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Letzte Änderung für Artikel Frankfurter Stadtwald: 27.01.2006 00:20

Frankfurter Stadtwald

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Jacobiweiher im Stadtwald
Jacobiweiher im Stadtwald
Das K√∂nigsbr√ľnnchen speist einen der Weiher im Stadtwald.
Das K√∂nigsbr√ľnnchen speist einen der Weiher im Stadtwald.
Gemarkungstafel im Frankfurter Stadtwald
Gemarkungstafel im Frankfurter Stadtwald
Straßenbahn im Stadtwald
Straßenbahn im Stadtwald

Frankfurter Stadtwald hei√üt das Waldgebiet im S√ľden von Frankfurt am Main. Dazu kommen jedoch noch weitere kleine Waldgebiete, die sich √ľber das Frankfurter Stadtgebiet verstreut befinden.

Inhaltsverzeichnis

Faktisches

Der gro√üe Wald im S√ľden umfasst etwa 4.800 Hektar und ist somit der gr√∂√üte innerst√§dtische Wald der Bundesrepublik . Er bedeckt die s√ľdlichen Teile von Schwanheim, Niederrad, Sachsenhausen und Oberrad, sowie den n√∂rdlichen Teil des Stadtteils Flughafen. Vier sogenannte Waldlehrpfade und Waldsportpfade durchziehen den Stadtwald. Gleichzeitig existieren 1600 Ruheb√§nke und 25 Schutzh√ľtten , die bei schlechtem Wetter eine Unterstellm√∂glichkeit bieten. Sechs Waldspielpl√§tze und neun Waldweiher bringen im Sommer zahlreiche Spazierg√§nger in diesen Teil Frankfurts.

Geschichtliches

Im Jahre 1221 schenkte der damals regierende Kaiser Friedrich II. gro√üe Teile des heutigen Stadtwalds und die dazu geh√∂renden Weiderechte dem Deutschen Orden . Frankfurt kaufte den Stadtwald 1372 von Kaiser Karl IV. und wollte diese Teile und die dazugeh√∂renden Rechte nat√ľrlich auch erwerben. Zwischen dem Orden und der Stadt entspann sich nun ein etwa 100-j√§hriger Streit, der schlie√ülich 1484 mit Kompromissen endete. Einesteils zahlte die Stadt eine gewisse Summe um die Schafe im Waldgebiet weiden zu lassen, andererseits wurde dieses Gebiet begrenzt. Noch heute sind die zahlreichen Grenzsteine dieses Vergleichs am sogenannten Sch√§fersteinpfad zu sehen.

Davon, dass die damals durchaus auch noch l√§ndlich gepr√§gten Frankfurter ihre Tiere in den Wald zur Weide trieben, zeugen die Flurnamen Unterschwein- und Oberschweinstiege als √úbernachtungsst√§lle f√ľr die Eicheln und Bucheckern fressenden Schweine der Frankfurter Bauern.

Besonderes

  • Eine Besonderheit ist au√üerdem, dass der Stadtwald von drei Stra√üenbahnlinien (12, 14 und 21) befahren wird.
  • Im Stadtwald steht eines der h√∂chsten Holzgeb√§ude Deutschlands, der Goetheturm.
  • Auch der auf einem M√ľllberg errichtete, inzwischen allerdings aufgegebene Monte Scherbelino, ein Ausflugsziel mit Spiel- und Grillplatz, befindet sich auf Frankfurter Stadtwaldgebiet.
  • Im Stadtwald auf Schwanheimer Gebiet sind sowohl 1000-j√§hrige Eichen, als auch 67 H√ľgelgr√§ber aus der Hallstattzeit zu finden. Die H√ľgelgr√§ber sind allerdings weder besonders gekennzeichnet, noch speziell hervorgehoben. Die dort gefundenen Exponate befinden sich im Museum f√ľr V√∂lkerkunde und im Historischen Museum.
  • Der von Oberforstmeister Dr. Jacobi in den Jahren 1931/32 angelegte Weiher durch Aufstauung des K√∂nigsbaches, des einzigen Wasserlaufes der durch den Stadtwald flie√üt, wird anstatt mit dem korrekten Namen Jacobiweiher von zahlreichen Frankfurtern wegen seiner Form als Vierwaldst√§dtersee bezeichnet.
  • Das K√∂nigsbr√ľnnchen bildet die Fassung von 4 Quellen (errichtet 1881). Das Wasser enth√§lt Eisenhydroxid (Braunf√§rbung) und Schwefelwasserstoff (leicht fauliger Geruch). Viele √§ltere Einwohner des angrenzenden Stadtteils Sachsenhausen sprechen dem Genuss des Wassers heilende Wirkung zu und f√ľllen dort ihre w√∂chentliche Ration ab.
  • In der N√§he der Oberschweinstiege befindet sich die ehemalige Fasanerie und mit ihr das seit 1995 auch sogenannte Stadtwaldhaus. Es stellt ein architektonisch mit einer Eiche inmitten des Hauses umgetztes Waldinformationszentrum dar. Neben Ausstellungen und p√§dagogisch aufbereiteten Lehrpfaden befinden sich dort Tiergehege und Volieren mit zum Teil verletzten Stadtwaldbewohnern, die nach der Genesung dort wieder eingegliedert werden.

Weblinks

Wikipedia

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