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Letzte Änderung für Artikel Moosdorf: 16.01.2006 21:42

Moosdorf

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Wappen Karte
Lage in Ă–sterreich
Basisdaten
Bundesland : Oberösterreich
Politischer Bezirk : Bezirk Braunau am Inn (BR)
Fläche : 15,67 km²
Einwohner : 1 504 (Stand: April 2005)
Höhe : 488 bei der Kirche
Geographische Lage :
Koordinaten: 48° 2′ N, 12° 58′ O
48° 2′ N, 12° 58′ O
Postleitzahl : 5141
Vorwahl : 07748
Gemeindekennziffer : 40425
Verwaltung: Gemeindeamt Moosdorf
Moosdorf 150
5141 Moosdorf
Offizielle Website: http://www.moosdorf.ooe.gv.at
E-Mail-Adresse: gemeinde@moosdorf.ooe.gv.at
Politik
BĂĽrgermeister : Georg Peterlechner ( SPĂ– )

Die Gemeinde Moosdorf liegt im Oberen Innviertel in Oberösterreich.

Der Name Moosdorf leitet sich vom Dorf am Moos (Moor) ab. Er bezieht sich auf die Nähe zum Ibmer Moor , dem größten Moorkomplex Österreichs und dem östlichsten aller Voralpenmoore.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Name Moosdorf wurde urkundlich erstmals um ca. 1130 n.Ch. in den Traditionen (Buch ĂĽber Schenkungen) des Benediktinerstiftes Michaelbeuern mit "Chunradus de Mostorf" genannt.

Die Besiedelung des eiszeitlichen Moränenwalls ist jedoch schon viel früher erfolgt. Dies ist erwiesen durch die Ausgrabung einer villa rustica (Römischer Gutshof).

1682 wird mit dem Bau der einschiffigen Filialkirche der Pfarre Eggelsberg in Moosdorf begonnen. Diese ist dem hl. Stefan geweiht. Ab 1784 wird Moosdorf eine eigene Pfarre.

1850 erlangt Moosdorf den Status einer eigenen Gemeinde und umfaĂźt die Katastralgemeinden Moosdorf und Stadl.

Neben dem Hauptort Moosdorf gibt es noch 12 Ortschaften im Gemeindegebiet von Moosdorf. Es sind dies Einsperg, Elling, Furkern, Habersdorf, Haslach, Jedendorf, Kimmelsdorf, Puttenhausen, Seeleiten, Stadl, Weichsee und seit dem Jahr 1900 Hackenbuch.

Bis ins 19. Jahrhundert hinein werden in den Pfarrmatrikeln auch noch die Orte Malling (heute bei Kimmelsdorf) und MĂĽhlbach (heute bei Elling) genannt.

Natur

Eine naturräumliche Besonderheit stellt das weitläufige Ibmer Moor dar, das, von würmeiszeitlichen Endmoränen umgeben, nach dem Rückzug der Eismassen entstand. Auch heute noch finden sich die Spuren des Gletschers, wie etwa am Oser zwischen Hackenbuch und Ibm, in Form von Toteislöchern, die heute teilweise von Heradinger und Leitensee eingenommen werden, oder glazial geformten Hügeln, wie jenem in Weichsee. Bis ins 19. Jh. hinein blieb das Moor von menschlichen Einflüssen relativ unberührt, erste Trockenlegungsmaßnahmen und der großangelegte maschinelle Torfabbau, der bis von wenigen Jahrzehnten betrieben wurde, veränderten das Moor seither in den meisten Teilen stark. Heute besteht das Naturschutzgebiet Pfeifenanger, das auch Natura 2000 - Gebiet ist und noch eine Reihe von meist geschützten Pflanzen enthält. Die Pinus mugo - Bestände im Weitmoos sind als Glazialrelikte anzusehen und heute noch deutlich erkennbar, während Betula nana und Betula pubescens, zwei weitere Reliktarten, in jüngerer Zeit verschwunden sein dürften.

Wappen

Wörtlich laut der Urkunde: Aus schwarzen Schildfuß wachsend in Silber zwei gekreuzte grüne Schilfrohre mit grünen Blättern und schwarzen Kolben.

Politik

  • BĂĽrgermeister: Georg Peterlechner ( SPĂ– )
  • VizebĂĽrgermeister: Manfred Emersberger ( SPĂ– )

Gemeindevorstand

  • Georg Peterlechner ( SPĂ– )
  • Manfred Emersberger ( SPĂ– )
  • Christian Lanz ( SPĂ– )
  • Ing. Franz Vogl ( Ă–VP )
  • Johann Huber ( Ă–VP )

Gemeinderat

  • Bgm. Georg Peterlechner ( SPĂ– )
  • VBgm. Emersberger Manfred ( SPĂ– )
  • GV Christian Lanz ( SPĂ– )
  • GR Dagmar Dabernig ( SPĂ– )
  • GR Elisabeth Hirschmann ( SPĂ– )
  • GR Andreas Fuchs ( SPĂ– )
  • GR Christian Spanik ( SPĂ– )
  • GR Gerhard Weber ( SPĂ– )
  • GR Johann Biribauer ( SPĂ– )
  • GR Andreas Feichtenschlager ( SPĂ– )
  • GR Thomas Buchmayr ( SPĂ– )
  • GV Ing. Franz Vogl ( Ă–VP )
  • GV Johann Huber ( Ă–VP )
  • GR Josef Fimberger ( Ă–VP )
  • GR Josef Katzdobler ( Ă–VP )
  • GR Friedrich Kaltenegger ( Ă–VP )
  • GR Josef Plasser ( Ă–VP )
  • GR Johann Kohlbacher ( Ă–VP )
  • GR Manfred Hofer ( FPĂ– )

Wahlergebnisse

Europawahl 2004

Wahlbeteiligung

Datum Wahlberechtigt Abgegeben GĂĽltig UngĂĽltig Wahlbeteiligung
13. Juni 2004 1 079 366 356 10 33,9 %

Bundespräsidentenwahl 2004

Wahlbeteiligung

Datum Wahlberechtigt Abgegeben GĂĽltig UngĂĽltig Wahlbeteiligung
25. April 2004 1 068 625 602 23 58,5 %

SehenswĂĽrdigkeiten

  • Friedensdenkmal am Friedensplatz vor der Kirche
  • die einschiffigen Filialkirche aus dem Jahr 1682
  • Ibmer Moor
  • Kaiserdenkmal
  • Kinomuseum in Furkern
  • Wildgehege in Furkern
  • Ausstellungsraum der ARGE Kultur
  • Hackenbuchner Schafgehege

Wirtschaft

Vereine

Weblinks

Wikipedia

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