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Letzte Änderung für Artikel Sulawesi: 05.02.2006 17:16

Sulawesi

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Sulawesi (fr├╝her Celebes) ist eine indonesische Insel und zwischen Borneo und Neuguinea mit einer Fl├Ąche von 189.216 km┬▓. Die Einwohner konzentrieren sich im S├╝dwesten um Ujung Padang - fr├╝her Makassar - und im Norden um Manado (einziger internationaler Flughafen), Gorontalo, Poso, Palu und Luwuk.

Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und daher stark gegliedert und von sehr unregelm├Ą├čiger Gestalt; ihre Form erinnert an eine Orchidee oder Krake. Von der Celebessee im Norden f├╝hrt die Stra├če von Makassar im Westen von Sulawesi in die Javasee . Sie wird im n├Ârdlichen Teil vom ├äquator geschnitten, was f├╝r das zentrale Bergland starke Niederschl├Ąge das ganze Jahr ├╝ber bedeutet. Die Folge ist eine ├╝ppige Vegetation mit dichtem Regen- und Hochnebelwald , in dem noch heute vereinzelte St├Ąmme auf der Stufe der Steinzeitkultur leben.

Die Bev├Âlkerung, rund 16 Mio. (Stand 2004), ist ethnographisch stark gegliedert; bekannt sind die Makassaren und Bugis von der S├╝dwesthalbinsel, beides einst gef├╝rchtete Piraten , die Toraja im zentralen Hochland, deren Bestattungsbr├Ąuche touristisches Interesse gefunden haben sowie, die Minahasa um Manado, die anders als sonst im muslimischen Indonesien Christen sind und daher eine kulturelle Br├╝cke zu den Philippinen bilden. Muslime stellen mit 80 % die Mehrheit, 18 % sind Christen. Daneben gibt es wie ├╝berall in Indonesien auch in Sulawesi Minderheiten von Hindus, Buddhisten und Animisten.

Sulawesi wurde erst um 1630 islamisiert , etwa zur gleichen Zeit kamen auch christliche Missionare nach Sulawesi.

Nach fast 50j├Ąhriger Bauzeit zieht sich nun der Trans-Sulawesi-Highway fast 2000 km von der Inselhauptstadt Ujung Padang im S├╝den nach Manado durch die Insel.

  • Kaffee aus der Katze: Vom teuersten Kaffee der Welt kostet das Kilogramm etliche 100 ÔéČ. Jede einzelne Bohne ist zuvor von einer Schleichkatze (Paradoxurus hermaphroditus) gefressen und wieder ausgeschieden worden. Die Sorte Kopi Luwak stammt ausschlie├člich aus Indonesien von den Inseln Sumatra , Java (Indonesien) und Sulawesi.

Inhaltsverzeichnis

Tourismus

Touristisch interessant ist das Toraja -Gebiet n├Ârdlich von Ujung Padang, das zentrale Hochland - insbesondere f├╝r Dschungeltouren -, die Tauchgebiete bei Palu, das Gebiet um die Insel Bunaken n├Ârdlich von Manado, die Lembeh-Street, die touristisch vollkommen unbekannten Banggai Inseln (Tauchzeit Oktober bis M├Ąrz) knapp s├╝dlich von Luwuk und die - noch - sehr naturbelassenen Togian-Inseln, die seit Oktober 2004 zum Nationalpark durch den Minister f├╝r Forstwirtschaft erkl├Ąrt worden. Der Park umfasst alle Inseln der Togians, sowohl den terrestrischen als auch den marinen Anteil. Gleichzeitig wurden die Inseln dem Distrikt Kebupaten Ampana und nicht l├Ąnger Kebupaten Poso unterstellt.

Provinzen

Die Insel gliedert sich in die Provinzen:

  • Sulawesi Barat (West-Sulawesi)
  • Sulawesi Selatan (S├╝d-Sulawesi)
  • Sulawesi Tenggara (S├╝dost-Sulawesi)
  • Sulawesi Tengah (Mittel-Sulawesi)
  • Sulawesi Utara (Nord-Sulawesi)
  • Gorontalo

Literatur

  • Nigel Barley: Hello Mister Puttymann

Der Autor, auch in der Realit├Ąt (!!) Mitarbeiter des British Museum in London, zeichnet ein authentisches Bild der einheimischen Toraja-Bev├Âlkerung in Romanform. ISBN 3-423-12580-2

  • Christian H. Freitag: "Einmal Pisang Epe bitte!", in: B├╝rgerbuch Gronau und Epe, 2001/02, S. 212-13 (├╝ber den Ort Epe auf Sulawesi, namensgleich mit dem Ort Epe, Ortsteil von Gronau/ Westf.)

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sulawesi aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Sulawesi verfügbar.

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