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Letzte Änderung für Artikel Strausberg: 06.02.2006 01:52

Strausberg

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Wappen Karte
Strausberger Stadtwappen Deutschlandkarte, Position von Strausberg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis : MĂ€rkisch-Oderland
Geografische Lage :
Koordinaten: 52° 35' N, 13° 54' O
52° 35' N, 13° 54' O
Höhe : 74 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 67,86 kmÂČ
Einwohner : 26.554 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 391 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahlen : 15344 (PF:15331)
Vorwahlen : 03341
Kfz-Kennzeichen : MOL (alt: SRB)
GemeindeschlĂŒssel : 12 0 64 472
Stadtgliederung: Strausberg/Strausberg-Vorstadt
Adresse der Stadtverwaltung: HegermĂŒhlenstraße 58
15344 Strausberg
Website: www.stadt-strausberg.de
E-Mail-Adresse: info@stadt-strausberg.de
Politik
BĂŒrgermeister : Hans Peter Thierfeld (parteilos)

Strausberg ist eine Stadt östlich von Berlin.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Strausberg liegt inmitten einer seen- und waldreichen Landschaft, die durch die Weichsel-Eiszeit geprĂ€gt wurde. Besonders landschaftsprĂ€gend sind dabei zwei westlich der Stadt befindliche eiszeitliche Abflussrinnen, die heute von SĂŒd nach Nord verlaufende Seenketten bilden. Der Straussee ist der grĂ¶ĂŸte der umliegenden Seen und liegt nordwestlich von Strausberg. Straus-, Bötz-, Ihland-, und FĂ€ngersee, laden zum Baden, Rudern, Angeln und Surfen ein.

Wappen

Die Stadt Strausberg fĂŒhrt ein eigenes Wappen. Es zeigt auf einem halbrunden, blauen Schild im VerhĂ€ltnis von Breite zu LĂ€nge von 1:1,3 einen auf drei grĂŒnen flachen HĂŒgeln stehenden, linkshin gewendeten, widersehenden natĂŒrlichen Vogel Strauß in den Farben Schwarz und Silber mit goldenen Beinen und Schnabel. Über dem Strauß schwebt ein kleiner Schild mit rotem, goldbewehrtem Brandenburgischen Adler.

Es wird vermutet, dass die Form des Straussees zur Namensgebung der Stadt und zur Wahl des Straußen als Wappentier beigetragen hat. Der am alten Stadtkern angrenzende See hat die lĂ€ngliche, schmale Form einer Bohne. Das slawische "strutch" (dt. Schote) hat eine phonetische Ähnlichkeit zum deutschen Wort Strauß.

Das Stadtwappen und die Stadtflagge von Strausberg sind in der Hauptsatzung der Stadt Strausberg beschrieben. Diese Satzung ist am 20. Februar 1997 von der Stadtverordnetenversammlung angenommen worden.

Geschichte

Dieser Artikel oder Abschnitt besteht hauptsĂ€chlich aus Listen , wo Fließtext stehen sollte .
  • 1200-700 v.u.Z. bronzezeitliche Besiedlung im Stadtgebiet von Strausberg
  • 600 - 1200 u.Z. slawische Siedlungen in der Umgebung von Strausberg
  • um 1225 Bau einer Burg am Straussee und Entstehung einer Marktsiedlung am Lindenplatz
  • um 1240 GrĂŒndung der Stadt
  • 1247 ErwĂ€hnung von Struceberch in einer Urkunde
  • 1254 Befestigung der Stadt, Einbeziehung des Buchhorstes, GrĂŒndung des Dominikaner klosters , Bau der Stadtmauer
  • 1267 Markgraf Otto III. wird in der Klosterkirche feierlich begraben
  • 1339 Bau des Rathauses
  • 1348 "Schwarzer Tod" in Strausberg, der falsche Waldemar und die Pommern besetzen die Stadt, Ludwig der Ältere versucht im nĂ€chsten Jahre vergeblich, Strausberg wiederzugewinnen
  • 1354 Strausberg erhĂ€lt von Ludwig dem Römer alle seine Rechte und GĂŒter wieder
  • 1393 - 1399 Strausberg schließt mit anderen StĂ€dten ein Schutz- und TrutzbĂŒndnis wider die Raubritter
  • 1432 Strausberg wird von den Hussiten gestĂŒrmt und teilweise zerstört
  • 1541 EinfĂŒhrung der Reformation , Aufhebung des Dominikanerklosters
  • 1549 - 1598 wĂŒtet die Pest in Strausberg
  • 1626 /27 Wallenstein hĂ€lt sich mehrmals in Strausberg auf
  • 1631 die Schweden machen Strausberg zum Musterungsplatz und viele BĂŒrger folgen der Werbetrommel
  • 1633 am 12. November wird die Stadt von Kaiserlichen ĂŒberfallen und geplĂŒndert
  • 1638 leben nur noch 32 BĂŒrgerfamilien in Strausberg
  • 1643 der große KurfĂŒrst fordert die anderen StĂ€dte auf, dass sie Strausberg vor dem Untergang schĂŒtzen mögen
  • 1714 die bis heute andauernde MilitĂ€rgeschichte beginnt mit der Stationierung einer Kompanie des 23. Infanterieregimentes
  • 1772 Umgestaltung des Klosters zu einer Stadtschule
  • 1787 Aufbau der Landarmenanstalt auf den Grundmauern des Klosters
  • 1792 Eröffnung der Landarmenanstalt
  • 1805 Abbruch und Beginn des Neubaus des Rathauses
  • 1806 ein Strausberger Bataillon rĂŒckt zum Krieg gegen Napoleon aus
  • 1808 EinfĂŒhrung der Stadtordnung die BĂŒrger dĂŒrfen zum ersten mal Stadtverordnete wĂ€hlen
  • 1820 Fertigstellung des neuen Rathauses
  • 1867 auf dem Strausberger Bahnhof hĂ€lt der erste Personenzug auf der Strecke Berlin- KĂŒstrin
  • 1885 Erbauung des AmtsgerichtsgebĂ€udes
  • 1890 Erbauung des Postamtes
  • 1893 Eröffnung der Strausberger Eisenbahn ( Kleinbahn )
  • 1894 Eröffnung elektrisch betriebenen FĂ€hre ĂŒber den Straussee
  • 1901 Erbauung des Schulhauses fĂŒr die höhere Knabenschule
  • 1902 Errichtung der Volksbibliothek
  • 1904 Erbauung des Volksschulhauses in der HegermĂŒhlenstraße
  • 1908 GrĂŒndung des Heimatmuseums
  • 1921 Elektrischer Betrieb der heutigen Strausberger Eisenbahn GmbH
  • 1922 Generalstreik am 27. Juni gegen den Mord des Außenministers Walther Rathenau
  • 1935 Errichtung einer Munitionsfabrik in der HegermĂŒhlenstraße
  • 1936 wird ein MilitĂ€rflugplatz gebaut
  • 1945 am 21. April rĂŒckt das 32. SchĂŒtzenkorps der " Roten Armee " in Strausberg ein
  • 1948 die Berliner S-Bahn wird bis zum Bahnhof Strausberg/Vorstadt verlĂ€ngert
  • 1952 Strausberg wird Kreisstadt
  • 1954 der Hauptstab der Kasernierten Volkspolizei wird in Strausberg stationiert
  • 1956 der Hauptstab wird zum Ministerium fĂŒr Nationale Verteidigung umgebildet - GrĂŒndung der Nationalen Volksarmee (NVA)
  • 1957 S-Bahnlinie Strausberg - Strausberg Nord
  • 1960 beginnt der verstĂ€rkte Wohnungsbau
  • 1985 750-Jahr-Feier von Strausberg
  • 1989 am 12. November demonstrieren 15000 Strausberger fĂŒr mehr Demokratie
  • 1990 wird das MfNV aufgelöst und Beginn der Stationierungen von Einheiten der Bundeswehr
  • 1993 durch die Kreisreform verliert Strausberg den Status einer Kreisstadt und wird Teil des Landkreises MĂ€rkisch-Oderland
Strausberg mit dem Straussee im Hintergrund
Strausberg mit dem Straussee im Hintergrund

Politik

Stadtverordnetenversammlung und Abgeordnete des Wahlkreises (Stand Oktober 2003)

Nach dem Ergebnis der Kommunalwahlen entfallen von den 32 Stadtverordnetenmandaten:

  • 13 Mandate auf die Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS)
  • 4 Mandate auf die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  • 6 Mandate auf die Christlich Demokratische Union (CDU)
  • 2 Mandate auf die WĂ€hlergruppe BĂŒrger fĂŒr Strausberg
  • 2 Mandate auf die UnabhĂ€ngige und freie WĂ€hlergemeinschaft (U.f.W.)
  • 2 Mandate auf die Alternative Jugend Strausberg
  • 1 Mandat auf BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen
  • 1 Mandat auf die Freie Demokratische Partei (FDP)
  • 1 Mandat auf parteilosen Abgeordneten

Wirtschaft

Die Bundeswehr ist grĂ¶ĂŸter Arbeitgeber der Stadt mit etwa 3.000 ArbeitsplĂ€tzen. Strausberg ist Standort von Behörden und öffentlichen Einrichtungen des Landes, des Landkreises und der Kommune mit insgesamt 1.200 ArbeitsplĂ€tzen (zum Beispiel: Finanzamt, Amtsgericht, Bauordnungsamt des Landkreises MOL, Arbeitsamt Frankfurt (Oder) Nebenstelle Strausberg, Beratungsstelle der Landesversicherungsanstalt Brandenburg, mehrere Krankenkassen, Stadtverwaltung Strausberg)

Strausberg ist traditioneller Standort des Handwerks, in etwa 300 kleinen und mittelstĂ€ndigen Handwerksbetrieben sind etwa 1.650 Menschen beschĂ€ftigt. Die grĂ¶ĂŸten Branchen sind dabei das Bau- und Ausbaugewerbe sowie das Elektro- und Metallgewerbe, wo in 176 Betrieben etwa 1.280 ArbeitsplĂ€tze zur VerfĂŒgung stehen. Die Stadt ist außerdem ein ausgeprĂ€gter Standort des Handels und des Dienstleistungsgewerbes. In diesen Branchen sind in Strausberg etwa 1.430 Betriebe mit insgesamt 3.350 BeschĂ€ftigten vertreten:

  • darunter im Dienstleistungsgewerbe etwa 780 Betriebe mit etwa 1.860 BeschĂ€ftigten,
  • im Handel etwa 460 Betriebe mit etwa 1.190 BeschĂ€ftigten,
  • im Hotel- und GaststĂ€ttengewerbe etwa 43 Betriebe mit etwa 120 BeschĂ€ftigten.

In den vier kommunalen Unternehmen mit 100%-iger Beteiligung der Stadt sind weiterhin etwa 160 BeschÀftigte angestellt.

Des Weiteren befindet sich in der Stadt ein Flugplatz ( ICAO -Code EDAY) und die Stemme-Flugzeugwerft, die renommierte weltweit einzigartige Motorsegler produziert.

StÀdtepartnerschaften

StÀdtepartnerschaften der Stadt Strausberg:

Stadtgliederung

Die Stadt Strausberg besteht aus den Gemarkungen Strausberg, Hohenstein und Ruhlsdorf. Hohenstein ist Ortsteil von Strausberg. TeilflÀchen des Ortsteils Hohenstein sind Bestandteil des Naturparks MÀrkische Schweiz. Neben dem westlich des Straussees gelegenen historischen Stadtzentrum gehören zur eigentlichen Stadt Strausberg noch die folgenden Teile:

  • die mit dem Bau der Bahnlinie Berlin - KĂŒstrin um den Bahnhof herum entstandene Vorstadt
  • die nördlich des Straussees gelegenen Siedlungen Gartenstadt und Friedrich-Schiller-Höhe
  • der an der sĂŒdlichen Stadtgrenze zum Ortsteil Hennickendorf der Gemeinde RĂŒdersdorf bei Berlin befindliche Ortsteil Torfhaus.

Damit erreicht die Stadt eine SĂŒd-Nord-Ausdehnung von fast 15 Kilometer, wĂ€hrend die Ost-West-Ausdehnung nur etwa drei Kilometer betrĂ€gt. Die Stadt wird vom "Ostbahnhof" her durch die Strausberger Eisenbahn GmbH und eine parallel laufende S-Bahnlinie erschlossen. Außerdem verlĂ€uft quer ĂŒber den Straussee die einzige elektrische SeilzugfĂ€hre Deutschlands, die insbesondere von AusflĂŒglern gerne benutzt wird.

Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)
  • 1998 - 26.455
  • 1999 - 26.370
  • 2000 - 26.221
  • 2001 - 26.512
  • 2002 - 26.629
  • 2003 - 26.644
  • 2004 - 26.593

Weblinks


Informationen aus der Umgebung

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

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