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Letzte Änderung für Artikel Bad Liebenwerda: 07.02.2006 11:57

Bad Liebenwerda

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Wappen Karte
Wappen von Bad Liebenwerda Deutschlandkarte, Position von Bad Liebenwerda hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Kreis : Elbe-Elster
Geografische Lage :
Koordinaten: 51° 31' 00 N, 13° 24' 00 O
51° 31' 00 N, 13° 24' 00 O
Höhe : 86 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 138,41 kmÂČ
Einwohner : 10.812 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 78 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahlen : 04924
Vorwahlen : 035341
Kfz-Kennzeichen : EE (alt: LIB)
GemeindeschlĂŒssel : 12 0 62 024
Stadtgliederung: 15 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Postfach 1153
04924 Bad Liebenwerda
Website: www.badliebenwerda.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@badliebenwerda.de
Politik
BĂŒrgermeister : Thomas Richter ( CDU )

Bad Liebenwerda ist eine Kurstadt im Landkreis Elbe-Elster im Bundesland Brandenburg ( Deutschland ) und liegt ca. 60 km nordwestlich von Dresden. Sie hat eine Kurklinik fĂŒr Rheumatologie und OrthopĂ€die, eine Psychotherapeutische Klinik und ein Kurmittelzentrum ("Lausitztherme Wonnemar"). Die Stadt strebt eine Weiterentwicklung als Kur- und Erholungszentrum an.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Nachbargemeinden

Stadtgliederung

  • Bad Liebenwerda Stadt
  • Burxdorf
  • Dobra
  • Kosilenzien
  • Kröbeln
  • Langenrieth
  • Lausitz
  • Maasdorf
  • Möglenz
  • Neuburxdorf
  • OschĂ€tzchen
  • Prieschka
  • Thalberg
  • Theisa
  • Zeischa
  • Zobersdorf

Geschichte

Liebenwerda wird 1231 unter Vogt Otto von Ileburg erstmals urkundlich erwĂ€hnt. Über die Verleihung von Stadtrechten ist nichts konkretes bekannt. Im Jahr 1304 wird Liebenwerda jedoch erstmals in einer Urkunde als Stadt bezeichnet. Aus dem Jahr 1367 wird ĂŒber das Vorhandensein von HandwerkerzĂŒnften , drei Kapellen an den Toren der Stadt, einer Lateinschule und eines "Steindammes" berichtet. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts geht die Stadt in den Besitz der sĂ€chsischen Herzöge ĂŒber und wird Verwaltungszentrum des neugebildeten sĂ€chsischen Amtes Liebenwerda, das die ehemaligen ileburgischen Herrschaften Liebenwerda, WahrenbrĂŒck und Uebigau umfasste. Ende des 16. Jahrhundert war die Bevölkerung auf knapp 1000 Menschen angewachsen. Schwere VerwĂŒstungen erlitt Liebenwerda in der Zeit des DreißigjĂ€hrigen Kriegs , besonders im Jahr 1637, als schwedische Reiterei die Stadt plĂŒnderte und in Brand steckte. Dabei wurden fast alle WohngebĂ€ude, die Kirche und das Rathaus zerstört. Spuren des Krieges waren bis ins 18. Jahrhundert hinein noch sichtbar. Mit dem Wiener Kongress von 1815 wird Liebenwerda aus dem Territorium Kursachsens herausgelöst und als Bestandteil der Provinz Sachsen an das Königreich Preußen angegliedert. Liebenwerda wurde administratives Zentrum des neugegrĂŒndeten Kreises Liebenwerda, das es bis zur Kreisgebietsreform von 1993 blieb. Ab 1905 wurden in Liebenwerda MoorbĂ€der zur Behandlung rheumatischer Leiden angeboten. Seit 1925 trĂ€gt die Stadt den Titel " Bad ".

Bad Liebenwerda, Kirche
Bad Liebenwerda, Kirche

Politik

Stadtrat

Die Stadtverordnetenversammlung besteht aus 22 Mitgliedern und dem hauptamtlichen BĂŒrgermeister.

  • CDU 7 Sitze
  • SPD 5 Sitze
  • FDP 2 Sitze
  • BĂŒrgerinitiative 1 Sitz
  • Familienpartei 1 Sitz
  • Michael Lubk (parteilos)
  • PDS 5 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003 )

StÀdtepartnerschaften

Partnerschaften gibt es mit

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Museen

Kreismuseum mit Ausstellung zur regionalen Verwurzelung des historischen mitteldeutschen Wandermarionettentheaters, sowie Sonderausstellungen zu verschiedenen historischen und kulturellen Themen.

Musik

  • Kurkonzerte
  • regelmĂ€ĂŸige Konzerte in der evangelischen St. Nikolai Kirche

Bauwerke

  • spĂ€tgotische St. Nikolai Kirche mit neugotischem Turm und Inventar
  • Lubwartturm, ehemaliger Bergfried der Burg und des spĂ€teren Schlosses Liebenwerda
  • ĂŒberwiegend aus historischer Bausubstanz bestehender Stadtkern
  • KursĂ€chsische PostmeilensĂ€ule, nach alten Unterlagen rekonstruiert und 2003 aufgestellt
  • prĂ€historischer Burgwall zwischen den Ortsteilen Kröbeln und Kosilenzien

Parks

  • Kurpark, genannt "WĂ€ldchen", zwischen Innenstadt und Schwarzer Elster

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

  • Elsterlauf im Mai
  • Schloss- und Museumsnacht im August
  • "Lange Nacht des Puppenspiels" im Rahmen des Internationalen Puppentheaterfestivals im Elbe-Elster-Land, regelmĂ€ĂŸig im Herbst im Kreismuseum
  • Schlauchbootrennen der Freiwilligen Feuerwehr jĂ€hrlich am Wochenende nach Himmelfahrt

AnsÀssige Unternehmen

  • Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH
  • Mitteldeutscher Orgelbau Voigt GmbH
  • Reiss BĂŒromöbel GmbH
  • Variograph Druck- und Vertriebs GmbH
  • Forstbaumschulen "FĂŒrst PĂŒckler" Zeischa GmbH

Öffentliche Einrichtungen

  • Rathaus (Stadtverwaltung)
  • GeschĂ€ftstelle der Agentur fĂŒr Arbeit
  • Haus des Gastes (Informations- und Servicestelle)
  • Verwaltung des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft
  • Brandenburgische Naturwacht
  • Kreismuseum Bad Liebenwerda
  • Amtsgericht Bad Liebenwerda

Bildung

  • Grundschule Bad Liebenwerda
  • Grundschule Neuburxdorf
  • Grundschule Zobersdorf
  • Gesamtschule "Robert Reiss"
  • Realschule Thalberg
  • Echtermeyer-Gymnasium
  • Kreisvolkshochschule

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

  • Dieter Voigt, ehemaliger Kantor der evangelischen St. Nikolai-Gemeinde und MitbegrĂŒnder der StĂ€dtepartnerschaft mit LĂŒbbecke.
  • Heinz Tiemeyer, BĂŒrgermeister von 1991 bis 1993. Verstorben am 8.10.2005 in LĂŒbbecke-Gehlenbeck. Beerdigt am 15. Oktober 2005 auf dem Friedhof in LĂŒbbecke-Gehlenbeck. Text der Traueransprache: Johannes 11,25
  • Walter Hartwig, ehemaliger Stadtchronist, 1997 verstorben.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Ernst-Theodor Echtermeyer , Ästhetiker und Philosoph, 1805 in Liebenwerda geboren
  • Max Jungnickel , Schriftsteller, 1880 in Saxdorf bei Liebenwerda geboren

Weblinks


Siehe auch: Tourismus in Brandenburg, Radwege in Brandenburg, Landkreis Bad Liebenwerda

Informationen aus der Umgebung

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

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