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Letzte Änderung für Artikel Neupetershain: 26.12.2005 18:00

Neupetershain

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Deutschlandkarte, Position von Neupetershain hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Kreis : Oberspreewald-Lausitz
Verwaltungsgemeinschaft Amt Altdöbern
Geografische Lage :
Koordinaten: 51° 36' N, 14° 10' O
51° 36' N, 14° 10' O
Höhe : 102 m ü. NN
Fläche : 18,71 km²
Einwohner : 1.670 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte : 89 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 03103
Vorwahl : 035751
Kfz-Kennzeichen : OSL
GemeindeschlĂĽssel : 12 0 66 228
Gemeindegliederung: keine Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Amt Altdöbern
MarktstraĂźe 1
03229 Altdöbern
Website:
Politik
BĂĽrgermeister  : Wolfgang MĂĽller ( WGJN )

Neupetershain ist eine Gemeinde im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in (Brandenburg) und Teil des Amtes Altdöbern.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde fĂĽhrt laut ihrer Hauptsatzung den Namen Gemeinde Neupetershain.

Nachbargemeinden

Die umliegenden Gemeinden innerhalb von zehn Kilometern sind Drebkau, Welzow, Altdöbern, Proschim , Haidemühl und Großräschen

Chronik

Ersterwähnung

Im Calauer Amtsblatt vom 4. September 1904 wurde der Beschluss des Kreisausschusses Calau vom 8. Juni 1904 veröffentlicht: In Erwägung, dass zufolge des raschen Emporblühens zahlreicher Ansiedlungen – Fabriken, Hüttenwerke und Wohngebäude – am Bahnhof Petershain in einer erheblichen Entfernung vom Orte Petershain ein neuer und mit dem Orte Petershain in nur sehr geringer Beziehung stehender Komplex von Wohn- und Arbeitsstätten entstanden ist, in welchem bereits 214 Haushaltungen mit 1085 Seelen sich niedergelassen haben, …beschließt der Kreisausschuss: Die neue Gemeinde mit dem Namen „Neu Petershain“ soll mit dem 1. April 1905 als entstanden gelten.

Historisches

In über 50 Chronik-Seiten unter dem Titel "Neupetershainer Blätter" hat Joachim Schneider (Welzow/Dresden) die wichtigsten Ereignisse mit den bedeutendsten Persönlichkeiten des Ortes veröffentlicht.

Politik

Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde besteht aus 12 Ratsfrauen und Ratsherren.

  • SPD 3 Sitze
  • WGJN 9 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003 )

Namen

  • Asendorf, Hinrich (1883-1929), leitete die erste Gasfabrik des Ortes ab 1907 und organisierte den Bau der StraĂźenbeleuchtung. Hauptabnehmer des produzierten Gases war die Glasindustrie.
  • Berger, Robert (1865-1940), organisierte ab 1899 den ersten groĂźen Fuhrbetrieb zunächst mit Pferdefuhrwerken. Mehrere Söhne haben sein Unternehmen in späteren Jahren in den verschiedenen Transportbranchen mit hochwertigen Fahrzeugen weiter gefĂĽhrt.
  • Budniok, Dorothea Renata (1919-1989), Schriftstellerin. Bedeutende BĂĽcher waren die historischen Romane „Verschwörung am Vesuv“ (1970) und „Aufstand in Sizilien“ (1979), die JugendbĂĽcher „Verschollen auf der Langusteninsel“ (1971) und „Das Mädchen von Perpignon“ (1973) sowie der Kriminalroman „Aber die Steine schweigen nicht“ (1980).
  • Held, Anton (1862-1938), GlashĂĽttenbesitzer, nach dem Ausscheiden von Hoffmann aus dem Betrieb MĂĽller, Hoffmann & Co. im Jahre 1912 wurde der Betriebsname in MĂĽller & Held geändert.
  • Hoffmann, Maximilian (1871-1950), hatte wesentlichen EinfluĂź auf die Entstehung des Ortes, war an der GrĂĽndung aller GlashĂĽtten in Neupetershain beteiligt und kĂĽmmerte sich auĂźerordentlich um die sozialen Belange der Einwohner.
  • Koppelt, Richard (1871-1950), ĂĽbernahm mit seinem kleinen Betrieb fĂĽr alle umliegenden GlashĂĽtten die Schmiede-, Schlosser- und Maschinenbauarbeiten.
  • MĂĽller, Adolf (1856-1924), kam als GlashĂĽttenbesitzer aus WeiĂźwasser und arbeitete als Kompagnon von M. Hoffmann beim Aufbau der GlashĂĽtten.
  • MĂĽller, Fritz (1880-1930), organisierte den Glasexport unter dem Slogan Berlin-Hamburg-Neupetershain fĂĽr die GlashĂĽttenwerke „MĂĽller & Held“. In sein Herrenhaus zogen 1933 die Ordensschwestern „Mägde Mariens von der unbefleckten Empfängnis“ aus Poremba ein.
  • MĂĽller, Max (1878-1949), wichtigster Bauunternehmer in der GrĂĽnderzeit des Ortes, betrieb eine Baumaterialienhandlung und ein Sägewerk. Sein Sohn Werner MĂĽller (1903-1948) war der Architekt des örtlichen Wasserturmes.
  • Putzler, Martin (1866-1938), baute mit anderen Partnern seine TafelglashĂĽtte fĂĽr die Herstellung von mundgeblasenem Glas. Er lieĂź fĂĽr seine Belegschaft mehrere Häuser bauen.
  • von Rechenberg, Adolph (*1857), leitete als Bergwerksbesitzer die Grube und Brikettfabrik MariannenglĂĽck sowie das Geisendorf-Kauscher Werk und errichtete die Brikettfabrik „Volldampf“ in Merkur mit dem Tagebau Görigk Er baute 1895 die erste Villa im Ort mit dem weithin sichtbaren Sinnspruch „IM HEIM DIE WELT“.
  • Rolke, Josef (1865-1945), ĂĽbernahm 1911 die kleine Metallwarenfabrik der Firma Blymer und Behls. Seine Firma spezialisierte sich auf Maschinen fĂĽr die Glasindustrie, die teilweise durch eigene Patente geschĂĽtzt waren.
  • Weise, Wilhelm (1859-1914), war der erste Arzt des Ortes mit hohem Ansehen in der Bevölkerung. Eine StraĂźe des Ortes trägt seinen Namen. In seiner Villa wohnte später die Schriftstellerin Budniok.
  • Wittmann, Eduard (1845-1924) erster BĂĽrgermeister des Ortes. Eine StraĂźe des Ortes trägt seinen Namen.

J.S. 12/05

Weblinks

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