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Letzte Änderung für Artikel Epprechtstein: 13.12.2005 22:43

Epprechtstein

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Epprechtstein ist ein Berg im n├Ârdlichen Fichtelgebirge (Nordostbayern), 798 m ├╝. NN . Er ist der mineralogisch interessanteste Berg im ganzen Fichtelgebirge. Es bestehen 18 teilweise stillgelegte Steinbr├╝che rund um den Gipfelbereich.

Inhaltsverzeichnis

Verkehrslage

Der Anstieg zu Fu├č erfolgt auf dem Nordweg (Hauptwanderweg des Fichtelgebirgsvereins) von Buchhaus aus, dies ist ein Ortsteil der Stadt Kirchenlamitz im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge.

Burgruine Epprechtstein

Auf dem unbewaldeten Gipfel steht auf einer langgestreckten, schroff abfallenden Granitplatte die Burgruine Epprechtstein. Es handelt sich um den ehemaligen turmartigen Hauptwohnbau, auf den nun eine Treppe zur Aussichtsplattform f├╝hrt. Rundblick ├╝ber den Waldsteinzug, zum Gro├čen Kornberg, nach Schwarzenbach an der Saale und Oberkotzau bis nach Hof , s├╝dlich ├╝ber das Innere Fichtelgebirge zur K├Âsseine. 250 m s├╝d├Âstlich befindet sich die Diensth├╝tte der Bergwachtbereitschaft Kirchenlamitz.

Burgengeschichte

Erste urkundliche Erw├Ąhnung 1248 eines ÔÇ×Eberhardus de EckebretsteineÔÇť in einer Schenkungsurkunde Herzogs Otto II. von Meran. 1308 belehnte K├Ânig Heinrich VII. die Br├╝der Ulrich, Heinrich und Nickel, die ÔÇ×S├ĄckeÔÇť genannt, mit der Veste Epprechtstein, auch die von Wild wurden Mitbesitzer. 1337 belehnte Kaiser Ludwig der Bayer noch den Vogt Heinrich von Plauen mit einem kleinen Teil der Veste. 1352 erst├╝rmten die Burggrafen von N├╝rnberg das ÔÇ×RaubschlossÔÇť, danach erhielten sie es zu Lehen . 1355/1356 kamen sie durch Kauf in den gesamten Besitz der Burg, des Amtes und von Kirchenlamitz. 200 Jahre sp├Ąter wird die Burg entg├╝ltig durch Truppen des Vogts Heinrich von Plauen zerst├Ârt und verfiel.

K├Ânigsbesuch 1805

Nach ├ťbernahme der Markgrafschaft Bayreuth durch Preu├čen besuchten die Landesherren, K├Ânig Friedrich Wilhelm III. und K├Ânigin Luise, am 21. Juni 1805 mit gro├čem Gefolge den Epprechtstein. Der steinerne Tisch mit Steinb├Ąnken, f├Ąlschlicherweise als Teufelstisch bezeichnet, wurde eigens f├╝r die Einnahme des Mittagsmahls errichtet. Wilhelm III. soll auf dem Epprechtstein die Nachricht erhalten haben, dass Napoleon mit seinen Truppen den Rhein ├╝berschritten habe.

Literatur

  • Herrmann, Dietmar: Lexikon Fichtelgebirge, Ackermann Verlag Hof/Saale
  • Bergmann, Werner: 750 Jahre Burg Epprechtstein, Verlag der Stadt Kirchenlamitz/Ofr.

Weblinks

Wikipedia

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