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Letzte Änderung für Artikel Altlandsberg: 10.02.2006 02:13

Altlandsberg

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Wappen Karte
Wappen von Altlandsberg Karte Altlandsberg in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis : Märkisch-Oderland
Geografische Lage :
Koordinaten: 52¬į 34' N, 13¬į 44' O
52¬į 34' N, 13¬į 44' O
H√∂he : 59 m √ľ. NN
Fläche : 106,21 km²
Einwohner : 8.660 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 82 Einwohner je km²
Postleitzahl : 15345
Vorwahl : 033438
Kfz-Kennzeichen : MOL
Gemeindeschl√ľssel : 12 0 64 029
Stadtgliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Berliner Allee 6
15345 Altlandsberg
Politik
B√ľrgermeister : Manfred Andruleit ( SPD )

Altlandsberg ist eine Stadt in der Mitte von Brandenburg, östlich von Berlin im so genannten "engeren Verflechtungsraum".

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Nachbargemeinden

Stadtgliederung

  • Altlandsberg
  • Bruchm√ľhle
  • Buchholz
  • Gielsdorf
  • Wegendorf
  • Wesendahl

Geschichte

Ursprung Altlandsbergs ist eine erst slawische, dann deutsche Siedlung namens Jabel, die von Wasser und Sumpf umgeben und dadurch nat√ľrlich gesch√ľtzt war.

Altlandsberg wurde im Jahr 1230 erstmals urkundlich erw√§hnt. Der Name der Stadt k√∂nnte vom wettinischen Landsberg bei Halle √ľbertragen worden sein.

Anfang des 13. Jahrhunderts entsteht eine deutsche (vielleicht wettinische ) Burg mit Suburbium um die heutige Stadtkirche. S√ľdlich davon entstand vor 1257 eine regelm√§√üige askanische Stadtanlage. Im 14. Jahrhundert wurde die Stadtanlage mit einer Stadtmauer befestigt. 1335 stiftete der Markgraf ein Kloster f√ľr den Bettelorden der Serviten , die einzige Klosterstiftung der Mark.

1409 gelangt die Stadt in den Besitz Ritter von Krummensee . 1432 √ľberfallen Hussiten die Stadt und brennen sie nieder. 1537 vernichtet ein gro√üer Stadtbrand auch das Rathaus mir allen Urkunden. 1550 , 1566 und 1598 w√ľten Pestepidemien in der Stadt.

1632 brennt Altlandsberg im Zuge des Drei√üigj√§hrigen Krieges nieder und bleibt verw√ľstet. 1654 erwirbt der kurf√ľrstliche Minister Graf Otto von Schwerin das Schloss und die abgebrannte Stadt. Er l√§sst sie neu aufbauen und um 1670 das Barockschloss und die zugeh√∂rige Saalkirche errichten. Als reformierter Gutsherr siedelte Otto von Schwerin 1670 hier die ersten Refugi√©s ( Hugenotten ) Brandenburgs an, die jedoch schon 1672 nach Berlin in die dortige, 1661 privilegierte Franz√∂sische Kolonie umzogen. 1684 vernichtet ein neuerlicher Stadtbrand 90% der Stadt.

1708 kauft K√∂nig Friedrich I. die Herrschaft Altlandsberg und wandelt sie in ein k√∂nigliches Amt um. Altlandsberg ist bis 1712 Nebenresidenz. 1757 brennt das Schloss ab. Die Tr√ľmmer werden abgerissen, nur die Saalkirche wird wieder aufgebaut. 1854 w√ľtet der letzte Gro√übrand in der Stadt.

Am 21. April 1945 erreichen von Strausberg kommende Spitzenverb√§nde der Roten Armee unter Nikolai Erastowitsch Bersarin √ľber Altlandsberg, das hinter dem √§u√üeren Sperrring um die Reichshauptstadt Berlin lag, die Berliner Stadtgrenze.

Altlandsberg feiert im September 2005 sein 775-jähriges Bestehen.

Eingemeindungen

Dorfkirche von Gielsdorf
Dorfkirche von Gielsdorf

Die Stadt ist am 1. Januar 2003 im Zuge einer Gebietsreform im Land Brandenburg mit den amtszugeh√∂rigen Gemeinden Buchholz, Bruchm√ľhle, Gielsdorf und Wesendahl zu einer Gro√ügemeinde zusammengeschlossen worden.

Politik

Stadtverordnetenversammlung

Der Rat der Stadt besteht aus 18 Ratsfrauen und Ratsherren.

  • CDU 3 Sitze
  • SPD 6 Sitze
  • B√ľrgerfraktion 6 Sitze
  • PDS 2 Sitze
  • Einzelbewerber 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003 )

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Bauwerke

  • Alter Stadtkern
  • weitgehend erhaltene Feldstein-Stadtmauer
  • Berliner Turm und Strausberger Turm (Storchenturm) aus dem 14. / 15. Jahrhundert
  • Wall und Graben
  • Die Stadtkirche, ein Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert, um 1500 sp√§tgotisch umgebaut, im 19. Jahrhundert ver√§ndert
  • ehemalige Schlosskirche
  • Das Rathaus
  • Gutshaus

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

  • √ĖPNV: Bus
  • Eisenbahn: Die Stadt war Hauptaktion√§r der Altlandsberger Kleinbahn AG , die eine Bahnlinie nach Hoppegarten erbaute; diese war von 1898 bis 1965 in Betrieb.
  • Bundesautobahn: A 10 (Berliner Ring), AS Berlin-Marzahn

Ansässige Unternehmen

  • Distributionszentrum (Lebensmittel) der MDL ( Metro Group ) mit 75.000 qm f√ľr 14.000 Artikel
  • Gewerbegebiet An der M√ľhle
  • Gewerbegebiet Bruchm√ľhle

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Dagmar Enkelmann, deutsche Politikerin
  • Erasmus Sch√∂fer , deutscher Schriftsteller

weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

  • Otto Reichsfreiherr von Schwerin , brandenburgischer Minister
  • Gruppe Ulbricht
  • Wolfgang Leonhard
  • Ravindra Gujjula , aus Indien stammender erster dunkelh√§utiger B√ľrgermeister in Deutschland (ab 1993)

Weblinks



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