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Letzte Änderung für Artikel Condor: 18.02.2006 17:48

Condor

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Condor
GrĂĽndung: 1955
IATA - Code : DE
ICAO -Code: CFG
Rufzeichen : Condor
Sitz: Kelsterbach, Deutschland
Firmenstruktur: GmbH
Allianz: keine
Flottenstärke: 36
Ziele: Nationale und internationale Ziele
Airbus A320 in den alten Farben
Airbus A320 in den alten Farben

Condor ist eine deutsche Fluggesellschaft (Sitz: Kelsterbach). Sie wurde 1955 ursprünglich als „Deutscher Flugdienst“ gegründet und dann 1961 in „Condor“ umbenannt. Sie gehört zu dem Unternehmen Thomas Cook AG.

Condor ist eine Charterairline und fliegt eine groĂźe Zahl von Ferienzielen auf der ganzen Welt an.

Die Deutsche Lufthansa ist mit einer direkten Beteiligung von 10 % und einer Beteiligung von 50 % an der Thomas Cook AG, welche wiederum mit 90 % an Condor beteiligt ist, größter Gesellschafter der Fluglinie.

Bis Ende der 90er Jahre war Condor eine Tochtergesellschaft von Lufthansa. Im Zuge der Fusion von Condor und Neckermann Touristik wurde die Gesellschaft 2002 in Thomas Cook Airlines mit dem Zusatz: powered by Condor umbenannt. Seit Ende Mai 2004 heiĂźt Thomas Cook Airlines wieder Condor, da der neue Name von den Deutschen und der Belegschaft eher schlecht aufgenommen wurde. Die britischen und belgischen Schwestergesellschaften heiĂźen jedoch weiter Thomas Cook und haben die gleichen Bemalungen.

Zu gleicher Zeit wurde auch der Einstieg ins Billigfluggeschäft beschlossen. Seitdem bietet Condor einfache FlĂĽge ab 29  Euro auf Kurzstrecken bzw. 99 Euro auf Langstrecken (Asien, Karibik, Nordamerika) an.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1955 Condor, die Ferienfluggesellschaft der Thomas Cook AG, wird am 21. Dezember als „Deutsche Flugdienst GmbH“ von den vier Gesellschaftern Norddeutscher Lloyd (27,75 Prozent), Hamburg-Amerika-Linie (27,75 Prozent), Deutsche Lufthansa (26 Prozent) und Deutsche Bundesbahn (18,5 Prozent) gegründet. Der Heimatflughafen ist Frankfurt am Main.

Die Flotte besteht aus drei zweimotorigen Propellerflugzeugen des englischen Typs Vickers Viking mit je 36 Sitzen.

1956 Am 29. März beginnt der touristische Flugbetrieb des Unternehmens mit einem Pilgerflug ins Heilige Land . Schon im ersten Betriebsjahr stehen Mallorca sowie die Kanaren-Insel Teneriffa auf dem Flugprogramm.

1957 Die Flotte wird kräftig erweitert: Fünf zweimotorige Flugzeuge des amerikanischen Typs Convair 240 und die vierte Vickers Viking kommen hinzu.

1958 Schon im dritten Geschäftsjahr wird ein Umsatz von 10 Millionen Mark erreicht. Die Deutsche Flugdienst GmbH beschäftigt jetzt 168 Mitarbeiter.

1959 Die Weichen fĂĽr die Zukunft werden gestellt: Die Deutsche Lufthansa AG ĂĽbernimmt 95,5 Prozent des Kapitals.

1961 Die Deutsche Flugdienst GmbH übernimmt die 1957 gegründete „Condor-Luftreederei“ des Hamburger Oetker-Konzerns. So kehrt ein traditionsreicher Name in die Lufthansa-Familie zurück. Er stammt von der 1927 in Rio gegründeten Lufthansa-Tochtergesellschaft „Syndicato Condor Ltda“.

1962 Die Condor Flugdienst GmbH hat an der gesamten deutschen Flugtouristik einen Anteil von 63,3 Prozent. Rund 32.000 Passagiere werden in diesem Jahr befördert – Mallorca ist mit 18.400 Passagieren der Spritzenreiter.

1965 Bei Condor beginnt das Jet-Zeitalter: Die erste Boeing 727 wird in Dienst gestellt. Außerdem gehören vier Vickers Viscount 814 und zwei Fokker F-27 zur Flotte.

1966 Die ersten LangstreckenflĂĽge fĂĽhren nach Thailand , Ceylon , Kenia und in die Dominikanische Republik .

1968 Zum 1.1.1968 ĂĽbernimmt die Condor-Mutter Lufthansa die Chartergesellschaft SĂĽdflug International und integriert sie in die Condor.

1969 Die Condor ersetzt alle Propeller-Flugzeuge ihrer Flotte durch Jets. Die reine Jet-Flotte besteht aus sechs Boeing 727 , drei Boeing 737 und einer Boeing 707 .

1971 Als erste Ferienfluggesellschaft der Welt setzt Condor eine Boeing 747 , den „Jumbo“, ein.

Insgesamt werden 1,18 Millionen Passagiere befördert – das entspricht einem Zuwachs von 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

1973 Mit einem Umsatz von 291 Millionen Mark liegt Condor weltweit an der Spitze der Ferienfluggesellschaften.

Die Flotte setzt sich zusammen aus insgesamt 14 Boeing-Flugzeugen: Zwei Boeing 747, zwei Boeing 707, zehn Boeing 727.

1974 Das Jahr der Ă–lkrise bedeutet 24 Millionen Mark Mehrkosten fĂĽr Treibstoff. Die Flotte wird um drei Boeing 727 erweitert.

1978 Condor überschreitet beim Umsatz die 500-Millionen-Mark-Grenze. Mehr als zwei Millionen Passagiere werden in diesem Jahr befördert.

1979 Umstrukturierung der Condor-Flotte: Die beiden Boeing 747 werden durch drei Douglas DC 10-30 ersetzt.

Hohe Ölpreise und stagnierende Gästezahlen im Markt für Flugtouristik bringen erstmals seit zwanzig Jahren Umsatz-Verluste.

1980 Am 3. Juli 1980 zählt Condor auf dem Frankfurter Flughafen ihren 20-millionsten Fluggast.

1983 Am 8. Februar 1983 begrĂĽĂźt das Unternehmen den 25-millionsten Fluggast auf dem DĂĽsseldorfer Flughafen.

Zwei Airbus A300 kommen zu der bestehenden Flotte - drei DC 10-30, acht Boeing 727 und vier Boeing 737-300 - dazu .

1985 Als erste Ferienfluggesellschaft setzt Condor den neuen Airbus A310 ein.

1986 Condor investiert rund 400 Millionen Mark in die weitere Modernisierung der Flotte. Ein vierter Airbus A310 und fĂĽnf Boeing 737-300 kommen hinzu.

1989 Gemeinsam mit Turkish Airlines grĂĽndet Condor die Fluggesellschaft SunExpress .

Condor kauft die SĂĽdflug GmbH, die fortan eine Tochter der Condor ist.

Condor ergänzt die bestehende Flotte mit dem Ziel eines größeren Boeing-Anteils. Zur Kapazitätserweiterung werden neun Boeing 757-200 und acht Langstrecken-Boeing vom Typ 767-300 bestellt.

Im November startet erstmals eine Condor-Maschine von Berlin-Schönefeld.

„Condor Flüge individuell“ (heute Condor Individuell): Condor vertreibt nicht mehr nur Charter-Kapazitäten, sondern verkauft jetzt auch über das Einzelplatzgeschäft direkt Nur-Flugplätze an Endkunden.

1991 Condor setzt auf eine separate komfortablere Klasse in ihren Flugzeugen: Die neue Condor Comfort Class schafft neue Qualitätsstandards.

Das Airline-Kürzel DF, das seit dem Gründungsjahr als Abkürzung für „Deutsche Flugdienst“ beibehalten wurde, wird in DE geändert.

1992 Im Herbst wird die Tochter SĂĽdflug in die Condor integriert.

1993 Condor bietet in der Sommersaison erstmals Flüge ab Luxemburg und Österreich an. Im Januar beteiligt sich das Unternehmen an der Lauda Air – die Anteile werden ein Jahr später von Lufthansa übernommen. Eine weitere Beteiligung in Österreich ist der Reiseveranstalter ITAS.

Erstmals in ihrer Firmengeschichte befördert Condor in einem Jahr mehr als fünf Millionen Passagiere.

1994 Condor schließt das erfolgreichste Geschäftsjahr in der fast 40jährigen Unternehmensgeschichte ab. Das Passagieraufkommen steigt deutlich um 13 Prozent auf rund 5,7 Millionen Fluggäste. Damit stabilisiert Condor ihren Marktanteil bei 25 Prozent und unterstreicht ihre Position als führende Ferienfluggesellschaft in Deutschland.

Das Unternehmen beteiligt sich an der alpha Holding GmbH mit 25 Prozent – und erhält eine Option auf weitere fünf Prozent. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem die 100-prozentige Tochtergesellschaft Air Marin Flugreisen GmbH sowie die alpha Reisebüros GmbH.

1995 Condor ĂĽbernimmt die von Lufthansa gehaltenen 40 Prozent an der tĂĽrkischen Charterlinie SunExpress.

Die Flotte wird auf 36 Flugzeuge vergrößert und besteht nun aus 5 DC-10, 4 Boeing 737, 9 Boeing 767 und 18 Boeing 757 .

Condor weitet ihre Beteiligungen aus. Inzwischen gehören die alpha Holding GmbH (30 Prozent), die Kreutzer Touristik GmbH (37,5 Prozent), die Fischer Reisen GmbH (100 Prozent) und mit 10 Prozent die Öger Tours GmbH zum Condor-Touristik-Verbund.

1996 Eine besondere Geburtstagsüberraschung steht zum 40-jährigen Firmenjubiläum von Condor an: Der amerikanische Maler James Rizzi gestaltet eine Boeing 757 zum fliegenden Kunstwerk.

Die Gesamterträge der Condor Flugdienst GmbH erreichen erstmals eine Rekordmarke von 2,1 Milliarden Mark.

Condor hat ihre Anteile an dem Münchner Reiseveranstalter Kreutzer Touristik GmbH erhöht und hält künftig 74,4 Prozent.

Die Condor Flugdienst GmbH wird mit zwölf Festbestellungen Erstkunde für die Boeing 757-300.

1997 Auf dem Frankfurter Flughafen begrĂĽĂźt Condor den 80-millionsten Fluggast.

Condor führt ihre Veranstalter-Beteiligungspolitik fort und hält insgesamt drei 100-prozentige Beteiligungen: Kreutzer Touristik, Fischer Reisen und Air Marin. An Öger Tours ist Condor zu 10 Prozent beteiligt.

1997/98 Die Condor Flugdienst GmbH gehört jetzt zur C&N Touristic AG (heute Thomas Cook AG): Die Deutsche Lufthansa AG und die KarstadtQuelle AG haben mit der Zusammenführung der Condor Flugdienst GmbH und der NUR Touristic GmbH die Basis für einen integrierten Touristikkonzern von europäischem Format geschaffen – beide Gesellschafter halten 50 Prozent an dem Unternehmen.

1998 Anfang des Jahres gründet Condor die „Condor Berlin GmbH“, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft mit Sitz in Berlin Schönefeld. Insgesamt erwartet Condor bis Jahresende sechs Flugzeuge vom Typ Airbus A 320-200, dem technologisch modernsten Kurzstreckenflugzeug der Welt. Sie ersetzen die bisher vier geleasten Boeing 737-300.

1999 Der achte Airbus A 320 wird an die Condor Berlin ausgeliefert. Condor Berlin begrĂĽĂźt ihren millionsten Fluggast.

2001 Condor Berlin erhält weitere vier Airbus A-320. Die Flotte verfügt nun insgesamt über 12 Flugzeuge.

Für einen entspannten Aufenthalt an Bord gestaltet Condor die Comfort-Class in ihren neun Boeing 767-300 neu. Im Vordergrund stehen neue Sitze mit einem deutlich vergrößerten Sitzabstand und ein Bord-Unterhaltungssystem mit portablen DVD-Playern.

2002 Thomas Cook wird zur ersten durchgängig internationalen Touristikmarke: Dieses Ziel hat sich der zweitgrößte Touristikkonzern Europas im Rahmen der Weiterentwicklung seiner internationalen Markenstrategie gesetzt. Das bedeutet: Thomas Cook wird auch in Deutschland als Veranstalter eingeführt und die Ferienfluggesellschaften werden mit einem neuen Design zum Imageträger.

In Deutschland erhalten die Flugzeuge von Condor und Condor Berlin nach und nach ein neues Design: Auf dem Rumpf der Maschinen erscheint künftig der Schriftzug Thomas Cook, auf dem Leitwerk wird das Thomas Cook-Logo zu sehen sein. Der Hinweis “Powered by Condor” macht deutlich, dass die neue Airline-Marke auf die bewährte Qualität der Condor zurückgreift. Im Juni 2002 startete das erste von insgesamt 50 Condor-Flugzeugen in der neuen Lackierung. Bis zum Beginn der kommenden Sommersaison im April 2003 heben alle Ferienflieger der Condor im neuen Design von Thomas Cook ab und tragen diesen Namen künftig in die Welt.

Seit Ende Mai 2004 heiĂźt Thomas Cook Airlines wieder Condor.

Quelle: http://www.thomascook.info mit Genehmigung nach E-Mailkontakt mit Steffen Milchsack Thomas Cook AG Konzernkommunikation

2005 Ende April kündigt die Thomas Cook AG alle Verträge der Condor mit über 9.000 deutschen Reisebüros zum 31. Oktober 2005, da Condor scheinbar die Kosten für den Vertrieb nicht mehr tragen kann. Über diesen Vertriebsweg erwirtschaftet Condor aber immerhin noch fast 75% des Umsatzes. Nach ersten Insiderberichten ist der Rücklauf der neuen Verträge sehr schleppend, da die Reisebüros mit den neuen Konditionen wirtschaftlich ihrerseits nur noch Verluste einfahren werden. Außerdem werden in diesem Jahr weiter die Sitzabstände in bestimmten Flugzeugtypen der Condor verringert um damit wieder wettbewerbsfähiger werden zu wollen.

Flotte

(Stand: Mai 2005)

  • Airbus A320 (13, Condor Berlin) (ab Sommerflugplan 2006, 14; von D-AICA bis D-AICN)
  • Boeing 757-200 (1, im Leasing , wird vsl. 2006 ausgeflottet)
  • Boeing 757-300 (13, Erstabnehmer (Launching Customer))
  • Boeing 767-300ER (9)

Sonstiges

Die FlĂĽge der Condor tragen das KĂĽrzel, bzw. den IATA -Code DE, der ICAO -Code hingegen ist CFG.

Weblinks

Wikipedia

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