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Letzte Änderung für Artikel Eugendorf: 22.11.2005 14:03

Eugendorf

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Wappen Karte
fehlt noch Lage von Eugendorf
Basisdaten
Bundesland : Salzburger Land
Politischer Bezirk : Salzburg-Umgebung ( Flachgau ) (SL)
FlĂ€che : 29,05 kmÂČ
Einwohner : 6.118 (Stand: 15. Mai 2001)
Höhe : 558 m ĂŒ. NN
Postleitzahl : 5301
Geografische Lage : 47° 52' nördliche Breite
13° 7' östliche LÀnge
Gemeindekennziffer : 50310
Verwaltung: Gemeindeamt Eugendorf
5301 Eugendorf
Offizielle Website: http://www.eugendorf.at
E-Mail-Adresse: m-gem.eugendorf@salzburg.at

Eugendorf, das Tor zu Salzburg ist eine der 33 Gemeinden im Flachgau (Bundesland Salzburg, Österreich ).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt im Flachgau im Salzburger Land ca. 10 km nordöstlich der Salzburger Landeshauptstadt Salzburg.

Katastralgemeinden sind: Eugenbach, Eugendorf, Kalham, Kirchberg, Knutzing, Neuhofen, Pebering, Reitberg, Schaming, Schwaighofen.

Nachbarorte sind

Geschichte

Eugendorf hat eine reiche Tradition und ist urkundlich erstmalig im Jahr 736 erwĂ€hnt. Als Ortsbezeichnung wird in den Ă€ltesten Urkunden Jupindorf - auch Juvindorf - angegeben. Der Ortsname geht auf eine alte Siedlungssippe, deren Oberhaupt Juvino (Juppin) hieß, zurĂŒck.

Eugendorf wird zum ersten Mal unter Herzog Hubert von Bayern erwĂ€hnt, der bis 736 regierte und der Kirche von Salzburg neun Mansi (Huben) in Jupindorf gab. Die ErwĂ€hnung von neun Mansi (Siedlungsfamilien mit Gesinde) beweist, dass Straß und Teile von Eugenbach verbunden waren. Weiters wurde in Eugendorf eine Kirche errichtet, die als Urkirche gilt. Diese wurde bereits 788 im Indiculus Arnonis erwĂ€hnt.

Im Laufe der Zeit siedelten sich in Eugendorf, vor allem im Hochmittelalter, verschiedene Adelsgeschlechter an. Dazu gehörten unter anderem die Kalhamer. Diese waren einst eine mĂ€chtige Dienstmannschaft des Erzbischofs. Sie hatten beachtlichen grundherrlichen Besitz. Außerdem waren ihnen militĂ€rische Aufgaben zugewiesen. Als Ministerialen konnten sie ihrerseits Lehen weiter verleihen und sich so eine ritterliche Gefolgschaft aufbauen.

Eine Reihe von solchen Rittern standen in ihrer AbhĂ€ngigkeit: So die Knutzinger, die Pabenschwandter und wahrscheinlich auch die MĂŒhlberger. Die Kalhamer ĂŒbten in Eugendorf ĂŒber 200 Jahre lang auch die Gerichtsbarkeit aus.

In der Zeit nach 1100 waren durch die wachsende Bevölkerung mehrere Grafschaften in kleinere Sprengel geteilt worden; damals dĂŒrfte das Eugendorfer Gericht entstanden sein.

Neben dem Kalhamer Adel gab es auch noch die Ritter von Unzing, die Ritter von MĂŒhlberg, die Kirchberger, die Ritter von Knutzing und die Pabenschwandter.

Die "Eugendorfer" haben in den 1264 Jahren viel erlebt und mitgemacht. Speziell in den letzten 100 - 200 Jahren erfolgte in Eugendorf ein enormer Aufschwung. Die Bevölkerung nahm zu - ebenso der Wohlstand. ZĂ€hlte man in Eugendorf 1855 noch 1.329 Einwohner so sind es heute bereits ĂŒber 6.200.

1803 wurde die kommunale Verwaltung eingefĂŒhrt und 1805 gab es den ersten Gemeindevorsteher mit 2 RĂ€ten. Schon unter der Kaiserin Maria Theresia wurde die Volksschulpflicht eingefĂŒhrt. Die ersten Vereine wurden gegrĂŒndet

Die Ischlerbahn wurde gebaut, aber 1958 wieder eingestellt. Eugendorf erhielt 1874/75 eine eigene Post. Beim Bau der Autobahn wurde Eugendorf mit einer eigenen Abfahrt ausgestattet. Von diesem Zeitpunkt an kannte der wirtschaftliche Auf Aufschwung in Eugendorf kein halten mehr. GrĂ¶ĂŸere Firmen siedelten sich in Eugendorf an. SpĂ€ter entstanden die Gewerbe- und Industriegebiete Knoten-Straß, Gewerbestraße und Nordstraße. Bauland wurde ausgewiesen und es entstanden viele neue Siedlungen. Schulen wurden zum Teil neu gebaut, renoviert und bis heute stĂ€ndig erweitert. Weiters errichtete die Gemeinde zwei KindergĂ€rten, ein Altenwohnhaus und einen Schulsportplatz.

Im Zuge der 1250 Jahr-Feier im Jahre 1987 wurde Eugendorf offiziell zur Marktgemeinde erklÀrt.

Wappen

Das Wappen der Gemeinde ist: "In GrĂŒn im Schildfuß ein oben und unten silbern gesĂ€umter silberner SchrĂ€glinksbalken, ĂŒberhöht von einem silbernen Bockshaupt mit HalsstĂŒck." Ältere Wappenabbildungen: eugendor.jpg und eugendorf.gif

Die aktuelle & offizielle Version des Wappens der Marktgemeinde Eugendorf finden Sie hier:

http://www.medienagentur.at/eugendorf-wappen.htm

Politik

  • BĂŒrgermeister: Johann Strasser ( ÖVP )
  • 1. VizebĂŒrgermeister: Stefanie Kittl ( ÖVP )
  • 2. VizebĂŒrgermeister: Roland Seitlinger ( SPÖ )
  • Regierende Parteien: ÖVP , SPÖ , FPÖ

Kultur und Freizeit

Ischlerbahn

Die ehemalige Eisenbahnstrecke (1957 stillgelegt) verband die Landeshauptstadt Salzburg bzw. den Flachgau mit dem Salzkammergut (Bad Ischl, daher der Name) und fĂŒhrte auch durch Eugendorf. Sie diente der Personen- und GĂŒterbeförderung. Heute ist die Ischlerbahn ein beliebter und vielgenutzter Radweg , welcher von der Landeshauptstadt ĂŒber Eugendorf bis fast nach Thalgau meist weit von Hauptstrassen entfernt verlĂ€uft.

Vereine

In Eugendorf gibt es eine hohe Anzahl an Vereinen, die das Brauchtum weiterleben lassen. So gibt es zum Beispiel:

  • den USC Eugendorf mit den Sektionen
  • - Fußball
  • - Leichtathletik
  • - Skiclub
  • - Sportkegeln
  • - Stocksport
  • - Tennis
  • - Turnen
  • die Trachtenmusikkapelle Eugendorf
  • den Heimatverein D' Vorberger http://www.vorberger.info
  • die Landjugend Eugendorf
  • die Goldhaubengruppe Eugendorf
  • die PrangerstutzenschĂŒtzen Eugendorf

Wirtschaft und Infrastruktur

Aufgrund seiner geografischen Lage zwischen der Landeshauptstadt und einigen grĂ¶ĂŸeren Salzburger Umland-Gemeinden (Seekirchen, Henndorf, Neumarkt , Straßwalchen, Thalgau) sowie der Anbindung an die Landeshauptstadt Salzburg ĂŒber eine Haltestelle der Schnellbahnlinie S2 der S-Bahn Salzburg sowie durch zahlreiche Regionalbuslinien, ist es ein wichtiger und stark frequentierter Verkehrs-Knotenpunkt. Dies ist mitunter auch ein Grund fĂŒr die steigende Bedeutung als Wirtschaftsstandort und die hohe Quote von Unternehmens-Ansiedlungen. Außerdem verfĂŒgt Eugendorf ĂŒber einen Anschluss an die A1 Westautobahn . Unter anderem sind in der Gemeinde Eugendorf eine mit keinen anderen Gemeinden in Österreich vergleichbare Anzahl von MöbelhĂ€usern (Kika, Lutz, Team 7, Möbelix, Ahas, ...) ansĂ€ssig.

Weblinks

Wikipedia

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