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Letzte Änderung für Artikel Otto V. (Brandenburg): 19.02.2006 23:06

Otto V. (Brandenburg)

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Otto V., der Faule (* 1346 ; ÔÇá 15. November 1379 auf Burg Wolfstein an der Isar, Bayern), war von 1347 bis 1351 Herzog von Oberbayern, ab 1351 Mitregent und ab 1365 Kurf├╝rst und Markgraf von Brandenburg. Mit dem Ende seiner Regentschaft im Jahre 1373 endete auch die ├ära der Wittelsbacher in Brandenburg.

Otto war der Sohn Ludwigs der Bayern mit Margarete von Holland.

Mit dem Tode seines Bruders Ludwigs des R├Âmers am 17. Mai 1365 ├╝bernahm Otto die Regentschaft in Brandenburg. Bereits zwei Jahre zuvor hatte Karl IV. mit den kinderlosen Br├╝dern vertraglich die Nachfolge seines Sohnes Wenzel als Kurf├╝rst f├╝r den Fall ihres Todes ohne Nachkommen vereinbart.

Am 19. M├Ąrz 1366 schloss er in der Doppelhochzeit von Prag die Ehe mit Katharina von Luxemburg (1342 - 1386), der zweite Tochter Karls IV. , die zuvor bereits seit 1353 mit Rudolf IV. (1339 - 1365) verheiratet war. Diese Ehe, die nur aus politischen Gr├╝nden geschlossen wurde, um Karls Machtambitionen in Brandenburg durchzusetzen, blieb kinderlos. Katharina lebte auch w├Ąhrend der Ehe weiterhin in Prag.

Otto vernachl├Ąssigte die Regierungsgesch├Ąfte und zog Vergn├╝gungen vor. 1367 verkaufte er die Niederlausitz, die zuvor schon an die Wettiner verpf├Ąndet war, an Karl IV. Ein Jahr sp├Ąter verlor er Deutsch Krone an den polnischen K├Ânig Kasimir den Gro├čen . Die Missst├Ąnde in dem k├╝nftig f├╝r seinen Sohn vorgesehen Kurf├╝rstentum veranlassten Karl IV. 1371 zum Einmarsch in Brandenburg.

Formell blieb Otto bis 1373 noch Kurf├╝rst, jedoch doch die tats├Ąchliche Gewalt im Lande ├╝bte nun Karl IV. aus. Mit dem 1373 im F├╝rstenwalder Vertrag besiegelten Verkauf der Kurmark f├╝r 500.000 Gulden an Karl IV. ging die Mark Brandenburg schlie├člich auch de jure an die Luxemburger ├╝ber.

Nach seiner Entmachtung lebte Otto in Bayern. 1379 starb er auf Burg Wolfstein bei M├╝nchen. Seine sterblichen ├ťberreste wurden im Kloster Seligenthal bei Landshut beigesetzt.

Ikonographie

Standbild von Adolf Br├╝tt f├╝r die Siegesallee mit den beiden Portr├Ąts Thilo von Br├╝gge und Thilo von Wardenberg , enth├╝llt am 22. M├Ąrz 1899 als Denkmalgruppe 12.

Eine Karikatur des Standbildes zeichnete Lyonel Feininger .

Weblinks

Wikipedia

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