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Letzte Änderung für Artikel Seeham: 17.02.2006 11:43

Seeham

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Wappen Karte
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Basisdaten
Bundesland : Salzburger Land
Politischer Bezirk : Salzburg-Umgebung ( Flachgau ) (SL)
FlĂ€che : 10,38 kmÂČ
Einwohner : 1.712 (Stand: 1. JĂ€nner 2005 - Statistik Österreich)
Höhe : 503 m ĂŒ. NN
Postleitzahl : 5164
Geografische Lage : 47° 58' nördliche Breite
13° 4' östliche LÀnge
Gemeindekennziffer : 50332
Verwaltung: Gemeindeamt Seeham
5164 Seeham
Offizielle Website: http://www.seeham.at/
E-Mail-Adresse: fischer@seeham.at

Seeham ist eine Ortsgemeinde im Salzburger Land im Bezirk Salzburg-Umgebung in Österreich mit 1.712 Einwohnern.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt im Flachgau im Salzburger Land am Westufer des Obertrumer Sees.

Katastralgemeinden sind: Matzing, Seeham.

Geschichte

Seeham liegt in der voralpinen HĂŒgellandschaft am Westufer des Obertrumer Sees. Der Ort hat sich auf dem Schuttkegel des Altbachs aufgebaut. Die Landschaft verdankt dem gewaltigen Eisstrom, der sich einst aus den Bergen herausschob, seinen Reiz. Die drei Trumer Seen, damals ein einziger großer See, sind heute noch durch KanĂ€le miteinander verbunden.

An den Seeufern siedelten sich in frĂŒhester Zeit schon Menschen an, nĂ€hrten sich von Fischerei, Jagd und Landbau. Darauf lassen die HallstattgrĂ€ber in Innerwall schließen. Um Christi Geburt wurde unsere Gegend unter Kaiser Augustus von den Römern besiedelt. In KirchstĂ€tt (Obertrum) wurde ein „Hypokaustum“ (Heizungsanlage) aus der Römerzeit gefunden. Im 7. Jahrhundert siedelten sich die Bajuwaren an, die auch dieses Gebiet christianisierten. (Hl. Rupertus - Landespatron von Salzburg). Die Überfuhr von Seeham nach Mattsee spielte in den Ă€ltesten Zeiten eine große Rolle. Seeham trat nie eigens hervor, sein Geschick und seine Geschichte war mit Mattsee verknĂŒpft.

1384 und 1385 wurde ein „Gut am Indernwald (Innerwall) und zu Aynolsdsfelden (Ansfelden) am Haunsberg in Seehaimer-Pfarre“ an das Kapitel zu Mattsee verkauft. Hier wird der Name Seeham (Heim am See) erstmals urkundlich erwĂ€hnt.

1398 kam das Trumer Seengebiet in den Besitz des Erzbischofs von Salzburg. Damit brach fĂŒr unsere Gegend ein wirtschaftlicher und kultureller Aufschwung an. Die alten Urkunden ĂŒber Seeham reichen nicht gar zu weit zurĂŒck, so der Anfang der Schule hierorts. Dieser dĂŒrfte auf das Jahr 1688 fallen. Das alte Schulhaus stand in der NĂ€he der Kirche, wurde aber beim Brand 1842 völlig vernichtet. Von 1853 bis 1967 wurde der Unterricht im Kramersepplhaus gehalten, 1967 war der Neubau der Volksschule, eine der vordringlichsten Aufgaben der Gemeinde Seeham, fertiggestellt. Unter Pfarrer Rohrmoser begann 1931 der Neubau der Kirche. Die Ă€lteren Bauteile stammen bereits aus der Zeit um 1400 und frĂŒher. Die alten Mauern standen auf Piloten, die vermorscht waren, Mauern und Gewölbe zeigten bereits breite Risse.

Die Bedeutung Seehams liegt heute im Fremdenverkehr. Den ersten Fremdenzustrom verzeichnet man in der Mitte des vorigen Jahrhunderts zum ortsansĂ€ssigen Schmied und „Wunderdoktor“ David Schwarz, dessen „Anwendkuren“ zahlreiche Heilungssuchende anzogen. Seeham entwickelte sich bald zu einer „Sommerfrische“. Die „Deutsche Zeitung“ schreibt am 23. 8. 1891: „Der kleine Ort Seeham am Mattsee im Kronlande Salzburg, welcher alljĂ€hrlich eine gewĂ€hlte Gesellschaft von SommergĂ€sten beherbergt ...“

1927 wird vom Verkehrsverein der Park gekauft - in der Folge ein Tennisplatz und ein Landessteg gebaut. 1954 wird die neue Badeanstalt ihrer Bestimmung ĂŒbergeben. In den Jahren danach werden große Projekte in Angriff genommen: Ankauf des Zacherlhauses (ein Parkplatz entsteht), Beginn des Baues eines Promenadenweges und Ausbau der Wanderwege. Heute kann Seeham 37.000 Übernachtungen pro Saison verzeichnen, was durch ein erweitertes Angebot an Betten (Privatquartiere) und durch Ankurbelung der Vor- und Nachsaison erreicht worden ist. Alles in allem zeigt der Fremdenverkehr Seehams eine sowohl fĂŒr die GĂ€ste als auch fĂŒr die Einheimischen erfreuliche Entwicklung.

Wappen

Das Wappen der Gemeinde ist: "Ein geteilter Schild, oben in Weiß ein blauer Fisch (Rheinanke), unten in Rot ĂŒber natĂŒrlichem Wasser ein weißes, zweifenstriges Bootshaus mit rot-weiß-rot sparrenweise geteiltem Tor und gelbem Dach." Wappenabbildungen: seeham.jpg und seeham.gif

Politik

BĂŒrgermeister ist Prof. Mag. Matthias Hemetsberger von der ÖVP.

Religion

Der Ort Seeham wird als Kirchensprengel schon im Jahre 1135 erwĂ€hnt. Vielleicht hat damals schon eine Kapelle bestanden. In den Jahren 1310,1342 und 1385 ist in den Urkunden von einer Kirche in Seeham die Rede .Das alte Presbyterium ist in jener Zeit gebaut worden. 1458 wurden in der Kirche vom Weihbischof Sigmund von Passau AltĂ€re geweiht, der Hochaltar zu Ehren des hl. Johannes des TĂ€ufers, ein Seitenaltar zu Ehren der Heiligen Vitus und der hl. Barbara. Dazumal wurde das Kirchenschiff und der Turm gebaut; auch die KirchentĂŒr mit den gotischen BeschlĂ€gen oder der Taufstein, die Weihwasserschale und ein Kelch stammen aus dieser Zeit. 1511 ist ein Priester in Seeham, Georg Altherr von Laufen, spĂ€ter wurde der Gottesdienst von den Herren in Mattsee besorgt, bis etwa 1600 an. Die Matriken fangen 1606 an. 1633 und 1677 wurde eine Uhr im Turm aufgestellt. 1720 wurde der Turm mit einem Helm nach dem Muster der DomtĂŒrme bekrönt und die Taufe Christi fĂŒr den Hochaltar geschnitzt. Die Ă€lteste Glocke trĂ€gt die Jahreszahl 1786. 1837 kamen neue SeitenaltĂ€re. die gute Wirtsfamilie Hietel widmete 1847 eine Monstranz, Kelch, Meßkleider etc. Die Kirche Seeham gehört zum Stifte Mattsee, demselben importiert, und unterstand bis 1807 dem Bischof von Passau, nicht dem von Salzburg. Im Jahre 1842 wĂŒtete ein großer Brand, der das innere Dorf vernichtete. Die Kirche blieb verschont. Damals wurden die schönen HĂ€user gebaut: Schmiedbauer, BĂ€cker, Botenmartin, auch das Schulhaus und andere. Der Pfarrer wohnte bis 1905 in der Öd auf dem Haunsberg, bei seiner Ökonomie. 1905 wurde diese verkauft und im Dorfe ein Pfarrhof unter Pfarrer Adolf Rohrmoser errichtet.

Derzeitiger Seelsorger ist KR Alfons Hiermanseder.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Umittelbar neben dem Strandbad befindet sich die im Jahr 1997 entstandene SeebĂŒhne.

Persönlichkeiten

Hans-Joachim Kulenkampff

Weblinks

Wikipedia

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