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Letzte Änderung für Artikel Rudolfstein (Fichtelgebirge): 23.11.2005 22:10

Rudolfstein (Fichtelgebirge)

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Der Rudolfstein ist ein bewaldeter Berg im nord├Âstlichen Schneebergmassiv des Fichtelgebirges, s├╝dlich von Wei├čenstadt. Er liegt am H├Âhenweg (866 m ├╝.NN). Im Gipfelbereich findet man mehrere eigenartig geschichtete Felsburgen, die ein gesch├╝tztes Naturdenkmal sind. Auf den h├Âchsten Felsturm f├╝hrt seit 1890 eine Treppe. Auf dem Gipfel hat man eine sch├Âne Aussicht auf den Wei├čenst├Ądter See.

Im Jahr 857 soll Pfalzgraf Rudolf im Nordgau, von dem dann der Berg seinen Namen erhielt, die erste Befestigungsanlage errichtet haben, was urkundlich nicht nachweisbar ist. Am Nordhang fand einstmals reger Zinn - und Uranabbau statt.

Die erste urkundliche Erw├Ąhnung einer Burg stammt aus dem Jahr 1317, als Graf Berthold von Henneberg das Schloss mit den dazugeh├Ârigen Orten einschlie├člich Wei├čenkirchens (=Wei├čenstadt) als Reichslehen erhielt. Dieser belehnte die Br├╝der Heinrich, Friedrich, Arnold, Eberhard und Haymann von Hirschberg mit den G├╝tern. Die Hirschberger lie├čen sich zu ├ťbergriffen auf die benachbarten Gebiete des Klosters Waldsassen hinrei├čen, daraufhin soll die Erst├╝rmung und Zerst├Ârung des Schlosses erfolgt sein. Am 22. Januar 1333 bekundeten die Hirschberger, dass sie ihre G├╝ter zur├╝ckerhalten hatten und Amtleute von Rudolfstein und Wei├čenstadt waren. 1347 erwarben die Burggrafen von N├╝rnberg den Rudolfstein und die zugeh├Ârigen G├╝ter. Wann die Burg tats├Ąchlich zerst├Ârt wurde, ist nicht eindeutig nachzuweisen, nach 1485 wird sie nicht mehr in den Akten erw├Ąhnt. Im Spanischen Erbfolgekrieg 1703, als der Markgraf von Bayreuth mit dem Kaiser gegen Bayern zog, wurde auf dem Rudolfstein eine Wache mit L├Ąrmfeuer eingerichtet Der Rudolfstein ist Fr├╝hjahr oder Herbst wegen seines Laubholzbestandes ein beliebtes Wanderziel. Ausgangsorte f├╝r Wanderungen sind Wei├čenstadt (H├Âhenweg) oder die Ortsteile Meierhof oder Sch├Ânlind (Blaupunktweg).

Weblinks

Wikipedia

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