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Letzte Änderung für Artikel Schloss Unterweikertshofen: 20.01.2006 11:12

Schloss Unterweikertshofen

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Schloss Unterweikertshofen, das Schloss in der Ortschaft Unterweikertshofen in der Gemeinde Erdweg, liegt im Landkreis Dachau, in Oberbayern, n√∂rdlich von der Landeshauptstadt M√ľnchen entfernt.

Inhaltsverzeichnis

Baugeschichte

  • 12. Jh. Die Burg Weikertshofen wird von dem gleichnamigen Edelgeschlecht angelegt.
  • 14. Jh. Ausbau und Erweiterung durch die Herz√∂ge von Bayern als wichtiger strategischer St√ľtzpunkt.
  • 15. Jh. Zahlreiche Prozesse um die Landeszugeh√∂rigkeit der Burg, die in Urkunden als "Veste" aufscheint.
  • um 1550 Die Anlage besteht im wesentlichen aus drei massiven quadratischen T√ľrmen, die durch Mauern und Geb√§udeteile zu einer einheitlichen Anlage zusammengeschlossen werden.
  • 1597 Die Burg ist bauf√§llig
  • 1610 Grundsteinlegung des neuen Schlosses durch Sebastian Adlzhauser.
  • 1616 Fertigstellung
  • 1633 Zerst√∂rung und Brandschatzung durch die Schweden w√§hrend des 30 j√§hrigen Krieges .
  • 1657 Das Schloss ist wiederhergestellt mit vermutlich vier zwiebelgedeckten Eckt√ľrmchen, allerdings vielleicht nur in der Form von Dachreitern in Holzkonstruktion, die auf die Traufe gestellt waren.

Lage

Schloss Unterweikertshofen liegt, das Ortsbild beherrschend, inmitten der gleichnamigen Ortschaft am linken Glonnufer, abseits der Hauptstra√üe Dachau - Aichach, etwa 1 km s√ľdwestlich von Petersberg.

Die älteste Darstellung von Schloß Unterweikertshofen findet sich auf den Karten von Philipp Apian, um 1600.

Dieser Stich zeigt noch die alte Veste Weikertshofen in einer Flu√üschleife der Glonn. Der Bau besteht im wesentlichen aus drei massiven quadratischen T√ľrmen, die durch Mauern und kleinere Bauten zu einer einheitlichen Anlage zusammengeschlossen werden.

Auf einem Bild von 1666 √ľber die Jagdbarkeit derer von Preysing in der Hofmark Weikertshofen, das im Schlo√ü h√§ngt, ist der Bau dargestellt als kubischer Bauk√∂rper mit Walmdach, dessen vier Ecken von zwiebelgedeckten T√ľrmchen flankiert werden. Man kann davon ausgehen, da√ü der namentlich nicht genannte Verfasser einen authentischen Zustand dargestellt hat.

In √§hnlicher Form pr√§sentiert sich das Schloss auf dem Stich von Michael Wening √ľber "Schlo√ü und Hoff=March Weickertshoffen", um 1700.

Der stattliche, mit einem hohen Walmdach gedeckte Bau wird von vier T√ľrmchen gerahmt, die offensichtlich bis zum Terrain reichen. Wening selbst schreibt dazu: "Das Schloss ist sch√∂n und gro√ü in vier Eck/und mit vier saubern kleinen Armen erbaut." Die Nordseite wird betont durch einen Mittelrisalit √ľber drei Fensterachsen. Das Dach wird unterbrochen durch Schleppgauben. Bei Wening zieren drei T√ľrmchen den First - wahrscheinlich handelt es sich dabei um Kamine - zus√§tzlich sind am Anfallspunkt Firstzierate mit Kugeln und Windf√§hnchen zu erkennen.

Die Uraufnahme von Bayern aus dem Jahre 1808 zeigt das Schloss als rechteckigen Bauk√∂rper mit einem ann√§hernd quadratischen Anbau im S√ľden.

Zwei Pavillons flankieren die √∂stliche L√§ngsseite, die sich zu einem Ziergarten hin √∂ffnet. Von den Eckt√ľrmchen ist hier nichts zu erkennen. Seit dieser Zeit hat sich am Umfang des Schlosses nichts mehr ge√§ndert.

Baubeschreibung

Der stattliche Bauk√∂rper von Schloss Unterweikertshofen erhebt sich √ľber l√§ngsrechteckigem Grundri√ü, dessen Seitenl√§gen in einem Proportionsverh√§ltnis von 1 : 2 stehen. Der dreigeschossige Bau wird mit einem hohen Kr√ľppelwalmdach mit Biberschwanzdeckung geschlossen. Die einzelnen Geschosse werden optisch durch umlaufende Putzfaschen voneinander getrennt.

In der Mittelachse der L√§ngsseiten liegt je ein Eingangsportal, das √ľber f√ľnf Stufen zug√§nglich ist. Von den drei Fensterachsen links und rechts davon sind jeweils die zwei inneren zu einem Paar zusammenger√ľckt, die dritte Achse liegt genau in der Mitte der verbleibenden Mauerscheibe. Die hochrechteckigen Kreuzstock-fenster sind mit Fensterfl√ľgeln unterschiedlicher Sprossenteilung versehen. Die Westansicht ist durch gr√∂√üere Fenster im ersten Obergeschoss betont. In der Mittelachse, √ľber der Eingangst√ľre, liegt ein noch mal vergr√∂√üertes Fenster gleicher Proportion. In den Obergeschossen befinden sich an allen Fenstern Lamellenklapp-l√§den, die Fenster im Erdgescho√ü sind vergittert. Die Eingangs-portale sitzen in Natursteingew√§nden, die √ľber einem K√§mpfer in einem Rundbogen fortfahren. Dieser enth√§lt je ein vergittertes Fenster in Form eines Rechtecks, das seitlich durch einen Halbkreis erweitert ist. Der Haupteingang an der Westseite erh√§lt eine zus√§tzliche Betonung, da er von Pilastervorlagen gerahmt wird. In H√∂he der ersten Putzfasche tragen diese eine Kapitellausbildung, die sich zu einem gleich profilierten Gesims zwischen den Pilastern zur√ľckkr√∂pft. T√ľrgew√§nde an der Ostseite ist detaillierter ausgearbeitet, in den Sturz mei√üelt tr√§gt es die Jahreszahl 1896. Die reich profilierte Holzt√ľre hat ein neubarocken Charakter. √úber dieser T√ľre ist √ľber der Gescho√üteilung eine steinerne Tafel eingelassen, deren Inschrift auf die Erbauung des Schlosses verweist:

1616 Dises Schlo√ü hat vom Grundt Auferpauth der Wol Edle und Gestreng herr Hanns = Sebastian von und zu Adlzhausen und Weickhertshouen f√ľrstl. durchl. Ertzherzog Leopoldi zu √Ėssterreich Bischouen zu Stra√üburg und Passau Camerer und Rath auch Pfleger der f√ľrstl. herrschaft Ebelsberg und Lechenprobst In √Ėssterreich ob der En√ü. Auch sein wol edle ehr und tugendreiche geliebte Gemahl Fr. Frau So = phia ein geborne von Bihring zu Sichharting Gott erhalts In Langwierigen W√ľrden bei dem Adelichen Namen und Stammen.

Von den Schmalseiten des Geb√§udes wird die S√ľdansicht durch einen mittig liegenden, √ľber ann√§hernd quadratischem Grundri√ü errichteten Anbau unterbrochen, dessen Traufe auf H√∂he der Fensterst√ľrze im 2. Obergeschoss liegt. Das Walmdach schlie√üt an die aufsteigende Wand an. Die horizontalen Putzfaschen werden√ľber den Anbau, der nur in den Obergeschossen durch je zwei kleine Fenster belichtet wird, nicht fortgef√ľhrt. Links und rechts des Anbaus liegen je zwei Fensterachsen, von denen die inneren in den Giebelansatz durch zwei kleine Fenster fortgef√ľhrt werden. Die Fenster im 2. Obergeschoss nehmen an der S√ľdseite fast quadratisches Format an bei gleichbleibender √Ėffnungsbreite. Durch das leicht nach S√ľden fallende Gel√§nde ragt diese Seite h√∂her aus dem Boden, so da√ü noch ein vergittertes Kellerfenster und eine kleine L√ľftungsluke Platz finden. Die gegen√ľberliegende Nordfassade ist sp√§rlicher befenstert, auch hier fehltdie Gescho√ütrennung √ľber dem Erdgeschoss. Durch das hier h√∂her anstehende Terrain wirkt das Erdgeschoss abgesackt. Die Schmalseite des Geb√§udes ist durch ein einziges gro√ües, querformatiges Fenster aus j√ľngster Zeit aufgebrochen. Im Dachgeschoss sitzen, leicht zur Westseite verschoben, eine hoch- und zwei querformatige √Ėffnungen. Durch das Nord-S√ľd-Gef√§lle ist es m√∂glich, von au√üen √ľber eine T√ľr in den Keller zu gelangen, allerdings √ľber Differenzstufen. Diese liegt an der S√ľdseite der Westfassade unter der √§u√üersten Fensterachse.

Die Grundri√üeinteilung des Schlosses ist klar und einfach. Betritt man durch den westlichen Eingang von der Ortsdurchfahrt her das Schloss, steht man in einer durchgehenden Halle mit Kreuzgew√∂lbe. Zur linken und rechten schlie√üen sich - urspr√ľnglich - je vier R√§ume an, die durch Zwischenw√§nde neueren Datums verunklart werden. Die Einbauten zerst√∂ren auch die sch√∂nen Gew√∂lbe und die z. T. stuckierten Decken. Erw√§hnenswert ist der Speisesaal in der s√ľdlichen Schlo√üh√§lfte. Ein gro√üer dahinter liegender Raum wurde unterteilt und nimmt heute in einer H√§lfte die Hauskapelle auf, die ohne erw√§hnenswerte Ausstattung ist. In der n√∂rdlichen Schlo√üh√§lfte befanden sich'ehedem die Schlo√ük√ľche und weitere Wirtschaftsr√§ume. In der Eingangshalle ist an der Nordwand eine Steintafel mit Wappen aus dem Jahre 1673 angebracht, die auf die Zerst√∂rung durch die Schweden und den Wiederaufbau durch Johann Franz von Preysing hinweist.

Eine einl√§ufige viertelgewendelte Treppe f√ľhrt in das erste Obergescho√ü. Hier liegt √ľber dem Speisesaal der sog. "Hundt'sche Saal" mit seinem reichen Deckenstuck. Ein daran anschlie√üender Raum zur Westseite mit ebenso reichem Deckenstuck ist von mehreren W√§nden durchschnitten. Dieses Gescho√ü enth√§lt die Repr√§sentationsr√§ume des barocken Schlosses, es ist eindeutig als "piano nobile" zu erkennen. Eine Enfiilade-Reihung der R√§ume ist anhand des Grundrisses noch deutlich auszumachen. Ein besseres Bild von der urspr√ľnglichen Raumaufteilung bietet das zweite Obergescho√ü. Die R√§ume sind ohne besondere Ausstattung, hier befanden sich wohl einmal die Schlafr√§ume der Schlo√übewohner.

Der Hundt'sche Saal

Der "Stucksaal" im ersten Obergescho√ü s√ľdlich des Treppenhauses ist der vornehmste Raum im Schloss. Den relativ niedrigen Raum mit ann√§hernd quadratischem Grundri√ü (7,54 m x 8,15 m) belichten zwei Fenster in der Westfassade. Der √úbergang von den glatten, architektonisch ungegliederten W√§nden zu der flachen Decke wird durch eine profilierte Leiste gebildet, eine Kehle ist nicht ausgepr√§gt. Um den den √§u√üeren Rahmen bildenden Stab an der Decke rollt sich Weinlaub in gleichm√§√üigen Abst√§nden. Das breite Band der Deckenstukkierung l√§√üt einen fast quadratischen, an seinen Ecken eingezogenen Spiegel frei. Ebenfalls frei bleiben vier Rundmedaillons in den Diagonalen. Die Rahmen von Spiegel und Medaillons bestehen aus einem akanthusverzierten Wulst, begleitet von flachen, auf die Ebene des Deckengrundes f√ľhrenden Profilen. Ein umlaufendes Band verschlungener Rosenranken leitet nach innen zu dem Deckenspiegel √ľber. Je ein gefl√ľgelter Genienkopf tr√§gt die Rundmedaillons, die von dreipa√üf√∂rmigen Feldern bekr√∂nt werden. Akanthusranken wachsen aus der Nahtstelle und rahmen den Dreipa√ü, wobei sich die obersten Ranken zu Voluten in dessen Scheitel drehen, aus dem √ľber einem Akanthusblatt eine Muschelschale w√§chst. An die jeweils unterste Ranke angebundene Fruchtgeh√§nge rahmen die Medaillons. Die Fl√§chen zwischen den zur Raummitte hin ausgerichteten Medaillonkompositionen nehmen flache Felderungen ein, die mit gegenst√§ndigen, einem Blattkelch entwachsenen Rankenmotiv gef√ľllt sind. Die inneren Spitzen dieses Akanthuslaubes √∂ffnen sich zu Bl√ľtenrosetten. Die Achsen der Decke werden durch die Bekr√∂nung dieser Felder aufgenommen: Eine Muschelschale, gerahmt von Akanthuslaub, geht √ľber in eine B√ľste mit leicht schr√§g geneigtem Kopf, deren Schultern Bl√ľtengeh√§nge entwachsen. Die Stuckdekoration der W√§nde beschr√§nkt sich auf Rahmungen der beiden T√ľren mit einem halbrunden, von Akanthusbl√§ttern √ľberwachsenen Stab zwischen flachen Profilen. In den Sopraporten liegen dreipa√üf√∂rmige Kartuschen zwischen S-f√∂rmigen, an den Enden zu Voluten gedrehten B√∂gen. Schwere Fr√ľchtefestons schwingen in leichter Kurvatur zu den Rahmenecken hin aus. In den verbleibenden Zwickeln sitzen Blattrosetten. Den Scheitel der Sopraporten bekr√∂nt ein gefl√ľgelter Genienkopf, der die Deckenleiste zu tragen scheint. Der Deckenspiegel und die Medaillons waren vermutlich f√ľr Fresken vorgesehen, vielleicht auch die dreipa√üf√∂rmigen Kartuschen. Die Stuckdekoration ist ganz in Wei√ü gehalten. Der Wechsel zwischen flachen und rundplastischen Elementen erzeugt ein lebhaftes Licht- und Schattenspiel auf der Oberfl√§che, dadurch wird die plastische Wirkung noch verst√§rkt.

√úber den Sch√∂pfer und die zeitliche Ausf√ľhrung der Stuckierung ist nichts bekannt. Die Einzelformen lassen vermuten, da√ü der Meister mit italienischen Stuckarbeiten vertraut war. Die Plastizit√§t der Bl√ľten- und Fruchtfestons, der Muschelschalen sowie der Blattst√§be steht italienischen Arbeiten der zweiten H√§lfte des 17. Jahrhunderts n√§her als den Stuckaturen der Wessobrunner, die seit der Wende zum 18. Jahrhundert fl√§chenhafter werden und mehr zu Stilisierungen neigen. Das scharf gezackte Akanthuslaub geht mit seinem flachen Relief in den Grund √ľber, auch dies bildet einen Gegensatz zu der Wessobrunner Schule, deren Akanthusornamente sich in deutlich gezeichneter Silhouette vom Reliefgrund abhebt, wie zum Beispiel im Thassilosaal des Klosters Wessobrunn von Johann Schmuzer und seinen S√∂hnen Joseph und Franz. Neben dem italienischen Einfluss lassen sich auch Impulse der franz√∂sischen Druckgraphik feststellen. Diese in Serie entstandenen Ornamentvorlagen haben dazu beigetragen, die Stilrichtung der Italiener zugunsten einer franz√∂sischen abzul√∂sen, die auch in den Wessobrunner Stuck mit Johann Baptist Zimmermann eingegangen ist. Die B√ľsten √ľber den Muschelarehalen weisen bereits galante Z√ľge auf, wie sie sp√§ter bei Watteau in Erscheinung treten. Bei Berain und Marot bilden maskenartige Frauenk√∂pfe h√§ufig die Achsenpunkte symmetrischer Ornamentkompositionen, in dieser Funktion treten hier auch die B√ľsten auf. Verbindungen von tiedaillonrahmen, Dreipa√ü und Muschelschale, die aufeinander aufbauen, bringen die Grotteske mit ein. Der den Deckenspiegel umfassende Dekorationsstreifen mit Rosenranken √§hnelt den Stickereibord√ľren, die Marots Stichwerk in vielen Varianten enth√§lt.

Vermutlich ist die Stuckierung in Unterweikertshofen von einem Mitglied der Wessobrunner Gilde geschaffen worden, vielleicht sogar von Johann Baptist oder Dominikus Zimmermann oder deren Werkstätten. Johann Baptist Zimmermann ist 1701 als Stuckateur feststellbar.

Als fr√ľheste erhaltene Arbeit gilt die Wallfahrtskirche Maria Schnee bei Markt Rettenbach im Landkreis Memmingen. Sie wurde in den Jahren 1707 bis 1709 von Zimmermann stuckiert. Die Ausf√ľhrung entspricht noch dem italienischen Stuck, der die architektonische Oberfl√§che nicht gliedert, sondern sich auf einzelne Linien beschr√§nkt. Einzelne Elemente aus der Decke des Schlosses halten einem Vergleich mit der Stuckierung des Chores zu Rettenbach durchaus stand. Die schwerplastischen Festons mit Trauben, Mohnkapseln und heimischen Fr√ľchten, durchzogen mit Weinlaub, k√∂nnen durchaus eine Vorstufe der Rettenbacher sein, obwohl sie im Aufbau noch einem mehr starren Schema folgen. Das kreisf√∂rmige Fresko mit der Heiliggeisttaube im Kuppelzentrum umgibt ein Lorbeerstab mit begleitenden Profilen, der den

Medaillonrahmungen sehr nahe kommt. Eine noch engere Verwandtschaft besteht zu der Rahmung des zentralen Deckenfreskos in der Marienkapelle der Kart√§userkirche Buxheim, deren Stuckierung ab 1709 Dominikus Zimmermann zugeschrieben wird. Der wulstige, mit pflanzlichem Dekor besetzte Rahmen taucht noch einmal auf in der Sixtuskirche zu Schliersee, 1712 bis 1714. Hier umwindet das Blattwerk die Gew√∂lbegrate. Die Stuckierung in Schliersee stammt vollst√§ndig von Johann Baptist Zimmermann. Vergleiche mit dem noch erhaltenen Fr√ľhwerk Johann Baptist Zimmermanns lassen eine zeitliche Einordnung der Unterweikertshofener Stuckdecke in die Zeit von 1700 bis 1710 zu. Das Schlo√ü war von 1635 bis etwa 1762 in Besitz derer von Preysing, die sich vermutlich die f√ľhrenden K√ľnstler dieser Zeit auch nach Unterweikertshofen geholt haben. Daf√ľr k√§me um diese Zeit Johann Schmuzer seinen S√∂hnen Joseph und Franz in Betracht. F√ľr eine Ausf√ľhrung durch Schmuzer scheint die Dekoration jedoch zu modern. Obwohl Einzelmotive der Druckgraphik √ľbernommen sind, bildet die Decke ein eigenst√§ndiges Werk. einzelnen Elemente treten nicht vollplastisch hervor, sondern sind Teile mit die aus Die eines seichteren Reliefs im Zusammenhang. Diese Eigenart spricht f√ľr ein Fr√ľhwerk Zimmermanns oder eines Werkstattkollegen, der mit ihm gearbeitet hat.

Die Besitzer

Weikertshofen, eine Hofmark an der Glonn, kommt in älteren Urkunden u. a. als Wickershouen und Weickhertzhouen vor. Das Schloß in seiner heutigen Gestalt stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das Stammschloss stand unweit des bestehenden in einer Flußschleife der Glonn.

Die Burg Weikertshofen wurde vermutlich im 12. Jahrhundert von dem adeligen Geschlecht der Weikertshofer angelegt. Die erste urkundliche Erwähnung derer von Weikertshofen stammt aus dem Jahre 1126 aus einem Fundationsbrief des Klosters Undenstorff, dem heutigen Indersdorf. l) Der Schlossherr Ulrich von Weickertzhouen schenkte dem Kloster sein Landgut in Oberroth. Im Jahre 1181 ist Vollmarus von Wickershouen unter den adeligen Zeugen bei einer Schenkung des Bischofs Albert von Freising, 1231 erscheint Ulrich Edler von Wickershouen, der Hofdiener Otto des Erlauchten, beim Leichenbegängnis Ludwig des Kelheimers zu Scheuern. Die nächsten Besitzer sind Dietrich von Weickertshouen, Dienst und Lehensmann Herzog Ludwigs und seine Gemahlin Raimund. Sie schenken dem Kloster Scheuern einen Bauernhof zu Maltenhofen, vermutlich das heutige Malkertshofen. Über den gemeinsamen Sohn Friedrich schreibt Wiguläus Hundt : 2) "Dominus Friedericus de Weickershouen cum liberis Henrico et Adlhait praetendit jus in illo praedio, Ludovicus Com. Palat. Ren. Dux Bavariae condolens egestati illius

25e denariorum et decrevit, ut omni Juri renunciaret." 3) Hundt bemerkt dazu, da√ü der Brief, dem diese Stelle entnommen ist, ohne Jahreszahl ist. Durch diese Entsagung kam Weikertshofen an das Haus Bayern, wo es bis zum Jahre 1315 verblieb. In diesen Jahren wurde die Burg sicher von den Herz√∂gen von Bayern ausgebaut, da sie einen wichtigen strategischen St√ľtzpunkt darstellte.

Im Jahr 1315 verleiht Herzog Rudolf von Bayern das Haus Weickertshofen dem Konrad von Eysenhouen oder Au√üenhouen "wegen seiner treuen Dienste", wie dem ausgestellten Brief zu entnehmen ist. Das adelige Geschlecht der Eysenhouen ist sehr alt. Das Stammschloss stand zu Eisenhofen, einem Dorf, das unweit von Weikertshofen √∂stlich der Stra√üe von M√ľnchen nach Aichach im Glonntale liegt. Der Name Au√üenhouen kommt von Usen oder Husen, so nannte man den ganzen Gau an der Glonn; die Eisenhofer hatten fast alle Schl√∂sser und Sitze vom Ursprung der Glonn bis nach Indersdorf besessen. Im Jahre 1340 ist ein weiterer Konrad zu Weikertshofen beurkundet, ein Sohn des Ritters Eberhard Eysenhouer zu Arnbach, und nach ihm sein Sohn Friedrich zu Weikertshofen, der im Jahr 1370 best√§tigt wird. Konrad war vermutlich der letzte Eisenhofer auf Weikertshofen. Der Besitz ging √ľber auf die Preysinger, ob durch Erbschaft, Kauf oder Schenkung ist bisher nicht bekannt.

Als erster Preysinger ist 139 Seitz von Preysing zu Weikertshofen an der Glonn urkundlich erw√§hnt. Dieser Seitz Preysinger stammte aus dem Geschlecht der Preysinger von Altenpreysing. Im Jahre 1392 ist er Siegelzeuge bei den ersten bayrischen B√ľndnissen. Dabei wird er erw√§hnt als Seitz Preysinger von Weickertzhouen. Bereits zur Regierungszeit der Herz√∂ge Wilhelm III. und Ernst (1397-1435) ging Weikertshofen wieder an das Haus Bayern √ľber, ein genauer Zeitpunkt und ein Grund daf√ľr sind nicht bekannt.

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts kam das Schloss an die Adelzhauser. Im Jahre 1411 kauften Heinrich, ein Sohn des Waldmayr oder Waldemarus von Adlzhausen und seine Gemahlin, des Herrn Hansen Pailachers Tochter, von den Herz√∂gen Wilhelm und Ernst die Feste Weikertshofen mit Vorbehaltung ewiger √Ėffnung, Anbots- und Lehenschaft.

Im 15. Jahrhundert wurden zahlreiche Prozesse gef√ľhrt um den Besitz der Veste. Im dritten ungedruckten Teil seines "Stammenbuches" schreibt Wigul√§us Hundt √ľber den 1431 ausgebrochenen Streit der Herz√∂ge in Bayern um Weikertshofen: "Umb Weickerzhouen war der Streidt zwischen Herzog Ludtwigen von Ingolstadt aines, und Herzog Ernst und Herzog Wilhelbm andern thails, in was Landgericht es gelegen wardt, durch 25 Landtleuth, deren obrister Hann√ü von Degenberg, Erbhofmeister in Nidernbayern erkennt, das es ins Dachauer und nit in Aicher Gericht gehoeret anno 1431." 4)

Über den zuvor genannten Heinrich von Adlzhausen vermerkt Hundt an anderer Stelle: "Hainrich war daselbst/: zu Weickerzhouen:/ von Herzog Ernst und Wilhelbm gefangen, das Schloß zerstört, dann er ain Recht wider Sye gefiehrt, derohalb umb viel khomen." 5) Aus der Ehe Heinrichs mit Auerin von Pullach gingen zwei Kinder hervor, Georg und Dorothea. Mit seiner zweiten Frau Barbara Dießenhoferin hatte er eine Tochter Amalie. Der Schloßherr starb 1451, begraben wurde er zu Adlzhausen. Nach seinem Tod kam sein Sohn Georg in den Besitz

von Weikertshofen. Dieser scheint im Jahre 1438 auf einer Urkunde als Zeuge auf, als Rudolf Preysinger zu Wolnzach seine Feste Wolnzach dem Herzog Albrecht, Grafen von Vohburg, verkauft. Georg wird 1445 Pfleger zu M√∂ring, 1461 Pfleger zu Dachau und zuletzt Rat in M√ľnchen, wo er nach seinem Ableben in der Peterskirche beigesetzt wurde. Er war verheiratet mit Barbara von Westernach mit der er einen Sohn Hieronymus und sechs T√∂chter hatte.

Hieronymus Adelzhauser, Pfleger zu Dachau, folgte seinem Vater in der Besitzerreihe. Urkundlich scheint er 1454 zum erstenmal auf. Im Jahre 1486 hat er offensichtlich noch zu Lebzeiten seines Vaters Weikertshofen √ľbernommen, da er am 22. April 1486 seinem Vater Georg von Adelzhausen bei der Guts√ľbernahme ein Leibgeding bestellt. Er war verm√§hlt mit Barbara, der Tochter des Albrecht .Hausner von Fronhausen zum Burgstall und seiner Frau Barbara, geborene Wildenwarter. Aus dieser Ehe gingen drei S√∂hne hervor, Hans, Georg und Ulrich. Hieronymus starb im Jahr 1500, er wurde in M√ľnchen zur letzten Ruhe gebettet. Nach den "Geschichtlichen Notizen von Weikertshofen" von Joseph Grob 6) waren seine S√∂hne Georg und Ulrich nicht verheiratet. Der erstgenannte war Kriegsmann und Oberster, letzterer Komthur des Deutsch-Ordens. Laut Urkunde vom 18. M√§rz 1510 √ľbergab Ulrich Adelzhauser zu Weikertshofen seinen Br√ľdern Hans und Georg sein gesamtes v√§terliches Erbe sowie den etwaigen k√ľnftigen Erbanfall seitens seiner Mutter Barbara und seiner Br√ľder gegen Leibgeding. Der j√ľngste Sohn Hans bekam nach dem Tod des Vaters Weikertshofen. Er war Rat zu Freising, einige Jahre Bischof des Pfalzgrafen Philipp, Statthalter zu Zeitz, zuletzt Pfleger in Massenhausen. Mit seiner Frau Ursula, einer geborenen von Roth, hatte er viele Kinder. 7) Ein Sohn Johannes war Domdechant zu Freysing, Hans Georg war als junger Mann ertrunken. Den Gutsbesitz von Weikertshofen erbte sein dritter Sohn Philipp von Adelzhausen. Dieser erscheint 1565 auf einem Kaufvertrag als K√§ufer einer Hofstatt mit Garten zu Weikertshofen. Zu dieser Zeit ist er bereits Landrichter zu Dachau. Sp√§ter wurde er Pfleger in Rieth. Er war verheiratet mit Margaretha von Preysing , ihre Kinder sind Philipp, Hans Sebastian, Hieronymus und Rasina.

Philipp war Domherr zu Augsburg und Eichst√§tt, er ist der Erbauer bzw. Erweiterer des Gotteshauses zu Weikertshofen. Grob bemerkt dazu, da√ü Philipps Name aus diesem Grunde im unteren Fenster des Kirchturmes auf einer gelben Glastafel geschrieben steht. In der Kirche erinnert eine Pergamenttafel an den Domherrn: "Dises G√§genwertige Gotteshaus hat der Hochw√ľrdige Hochedl gebohrne herr herr Johan Philipp von und zu Adlzhausen, auf Weikertshofen, Thumdechant zu Aichst√§tt und Thumherr zu Augspurg so in 1608 Jahr von Neuen Erbaut Und Erweittert."

Hieronymus war Passauischer Rat. Im Jahre 1596 √ľbergab Herzog Wilhelm ihm f√ľr sich und seine Geschwister Feste und Dorf Weikertshofen und das Dorf Walkertshofen zu Lehen. Er war verm√§hlt mit Anastasia von Pienzenau, einer Witwe Pabo des Hocholtinger. Da um diese Zeit der Stamm der Adelzhauser erlosch, nimmt man an, da√ü der Ehe keine Kinder entstammten.

Ein dritter Sohn, Hans Sebastian von Adelzhausen, war der Erbe auf Weikertshofen. Es ist allerdings nicht bekannt, ob er auch der älteste Sohn war. Er war Passauischer Pfleger zu Ebelsberg, verheiratet war er mit Sophia von Piehring.

Herzog Maximilian I. verlieh ihm am 2. September 1604 f√ľr sich selbst und- als Lehentr√§ger seiner B√ľrder Philipp und Hieronymus einen Teil der Feste und Dorf Weikertshofen, nachdem ihre Schwester Rosina nach ihrer Verm√§hlung einen ordnungsgem√§√üen Verzichtbrief ausgestellt hatte. Hans Sebastian war der Erbauer des heutigen Schlosses zu Weikertshofen, das 1616 fertiggestellt war. Damit beginnt die eigentliche Geschichte des Schlosses. Aus welchem Grund das Schlo√ü an anderer Stelle neu erbaut wurde, geht aus den Urkunden nicht klar hervor. Vermutlich aber verfiel die alte Veste zusehends, denn in einer Beschreibung vom Jahre 1597 ist das Schloss als "Edlmannssitz vnd ein alter Purchstall" verzeichnet. 8) Eine steinerne Tafel √ľber dem gartenseits gelegenen Eingang erinnert an die Erbauung des jetzigen Schlosses. Der Schlo√üherr war bereits vor der endg√ľltigen Fertigstellung am 15. Juli 1615 verstorben.

Frau Sophia von Adelzhausen hat in das Filialgotteshaus zu Weikertshofen einen Jahrtag und vier Quartembermessen gestiftet. Sie ist am 16. August 1625 gestorben und liegt zu Weikertshofen mit ihrem Mann begraben. Ihr Sohn Philipp Hektor war Domherr zu Passau, √ľber den Sohn Leopold ist nichts bekannt. Mit ihrem Tod ist der Stamm der Adelzhauser ausgestorben.

In der Erbfolge r√ľckten 1635 die beiden T√∂chter Hans Sebastians und Sophias, Maria Sophia und Maria Catharina, nach. Letztere war mit Johann Warmund Freiherrn von Preysing verheiratet. Mit dem Tode Maria Catharinas ging Weikertshofen an die Preysinger √ľber.

Johann Warmund von Preysing, kurf√ľrstlicher K√§mmerer und Vicedom zu Straubing, war offensichtlich in zweiter Ehe mit Anna Ursula Freiin von Gumpenberg ver¬≠heiratet. Aus welcher Ehe sein Sohn Johann Franz von Preysing und weitere drei S√∂hne stammen, ist nicht bekannt. Im Jahre 1655 wurden diese vier Br√ľder belehnt.

Johann Franz von Preysing war der n√§chste Gutsbesitzer auf Weikertshofen. Nach Bucelinus 9) hatte er vier Ehefrauen, √ľber die erste ist nichts bekannt. In dem "pfarrlichen Kopulationsbuch" wird er "viduus" genannt: "Perill. Dns. Joan. Franziscus Comes de Preysing viduus et Dna Eleonora Fuggerin Comiti√üa celebs, obtenta prius a Summo Pontifice intra 2 dum affinitatis gradum dispensatione, a Rm ¬į D. Martino Undenstorffensium Praesule in Ecclia Weikerzhouensi subritu Pontificali matrimonio juncti sunt circa 9 h¬į r vespertinae die sequenti officium ibidem a pfato Praesule Pontificali celebratum." 101 Diese zweite Eheschlie√üung fand am 15. Mai 1657 statt.

W√§hrend seiner Herrschaft auf Weikertshofen waren im Jahr 1633 bei dem Schwedeneinfall das Schlo√ü und das Dorf gebrandschatzt worden. Johann Franz lie√ü das Schloss wieder errichten, es ist 1657 fertiggestellt worden, wie eine steinerne Tafel im Erdgescho√ü des Schlosses berichtet. Aus der Ehe mit Anna Eleonora Fuggerin gingen neun Kinder hervor, von denen bereits sechs im S√§uglingsalter verstarben. Johann Franz Graf zu Preysing starb am 22. Mai 1674 in M√ľnchen, begraben ist er in Weikertshofen. Seine Frau Eleonora verstarb am 16. Februar 1697 in M√ľnchen, sie ist ebenfalls in der Kirche zu Weikertshofen zur letzten Ruhe gebettet.

Der Besitz kam nun an den √§ltesten Sohn Johannes Franziskus Ferdinand, geboren am 14. Juni 1659. Die erste Erw√§hnung des Johannes Franziskus Ferdinand als Herr auf Weikertshofen stammt aus der Beschreibung Bayerns nach den vier Rent√§mtern vom Jahre 1701. Als im Jahre 1704 nach der Schlacht bei H√∂chst√§tt am 13. August das Kriegsvolk auf dem Weg nach M√ľnchen auch die Gegend um Weikertshofen heimsuchte, fl√ľchtete der Schlossherr nach Wien, wo er auch verstarb.

Aus dem Jahre 1705 ist die Eheschlie√üung von "Johan nes Epiphanius Maximilianus Comes de Khuen in Belasi und Gandeck" mit "Maria Franziska Monica de Preysing" √ľberliefert, der Tochter des Johann Franziskus Ferdinand. Durch diese Heirat und durch Belehnung durch Kaiser Joseph I. im Jahre 1706 kam Weikertshofen an die Grafen Khuen von Belasi. Maria Franziska ist am 17. Oktober 1741 verstorben, ihr Mann am 31. M√§rz 1751. Beide sind in Weikertshofen beigesetzt, den Grabstein hat ihre einzige Tochter Maria Anna Walburga setzen lassen. √úber die drei S√∂hne Theophilus Egon Maximilianus Callistus, geb. am 14. Oktober 1708, Joannes Theoplanes Antonius Beno Maria, geb. am 14. Juni 1712, gest. am 16. Juli 1762 und Carolus Josephus Felix Sigismund Joannes Nepomucenus Servatius, geb. am 13. Mai 1719 ist im Zusammenhang mit Weikertshofen nichts bekannt.

Maria Anna Walburga Birgitta Maximiliana, geb. am 1. Mai 1711, verehelichte sich am 23. November 1739 mit "Joannes Franciscus Nonosus de Mandl". Bereits 1736 waren ihr von ihrer Mutter die Hofmarken Adelzhausen und Weikertshofen √ľbergeben worden. Grob folgert daraus, da√ü nach dem Tode des Grafen Khuen Belasi im Jahre 1751 Weikertshofen zuerst an dessen Sohn Johannes Theophanes Benno gekommen ist und da√ü dieser entweder unverehelicht oder zumindest kinderlos verstorben ist. Da sich Maria Anna Walburga auf dem Grabstein ihrer Eltern selbst als "Domina in Weikerihofen" bezeichnet ist davon auszugehen, da√ü alle ihre Br√ľder kinderlos verstorben sind. Maria Anna ist am 16. Dezember 1787 gestorben. Franz Nonos Baron Mandl war ihr bereits am 12. Februar 1783 voraus gegangen. Beide sind in der Kirche von Weikertshofen beigesetzt. Ihre Tochter Maria Josepha hatte sich mit Theodor Graf Hundt von und zu Lauterbach am 27. Februar 1767 verehelicht, die zweite Tochter Maria Anna wurde am 28. September 1782 die Frau des Reichsfreiherrn Johann Wilhelm T√§nzl von Frazberg auf Dietldorf , der ab 1783 die Nachfolge auf Weikertshofen angetreten hatte.

Seit dem Jahre 1800 ist Weikertshofen im Besitz der Grafen Hundt von und zu Lauterbach . Durch Vertrag und Heirat von Franziska Reichsfreiin von Taenzl mit Maximilian Graf Hundt von und zu Lauterbach kam dieser bisher letzte Besitzerwechsel zustande. Seit dieser Zeit ist Weikertshofen in ununterbrochener Folge im Besitz der Grafen von Hundt.

Literatur

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  • Berliner, Rudolf: Ornamentale Vorlagebl√§tter des 15. bis 18. Jahrhunderts Leipzig 1925/26
  • Breuer, Tilmann: Die italienischen Stuckatoren in den Stiftsgeb√§uden von Ottobeuren in: Zeitschrift des Deutschen Vereins f√ľr Kunst¬≠ wissenschaft XVII, 1963, S. 231 ff.
  • Burmeister, Enno: Die Schl√∂sser des bayrischen Landadels(Diss. phil.) M√ľnchen 1977
  • Dorner, Peter: Schl√∂sser und Burgen um Dachau Dachau 1956, S. 52
  • Grob, Joseph: Geschichtliche Notizen von Weikertshofen,handschriftl. Copie, a.a.0.
  • Hitchcock, Henry-Russel German Rococo: The Zimmermann Brothers London 1968
  • Kosel, Karl: Die Stuckaturen der Schmuzergruppe 1695-1725. Studien zur Vorgeschichte und Entstehung des Regenceornaments in der Wessobrunner Stuckatoren¬≠schule und zur Stellung der Schmuzer in diesem Vorgang in: Zeitschrift d. Hist. Vereins f. Schwaben 59/60 Augsburg 1969, S. lOl ff.
  • Lieb, Norbert: Barockkirchen zwischen Donau und Alpen M√ľnchen 1953
  • Mayer, Manfred: Leben, kleinere Werke und Briefwechsel des Dr. Wiguleus Hundt Innsbruck 1892
  • Schindler, Herbert: Gro√üe bayerische Kunstgeschichte, Bd. 2 M√ľnchen 1963
  • Thon, Christina: Johann Baptist Zimmermann als Stuckator M√ľnchen 1977
  • Wening, Michael: Historico-Topographica Descriptio

Weblinks

Wikipedia

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