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Letzte Änderung für Artikel Schloss Saaleck: 12.12.2005 23:27

Schloss Saaleck

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Schloss Saaleck bei Hammelburg
Schloss Saaleck bei Hammelburg

Schon in vorgeschichtlicher Zeit wurde der Bergsporn des Schlosses Saaleck bei Hammelburg zu Verteidigungszwecken genutzt. Von den vorgeschichtlichen Befestigungen ist zwar nichts mehr erhalten, jedoch spricht man davon, dass um 800 eine Kapelle an dieser Stelle errichtet worden sei. Bei der Christianisierung der Rh√∂n wurden oft kleine Kapellen oder Kirchen innerhalb ‚Äěheidnischer‚Äú Kultst√§tten oder Befestigungen erbaut. Weitere Beispiele hierf√ľr sind die Grabfeldonoburg bei M√ľnnerstadt oder der Gangolfsberg bei Oberelsbach.

Das einzige heute noch sichtbare Relikt aus dem 12.-13. Jahrhundert bildet der Bergfried, der noch in seiner Urspr√ľnglichkeit erhalten ist, aber in der Zeit des Drei√üigj√§hrigen Kriegs aufgrund von Bauf√§lligkeit ca. 6m an H√∂he verlor. Das heutige Erscheinungsbild der Anlage ist √ľberwiegend auf die Zeit nach dem Drei√üigj√§hrigen Krieg zur√ľckzuf√ľhren, als sich Salentin von Sintzig die Burg als Alterssitz ausbaute. Seinen Angaben zu Folge musste sich die Burg zu dieser Zeit in einem sehr ruin√∂sen Zustand befunden haben. Selbst schwerste Steine sollen von der umliegenden Bev√∂lkerung weggeschafft worden sein. Von 1644-1667 lie√ü er die gesamte Anlage mit gr√∂√üter Sorgfalt neu erstellen. Bereits vor dem Bauernkrieg hatte die Anlage ihre milit√§rische Bedeutung verloren und verkam zur Ruine.

Urspr√ľnglich spielte der s√ľdlichste Eckpfeiler Fuldas eine wichtige Rolle in dieser Gegend. Die Burg befand sich an einem strategisch g√ľnstigen Platz und wurde zur Zeit des Abts Marquard I. wesentlich verst√§rkt.

Die Urspr√ľnge der Burg liegen allerdings nach wie vor im Dunkeln. Erstmals wird die Burg von einem Geschichtsschreiber der nahegelegenen Homburg um 1030 erw√§hnt, die zu dieser Zeit stark ausgebaut wurde. Von ihm ist zu lesen, dass nach dem Ausbau die Leute ‚Äěuff wart gen Trimburg und Saleck zu stah‚Äôn, dass diese nimmer hierher k√∂nnen rauben gah‚Äôn!‚Äú

Wesentliche Erweiterungen wurden dann im 13. Jahrhundert vorgenommen. Abt Heinrich von Erthal (1249-1261) vollendete hierbei die Befestigung und versah sie mit Gr√§ben, Mauern und Zinnen. Ebenso wurde der Halsgraben vertieft und die Schildmauer verst√§rkt. Nat√ľrlich wurde in den folgenden Jahrhunderten st√§ndig an der Burg gebaut. Selbst Ullrich von Hutten bezahlte einmal 50 Gulden f√ľr die Erneuerung einer Holzbr√ľcke √ľber dem s√ľdlichen Halsgraben.

Bis zum Zeitpunkt des Bauernkriegs hatte die Burg keine gr√∂√üeren Sch√§den durch Kriege oder Br√§nde erlebt, was sich mit Beginn des selbigen schlagartig √§ndern sollte. Die Burg wurde von den aufst√§ndischen Haufen besetzt und verw√ľstet.

Inhaltsverzeichnis

Hotel

Im Hotel Schloss Saaleck bietet neben √úbernachtungen auch die M√∂glichkeit von Tagungen an. Au√üerdem kann man im Schlossrestaurant vorz√ľglich speisen.

Städtisches Weingut

Durch den Beschluss des Hammelburger Stadtrates am 1. April 1964, Schloss Saaleck mit dem dazugeh√∂rigen Weinbaubetrieb in st√§dtischen Besitz zu √ľbernehmen, wurde die fortw√§hrende Auseinandersetzung um die Existenz der Schlossanlage beendet. Diese damalige mutige Entscheidung brachte dem Weinbau im Tal der fr√§nkischen Saale neuen Auftrieb und Erhalt f√ľr die Zukunft. Heute betr√§gt die Anbaufl√§che der St√§dtischen Weinkellerei rund 25 Hektar. Au√üerordentliche klimatische Bedingungen und Boden vom Muschelkalk geben den Weinen ihre besondere Eigenart und ihren Charakter. Dazu sorgt eine modern ausgestattete Kellerei f√ľr schonenden und sauberen Ausbau der Weine.

Fotos

Weblinks

Wikipedia

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