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Letzte Änderung für Artikel Schierling (Oberpfalz): 06.02.2006 11:27

Schierling (Oberpfalz)

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Wappen Karte
Wappen fehlt
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Deutschlandkarte, Position von Schierling hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberpfalz
Landkreis : Regensburg
Geografische Lage :
Koordinaten: 48° 50' N, 12° 08' O
48° 50' N, 12° 08' O
Höhe : 383 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 77,62 kmÂČ
Einwohner : 7.464 (30. Juni 2004)
Bevölkerungsdichte : 96 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahlen : 84069
Vorwahlen : 09451
Kfz-Kennzeichen : R
Gemeindekennzahl : 09 3 75 196
Gemeindegliederung: 26 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 4
84069 Schierling
Website: www.schierling.de
E-Mail-Adresse: markt@schierling.de
Politik
Erster BĂŒrgermeister : Otto Gascher (CSU)

Schierling in der Oberpfalz ist eine Marktgemeinde mit ca. 7400 Einwohnern (mit den zugehörigen eingemeindeten Orten: Stand Ende 2003).

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Schierling liegt im niederbayerischen HĂŒgelland zwischen Regensburg und Landshut am Rande der Holledau und am sĂŒdlichen Ende der Oberpfalz . Außerdem liegt Schierling im Tal der Großen Laber und an der alten Römer-Straße Via Augusta .

Geschichte

Schierling wurde im Jahre 953 erstmals unter Kaiser Otto I. urkundlich erwÀhnt. Obwohl Schierling im Mittelalter als "Markht Schirling" erwÀhnt wurde, wurde Schierling erst zur 1000-Jahr-Feier im Jahr 1953 offiziell zum Markt ernannt. Bis zur bayerischen Landkreisreform im Jahr 1972 gehörte Schierling zu Niederbayern , wurde dann aber, nach Auflösung des alten Landkreises Mallersdorf, zum Landkreis Regensburg geschlagen. Seit der Gemeindegebietsreform im Jahr 1978 besteht die Marktgemeinde aus 11 ehemals selbststÀndigen Gemeindeteilen.

Seit dem Jahr 1997 besteht eine Gemeindepartnerschaft mit dem französischen Ort Penmarc'h an der bretonische AtlantikkĂŒste. Grund dieser Gemeindepartnerschaft ist die " Schlacht von EggmĂŒhl " im Jahr 1809, als Napoleon zusammen mit den bayerischen Truppen einen Sieg gegen Österreich errang. EggmĂŒhl war bis 1978 eine selbststĂ€ndige Gemeinde und wurde dann in den Markt Schierling eingemeindnet. Im französischen Penmarc'h steht seit 1897 ein Leuchtturm mit dem Namen "Phare d'EggmĂŒhl", der mit einer großzĂŒgigen Erbschaft der Tochter von General Davout erbaut wurde, der von Napoleon wegen seiner Erfolge zum "FĂŒrst von EggmĂŒhl" ernannt wurde.

Seit 1992 findet am ersten Augustwochende, ein Open-Air, das "Labertalfestival" statt.

Die "Schierlinger Gennßhenkher"-Sage

Schwer hatte die Bevölkerung wĂ€hrend des DreißigjĂ€hrigen Krieges unter den PlĂŒnderungen der Schweden zu leiden. Auf diese Ereignisse geht die Sage um den "Schierlinger Gennßshenkher" (GĂ€nshĂ€nger)zurĂŒck.

Der damalige Schlossherr wollte seine letzten GĂ€nse vor dem hungrigen Feind dadurch retten, dass er sie schlachtete und an der Hinterseite des Schlosses aufhĂ€ngte. Die gewitzten Schweden stöberten allerdings das Versteck auf und verspeisten das köstliche Federvieh. Und nachdem auf den Schaden der Spott sofort folgt, hatten die Schierlinger ihren Spitznamen fortan gesichert, der im Laufe der Jahrzehnte auch zu einem Schimpfnamen wurde. Messerstechereien zwischen Burschen der benachbarten Dörfer und Schierlings waren keine Seltenheit und auch "g'richtsmaßig" wurde es schon einmal, wenn ein AuswĂ€rtiger das Wort "GĂ€nshĂ€nger" in den Mund nahm.

1980 wurde mit dem Brunnen von Klaus Vrieslander diese Vergangenheit auf humorvolle Weise aufgearbeitet und mittlerweile ist aus dem Spottnamen ein Markenzeichen geworden.

Es ist ein schwedischer Musketier, der eine Gans am Hals hĂ€lt, eine ĂŒber den RĂŒcken trĂ€gt und eine verloren hat, die zwischen seinen FĂŒĂŸen liegt. Der Brunnentrog ist aus einheimischen Kalkgestein gehauen, die Figur in Bronze gegossen.

Seit 1995 wird das "Schierlinger Gennßhenkherfest" gefeiert. Dabei lĂ€ĂŸt der Verein fĂŒr Heimatpflege das Treiben im Feldlager der "Schierlinger SchĂŒtzen vom Kelheimer LandfĂ€ndl" im Jahr 1633 wieder aufleben. Auf der Viehmarktwiese, zwischen Rathaus und Schloß, treffen sich Musketiere, Pikeniere, HĂ€ndler, Gaukler, Marketenderinnen und das einfache Volk, um ein Übungsschießen abzuhalten. Dazu gibt es Essen und Trinken wie vor 370 Jahren!

Ortsteile

  • Allersdorf
  • Birnbach
  • Buchhausen
  • Deutenhof
  • EggmĂŒhl
  • Inkofen
  • Kolbing
  • Kraxenhöfen
  • Lindach
  • Mannsdorf
  • Mauernhof
  • Oberdeggenbach
  • Oberbirnbach
  • Oberlaichling
  • Pinkofen
  • Roflach
  • Schierling
  • Schönhöfen
  • StanglmĂŒhle
  • Unterdeggenbach
  • Unterlaichling
  • Wahlsdorf
  • Walkenstetten
  • Winkl
  • Zaitzkofen
  • Zeissethof

Politik

BĂŒrgermeister

  • 1945 - 1964 : Josef Wallner , ( WAV , spĂ€ter parteilos)
  • 1964 - 1984 : Ludwig Kattenbeck , CSU
  • 1984-heute: Otto Gascher , CSU

Weblinks


siehe auch: Schierling

Informationen aus der Umgebung

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

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