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Letzte Änderung für Artikel Burg Dippach: 14.02.2006 10:24

Burg Dippach

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Die Ruine der kleinen ehemaligen Wasserburg liegt am Rand des Dorfes Dippach im Landkreis Ha├čberge in Unterfranken. Heute sind noch die Umfassungsmauern und der Torturm erhalten.

Geschichte

Gesamtansicht
Gesamtansicht

Die winzige Burg geh├Ârte urspr├╝nglich den Grafen von Henneberg, dann den s├Ąchsischen Wettinern . Als Lehensleute werden die Redwitz und Fuchs von Schweinshaupten genannt. 1665 erwarb die Familie von Russwurm die Anlage, die 1725 an die von Hutten zu Birkenfeld weiterverkauft wurde. Anfang des 18. Jahrhunderts soll der Ansitz noch in gutem Zustand gewesen sein.

Beschreibung

Der Torturm
Der Torturm

Die Ruine ist ein gutes Beispiel f├╝r einen der fr├╝her so zahlreichen, eher bescheidenen Sitze des niederen Adels in Franken . Eigentlich war die Anlage eher eine leicht befestigte Hofanlage, die einem ernsthaften Angriff nicht lange standgehalten h├Ątte.

Die rechteckigen Umfassungsmauern (25 x 32 m) sind noch bis zu sechs Meter hoch erhalten. Auf diesem Sockel, der weder Fenster├Âffnung noch Schie├čscharten aufweist, sa├čen wohl ehemals Obergescho├če aus Holz oder Fachwerk . Die Burg wurde fr├╝her in einigem Abstand von einem Wassergraben umlaufen, von dem sich heute nur mehr wenige Spuren finden.

Den Zugang gew├Ąhrte ein etwa 12 Meter hoher, tonnengew├Âlbter Torturm. Auf der Innenseite liegt eine rechteckige Einstiegs├Âffnung ├╝ber der Durchfahrt, au├čen ist das ehemalige Schulhaus angebaut. Die im Inventarband als Schie├čscharten interpretierten rechteckigen ├ľffnungen d├╝rften eher der Belichtung gedient haben.

Von der Innenbebauung haben sich nur Mauerreste, Ans├Ątze von Zwischenmauern und Balkenl├Âcher erhalten.

Literatur

Die Kunstdenkm├Ąler des K├Ânigreichs Bayern, III, 5. (Bezirksamt Hofheim). ÔÇô M├╝nchen, 1912

Wikipedia

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