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Letzte Änderung für Artikel Dornbirn: 13.02.2006 10:16

Dornbirn

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Wappen Karte
Bild:Wappendornbirn.gif
Basisdaten
Bundesland : Vorarlberg
Bezirk Dornbirn
Katastralgemeinden : Dornbirn, Ebnit
Städtische Gliederung : 6 Stadtbezirke
und Ortschaft Ebnit
Fläche : 120,97 km²
Einwohner ( HWS ): 43.583 (30. September 2004)
Einwohner ( HWS + NWS ): 44.809 (30. September 2004)
Bevölkerungsdichte : 360 Einwohner/km²
Höhe : 437 m ü. NN
Geografische Lage :
Koordinaten: 47° 25′ N, 9° 45′ O
47° 25′ N, 9° 45′ O
Postleitzahl : 6850
Amtliche Gemeindekennzahl : 80301
Vorwahl : 05572
Kfz-Kennzeichen : DO
Webseite: www.dornbirn.at
Politik
Regierender BĂĽrgermeister : DI Wolfgang RĂĽmmele ( Ă–VP )
Regierende Partei : Ă–VP
Stadtteil Hatlerdorf
Stadtteil Hatlerdorf

Dornbirn ist die größte Stadt im österreichischen Bundesland Vorarlberg und zugleich Hauptstadt des Bezirks Dornbirn . Sie wird oft als Messe- oder Gartenstadt Dornbirn bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Dornbirn liegt im westlichsten Bundesland Österreichs , Vorarlberg, im Bezirk Dornbirn auf 437 Metern Höhe im Rheintal am Fuße des Bregenzerwaldgebirges. Dornbirn ist Teil des Ballungsraums Rheintal und zehntgrößte Stadt Österreichs. Der mit Abstand wichtigste Dornbirner Fluss ist die Dornbirner Ach, die das Ortsgebiet in zwei Hälften und teilt und damit auch die Grenze einiger Stadtbezirke bildet.

Flächenbilanz

  • gesamtes Gemeindegebiet 12.097 ha
  • davon Wald 4.815 ha
  • Wiesen, Weiden u. Alpen 5.723 ha

Seehöhe

  • Niedrigster Punkt 405 m.ĂĽ.NN.
  • Stadtzentrum 437 m.ĂĽ.NN.
  • höchster Punkt 2062 m.ĂĽ.NN.

Stadtgliederung

Die Stadt Dornbirn gliedert sich in die folgenden 6 Bezirke :

  • 1. Markt (Zentrum)
  • 2. Hatlerdorf (SĂĽden)
  • 3. Oberdorf (Osten)
  • 4. Haselstauden (Norden)
  • 5. Rohrbach (Nordwesten)
  • 6. Schoren (SĂĽdwesten)

Entgegen einer weit verbreiteten Meinung ist Dornbirn nicht aus ehemals eigenständigen Dörfern zusammengewachsen, sondern war immer eine einzige Gemeinde , die allerdings sehr zerstreut war und mit den heutigen Bezirken 1-4 aus vier nicht zusammenhängenden Teilen bestand. Heute gibt es ein zusammengewachsenes Stadtgebiet, das sich vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch westlich der Bahnlinie stark ausgebreitet hat. In diesen Gebieten entstanden so teilweise die Bezirke Rohrbach und Schoren.

Zudem zählen noch etliche, kleinere Bergdörfer zur Stadt Dornbirn. Das sind unter anderem Watzenegg, Kehlegg oder Ebnit. Die Gemeindegrenze verläuft größtenteils durch Ried und Wälder , wobei im Süden Dornbirns die Grenze zur Stadt Hohenems nicht klar ersichtlich und nur auf der Landkarte auffindbar ist. Den Stadtmittelpunkt bildet der Marktplatz , auf dem in der Mitte das Dornbirner Wappen im Boden eingelassen ist. Die Meereshöhe von 437 m, die im Allgemeinen der Stadt Dornbirn zugesprochen wird, wurde von diesem Punkt aus vermessen. Rings um den Marktplatz sind weitere, historisch bedeutsame Bauwerke, wie zum Beispiel das Rote Haus (siehe unten) oder die St. Martinskirche zu finden. Was Dornbirn jedoch - im Gegensatz zu einigen anderen Vorarlberger Städten - nicht hat, ist ein mittelalterlicher Altstadtkern (wie z.B Feldkirch oder Bludenz).

Geschichte

Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 8.707
1880 9.464
1890 10.810
1900 13.193
1910 16.320
1923 14.481
1934 16.650
1939 17.572
1951 22.532
1961 28.075
1971 35.113
1981 38.641
1991 40.735
2001 42.301

Der Name Dornbirn leitet sich von 'torrin puirron' ab, der 'Ansiedlung des Torro' (dem Namen eines dort ansässigen alemannischen Bauern) und hat daher nichts mit Birnen zu tun, obwohl solche auf dem Stadtwappen abgebildet sind.

895 wird dieser Name zum ersten Mal in einer St. Gallener Urkunde erwähnt. Im Jahr 1380 wird Dornbirn habsburgisch. 1793 wird Dornbirn zur Marktgemeinde erhoben. Im 19. Jahrhundert wird in Dornbirn durch Kaiser Franz Josef das erste Fernsprechtelefon in der K&K-Monarchie feierlich in Betrieb genommen. Erst 1901 kommt es zur Stadterhebung. 1932 wird Ebnit eingemeindet. 1969 wird Dornbirn zum Sitz der neuen Bezirkshauptmannschaft Dornbirn . 1994 kommt es zur Eröffnung der 1. Fachhochschule Österreichs in Dornbirn. [1] 2001 wurde eine große Feier zur 100-jährigen Stadterhebung gefeiert.

Politik

Nach den letzten Gemeinderatswahlen wurde DI Wolfgang Rümmele ( ÖVP ) zum Bürgermeister und Mag. Martin Ruepp, ( ÖVP ) zum Vizebürgermeister gewählt.

Der Stadtvertretung setzt sich wie folgend zusammen (Stand 2005):

  • Ă–VP : 21 Mandate
  • SPĂ– : 8 Mandate
  • Die GrĂĽnen : 4 Mandate - Offene BĂĽrgerliste Dornbirn (OBL)
  • FPĂ– : 3 Mandate

Der Stadtrat setzt sich wie folgend zusammen (nach der letzten Wahl vom 10. April 2005 ):

  • BĂĽrgermeister DI Wolfgang RĂĽmmele, Ă–VP (Personal, Finanzen, EU, Gesundheit, FH)
  • VizebĂĽrgermeister Mag. Martin Ruepp, Ă–VP (Stadtplanung, Verkehrsplanung)
  • Stadtrat Mag. Gebhard Greber, SPĂ– (Wasserwirtschaft, Tiefbau u. Verkehr)
  • Stadträtin Marie-Louise Hinterauer, Ă–VP (Sport, Soziales, Senioren)
  • Stadtrat Josef Moosbrugger, Ă–VP (Land- und Forstwirtschaft, Schlachthof, Umwelt und Abfallwirtschaft)
  • Stadträtin Dr. Gabi Sprickler-Falschlunger, SPĂ– (Integration, Schulen)
  • Stadträtin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann, Ă–VP (Familien, Kinder- und SchĂĽlerbetreuung, auĂźerschulische Bildung)
  • Stadtrat DI Martin Konzet, Die GrĂĽnen (Hochbau und Energie, Jugend)
  • Stadtrat Guntram Mäser, Ă–VP (Wohnungen, Stadtmarketing)

Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 53.903.449 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 53.806.705 €. Der Schuldenstand betrug 2001 69.966.909 €.

Wirtschaft

Am Ort gab es im Jahr 2003 1421 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 16.734 Beschäftigten und 971 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 19.936. Von vielen Vorarlbergern wird Dornbirn als das gewerbliche Zentrum Vorarlbergs bezeichnet. Eine große Bedeutung hatte und hat die Dornbirner Messe, einstmals eine der größten Textilfachmessen Österreichs. [2]

Tourismus

Dornbirn ist keine typische Tourismusstadt, was sie umso attraktiver für Entspannung und Erholung macht. Vor allem die gut erschlossenen Wanderwege ermöglichen den Blick auf teils einzigartige Naturschönheiten. Im Winter suchen die meisten Dornbirner Erholung im nahe gelegenen Skigebiet Bödele.

Dornbirn ist zentral gelegen und somit optimaler Ausgangspunkt für Aktivitäten und Ausflüge in der näheren Umgebung (Vorarlberg/Bodensee, CH, FL, D).

Welt-Gymnaestrada

Im Jahr 2007 findet von 8. bis 14. Juli die Welt-Gymnaestrada in Dornbirn statt. Dies stellt eine besondere Herausforderung an die Veranstalter und die Stadt dar, da zu diesem Ereignis bis zu 25.000 Teilnehmer (mehr als bei den olympischen Spielen) aus der ganzen Welt erwartet werden. [3]

Verkehr

Verkehrstechnisch gesehen bildet Dornbirn den Knoten- und Mittelpunkt des Rheintales und daher die Wichtigste Verbindung fĂĽr den Landbus von Norden (Bregenz) nach SĂĽden (Feldkirch). Aber auch die Busverbindungen in den Bregenzerwald (Osten) finden in Dornbirn ihren Knotenpunkt. Innerhalb der Stadt gibt es ein gut ausgebautes und funktionierendes Netz von Stadtbussen . Der Bahnhof der Ă–BB in Dornbirn ist als reiner Durchgangsbahnhof verkehrstechnisch eher unwichtig - aufgrund der relativ hohen Fahrgastfrequenz halten aber auch in diesem Bahnhof alle passierenden PersonenzĂĽge. Dornbirn ist die einzige Gemeinde Vorarlbergs, mit 4 Bahnstationen im Gemeindegebiet (Haselstauden, Dornbirn, Dornbirn-Schoren und Hatlerdorf). Weiters fĂĽhrt die A14 westlich des Stadtgebiets vorbei, dabei gibt es zwei Ausfahrten: Dornbirn-Nord und Dornbirn-SĂĽd. Mit Fertigstellung des Achraintunnels (zwischen Dornbirn und Wolfurt) besteht in Zukunft eine direktere Verbindung von der Autobahnabfahrt Dornbirn-Nord in den Bregenzerwald. In Dornbirn treffen drei BundesstraĂźen aufeinander, dies sind die B 190 , B 200 und die B 204. Viele Dornbirner nutzen zudem das Angebot des nahegelegenen Sportflugplatzes Hohenems und der diversen Segelvereine am Bodensee.

Bildung

Am Ort gibt es (Stand im Januar 2003) 8.258 Schüler, davon 1.807 an allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS) und 2.473 an berufsbildenden höheren Schulen. Dornbirn ist weiters Standort der Fachhochschule Vorarlberg, einer HTL [4] , zweier Gymnasien [5] und eines Sportgymnasiums. Es gibt 5 Hauptschulen , 15 Volksschulen und 24 Kindergärten im Gemeindegebiet. Weiters gibt es ein Sonderpädagogisches Zentrum, eine Schule für Gehörlose und eine Berufsschule in Dornbirn.

Städtepartnerschaften

  • KecskemĂ©t in Ungarn
  • SĂ©lestat (Schlettstadt) im Elsass

SehenswĂĽrdigkeiten

Dornbirn verfĂĽgt als relativ junge Stadt (Stadterhebung 1901) nur ĂĽber wenige Wahrzeichen oder touristische Ziele.

Museen

Rotes Haus in Dornbirn
Rotes Haus in Dornbirn
  • Stadtmuseum
  • Stadtarchiv
  • inatura , ein naturkundliches Museum [6]
  • Rolls-Royce-Museum , das größte Rolls-Royce -Museum der Welt
  • Krippenmuseum Dornbirn

Sonstige

  • Marktplatz, geprägt durch Baustile aus dreieinhalb Jahrhunderten.
  • Rotes Haus am Marktplatz
  • Die Pfarrkirche St. Leopold (Hatlerdorf) hat den zweitgrößten Kirchturm Vorarlbergs. [7]

Natur

  • Karren (976 m): der Hausberg von Dornbirn, sĂĽdöstlich der Stadt gelegen. Auf den Karren fĂĽhrt eine Drahtseilbahn , welche die Besucher den Höhenunterschied von ca. 520 m ĂĽberwinden lässt. Am bewaldeten Gipfel befindet sich ein Panoramarestaurant. Von hier aus kann man den Gipfel des Staufen besteigen oder entlang einem Waldlehrpfad zum Staufensee absteigen. [8]
  • Rappenlochschlucht , Staufensee und Alploch: beliebtes Ausflugsziel sĂĽdöstlich von Dornbirn. Die beiden Schluchten werden von der Dornbirner Ach durchflossen und zählen zu den größten Schluchten in den Ostalpen . Die beiden Klammen sind seit 1890 begehbar. Im kleinen Becken dazwischen liegt der Staufensee, der in demselben Jahr als Wasserreservoire fĂĽr das Elektrizitätswerk einer Spinnerei in der Ortschaft GĂĽtle angelegt wurde. Benannt ist der See nach dem Berg Staufen (1465 m), der sich ĂĽber der Westseite der Schlucht erhebt.
  • Im Gemeindegebiet der Stadt befinden sich zahlreiche Berge, welche dank des neuen Vorarlberger Wanderwegsystems ideal begehbar sind. Die bekanntesten sind der Staufen, die Mörzelspitze und der markanteste Berg im Gemeindegebiet, der Hohe Freschen. Der höchste Berg ist die eher unscheinbare SĂĽnserspitze.

Töchter und Söhne der Stadt

  • Angelika Birck , österreichische Psychologin
  • Reinhard Eugen Bösch , Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat
  • Karl Cordin , österreichischer Skirennläufer
  • Artur Doppelmayr , Seilbahnpionier
  • Margret DĂĽnser , österreichische Journalistin
  • Ingrid Eberle , österreichische Skirennläuferin
  • Wolfgang Flatz , österreichischer AktionskĂĽnstler , BĂĽhnenbildner, Musiker und Komponist
  • Elfi Graf , österreichische Schlagersängerin
  • Ulrich Ilg, österreichischer Politiker und Landeshauptmann von Vorarlberg
  • August Paterno , österreichischer Fernsehpfarrer

Weblinks

FuĂźnoten

  1. ↑  Fachhochschule Vorarlberg
  2. ↑  Dornbirner Messe
  3. ↑  Welt-Gymnaestrada 2007
  4. ↑  HTL-Dornbirn
  5. ↑  BRG Dornbirn-Schoren , BG Dornbirn
  6. ↑  Inatura
  7. ↑  Pfarre Hatlerdorf
  8. ↑  Karrenseilbahn

Weitere externe Links

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