gr√ľndungsdatum herum ereignet haben. Die sprichw√∂rtlichen sieben H√ľgel Roms sind: Palatin , Aventin , Kapitol , Quirinal , Viminal , Esquilin und Caelius (auch Caelian(us)).

Zu Beginn seiner Geschichte war Rom ein Königreich , als erster Etruskerkönig wird Tarquinius Priscus ( 616 bis 578 v. Chr. ) genannt. Nach Vertreibung des letzten etruskischen Königs Tarquinius Superbus - angeblich im Jahr 509 v. Chr. - wurde Rom eine Republik - wenngleich dies wohl erst um 475 v. Chr. geschah. Die Folgezeit war von Ständekämpfen zwischen den rechtlosen, wenn auch freien Plebejern und den adeligen Patriziern gekennzeichnet. Rom begann nun, die umliegenden Gebiete anzugliedern.

Obwohl sich Rom 390 v. Chr. einer Invasion der Kelten kaum erwehren konnte, expandierte die Stadt dennoch ständig. Zum Schutz vor weiteren Übergriffen wurde die Servianische Mauer errichtet. 312 v. Chr. folgte der Bau des ersten Aquädukts sowie der Bau der Via Appia . Zur Expansion Roms trugen insbesondere auch die Punischen Kriege ( 264 - 146 v. Chr. ) bei.

Nachdem die Br√ľder Tiberius Gracchus und Gaius Sempronius Gracchus , die versucht hatten, Landreformen durchzusetzen, ermordet wurden, kam es zu einer Phase der Instabilit√§t, welche in B√ľrgerkriegen ihren H√∂hepunkt fand. Gaius Iulius Caesar setzte als Diktator eine Reihe von Reformen durch, wurde jedoch 44 v. Chr. ermordet. Zu diesem Zeitpunkt erreichte das Forum Romanum bereits eine Bebauungsdichte, die eine Ausweitung des Areals n√∂tig machte. Aus diesem Grund begann Caesar mit dem Bau des Forum Iulium .

Kaiserzeit

Maxentiusbasilika
Maxentiusbasilika

Im 1. Jahrhundert vor Christus war Rom wohl bereits eine Millionenstadt und sowohl geographisches als auch politisches Zentrum des R√∂mischen Reiches . Es verf√ľgte √ľber ein funktionierendes Frisch- und Abwassersystem, ein gut ausgebautes Stra√üennetz, funktionierende Bev√∂lkerungsschutzeinheiten ( Vigiles ) welche als Feuerwehr mit Polizeibefugnissen ihren Dienst versahen. Trotzdem wurde der Ausbau Roms, welcher besonders unter Caesars Erbe Kaiser Augustus forciert worden war, durch einen gro√üen Brand unter Nero im Jahr 64 vor√ľbergehend zur√ľckgeworfen.

Unter der Herrschaft der Flavischen Dynastie ( 69 - 96 n. Chr.) begannen umfangreiche Baut√§tigkeiten. Zu diesen neuen Bauwerken geh√∂ren die ber√ľhmtesten Baudenkm√§ler, wie das Kolosseum und die Kaiserforen . Das letzte dieser Foren wurde Anfang des 2. Jahrhunderts unter Trajan fertig gestellt. Zu dieser Zeit erreichte Rom den H√∂hepunkt seiner Zivilisation. Gro√üe Thermen wie die von Caracalla und Diokletian , welche sogar Bibliotheken einschlossen, waren fester Bestandteil des r√∂mischen Lebens geworden. Besessen vom Gigantismus errichteten die Kaiser immer gr√∂√üere Bauwerke, wie die Maxentiusbasilika. Hierin begann sich bereits der Niedergang des Kaiserreiches abzuzeichnen.

Spätantike und Niedergang

Europa um 450 n.Chr.
Europa um 450 n.Chr.

Zu Beginn der Sp√§tantike erreichte Rom wohl seine gr√∂√üte Bev√∂lkerungszahl, verlor aber bald an politischer Bedeutung. Im 5. und 6. Jahrhundert kam es zu Katastrophen, die das Ende der antiken Herrlichkeit der Stadt bedeuteten: Auch die im 3. Jahrhundert errichtete Aurelianische Mauer konnte nicht verhindern, dass Rom w√§hrend der V√∂lkerwanderung 410 von den Westgoten , 455 von den Vandalen und 472 von den Burgundern gepl√ľndert wurde.

Nach dem formellen Untergang des Westr√∂mischen Reiches im Jahr 476 wurden bekannte st√§dtische Einrichtungen wie die Diokletiansthermen und das Kolosseum zun√§chst weiter unterhalten und trotz sinkender Einwohnerzahlen bestand das antike Leben fort. Prokopios hielt fest, dass die Bauwerke der Stadt w√§hrend der Herrschaft der Ostgoten instand gehalten worden seien. Um 530 lebten noch etwa 100.000 Menschen in Rom. Die eigentliche zivilisatorische Katastrophe war der Gotenkrieg mit der endg√ľltigen Zerst√∂rung fast aller r√∂mischen Wasserleitungen durch Witichis 537 , der Ausl√∂schung der das antike Erbe bewahrenden Senatorenschicht und einem mehrj√§hrigen Aussetzen des st√§dtischen Lebens durch ostr√∂misch-gotische Belagerungsk√§mpfe.

Das letzte sp√§tantike Bauwerk in der Stadt ist die 608 errichtete Phokas-S√§ule. Die Stadt entging nur knapp einer vollst√§ndigen Zerst√∂rung. Rom geh√∂rte zwar formell seit 554 wieder zum Ostr√∂mischen Reich , die Ordnungsfunktionen wurden jedoch in den Zeiten der V√∂lkerwanderung mehr und mehr vom Papsttum ausge√ľbt. Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert folgten weitere Belagerungen, Angriffe und Pl√ľnderungen durch Langobarden , Sarazenen und Normannen , so dass sich das Stadtgebiet zeitweise kaum √ľber die Tiberufer hinaus erstreckte.

siehe Untergang des Römischen Reiches

Hochmittelalter und Neuzeit

Rom im Mittelalter
Rom im Mittelalter
Rom um 1490
Rom um 1490

Seit Pippin erlangte Rom, das im Mittelalter nur noch etwa 20.000 Einwohner zählte, neue Bedeutung als Hauptstadt des Kirchenstaates (Patrimonium Petri) und als wichtigster Wallfahrtsort des Christentums neben Jerusalem und Santiago de Compostela . Neuer Glanz kam im Jahr 800 in die Stadt, als Karl der Große durch Papst Leo III. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt wurde.

Die Gr√§ber der nach dem Brand Roms unter Nero im Jahre 64 hingerichteten Apostel Simon Petrus und Paulus sowie unz√§hlige andere Reliquien verhie√üen ab 1300 in den Heiligen Jahren den Pilgern au√üergew√∂hnliche Gnaden und Abl√§sse . Das Aufbl√ľhen Roms in der Renaissance wurde 1527 durch das Sacco di Roma (‚ÄěPl√ľnderung Roms‚Äú) unterbrochen, als die S√∂ldnertruppen Karls V. Rom pl√ľnderten und verw√ľsteten.

In christlicher Zeit sind viele bedeutende Bauten entstanden, zum Beispiel die so genannten vier Patriarchalbasiliken Sankt Paul vor den Mauern √ľber dem Grab des heiligen Apostels Paulus aus dem 4. Jahrhundert , der Lateran, ebenfalls aus dem 4. Jahrhundert, von Francesco Borromini barockisiert, Santa Maria Maggiore aus dem 5. Jahrhundert und vor allem der Petersdom, der in der heutigen Form aus der Renaissance und dem Barock stammt.

In der Renaissance und im Barock fand die Stadt ein neues Gepr√§ge, das haupts√§chlich von Kirchen bestimmt wird, aber auch von neuen Stra√üenz√ľgen mit Sichtachsen auf Obelisken, Pal√§sten und Pl√§tzen mit Brunnen. In diesem Zustand ist Rom bis heute verblieben, weshalb die r√∂mische Altstadt neben dem Vatikan eines der beiden Weltkulturerbe in der Stadt Rom darstellt.

Hauptstadt Italiens

Nach dem Ende des Kirchenstaates wurde Rom 1871 die Hauptstadt des neuen Italien . Unter Mussolini wurden die Differenzen zwischen Staat und Kirche durch die Lateranvertr√§ge mit dem Heiligen Stuhl 1929 beendet und der unabh√§ngige Staat der Vatikanstadt begr√ľndet. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlie√ü 1946 der K√∂nig das Land, und Italien wurde Republik . 1960 fanden in Rom die XVII. Olympischen Sommerspiele statt.

Rom heute

Trajans Säule
Trajans Säule

Die gro√üen Bauten des 20. Jahrhunderts wurden fast alle in den Au√üenvierteln wie dem E.U.R. errichtet, so etwa der Palazzo del Lavoro. In der Innenstadt dagegen sind Bauma√ünahmen aus denkmalpflegerischen Gr√ľnden nur selten erlaubt. Derzeit finden gro√üe Grabungen im Bereich der antiken Kaiserforen statt. Im modernen Stadtbild ist die Vergangenheit noch an vielen Stellen anzutreffen. So ist etwa das Theater des Pompeius am Campo de' Fiori aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. , in dessen Vorhof zu C√§sars Zeit die Kurie untergebracht war und er wohl auch get√∂tet wurde, noch zu gro√üen Teilen erhalten. Allerdings ist im Verlauf der Jahrhunderte aus dem Halbrund f√ľr die Zuschauer eine Wohnbebauung geworden. Heute befinden sich darin Keller und eine Tiefgarage, Restaurants und Bars, Privatwohnungen und Hotelpensionen. Alle Zimmer haben aufgrund der urspr√ľnglichen halbrunden Theaterstruktur einen trapezf√∂rmigen Grundriss.

Die Erneuerung der Stadt stellt die R√∂mer im Alltag oft vor gro√üe Probleme. Schon der Bau einer riesigen Tiefgarage zum Jahr 2000 in einen Tuffh√ľgel am Petersplatz war umstritten, weil die Zerst√∂rung arch√§ologischer Reste bef√ľrchtet wurde. Aus demselben Grund wurde die immer noch dringend ben√∂tigte dritte Metro-Linie bis heute nicht gebaut.

Gr√∂√üere Probleme als die historische Innenstadt machen die oft unsch√∂nen Vorst√§dte mit ihrer hohen Kriminalit√§tsrate. Dort waren nach dem 2. Weltkrieg oft nachtr√§glich gegen eine Geb√ľhr genehmigte Geb√§ude fast unkontrolliert in die r√∂mische Campagna gebaut worden. W√§hrend in der Innenstadt die Kirchen aufgrund ihrer √úberzahl oft kaum noch zu erhalten sind, fehlten sie in der Umgebung h√§ufig v√∂llig. Bis heute sind in der einstigen Stadt der ‚ÄěThermen f√ľr alle‚Äú √∂ffentliche B√§der kaum vorhanden.

Die Einwohner die es sich leisten k√∂nnen, besitzen eine Wohnung in einem der oft begr√ľnten und sorgsam gepflegten Innenh√∂fe oder gar eine kleine Villa im Stadtbereich. Insgesamt hat sich seit der Wahl des gr√ľnen B√ľrgermeisters Rutelli Anfang der 1990er Jahre und unter der Regierung von Silvio Berlusconi die Situation nur wenig gebessert.

Unter dem Pontifikat Papst Johannes Paul II. erlebte die Stadt zweimal einen nie zuvor da gewesenen Menschenandrang. Im Jahr 2000 kamen zum Gottesdienst am Weltjugendtag zwei Millionen Menschen vor die Tore der Stadt. An den Begr√§bnisfeierlichkeiten am 8. April 2005 auf dem Petersplatz nahmen 200 Staats- und Regierungschefs sowie drei bis vier Millionen Menschen aus aller Welt teil, von denen aber nur 300.000 Platz fanden, die √ľbrigen verfolgten die Zeremonien auf Videogro√übildschirmen.

  • Siehe auch: Zeittafel Rom

Religionen

Schweizer Garde
Schweizer Garde

In der Antike war die R√∂mische Mythologie mit ihren Kulten die am weitesten verbreitete Religion in der Stadt. Dennoch waren in diesem Kulturzentrum auch alle anderen Religionen vertreten. Bereits sehr fr√ľh entstand eine christliche Gemeinde in der Stadt, welche trotz der Christenverfolgungen rasch anwuchs.

Ab der Herrschaftszeit Konstantins des Gro√üen nahm das Christentum im R√∂mischen Reich einen Aufschwung und √ľberlebte auch dessen Untergang. Nachdem die Stadt mehrfach von heidnischen V√∂lkern gepl√ľndert und zerst√∂rt wurde, setzte sich Rom als Zentrum des Kirchenstaates durch. Infolgedessen wurden in Rom unz√§hlige Kirchen errichtet, die die wichtigsten Heiligt√ľmer beherbergen.

Nachdem Rom 1797 von Napoleon Bonaparte erobert worden war, wurde es nach dem Wiener Kongress 1815 wieder unter päpstliche Hoheit gestellt. Da das italienische Nationalbewusstsein unter der französischen Besatzung gewachsen war, kam es zum Krieg zwischen dem inzwischen vereinigten Italien und dem Papstsitz Rom.

Der Papst zog sich darauf hin in den Vatikan zur√ľck, der 1929 in den Lateranvertr√§gen als eigenst√§ndiger Staat akzeptiert wurde. Seitdem ist Rom, besonders der Vatikan, wieder das geistliche Zentrum des Christentums .

Einwohnerentwicklung

Roms Geschichte begann etwa 800 v. Chr. mit einem B√ľndnis verschiedener kleiner D√∂rfer mit wenigen hundert bis tausend Einwohnern. Von da an wuchs Rom in den n√§chsten Jahrhunderten kontinuierlich zu einer Megastadt, die √ľber eine Million Einwohner z√§hlte. Erst mit dem Einsetzen des Mittelalters nahm die Bev√∂lkerung wieder ab und sank rasch bis zum Jahr 530 auf 100.000.

Im fr√ľhen Mittelalter war Rom mit 20.000 Einwohnern im Vergleich zu heute eine Kleinstadt. Erst mit dem Aufstieg des Kirchenstaates bl√ľhte Rom erneut auf und konnte als Wallfahrtszentrum bis zum Ende des 19. Jahrhunderts seine Einwohnerzahl wieder auf 230.000 steigern. Erst im 20. Jahrhundert wuchs Rom erneut zur Millionenstadt heran, indem es in rund 100 Jahren seine Einwohnerzahl mehr als verzehnfachte.

Die folgende √úbersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1858 handelt es sich um Sch√§tzungen, von 1861 bis 2001 um Volksz√§hlungsergebnisse und 2004 um eine Fortschreibung des Nationalinstituts f√ľr Statistik ( ISTAT ).

Bevölkerungsentwicklung in Rom
Bevölkerungsentwicklung in Rom
Jahr Einwohner
330 1.000.000
410 400.000
530 100.000
650 20.000
1000 20.000
1750 156.000
1800 163.000
1820 139.900
1850 175.000
1853 175.800
1858 182.600
31. Dezember 1861 194.500
31. Dezember 1871 212.432
Jahr Einwohner
31. Dezember 1881 273.952
10. Februar 1901 422.411
10. Juni 1911 518.917
1. Dezember 1921 660.235
21. April 1931 930.926
21. April 1936 1.150.589
4. November 1951 1.651.754
15. Oktober 1961 2.188.160
24. Oktober 1971 2.781.993
25. Oktober 1981 2.840.259
20. Oktober 1991 2.775.250
21. Oktober 2001 2.546.804
31. Dezember 2004 2.553.873

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

√úberblick

Engelsburg
Engelsburg

Bild:Paolo fuori (3).jpg Rom wurde der √úberlieferung zufolge im Jahre 753 v. Chr. auf einem der sieben H√ľgel gegr√ľndet. Jedoch lassen Funde darauf schlie√üen, dass bereits 1000 v. Chr. in diesem Bereich menschliche Siedlungen existiert haben m√ľssen. Das Bild der H√ľgel Kapitol und Palatin, sowie des Tales zwischen den beiden, ist besonders durch antike Bauwerke bestimmt.

Dies ist darauf zur√ľckzuf√ľhren, dass das Kapitol lange als Sitz der Regierung des Imperium Romanum diente, w√§hrend der Palatin vor allem als Residenzh√ľgel der Kaiser verwendet wurde. Im Tal zwischen den beiden H√ľgeln befindet sich das Forum Romanum, welches das Zentrum des st√§dtischen Lebens im antiken Rom darstellte.

Als Innenstadt Roms gilt der Bereich innerhalb der Aurelianischen Mauer, welche im 3. Jahrhundert um das Gebiet der 7 H√ľgel, Kapitol , Quirinal , Viminal , Esquilin , Caelius , Aventin und Palatin , errichtet wurde. Das historische Zentrum breitet sich fast ausschlie√ülich am linken Ufer des Tibers aus.

Hier befinden sich die meisten und größten Baudenkmäler aus der Antike . Die christlichen Gebäude hingegen sind auf beiden Seiten des Tiber verstreut. Die Vatikanstadt, mit dem weithin sichtbaren Petersdom, befindet sich jedoch auf der rechten Seite des Tibers. Das historische Zentrum von Rom, der Petersdom und die Vatikanstadt wurden von der UNESCO im Jahre 1980 zum Weltkulturerbe erklärt.

Die äußere Stadt und die Peripherie Roms befinden sich im Bereich außerhalb der aurelianischen Mauer. Die Konzentration antiker Bauwerke ist hier deutlich geringer, wenn man auch immer wieder solche antrifft. Man findet jedoch zahlreiche Kirchen, welche auch in diesem Bereich errichtet wurden, so zum Beispiel die Basilika St. Paul vor den Mauern .

Theater

Piazza Venezia mit Monumento Vittorio Emmanuele II
Piazza Venezia mit Monumento Vittorio Emmanuele II

Rom spielt eine f√ľhrende Rolle im italienischen Kulturleben. Im Opernhaus der Stadt, das zu den gr√∂√üten in Italien z√§hlt, werden Opernauff√ľhrungen geboten, die im Sommer auch in den Caracalla-Thermen stattfinden. Au√üerdem gibt es in Rom etwa 20 Theater und sechs Konzerts√§le, die au√üerhalb der Sommermonate mit einem abwechslungsreichen Programm aufwarten.

Im April 2002 wurde im nördlichen Teil der Stadt ein Konzertpark eröffnet; das rund 50.000 Quadratmeter große Areal umfasst unter anderem drei Konzerthallen mit 700, 1.200 und 2.700 Plätzen, die nach Plänen des Genueser Architekten Renzo Piano erbaut wurden.

Museen

Das älteste Museum Roms sind die 1471 eingerichteten Kapitolinischen Museen, die neben den wesentlich größeren Vatikanischen Museen zu den bedeutendsten Kunstkollektionen Roms gehören.

In der Villa Giulia, dem Landhaus Papst Julius II. welches Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet wurde, ist eine herausragende Sammlung etruskischer und antiker R√∂mischer Kunst untergebracht. Die Kunstsammlung der Familie Borghese wird in ihrem Palast aus dem fr√ľhen 17. Jahrhundert ausgestellt. Sie tr√§gt den Namen Galerie Borghese und besteht vor allem aus Gem√§lden und Plastiken.

Im von Michelangelo entworfenen Museo Nazionale Romano delle Terme sind griechische und römische Plastiken ausgestellt. Ebenfalls bedeutend sind die Gemäldegalerie im Palazzo Farnese, die Renaissance-Bronzensammlung im Palazzo Venezia und die Gemäldesammlung im Palazzo Barberini.

Bauwerke

Petersdom
Petersdom
Rom vom Petersdom aus gesehen
Rom vom Petersdom aus gesehen
Kolosseum
Kolosseum
Pantheon in der Nacht
Pantheon in der Nacht

Rom beherbergt als eine der gro√üen Kulturst√§dte Europas zahlreiche Denkm√§ler von der Zeit der Etrusker bis hin zur Gegenwart, wobei die Zeugnisse aus der Zeit der etruskischen K√∂nige und der r√∂mischen Fr√ľhgeschichte eher sp√§rlich sind. Umso umfangreicher sind die Hinterlassenschaften aus der Epoche des R√∂mischen Reiches .

Sie reichen vom fast vollst√§ndig erhaltenen Pantheon (gegr√ľndet im Jahre 27 v. Chr. , wiederaufgebaut zwischen 118 und 128 n. Chr.), dem einzigen erhaltenen Kuppelbau der Antike , bis zum eindrucksvollen Kolosseum (fertig gestellt 80 n. Chr.), dem gr√∂√üten Amphitheater der Antike, das Austragungsst√§tte von Gladiatorenk√§mpfen und anderen Schauspielen war. Seit dem Jahre 1999 dient das Kolosseum auch als Monument gegen die Todesstrafe: Immer wenn ein Staat dieser Welt die Todesstrafe abschafft, wird das Kolosseum 48 Stunden lang hell erleuchtet ‚Äď was aber nur selten geschieht.

In der Stadt findet man neben den antiken Stadtmauern Triumphb√∂gen, einzigartige Kirchen und Pal√§ste sowie gro√üe √∂ffentliche Pl√§tze; besonders bedeutend sind das Forum Romanum und die Kaiserforen , ebenso wie die Caracalla-Thermen (erbaut um 217 n. Chr.), die heute als Szenerie f√ľr die Opernauff√ľhrungen im Sommer genutzt werden, die Katakomben - weit verzweigte unterirdische Anlagen, in denen Christen ihre Gottesdienste feierten und bestattet wurden - und die Engelsburg, die als Mausoleum f√ľr den r√∂mischen Kaiser Hadrian erbaut und im Mittelalter zu einer Festung ausgebaut wurde.

Im 4. Jahrhundert wurde die Kirche San Paolo fuori le mura gebaut und nach der Zerst√∂rung durch einen Brand im Jahre 1823 wiedererrichtet. Die Basilica San Giovanni in Laterano wurde im 4. Jahrhundert errichtet und im 17. und 18. Jahrhundert im Wesentlichen wiederaufgebaut. Die aus dem 5. Jahrhundert stammende Kirche San Pietro in Vincoli ist im 15. Jahrhundert restauriert worden und beherbergt die ber√ľhmte Moses -Statue von Michelangelo Buonarroti .

Weitere bedeutende Bauwerke sind die Piazza Navona mit drei Brunnen (darunter die Fontana dei Quattro Fiumi, ein Hauptwerk des italienischen Bildhauers Gian Lorenzo Bernini ), die Piazza del Campidoglio (Kapitolsplatz mit einer Bronzestatue des Kaisers Marcus Aurelius, die im 2. Jahrhundert n. Chr. fertig gestellt wurde), die Fontana di Trevi (ein Barock -Brunnen aus dem 18. Jahrhundert, in den Touristen traditionell M√ľnzen hineinwerfen und sich etwas w√ľnschen) und die Piazza di Spagna mit der ber√ľhmten, aus dem 18. Jahrhundert stammenden Spanischen Treppe, die zu der aus dem 15. Jahrhundert stammenden Kirche Santa Trinit√† dei Monti hinauff√ľhrt.

Weitere Sehensw√ľrdigkeiten des christlichen Roms sind √ľber die gesamte Stadt verstreut. Das christliche Zentrum bildet hierbei der nicht zug√§ngliche Staat der Vatikanstadt mit dem Petersdom. Weitere gro√üe Kirchen wie die Lateranbasilika, Santa Maria Maggiore, Sankt Paul vor den Mauern befinden sich innerhalb des Stadtgebiets. Die meisten Kirchen sind besonders prunkvoll ausgestattet und enthalten Kunstwerke von unsch√§tzbarem Wert.

Sehensw√ľrdigkeiten des modernen Roms befinden sich eher in den √§u√üeren Bezirken der Stadt, wie zum Beispiel Bauwerke f√ľr die Olympischen Sommerspiele 1960 , entworfen von Pier Luigi Nervi , einem der f√ľhrenden italienischen Architekten des 20. Jahrhunderts , aber auch Ehrenm√§ler und Hochh√§user. √úber die ganze Stadt verteilt sind zahlreiche weitere Baudenkm√§ler, Pl√§tze, Brunnen und Obelisken, welche von gro√üen K√ľnstlern geschaffen und prunkvoll verziert wurden. Im Westen der Stadt entstand 1972 - 1982 mit dem Wohnkomplex Corviale das l√§ngste Hochhaus Europas.

Sport

Janusbogen beim Forum Boarium
Janusbogen beim Forum Boarium

In der Stadt gibt es mit dem 1927 gegr√ľndeten AS Rom und dem im Jahre 1900 gegr√ľndeten Lazio Rom zwei national und international bedeutende Fu√üballvereine. Beide Vereine tragen ihre Heimspiele im 85.000 Zuschauer fassenden Olympiastadion aus.

Der AS Rom wurde dreimal Italienischer Fußball-Meister , siebenmal Italienischer Fußball-Pokalsieger und gewann einmal ( 1961 ) den UEFA-Pokal . Lazio Rom wurde zweimal Meister, viermal Pokalsieger und gewann einmal ( 1999 ) den Europapokal der Pokalsieger .

Rom war Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 1960 und der ersten Paralympics √ľberhaupt. Das Olympiastadion liegt im Norden der Stadt.

Kulinarische Spezialitäten

Pantheon
Pantheon

Rom bietet eine reiche Auswahl an absoluten Qualit√§tsrestaurants. Das kulinarische Angebot in Rom ist sehr abwechslungsreich und reicht von ausgezeichneter K√ľche der ber√ľhmtesten K√∂che internationalen Niveaus bis zur typisch r√∂mischen K√ľche mit ihrer Vielf√§ltigkeit, von der j√ľdischen K√ľche zur Zubereitung von Schalentieren, von Spezialit√§ten aus Latium zu ausgezeichneten Fischgerichten, au√üerdem befinden sich in der Stadt auch zahlreiche Restaurants, die Spezialit√§ten aus allen f√ľnf Erdteilen bieten.

Typische Gerichte der r√∂mischen K√ľche sind die ‚Äěcoda alla vaccinara‚Äú, Schw√§nze junger Rinder in Wein, Tomaten und Pfefferschoten gekocht, oder die ‚Äěpajata‚Äú, Kalbsmagen mit Tomatenso√üe, der ‚Äěabbacchio alla scottadito‚Äú oder die ‚Äětrippa alla romana‚Äú, die mit der Zeit immer weiter verfeinert wurden und heute wahre Spezialit√§ten sind.

Die traditionellen Restaurants der Stadt mit echten r√∂mischen Spezialit√§ten befinden sich √ľberwiegend in Testaccio rund um den fr√ľheren Schlachthof. Unter den beliebten Lokalen steht den Pizzerien sicherlich ein Ehrenplatz zu. Sie sind √ľber die ganze Stadt verteilt, aber Trastevere bietet wahrscheinlich das gr√∂√üte Angebot an Pizzerien mit Holzofen. Empfehlenswert sind hier die ber√ľhmten flachen r√∂mischen Pizzen mit dem knusprigen Rand. Schmackhaft sind auch die Suppl√¨ al Telefono , frittierte Reiskl√∂√üchen gef√ľllt mit Mozzarella, die Kartoffelkroketten, die frittierten Klippfischfilets, die K√ľrbisbl√ľten und die Bruschette, getoastete Brotscheiben mit Tomaten, √Ėl und Knoblauch.

Wirtschaft und Infrastruktur

Tiber mit Engelsbr√ľcke
Tiber mit Engelsbr√ľcke

Rom ist seit dem 2. Weltkrieg der wichtigste Wirtschaftsstandort in Italien . Seine Wirtschaft basiert auf der staatlichen Verwaltung, sowie dem Fremdenverkehr. Daneben dominieren andere Dienstleistungsbranchen, wie ganz besonders der Einzelhandel.

Als Industriestandort produziert Rom vor allem die traditionellen Industrieerzeugnisse Textilien und Souvenirs f√ľr Touristen, sowie die neueren Erzeugnisse wie Nahrungsmittel , pharmazeutische Produkte , Maschinen , Papier - und Metallwaren. Daneben ist Rom wegen des Klimas und der Monumente auch f√ľr die Filmindustrie ein wichtiger Standort.

Die Hauptverwaltungen zahlreicher internationaler Unternehmen und Organisationen haben ihren Sitz in Rom. Hierzu z√§hlen unter anderem die Ern√§hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen ( FAO ), der Internationale Fonds f√ľr landwirtschaftliche Entwicklung ( IFAD ), der Weltern√§hrungsrat ( WFC ) und das Weltern√§hrungsprogramm ( WFP ).

Verkehr

Fernbahnhof Roma Termini
Fernbahnhof Roma Termini

Rom selbst hat zwei internationale Flugh√§fen , Fiumicino (Leonardo da Vinci) und Ciampino (G.B. Pastine). Der an der K√ľste gelegene internationale Flughafen Leonardo da Vinci ist einer der gesch√§ftigsten Flugh√§fen der Welt.

Als zentraler Knotenpunkt des italienischen Eisenbahnsystems verf√ľgt Rom √ľber die Bahnh√∂fe Roma Tiburtina, Roma Ostiense, Roma Trastevere, Roma San Pietro, sowie den Hauptbahnhof Roma Termini . Mit der Inbetriebnahme der neuen Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke nach Neapel in diesem Jahr und dem baldigen Ausbau des Bahnhofes Tiburtina werden Z√ľge, die Rom nur als Durchgangsstation durchfahren, nicht mehr den Hauptbahnhof Termini anfahren.

Rom verf√ľgt √ľber ein gut ausgebautes, aber nur chaotisch funktionierendes √ĖPNV -System, bestehend aus Bussen, Tram und U-Bahn. W√§hrend die ganze Stadt durch ein System aus Express- und Stadtbussen recht gut erschlossen ist, ist das U-Bahnsystem, mit den Linien A und B, nur m√§√üig ausgebaut und in den Sto√üzeiten vollkommen √ľberlastet, da eine Besch√§digung vieler historischer Geb√§ude und Anlagen durch den Bau der Tunnel bef√ľrchtet wurde und wird. Der erste Streckenabschnitt der Metro wurde am 9. Februar 1955 zwischen Termini und Laurentina eingeweiht. Heute f√§hrt sie auf zwei Linien mit einer L√§nge von 41 Kilometern. Eine Erweiterung der Linie B und eine neue Linie C sind in Bau.

Nachdem zwischen dem 8. Januar 1937 und dem 2. Juli 1972 schon einmal Trolleybusse in Rom fuhren, wurde das System nach einer Unterbrechung von 33 Jahren am 23. M√§rz 2005 in der Stadt wieder eingef√ľhrt. Die Stra√üenbahn von Rom nahm am 2. August 1877 den Betrieb auf. Sie verkehrt auf einem 84 Kilometer langen Streckennetz.

Die Stra√üen Roms sind notorisch verstopft. Auch die Ringautobahn GRA (Grande Raccordo Anulare) kann den t√§glichen Kollaps nicht verhindern. Die Innenstadt, sowie Trastevere und San Lorenze gelten als "verkehrsberuhigte Zone" (ZTL). Das hei√üt, Privatautos d√ľrfen sie tags√ľber zwischen 6 und 18 Uhr nur mit einem speziellen Ausnahmegenehmigung befahren. Allerdings hat eine gro√üz√ľgige Praxis der Ausnahmegenehmigungen den Effekt verw√§ssert.

Medien

  • Tageszeitungen: La Repubblica, Il Messaggero, Il Tempo, Corriere dello Sport, Gazzetta dello Sport (beides Sportzeitungen).
  • Fernseh-/Radiosender: RAI TV, Radio Vatikan

Bildung

Rom hat drei staatliche Universit√§ten: Die Universit√° degli Studi di Roma La Sapienza ist eine der √§ltesten Universit√§ten Europas (Gr√ľndung: 1303 ) und mit 147.000 Studenten die gr√∂√üte Universit√§t Europas. Die beiden anderen Universit√§ten sind die Tor Vergata und Roma Tre. Daneben bestehen mehrere katholische Universit√§ten als Einrichtungen des Heiligen Stuhls bzw. einzelner geistlicher Orden.

Au√üerdem ist Rom der Sitz der Akademie der Sch√∂nen K√ľnste , der Nationalen Akademie f√ľr Tanz, der Nationalen Akademie f√ľr dramatische Kunst, des Musikkonservatoriums und des Zentralinstituts f√ľr die Restaurierung von Kunstwerken.

√úberblick √ľber Rom
√úberblick √ľber Rom

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe: Liste der Söhne und Töchter von Rom

Literatur

  • Jansen, D. / Poeschel, S.: Rom. M√ľnchen, 1990.
  • Gregorovius, F.: Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter vom V. bis XVI. Jahrhundert. M√ľnchen, 1988.
  • Neumeister, C.: Das antike Rom. - Ein literarischer Stadtf√ľhrer. M√ľnchen, 1991.
  • Coarelli, F.: Rom. - Ein arch√§ologischer F√ľhrer. Freiburg, 1989.
  • Titus Livius: Ab urbe condit. Rom, ab 27 v.Chr.
  • Kolb, Frank: Rom - Geschichte der Stadt in der Antike. M√ľnchen 1995
  • Clemens Bombeck: "Auch sie haben Rom gepr√§gt. An den Gr√§bern der Heiligen und Seligen in der Ewigen Stadt", Verlag Schnell & Steiner Regensburg 2004 , ISBN 3795416914

Filme

  • Roman Holiday (Ein Herz und eine Krone), Regie: William Wyler , 1953
  • La dolce vita (dto.), Regie: Federico Fellini , 1960
  • Roma (Fellinis Roma), Regie: Federico Fellini, 1972
  • Caro diario (Liebes Tagebuch), Regie: Nanni Moretti , 1991
  • Gente di Roma, Regie: Ettore Scola , 2003
  • Roma - La citt√† aperta (Die offene Stadt), Regie: Roberto Rossellini, 1948
  • Sabrina goes to Rome ( Sabrina verhext in Rom ), 1998 Regie: Tibor T√°kacs
  • The Lizzie McGuire Movie ( Popstar auf Umwegen ), 2003 mit Hilary Duff

Partnerstädte

Diese Liste ist unvollständig.

  • New York City ( USA )
  • Seoul ( S√ľdkorea )

Siehe auch

  • Portal und Themenliste Rom
  • R√∂misches Reich
Commons: Rom ‚Äď Bilder, Videos oder Audiodateien
Wiktionary: Rom ‚Äď Wortherkunft, Synonyme und √úbersetzungen
Wikiquote: Rom ‚Äď Zitate

Weblinks

   
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