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Letzte Änderung für Artikel Opel: 19.02.2006 18:17

Opel

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Adam Opel GmbH
Mutterkonzern
Name General Motors
Hauptsitz Detroit , Michigan ( USA )
Unternehmens-Information
Unternehmensform GmbH
Firmenname Adam Opel GmbH
GrĂŒndungsdatum 1862
GrĂŒndungsort RĂŒsselsheim
Firmensitz RĂŒsselsheim
Mitarbeiter 30.037 (2004) [1]
Umsatz 23,708 Mrd   DM (1990)
Adresse
Kontaktadresse Adam Opel GmbH
Friedrich-Lutzmann-Ring
65423 RĂŒsselsheim
Telefon (06142) 7-7 0
E-Mail kunden.info.center@de.opel.com
Website http://www.opel.de/


Die Adam Opel GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller , der zum US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors gehört. Der Unternehmenssitz ist RĂŒsselsheim. An weiteren drei deutschen sowie sechs europĂ€ischen Standorten befinden sich Produktionswerke.

Inhaltsverzeichnis

Unternehmen

Opel-PrÀsentation auf der IAA 2005
Opel-PrÀsentation auf der IAA 2005

Opel ist der zweitgrĂ¶ĂŸte deutsche Fahrzeughersteller und hat neben RĂŒsselsheim Standorte in Kaiserslautern, Eisenach und Bochum. Der Konzern hat etwa 35.000 BeschĂ€ftigte.

Seit 18. Juni 2004 ist Hans Demant Vorstandsvorsitzender und in Personalunion Leiter des Internationalen Technischen Entwicklungszentrums (ITEZ) der Adam Opel GmbH.

Marke

Opel ist in Kontinentaleuropa und im Nahen Osten die Hauptmarke von General Motors . Bis auf kleine Abweichungen im Angebot der Karosserievarianten unterscheidet sich die Modellpalette nicht. Opel wird außerdem in Russland , Indien , China , Taiwan , Singapur sowie in SĂŒdafrika angeboten. Hier werden aber gĂŒnstigere Fahrzeuge meist Ă€lterer Baureihen verkauft.

Außerhalb der genannten Opel-Vertriebsgebiete ĂŒbernehmen oft ansĂ€ssige Schwesterunternehmen den Verkauf und die Produktion der sonst baugleichen Fahrzeuge. In Großbritannien ist das der Lutoner Automobilhersteller Vauxhall , der die Produktion eigener Modelle seit den 1990er Jahren eingestellt hat, und in Australien Holden .

Markenzeichen

Das Logo des Unternehmens ist ein Kreis mit einem Blitz. Auf den Fahrzeugen selbst erfolgt die Darstellung immer flach, entweder auf der Motorhaube oder im KĂŒhlergrill des Fahrzeugs. UrsprĂŒnglich existierte anstelle des Blitzes ein stilisierter Zeppelin , dieser wurde immer wieder verĂ€ndert und vereinfacht.

Mitarbeiter und Standorte

Übersicht der BeschĂ€ftigten
Übersicht der BeschĂ€ftigten

Die Adam Opel GmbH beschĂ€ftigt heute in Deutschland (2005) 30.037 Mitarbeiter, die an fĂŒnf Standorten arbeiten.

Das Opelwerk in Bochum
Das Opelwerk in Bochum
Name Produktion seit Produkte Anmerkungen
GM -Werke in Deutschland
RĂŒsselsheim 1898 (seit 1929 GM) Vectra , Signum Hauptsitz der Adam Opel GmbH
Internationales Technisches Entwicklungszentrum
Bochum 1962 Astra , Zafira , Fahrzeugteile fĂŒr General Motors
Kaiserslautern 1966 Fahrzeugteile und Motoren
Eisenach 1990 Corsa , Astra (er wird nicht mehr in Eisenach produziert.)
GM -Werke in Europa
Antwerpen , Belgien 1924 Astra
Azambuja , Portugal 1959 Combo
Saragossa , Spanien 1982 Corsa , Meriva
Gliwice , Polen 1998 Agila , Astra Classic , Opel Zafira
Luton , Vereinigtes Königreich Vivaro
ProduktionsstÀtten anderer Unternehmen
Renault
Batilly , Frankreich
1980 Movano
Bertone
Turin, Italien
Astra Cabrio

Außerdem verfĂŒgt Opel ĂŒber ein Testzentrum in Rodgau-Dudenhofen.

Zulassungen in Deutschland

Jahr Anzahl der Zulassungen Prozent der Gesamtzulassungen
2005 348.008 10,48%
2004 334.063 10,23%
2003 332.270 10,42%
2002 336.588 10,30%
2001 394.586 11,80%
2000 407.730 13,50%
1989 455.672  ?
1988 428.610  ?
1987 454.535 ,
1986 421.114  ?
1985 367.740  ?
1984 389.182  ?
1982 391.916  ?
1981 378.364  ?

Aktuelle Probleme

Wegen Abstimmungsschwierigkeiten zwischen der europĂ€ischen Zentrale von GM in ZĂŒrich und der Opelzentrale in RĂŒsselsheim kam es immer wieder zu Problemen bei Modellentwicklung, Produktion und QualitĂ€tssicherung.

Das Jahr 2004 endete mit neuen Diskussionen um die Standorte RĂŒsselsheim, Kaiserslautern und insbesondere Bochum. In Bochum, wo von ursprĂŒnglich bis zu 23.000 ArbeitsplĂ€tzen durch Rationalisierung noch 9.600 ArbeitsplĂ€tze erhalten blieben, sollen nach Meinung des GM-Managements in Detroit weitere 4.000 ArbeitsplĂ€tze abgebaut werden. Aus Protest dagegen legten die Arbeiter in Bochum ihre Arbeit nieder. Bereits in einigen Jahren sollen die Modelle Saab 9.3 und Opel Vectra gemeinsam in RĂŒsselsheim produziert werden. Die Saab -Fabrik in TrollhĂ€ttan soll dann zum Bau von Autos der Marke Cadillac genutzt werden, die GM 2005 nach Europa gebracht hat.

Am 7. Dezember 2005 wurde die Adam Opel GmbH ins Handelsregister eingetragen.

Geschichte

AnfÀnge

Fahrrad von Opel
Fahrrad von Opel

HaushaltsgerÀte und ZweirÀder

Die Firma Opel wurde 1862 von Adam Opel im hessischen RĂŒsselsheim bei Frankfurt am Main gegrĂŒndet und stellte zunĂ€chst NĂ€hmaschinen her, von 1886 an auch FahrrĂ€der . Um die Produktion weiter zu erhöhen und den wachsenden Markt zu befriedigen, baute Opel 1868 an der Trasse der Mainbahn seine erste Fabrik. Opel stieg in den 1920er Jahren zum grĂ¶ĂŸten Fahrradhersteller der Welt auf.

Opel Motorrad
Opel Motorrad

Kurz nachdem die Automobilproduktion aufgenommen wurde, baute Opel auch motorisierte ZweirÀder.

Die Fahrradproduktion bei Opel wurde bis Anfang der 1940er Jahre durchgefĂŒhrt.

Beginn der Automobilproduktion

Opel Lutzmann (1899)
Opel Lutzmann (1899)

1898 , drei Jahre nach dem Tode des FirmengrĂŒnders, der nie Autos produzieren wollte, begannen seine Söhne mit dem Automobilbau. Sie kauften die Firma des Dessauer Automobilpioniers und Konstrukteurs Friedrich Lutzmann , machten ihn zum Direktor und bauten den Opel-Patentmotorwagen System Lutzmann. Dieser war vorher von Lutzmann auf der ersten IAA 1897 ausgestellt worden. Opel produzierte von Anfang an verschiedene Karosserie- und Motorvarianten, unter anderem auch einen Lieferwagen. Die Motorisierung erlaubte eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 40 km/h. Allerdings konnten sie nicht mit den damals hochentwickelten französischen Motorwagen konkurrieren und so wurde die Automobilproduktion vorerst eingestellt.

Opel-Darracq (1902)
Opel-Darracq (1902)

1902 unterzeichnete Opel einen Kooperationsvertrag mit dem französischen Automobilbauer Darracq und produzierte Voiturette -Fahrzeuge unter dem Markennamen Opel-Darracq. 1903 brachte Opel dann auch erste Vier-Zylinder auf den Markt. Besonders beliebt war zu jener Zeit das Modell Doktorwagen, ein zweisitziges Cabriolet , das von Ärzten oft fĂŒr Hausbesuche benutzt wurde.

Opel Laubfrosch (1924)
Opel Laubfrosch (1924)

1924 wurde das Opelwerk in RĂŒsselsheim mit FließbĂ€ndern ausgestattet, um fĂŒr breitere Schichten preisgĂŒnstiger zu produzieren. Das Erfolgsmodell Opel Laubfrosch konnte in Großproduktion gebaut werden. Zeitweilig war Opel der grĂ¶ĂŸte deutsche Automobilhersteller. Fritz von Opel , der sich bereits als Testfahrer einen Ruf erarbeitet hatte, experimentierte unterdessen an Autos mit Raketenantrieb und erreichte 1928 auf der AVUS mit seinem Modell RAK 2 die Rekordgeschwindigkeit von 220 km/h. Ein Jahr spĂ€ter unternahm er mit dem Flugzeug RAK 1 auf dem Frankfurter RebstockgelĂ€nde den ersten bemannten Raketenflug.

Übernahme durch General Motors

Am 17. MĂ€rz 1929 verkauften Wilhelm von Opel und sein Bruder Fritz von Opel den Großteil der Aktien an den amerikanischen Automobilkonzern General Motors . 1931 gaben sie das Unternehmen endgĂŒltig aus der Hand der Familie Opel. Grund war die hereinbrechende Weltwirtschaftskrise . Der Verkaufspreis betrug fĂŒr damalige VerhĂ€ltnisse gewaltige 120 Mio. Reichsmark . Die Opel-BrĂŒder konnten dabei durchsetzen, dass der Name Opel und eine eigenstĂ€ndige Modellpolitik erhalten blieben.

Opel Olympia (1935)
Opel Olympia (1935)

So veröffentlichte Opel 1935 den nach den kommenden Olympischen Spielen benannten Olympia , der als erstes deutsches Fahrzeug ĂŒber eine selbsttragende Karosserie verfĂŒgte.

1936 wurde die Fahrradproduktion an den Neckarsulmer Zweiradhersteller ( NSU ) verkauft. NSU und Opel FahrrÀder wurden bis ca. 1940 als NSU bzw. NSU-Opel angeboten.

WĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs stellte Opel mit dem Lastwagen Opel Blitz das RĂŒckgrat der Wehrmacht her. Zudem stellte man wĂ€hrend des Krieges die Produktion von Pkw um. Es wurde nur noch der mittlere „Einheits-PKW“ Kfz.15 hergestellt.

Opel Blitz LF15 (1938)
Opel Blitz LF15 (1938)

Das Engagement von General Motors, sowohl in den USA als auch beim Kriegsgegner Nazi-Deutschland , wurde vom damaligen GeschĂ€ftsfĂŒhrer von GM durch die hohen Profite gerechtfertigt. 1936 wurde Opel durch die deutsche Regierung Steuerfreiheit eingerĂ€umt. Die Folge war eine KapazitĂ€tsausweitung seitens GM. Bis Kriegsende wurden 1,1 Millionen Fahrzeuge produziert.

Die Nachkriegsjahre bis heute

Dank dem Engagement des ersten Betriebsratsvorsitzenden Friedrich ZĂ€ngerle, nahm Opel 1947 die Automobilproduktion in RĂŒsselsheim mit den erfolgreichen Vorkriegsmodellen Olympia und dem grĂ¶ĂŸeren KapitĂ€n wieder auf. Der Kadett konnte zunĂ€chst nicht neuerlich produziert werden, da das Kadett-Montageband in RĂŒsselsheim als Reparationsleistung an die Sowjetunion abgegeben werden mußte. Auch das Werk Brandenburg, in dem der Opel Blitz gebaut worden war, wurde von der sowjetischen Besatzung als KriegsentschĂ€digung konfisziert. Nach den beschlagnahmten PlĂ€nen entwickelte der russische Autohersteller Moskwitsch ihr neues Modell 400. Dem Olympia folgte 1953 der Rekord nach.

Opel KapitÀn P1
Opel KapitÀn P1

Erst 1962 lief die Produktion des Kadett in Bochum wieder an. Der Kadett A war eine komplette Neuentwicklung und hatte mit dem Vorkriegs-Modell nur seine GrĂ¶ĂŸe gemein. 1964 bekam der KapitĂ€n zwei große „BrĂŒder“, den Admiral und den Opel Diplomat. Diese „großen Drei“ schlossen die Modellpalette bis 1977 nach oben ab.

1962 beschÀftigt die Adam Opel AG 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 2,2 Milliarden DM.

1972 sind 59.200 Mitarbeiter bei Opel beschÀftigt und erzielen einen Jahresumsatz von 6,5 Milliarden DM.

1990 sind im Opel-Konzern 57.400 Mitarbeiter beschÀftigt bei einem Jahresumsatz von 23,708 Milliarden DM.

Durch Kostensenkungen bedingte QualitĂ€tsprobleme fĂŒhrten seit den 1990er Jahren zu einer negativen Imageentwicklung der Marke Opel, insbesondere im Vergleich zum Hauptkonkurrenten Volkswagen AG. Im Zuge dessen kam es Mitte der 90er Jahre zur so genannten LĂłpez-AffĂ€re um den ehemaligen Opel-Manager JosĂ© Ignacio LĂłpez , der fĂŒr viele der Sparmaßnahmen verantwortlich war. SpĂ€ter wurde ihm vorgeworfen, bei seinem Wechsel zu VW interne Unterlagen von Opel an seinen neuen Arbeitgeber weitergegeben zu haben.

Modelle

Modellnamen

WĂ€hrend von den 1950er bis zu den 1980er Jahren hĂ€ufig Begriffe als Modellbezeichnungen verwendet wurden, die aus dem Bereich Marine (KapitĂ€n, Admiral, Kadett), sowie aus anderen offiziellen Bereichen (Diplomat, Senator) stammten, erfolgte in den spĂ€ten 1980er Jahren der Wechsel zu Namenskreationen, die auf „A” endeten. Die letzte umbenannte Modellreihe war die des Opel Kadett, welche nach einem Modellwechsel in Opel Astra umbenannt wurde. Die einzige Ausnahme dieser Namensgebung bildete der in Lizenz gebaute Opel Monterey . Analog dazu enden die Modellbezeichnungen der Transporter-Modelle auf „O” (Combo, Vivaro, Movano, ehem. Campo). Mittlerweile werden wieder Modelle vorgestellt, deren Namen nicht auf „A” enden, wie zum Beispiel der Opel Signum oder der Opel Speedster, auch wenn viele auf „A” endende Modellnamen bislang beibehalten werden.

Modellgeschichte

Bauzeit
Produzierte Fahrzeuge
Baureihe Anmerkung Bild

Kleinwagen

1982-1993
Corsa Serie A Erster Kleinwagen von Opel, auf Basis des Kadett D.
1993-2000 Corsa Serie B Auf Basis des Konzepts Opel Junior, das bereits 1983 vorgestellt wurde.
1994-2000 Tigra Auf dem Corsa B basierendes Sportcoupé.
seit 2000 Corsa Serie C Weiterentwicklung des erfolgreichen VorgÀngers
seit 2000 Agila Der Agila ist kein eigenstÀndiges Modell, sondern basiert auf dem Suzuki Wagon R+. Er wird hÀufig auch als Van bezeichnet.
seit 2004 Tigra TwinTop Auf dem Corsa C basierendes Cabriolet.

Kompaktklasse

1962-1965
649.512
Kadett Serie A Erstmals im neuen Opel-Werk Bochum produziert. Unter dem Namen Kadett wurden bereits in den 30er Jahren Kleinwagen produziert.
1965-1973
2.600.000
Kadett Serie B Neue Karosserievarianten waren der Vier- und der FĂŒnftĂŒrer. Die LuxusausfĂŒhrung wurde unter der Bezeichnung Olympia verkauft.
1973-1979
1.600.000
Kadett Serie C 1977 wurde das Fahrzeug einer Modellpflege unterzogen, bei der die Blinker von der Stoßstange neben die Scheinwerfer wanderten. Erste Modelle wurden mit runden Scheinwerfer, nachfolgende mit rechteckigen Scheinwerfer ausgeliefert. Weitere Modelle der C - Reihe war der Kadett - C City (3 TĂŒrer), der Kadett - C Kombi sowie die beliebte C-Coupe Reihe (1.2L, 1.6L, 1.9L-GT\E). Und nicht zu vergessen, den Kadett - C Aero
1979-1984 Kadett Serie D Die Serie D war die erste, die Frontantrieb hatte. Die stromlinienförmige, nĂŒchterne Karosserie unterscheidet sich stark von den VorgĂ€ngern.
1984-1993
3.779.289
Kadett Serie E Die Karosserie ist wieder etwas rundlicher. Dieser Kadett wurde spÀter als Daewoo Nexia nachgebaut. Der Hochdachkombi des Kadett E wird als Combo bezeichnet.
1991-1998 Astra Serie F Der Name Astra stammt von Vauxhall , mit dieser Bezeichnung verliess bereits in den 80er Jahren der Kadett fĂŒr Großbritannien die Bochumer BĂ€nder. Erstmals serienmĂ€ĂŸig mit Airbags und ABS. 1994 wurde er einer Modellpflege unterzogen.
1998-2004 Astra Serie G Völlig neu gestaltetes Modell. Der Erfolg am Markt war jedoch sehr unbefriedigend.
seit 2004 Astra Serie H Der Astra H ist eine vollstĂ€ndige Neuentwicklung. Auf seiner T-Car-Plattform bauen auch Modelle der General Motors-Marken Vauxhall und Holden auf. Erstmals hat ein Opel dieser Klasse serienmĂ€ĂŸig das FahrstabilitĂ€tsprogramm ESP.

Mittelklasse

1970-1975
692.000
Ascona Serie A Um die LĂŒcke zwischen Kadett und Rekord zu fĂŒllen, brachte Opel 1970 dieses komplett neuentwickelte Fahrzeug auf den Markt. Dieses Marktsegment war vor allem vom Ford Taunus beherrscht.
1970-1974 Manta Serie A FĂŒnfsitziges SportcoupĂ© auf Basis des Ascona A.
1975-1981
Ascona Serie B Eine Variante dieses Fahrzeugs wurde in Großbritannien ab 1976 als Vauxhall Cavalier verkauft.
1975-1989 Manta Serie B Der auf dem Ascona B basierende Manta erreichte Kultstatus.
1981-1988
Ascona Serie C Die C-Serie wurde erstmals mit Frontantrieb ausgeliefert und basierte auf der internationalen J-Plattform von General Motors .
1988-1995
Vectra Serie A Völlige Neuentwicklung und ein großer Erfolg.
1990-1997 Calibra Auf dem Vectra A basierendes SportcoupĂ©, das an den Erfolg des Manta anknĂŒpfen sollte. Besonders herausragend war damals der niedrige cw-Wert von 0,26.
1995-2002
Vectra Serie B Den Vectra war nun erstmals auch als Kombivariante erhÀltlich (Caravan).
seit 2002
Vectra Serie C Neue Fahrzeuggeneration mit sehr gewöhnungsbedĂŒrftiger Formgebung und viel Elektronik. Erfolg weit hinter den Hoffnungen zurĂŒck geblieben, daher schon 2005 umfassendes Facelift mit stark ĂŒberarbeiteter, an den Astra H angelehnter Front.
seit 2003 Signum Luxusvariante des Opel Vectra mit verlÀngertem Radstand, die auch den Omega ablösen sollte. Bild:Foto(77).jpg

Obere Mittelklasse

1953-1957 Olympia Rekord P Erste Opel-Neuentwicklung nach dem 2. Weltkrieg. Übernahme der amerikanischen „Pontonform”.
1957-1960 Olympia Rekord P1 In jeder Hinsicht deutlich moderner als sein VorgĂ€nger. Als Zwei- und ViertĂŒrer erhĂ€ltlich, sowie erstmals auch als Kombi (Caravan) und Lieferwagen (ohne Fenster am Laderaum). Sehr erfolgreich bei Familien und Handwerkern.
1960-1963 Rekord P2 Stark ĂŒberarbeitete Karosserie mit „entbarockisierter” Formgebung, technisch weitgehend unverĂ€ndert.
1963-1965 Rekord Serie A Neues Modell mit sehr geradliniger, nĂŒchterner Form.
1965-1966
Rekord Serie B Zwischentyp mit neuen Motoren im weitgehend unverÀnderten VorgÀngermodell.
1966-1972
Rekord Serie C Neue Karosserie mit dem typischen „HĂŒftschwung” ĂŒber der Hinterachse. Nun auch eine dreitĂŒrige CoupĂ©-Version und ein viertĂŒriger Kombi erhĂ€ltlich. Erfolgreichstes aller Opel-Mittelklassemodelle, in Brasilien bis 1990 weiter gebaut.
1967-1972 Commodore Serie A Etwas aufgewerteter Rekord C mit Sechszylinder-Motoren.
1972-1977 Rekord Serie D Form wieder „europĂ€isch”, verbessertes Fahrwerk. Erstmals auch mit Dieselmotor angeboten.
1972-1978 Commodore Serie B Sechszylinder-Version des Rekord D
1977-1982 Rekord Serie E1 Neue Karosserie und Vorderachse, ansonsten die Technik des VorgĂ€ngers. Nur noch als ViertĂŒrer und Kombi erhĂ€ltlich.
1982-1986 Rekord Serie E2 Stark facegeliftet mit völlig neuer Frontgestaltung. Die in die Jahre gekommene Technik war aber nicht mehr zu kaschieren.
1978-1982 Commodore Serie C Auch zum Rekord E gab es wieder eine Sechszylinder-Version, die aber zu Gunsten des Senator eingestellt wurde.
1986-1994 Omega Serie A Völlig neu entwickelte Fahrzeuggeneration mit damals modernster Technik, gemeinsame Plattform mit dem Senator B. Formgebung vom Rekord E2 ĂŒbernommen. Mit Vier- und Sechszylindermotoren als ViertĂŒrer und Kombi (Caravan) erhĂ€ltlich.
1994-2003 Omega Serie B Innen und außen grĂ¶ĂŸer und massiger. Nun endlich mit Airbags und konkurrenzfĂ€higem Dieselmotor. Jedoch zu teuer und von QualitĂ€tsproblemen geplagt, daher Absatz trotz Facelift 2000 immer unbefriedigender. Mit der ersatzlosen Einstellung zog sich Opel auch aus der oberen Mittelklasse zurĂŒck.

Oberklasse

1948-1953 Opel KapitĂ€n Erstes Opel-Modell nach dem Krieg, nĂ€mlich ein aufgewĂ€rmtes Vorkriegsmodell von 1938. Im Jahre 1951 gab es einige Retuschen, z. B einen neuen KĂŒhlergrill.
1954-1958 Opel KapitĂ€n Erste Nachkriegskonstruktion des Opel KapitĂ€n mit Pontonform und Haifischmaul-KĂŒhlergrill. Ab 1955 Facelift mit gewöhnlichem KĂŒhlergrill.
1958-1959 KapitĂ€n P1 Erster Opel KapitĂ€n im Traumwagenstil mit schönen â€“ aber unpraktischen â€“ Panoramascheiben. Er wird wegen der markanten Heckleuchten auch als "SchlĂŒssellochkapitĂ€n" bezeichnet.
1959-1963 KapitĂ€n P-LV Analog zum Rekord P2 ĂŒberarbeitete, etwas praktischere Karosserie.
1964-1969 KapitĂ€n / Admiral / Diplomat Serie A Völlige Neuentwicklung in betont sachlich-imposantem Stil mit riesigem hinterem Überhang. Die „großen Drei“ waren optisch und technisch nahezu identisch, hatten aber Unterschiede in der Ausstattung und der Motorisierung.
1969-1977 KapitĂ€n/Admiral/Diplomat Serie B Der Diplomat unterschied sich von seinen BrĂŒdern Ă€ußerlich dadurch, dass er, Ă€hnlich wie der Strich Acht von Mercedes, stehende statt waagerechte Scheinwerfer hatte. Diese Baureihe war aber trotz aufwĂ€ndiger Technik kaum nachgefragt. Der KapitĂ€n wurde nur bis 1970 produziert, der Admiral ab 1976 ebenfalls als Diplomat verkauft.
1977-1987 Senator Serie A Der Senator löste 1977 die beiden verbliebenen Modelle der ehemals „großen Drei“ ab, basierte nun aber auf dem Rekord, was man den Fahrzeugen auch ansieht. Er hatte allerdings eine wesentlich aufwĂ€ndigere Hinterachse und stĂ€rkere Motoren. 1982 bekam der Senator A in einer Modellpflege die neue Vorderfront des Rekord E2, diverse andere Änderungen, und deutlich weniger Chrom. Viel erfolgreicher als seine VorgĂ€nger.
1978-1986 Opel Monza Der Monza war ein auf dem Senator basierendes Sportcoupé und das damals leistungsfÀhigste Fahrzeug von Opel. Auch er bekam 1982 die Modellpflege mit der neuen Opel-Einheitsfront.
1987-1993 Senator Serie B Der Nachfolger der A-Serie basierte auf dem gleichzeitig entwickelten Omega, wie man an der nur in Einzelheiten abweichenden Karosserie bemerken konnte. Die Omega A-Plattform war aber mit einem Oberklassefahrzeug ĂŒberfordert. Der Verkauf des Senator ging mit der Zeit so stark zurĂŒck, dass sich Opel zur Einstellung des Modells und zum RĂŒckzug aus dieser Klasse entschied.

Sportwagen

1968-1973
103.463
GT 2-sitziges Coupé auf dem Fahrgestell des Kadett B. Besonderes Merkmal: Klappscheinwerfer.
2000-2005
7.000
Speedster Reinrassiger Sportwagen auf der Basis des Lotus Elise und auch dort hergestellt.

Microvan

seit 2000 Agila Der Opel Agila ist baugleich mit dem Suzuki Wagon R

Minivan

seit 2003 Meriva Im Gegensatz zum grĂ¶ĂŸeren Zafira basiert der Meriva auf dem Corsa C und bietet maximal fĂŒnf SitzplĂ€tze.

Hochdachkombi

seit 2005 Combo Auf Basis des Corsa

Kompaktvan

1999-2005 Zafira Serie A Der Zafira A basiert auf dem Astra G, hat aber eine verĂ€nderte Karosserie mit sieben sehr variabel konfigurierbaren SitzplĂ€tzen und eine verkĂŒrzte Motorhaube.
seit 2005 Zafira Serie B Der Zafira B bassiert auf dem Astra H Kombi (Caravan) und soll an den Erfolg, des in die Jahre gekommenden VorgĂ€ngers anknĂŒpfen. Bis zu 7 SitzplĂ€tze und neue Dieselmotoren sollen ihm dazu verhelfen.

Van

1996-1999 Sintra FĂŒr sein erstes Van-Modell musste Opel auf eine Konstruktion der US-Mutter zurĂŒck greifen, die dort u.a. unter den Namen Chevrolet Venture und Pontiac TransSport verkauft wurde. Der Verkaufserfolg des Sintra blieb weit hinter den Erwartungen zurĂŒck, vor allem nach der Veröffentlichung sehr schlechter Crashtests und Bremsversuche. Der Wagen wurde schon nach wenigen Jahren wieder vom Markt genommen.

GelÀndewagen

1992-2003 Monterey Seit 1999 heißt der Monterey in Deutschland Isuzu Trooper .
1992-1998 Frontera Serie A
1998-2003 Frontera Serie B 1998 erfolgt die MarkteinfĂŒhrung des OPEL Frontera B. Das Fahrzeug war, wie sein VorgĂ€nger (Frontera A), als ZweitĂŒrer mit kurzem Radstand (Frontera Sport) und ViertĂŒrer mit langem Radstand (Frontera) erhĂ€ltlich. 2003 wurde die Produktion in Großbritannien eingestellt. Das Bild zeigt das Sondermodell Frontera Olympus.
Ab 2006 Antara Frontera-Nachfolger Der neue Frontera kommt im Herbst 2006 mit 120 bis 224 PS. Gebaut wird der Antara in Korea von Chevrolet.

Nutzfahrzeug

1952-1975 Blitz Der Blitz wurde in zahlreichen Varianten gebaut. Auch Mercedes Benz fertigte Lizenznachbauten.
1997-2001 Arena Renault Trafic mit geringen Modifikationen
1998-2003 Movano Serie A Nach ĂŒber 20 Jahren Pause baute Opel erst 1998 wieder einen Kleintransporter, der allerdings zusammen mit Renault und Nissan entwickelt wurde.
seit 2001 Vivaro Kleintransporter, nahezu baugleich mit Renault Trafic und Nissan Primastar .
seit 2003 Movano Serie B

Historische Modelle (Auswahl)

1912-1914 Doktorwagen 5/12 .
1924-1931 Laubfrosch Das erste in Deutschland am Fließband gebaute Automobil.
1927-1928 RAK2 .
1935-1937 P4
1936-1940 Kadett I Der erste als Kadett bezeichnete Opel.
1975 GT2 Die Studie wurde 1975 auf der IAA vorgestellt. Das Fahrzeug verfĂŒgte ĂŒber 2 SchiebetĂŒren. Bild:OpelGT2(1975).JPG

Weblinks

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