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Letzte Änderung für Artikel Bad Lobenstein: 15.01.2006 15:50

Bad Lobenstein

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Wappen Karte
Wappen
Wappen am Ortsausgang
Deutschlandkarte, Position von Lobenstein hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Th├╝ringen
Landkreis : Saale-Orla-Kreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 50┬░ 27' N, 11┬░ 39' O
50┬░ 27' N, 11┬░ 39' O
H├Âhe : 560 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 48,94 km┬▓
Einwohner : 6.959 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 142 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 07351 - 07356
Vorwahl : 036651
Kfz-Kennzeichen : SOK alt LBS
Gemeindeschl├╝ssel : 16 0 75 062
Stadtgliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
07356 Bad Lobenstein
Website: www.moorbad-
lobenstein.de
E-Mail-Adresse: info@lobenstein-
moorbad.de
Politik
B├╝rgermeister : Peter Oppel ( SPD )

Bad Lobenstein ist eine Kleinstadt im Saale-Orla-Kreis in Th├╝ringen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Die Stadt liegt im Th├╝ringer Schiefergebirge zwischen den Ausl├Ąufern des Th├╝ringer Waldes und des Frankenwaldes, westlich der gro├čen Saaletalsperren Hohenwarte und Bleiloch bei Gr├Ąfenwarth.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Zur Stadt geh├Âren die Gemeindeteile Helmsgr├╝n, Lichtenbrunn, M├╝hlberg, Oberlemnitz, Saaldorf und Unterlemnitz.

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind die St├Ądte Gefell, Saalburg-Ebersdorf, Tanna und Wurzbach und die Gemeinden Birkenh├╝gel, Harra, Neundorf (bei Lobenstein), Remptendorf und Schlegel.

Geschichte

Lobenstein wurde erstmals 1250 als Rittersitz erw├Ąhnt. Dieser war wahrscheinlich eine Gr├╝ndung der Herren von Lobdeburg . Bereits 1278 wurde Lobenstein als Stadt bezeichnet. B├╝rgermeister und Rat sind 1411 bezeugt, ihnen standen die Niedergerichte zu. Am 8. Oktober 1806 zog das napoleonischen Heer durch die Stadt. Gegen 9 Uhr verlie├č der Kaiser Napoleon I. Kronach. Dort wurde die Festung besichtigt und mit eigenen sowie verb├╝ndeten bayerischen Truppen verst├Ąrkt, um im Falle einer Niederlage gegen Preu├čen eine R├╝ckzugsm├Âglichkeit zu haben. Er traf gegen 12.30 Uhr in Lobenstein ein. Sein Weg f├╝hrte ├╝ber den Gallenberg nach Ebersdorf, wo er mit weiteren 32 Gener├Ąlen und Stabsoffizieren ├╝bernachtete. Tag und Nacht marschierten ca. 190 Tausend Mann durch Lobenstein. Die Stadt und das gesamte Umfeld war davon betroffen. Biwaking und Pl├╝nderungen waren an der Tagesordnung. Trotz der Neutralit├Ąt des Reussen- Landes musste die Bev├Âlkerung stark leiden. Im Neuen Schloss weilte der Marschall und sp├Ątere K├Ânig von Norwegen- Schweden, Bernadotte. Am 14. Oktober fand die Doppelschlacht bei Jena- Auerstedt statt, wo das Schicksal Preu├čens besiegelt wurde. Der B├╝rger Lobensteins, Stadtschreiber Christian Gottlieb Reichard, war wegen seiner au├čergew├Âhnlichen Geographiekenntnisse bis Paris bekannt. Napoleon forderte ihn auf, als Kartograph mit dem Heer mit zu ziehen. Reichard lehnte mit Hinweis auf seine Gesundheit ab, er blieb im Bett. Ob er wirklich krank war, ist nicht exakt bekannt. Sch├╝ler der Theatergruppe des Reichard- Gymnasiums sind die Hauptakteure, wenn am 24.6.2006 um 14 Uhr im Stadtpark Bad Lobenstein mit einem Schauspiel und anschlie├čender historischer Schlacht dieses Ereignis gew├╝rdigt wird. Etwa 300 Teilnehmer, vor allem Sch├╝tzen der befreundeten Vereine sowie Traditionsverb├Ąnde, werden die Truppen in historischen Uniformen darstellen. Unterst├╝tzt wird das Spektakel von den Sch├╝lern der elften Klassen. Mit 15 Kanonen, mehreren M├Ârsern sowie 30 Vorderladern stehen sich Franzosen und Preu├čen gegen├╝ber. Etwa 15 Minuten d├╝rfte die Schlacht dauern, das gesamte St├╝ck etwa eine Stunde. Von 1597 bis 1918 geh├Ârte die Stadt zum F├╝rstentum Reu├č j├╝ngere Linie, wobei sie bis 1824 Residenz der Unterlinie Reu├č-Lobenstein und von da an bis 1848 der Linie Ebersdorf zugeh├Ârig war. 1848 bildete sie zusammen mit Schleiz und Hirschberg (Saale) ein Zentrum der b├╝rgerlichen Bewegung. Im Jahre 1862 wurden fast alle historischen Geb├Ąude bei einem Stadtbrand zerst├Ârt. Eisenbahnanschluss erhielt die Stadt 1896 nach Triptis und Marxgr├╝n sowie 1907 nach Saalfeld/Saale.

Seit dem 21. M├Ąrz 2005 tr├Ągt die Stadt offiziell den Namen Bad Lobenstein und ist damit die 12. Kurstadt in Th├╝ringen. Lobenstein hatte zuvor jahrzehntelang um den Titel eines Bads gek├Ąmpft.

Eingemeindungen

1993 wurde Helmsgr├╝n und Lichtenbrunn eingemeindet. Danach folgten 1997 Unterlemnitz und, als vorerst letzte Gemeinde, Oberlemnitz im Jahre 1999.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994 31. Dezember):

  • 1833 - 3.274
  • 1933 - 3.391
  • 1939 - 3.577
  • 1994 - 7.002
  • 1995 - 7.019
  • 1996 - 7.083
  • 1997 - 7.455
  • 1998 - 7.419
  • 1999 - 7.363
  • 2000 - 7.332
  • 2001 - 7.235
  • 2002 - 7.132
  • 2003 - 7.042
  • 2004 - 6.948
Datenquelle ab 1994: Th├╝ringer Landesamt f├╝r Statistik

Politik

Stadtrat

Seit der Kommunalwahl vom 27. Juni 2004 setzt sich der Stadtrat wie folgt zusammen:

  • CDU - 3 Sitze (14,2 %)
  • PDS - 5 Sitze (27,9 %)
  • SPD - 5 Sitze (24,4 %)
  • Lobensteiner B├╝rgerliste - 5 Sitze (23,2 %)
  • FDP - 2 Sitze (10,3 %)

Die Wahlbeteiligung lag bei 47,0 %.

Wappen

Wappenbeschreibung: "In Rot schwebend der silbern-schwarz gespaltene rumpf einer Bracke."

Weblinks

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