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Letzte Änderung für Artikel Historisches Museum Hannover: 14.11.2005 11:38

Historisches Museum Hannover

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Historisches Museum mit Beginenturm am Hohen Ufer der Leine
Historisches Museum mit Beginenturm am Hohen Ufer der Leine

Das Historische Museum am Hohen Ufer in Hannover versammelt Best├Ąnde zur Geschichte der Stadt Hannover und der fr├╝heren welfischen Gebiete des heutigen Landes Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

Sammlungen

Das Museum ist in drei Abteilungen gegliedert:

Abteilung 1 - Hannover: Vom F├╝rstentum zum K├Ânigreich

  • Entwicklung vom F├╝rstentum Calenberg um 1600 bis zum Ende des K├Ânigreichs Hannover 1866

Abteilung 2 - Hannover: Vom Marktflecken zur Messestadt

  • Thema 750 Jahre Hannover ÔÇô von der Siedlung to den hogen overen bis zur Gro├čstadt Hannover

Abteilung 3 - Hannover: Leben auf dem Lande

  • "wie die Landbev├Âlkerung Niedersachsens vom 17. bis zum 20. Jahrhundert gelebt hat"

Jeweils Sonntags finden F├╝hrungen durch das Museum statt.

Lage

Das Historische Museum befindet sich - sein Namenszusatz zeigt es an - an einer f├╝r die Geschichte der Stadt zentralen Stelle: am Hohen Ufer der Leine, dem Ort, wo um 950 die mittelalterliche Besiedlung Hannovers begann. Dies war eine Stelle am Leine├╝bergang der Fernstra├če zwischen Hildesheim und Bremen, die hier von einem Lehnshof gesichert wurde. Auch wenn die Ableitung des Namens der Stadt "Hanovere" oder "Honovere" vom "hohen Ufer" nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zutreffen sollte, so ist und bleibt die Lage des Museums an dieser Stelle doch einzigartig. Der in das Museum integrierte Beginenturm ist der letzte erhaltene Turm der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Gleichzeitig ist er Teil des herzoglichen Zeughauses mit seiner hohen Bruchsteinmauer zum Hohen Ufer hin, bei der es sich um Reste der Stadtmauer handelt. Gegen├╝ber dem Museum liegt die "Traditionsinsel" der historischen Altstadt Hannovers mit der Burgstra├če, bestehend aus zahlreichen in der 1960er Jahren rekonstruierten Fachwerkh├Ąusern sowie das wiedererstandene Leibnizhaus am Holzmarkt.

Geb├Ąude

Nachts mit beleuchtetem Leibniz-Zitat
Nachts mit beleuchtetem Leibniz -Zitat

Der Museumsbau wurde 1964-67 vom Architekten Dieter Oesterlen als Neubau errichtet. Dabei wurde der Beginenturm und der Rest des herzoglichen Zeughauses an der Stelle eines im Krieg zerst├Ârten Wohnblocks der Altstadtbebauung mit einbezogen. Das Museum hat einen polygonalen Grundriss um einen f├╝nfeckigen Innenhof, die markante Fassade zeigt in drei Stockwerken abwechselnd breite Sandsteinfl├Ąchen und schmale Fensterb├Ąnder sowie eine Staffelung aus der Perspektive der n├Ârdlichen Burgstra├če. Im Jahre 1991 wurde es umgebaut und 2002 erfolgte eine Neugestaltung der einzelnen Abteilungen. Dies betraf die Abteilung Landesgeschichte im Erdgeschoss und ein Teil der Stadtgeschichte in der 1. Etage. Im Herbst 2005 ist die Ausstellung "Ritter, B├╝rger, F├╝rstenmacht" der Stadtgeschichte er├Âffnet worden.

Der "Verein der Freunde des Historischen Museums" unterst├╝tzt die Arbeit des Museums finanziell und ideell.

Text des beleuchteten Gottfried Wilhelm Leibniz -Zitates an der Museumsr├╝ckseite:

Es gibt nicht ├ľdes, nichts Unfruchtbares, nichts Totes in der Welt, kein Chaos, keine Verwirrung, au├čer einer Scheinbaren, ungef├Ąhr wie sie in einem Teiche zu herrschen schiene wenn man aus einiger Entfernung eine verworrrene Bewegung und sozusagen ein Gewimmel von Fischen s├Ąhe, ohne die Fische selbst zu unterscheiden G.W.L.

Literatur

  • Historisches Museum Hannover. In: Dieter Oesterlen: Bauten und Texte 1946-1991. T├╝bingen: Wasmuth 1992, S. 138-147. ISBN 3-8030-0153-6
  • Helmut Knocke, Hugo Thielen: Hannover. Kunst- und Kultur-Lexikon. Handbuch und Stadtf├╝hrer. 3., rev. Aufl. Hannover: Sch├Ąfer 1995, S. 159-161. ISBN 3-88746-313-7
  • Schriften des Historischen Museums Hannover (bislang 23 B├Ąnde seit 1992)
  • Abteilungskataloge des Historischen Museums am Hohen Ufer Hannover (3 B├Ąnde 1970-1985, teilweise nicht mehr aktuell)

Weblinks

Wikipedia

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