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Letzte Änderung für Artikel Astrup (Wardenburg): 21.12.2005 17:38

Astrup (Wardenburg)

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Wappen Karte
Wappen fehlt
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Deutschlandkarte, Position von Astrup hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis : Oldenburg
Geografische Lage :
Koordinaten: 53┬░ 3' n. Br.
8┬░ 14' ├Â. L.
53┬░ 3' n. Br.
8┬░ 14' ├Â. L.
H├Âhe : 10 m ├╝. NN
Fl├Ąche : ca. 46 km┬▓
Postleitzahlen : 26203
Vorwahl : 04407
Kfz-Kennzeichen : OL
Politik
Ortsvorsteher : Manfred K├╝nnemann

Astrup ist eine Ortschaft der Gemeinde Wardenburg in Nord-West-Niedersachsen mit ausgepr├Ągtem d├Ârflichen und l├Ąndlichen Charakter.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Astrup liegt auf einem Geestzipfel westlich der Hunte und s├╝d-├Âstlich der Gemeinde Wardenburg. Nach Norden und Osten bilden das Griesenmoor und die Hunte eine nat├╝rliche Grenze, im Westen reicht Astrup bis an den Staatsforst T├╝dick .

Geologie

Die Landschaft ist durch die Hunteniederung und Geeststandorte gepr├Ągt. Vorherrschende Waldart ist der Eichen-Birkenwald auf D├╝nenstandorten. Weitere Bodenbereiche stammen aus der Weichselkaltzeit und zeichnen sich durch Fein-, Mittel- und Grobsande aus (fluviatile Ablagerungen). Der Grundwasserstand liegt h├Ąufig bei weniger als 5  m und wird nur durch Sande ├╝berdeckt.

Geschichte

Im 8. Jahrhundert lie├čen sich in Astrup, welches fr├╝her Adestorpe hie├č, die ersten Siedler wegen des guten Eschlandes und den Hunteweiden nieder und bewirtschafteten das Land. Auf Grund der abgeschiedenen Lage - fr├╝here Handelswege zwischen Oldenburg, dem M├╝nsterland, Bremen und Wildeshausen gingen an Astrup vorbei - f├╝hrte die Ortschaft lange Zeit ein ruhiges Dasein. Die Hunte stellte bis ins 20. Jahrhundert eine Grenze dar, war sie doch nur in trockenen Sommern ├╝ber Furten zu ├╝berqueren. Dennoch blieb Astrup nicht von einigen Konflikten verschont.

Im 15. und 16. Jahrhundert standen die Grafen von Oldenburg h├Ąufig mit dem Bischof von M├╝nster und dem Grafen von Hoya in Konflikt, wobei die umliegenden Ortschaften oft in Mitleidenschaft gezogen wurden. So z. B. im Jahre 1454 , als Astrup verw├╝stet wurde. Oder am Rande der M├╝nsterschen Fehde zwischen dem Grafen von Oldenburg und dem Bischof von M├╝nster im Jahre 1538 : Als sich die Oldenburger auf dem R├╝ckzug befanden, zog das M├╝nstersche Heer unter anderem durch die Ortschaft und setzte H├Âfe und Felder in Flammen.

Zu Zeiten des Drei├čigj├Ąhrigen Krieges verweilte im Jahre 1623 das Heer vom Graf von Tilly in Wardenburg und die Soldaten durchstreiften und pl├╝nderten auch Astrup.

Der Bev├Âlkerungsanstieg ab der zweiten H├Ąlfte des 18. Jahrhunderts f├╝hrte dazu, dass die Gemeinheiten verteilt wurden. In Astrup f├╝hrte die Allmende 1824 dazu, dass die neun Brinksitzer ihren Lebensunterhalt vor Ort sichern konnten und nicht mehr auf die Hollandg├Ąngerei angewiesen waren. Das in den Jahren 1976 / 77 durchgef├╝hrte Flurbereinigungsverfahren sorgte f├╝r weitere Ver├Ąnderungen im Ortsbild und Aufteilung der Landfl├Ąchen.

Seit 1937 besteht namentlich der Ortsteil Hohensand mit einer Fl├Ąche von 6,7  ha , der in erster Linie als Einfamilienhaussiedlung ausgelegt ist.

Nach dem Deichbruch im M├Ąrz 1981 wurden weite Teile von Astrup ├╝berflutet, welches dazu f├╝hrte, dass der Huntedeich auf hiesiger Seite erh├Âht und befestigt wurde.

Die einzige Wirtschaft, der Astruper Krug, wurde 1992 geschlossen.

Einwohnerentwicklung

Die Daten bis 1895 sind durch Volksz├Ąhlungen erhoben worden.

Jahr Einwohnerzahlen
1762 204¹
1785 193¹
1793 237¹
1895 115
27. Mai 1970 243
31. Dezember 1980 223
31. Dezember 1990 182
31. Dezember 2000 230


¹ Einschlie├člich dem Ortsteil H├Âven

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Vereine etc.

Der einzige Verein ist der B├╝rgerverein Astrup/Hohensand, der im Jahre 1976 gegr├╝ndet wurde. Eine Volkstanzgruppe existierte bis 1980 .

Bauwerke

  • Astruper Schafstall
    Astruper Schafstall
    Astruper Schafstall

Naturdenkm├Ąler

├ťber 50 % der Ortsfl├Ąche sind als Landschaftsschutzgebiete oder Waldgebiete ausgewiesen, darunter

  • Griesenmoor als Naturdenkmal
  • Landschaftsschutzgebiet Hunte

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Maifeiertag mit Maibaumsetzen
  • Tag der offenen T├╝r am Astruper Schafstall zu Christi Himmelfahrt / Vatertag
  • Erntedankfest

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Astrup ist mit der Landesstra├če L 870 und der Kreisstra├če K 149 sowie K 242 an das ├╝ber├Ârtliche Verkehrsnetz angeschlossen.

Eine bedeutende ├änderung im Ortsbild ergab sich durch den Bau der Bundesautobahn A 29 und den beiden Autobahnrastst├Ątten Huntetal West und Ost ab 1980 . Die Autobahn teilt seitdem die Ortschaft in zwei Teile.

Gewerbe/Landwirtschaft

Astrup war urspr├╝nglich ein reines Bauerndorf mit Acker- und Weidefl├Ąchen. Seit 1992 ist in Astrup ein 23 ha gro├čes Gewerbegebiet ausgewiesen (Gewerbegebiet Astrup) und ein weiteres ist in Planung (Gewerbegebiet Rothenschlatt). Die Landwirtschaft geht seitdem immer mehr zur├╝ck. Gab es 1970 noch zw├Âlf Vollerwerbsbetriebe, waren es 1995 nur noch drei.

Bildung

Im Jahre 1840 wurde in Astrup die erste Schule f├╝r die Kinder aus H├Âven und Astrup gebaut, in der 71 Jahre lang unterrichtet wurde. Im Jahre 1911 wurde dann eine neue Schule errichtet, die bis 1962 genutzt wurde. Danach wurden mehrere Schulen der Wardenburger Ortschaften zusammengelegt und seitdem gehen die Kinder aus Astrup in die Grundschule Hohenfelde . F├╝r weiterf├╝hrende Schulen m├╝ssen die Kinder die Schulen in Wardenburg und Oldenburg besuchen.


Siehe auch: Liste der Orte in Niedersachsen, Oldenburger Land, Wardenburg

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Wikipedia

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