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Letzte Änderung für Artikel Höllentalbahn im Frankenwald: 25.01.2006 22:59

Höllentalbahn im Frankenwald

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Marxgrün, Bahnhof
Marxgrün, Bahnhof
Marxgrün, Lokschuppen
Marxgrün, Lokschuppen
Marxgrün, Eisenbahnerwohnhäuser
Marxgrün, Eisenbahnerwohnhäuser
Marxgrün, Ausfahrt Richtung Bad Steben und Höllental
Marxgrün, Ausfahrt Richtung Bad Steben und Höllental
Hölle, ehemaliges Bahnhofsgelände
Hölle, ehemaliges Bahnhofsgelände
Lichtenberg, Bahnhof
Lichtenberg, Bahnhof
Lichtenberg, Dampfspeicherlok
Lichtenberg, Dampfspeicherlok
Blankenstein, Bahnhof und ZPR
Blankenstein, Bahnhof und ZPR

Die Höllentalbahn im Frankenwald führte von Marxgrün in Oberfranken entlang des Flüßchens Selbitz durch das Höllental nach Blankenstein in Thüringen. Die Bahnstrecke verband die bayerische Lokalbahnstrecke HofBad Steben mit den Nebenstrecken Blankenstein - Bad Lobenstein - Triptis und Bad Lobenstein - Saalfeld der Preußischen Staatsbahn .

Im ehemaligen Bahnhof Lichtenberg (Ofr) ist ein Informationszentrum des Naturparks Frankenwald eingerichtet. Die Hauptattraktion ist ein funktionsfähiges Modell der Höllentalbahn im Maßstab 1:87 ( H0 ). Die Anlage wird von Münchberger Modelleisenbahnclub MEC 01 betreut. Vor dem Lichtenberger Bahnhof erinnern auf einem kurzen Gleisstück eine abgestellte Werksdampflok der Papierfabrik in Blankenstein sowie einigen Personen- und Güterwagen an den Bahnverkehr im Höllental.

Die Initiative Höllennetz will die Höllentalbahn im Frankenwald reaktivieren.

Inhaltsverzeichnis

Streckenverlauf

Bahnhöfe, Haltepunkte, Bauwerke Strecken-
kilometer
Bemerkung
Marxgrün Bahnverbindung nach Hof und Bad Steben
(Direktionsgrenze) Grenze bay. / preuß. Staatsbahn bzw. Reichsbahndirektion Regensburg / Erfurt
Selbitzbrücke Kleinschmieden
(Ladestelle Wiede/Höllensprudel) (Nach Stillegung der Reststrecke nach Lichtenberg wurde das Streckengleis als Ladegleis für das Höllensprudel-Werk Wiede genutzt.)
Hölle
Kanzelfelstunnel 35 Meter
Selbitzbrücke Höllental
Kesselfelstunnel 256 Meter
Lichtenberg (Ofr) im Ortsteil Blechschmidtenhammer
Muschwitzbrücke63,410 Steinbrücke mit 3 Bogen - Landesgrenze Bayern / Thüringen
Blankenstein (Saale) Bahnverbindung über Lobenstein nach Saalfeld bzw. Triptis/Gera

Eröffnung und Stillegung

Strecke Länge Veränderung Datum Bemerkung
Hof Hbf - Marxgrün 22,97 kmEröffnung 01.06.1887
Lemnitzhammer Gbf - Blankenstein (Saale) 5,59 kmEröffnung 15.07.1897 Lemnitzhammer - Lobenstein - Unterlemnitz - Ziegenrück-Triptis 1894-96; Unterlemnitz - Wurzbach - Hockeroda (- Saalfeld) 1907/08; Unterlemnitz - Ziegenrück - Triptis eingestellt 1998;
Marxgrün - Bad Steben 4,06 kmEröffnung 01.06.1898
Marxgrün - Blankenstein (Saale) 6,31 kmEröffnung 15.08.1901
Marxgrün - Blankenstein (Saale) 6,31 km Einstellung Personenverkehr 03.06.1945 Folge der Teilung Deutschlands
Lichtenberg - Blankenstein (Saale) Gesamtstillegung 03.06.1945 Folge der Teilung Deutschlands
Marxgrün - Lichtenberg Gesamtstilllegung 23.05.1971 die Ladestelle Wiede wurde bis 1987 weiterhin bedient
Ladestelle Wiede - Lichtenberg Gleisrückbau 06.09.1982
Marxgrün - Ladestelle Wiede Gleisrückbau 30.10.1987 nach Ende des Güterverkehrs zur Ladestelle

Historie

Grundlage für den Bau der Höllentalbahn war ein Staatsvertrag zwischen den deutschen Staaten Bayern, Reuß jüngere Linie und Preußen vom 30. Januar 1897.

Der Fahrbetrieb auf der Höllentalbahn wurde bis 1945 zwischen den Bahnhöfen Marxgrün und Blankenstein organisiert. Die Stationen Hölle und Lichtenberg werden zwar ebenfalls als Bahnhöfe bezeichnet, hatten aber eher die Funktion von Haltepunkten mit Ladegleisen.

1945 wurde aus der bayerisch-thüringischen Landesgrenze, die die Höllentalbahn zwischen Lichtenberg und Blankenstein quert, die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland. Aller Grenzüberschreitende Zugverkehr wird eingestellt. Die Höllentalbahn wurde ab 1945 nur noch von Marxgrün aus befahren.

Nach der Gesamtstilllegung 1971 gründete sich in Hof eine Lokalbahn-Arbeitsgemeinschaft (LAG). Ziel der LAG war es einen Museumsbetrieb auf der Höllentalbahn zu organisieren. Das Domizil der LAG war der Lokschuppen in Marxgrün. Dort stand auch schon eine Dampflok der Zuckerfabrik Regensburg von 1937 bereit. Leider überstieg die Instandsetzung der Strecke die finanziellen Möglichkeiten der LAG. Mittlerweile ist der Lokschuppen in Marxgrün leergeräumt. Das Gebäude befindet sich in einem sehr desolaten Zustand.

Das Fachwerk-Bahnhofsgebäude in Hölle sollte erhalten bleiben und als Haus des Gastes in dem Luftkurort eingerichtet werden. Leider konnten diese Planungen aus dem Jahr 1977 nicht verwirklicht werden. Das Gebäude wurde schließlich abgerissen und das Bahnhofsareal in eine Parkanlage umgestaltet.

In Lichtenberg Ofr steht eine geringfügig größere Version des Höller Bahnhof. Wie erwähnt ist dieses Bahnhofsgebäude erhalten und wird als Naturpark Informationszentrum genutzt.

Weblinks

Wikipedia

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