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Letzte Änderung für Artikel Befreiungshalle: 05.02.2006 15:28

Befreiungshalle

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Die Befreiungshalle ist ein historisches Bauwerk auf dem Michelsberg oberhalb der Stadt Kelheim im Landkreis Kelheim, Bayern. Sie steht von Regensburg gesehen donauaufw├Ąrts an der Einm├╝ndung der Altm├╝hl bzw. des Main-Donau-Kanals in die Donau.

Geschichte

Befreiungshalle Kelheim (Au├čenansicht)
Befreiungshalle Kelheim (Au├čenansicht)
Befreiungshalle Kelheim (Innenansicht)Siegesg├Âttingen von Ludwig Schwanthaler
Befreiungshalle Kelheim (Innenansicht)
Siegesg├Âttingen von Ludwig Schwanthaler
Befreiungshalle Kelheim (Bodenansicht)
Befreiungshalle Kelheim (Bodenansicht)
Befreiungshalle Kelheim (von oben)
Befreiungshalle Kelheim (von oben)

Auftraggeber des Baus war K├Ânig Ludwig I. Errichtet wurde die Befreiungshalle im Andenken an die gewonnenen Schlachten gegen Napoleon w├Ąhrend der Befreiungskriege in den Jahren von 1813 bis 1815 .

Der Bau wurde 1842 von Friedrich von G├Ąrtner in Anlehnung an antike und christliche Zentralbauideen begonnen. Leo von Klenze ver├Ąnderte auf Gehei├č des K├Ânigs die Pl├Ąne und vollendete den Bau im Jahr 1863 . Die feierliche Er├Âffnung fand am 18. Oktober 1863 statt, dem 50. Jahrestag der V├Âlkerschlacht bei Leipzig.

Architektur

Der massige Rundbau aus Ziegelsteinen ruht auf einem dreistufigen Sockel, der eigentlich ein Achtzehneck ist. Die Au├čenfassade wird untergliedert von 18 Strebepfeilern, die von je einer Kolossalstatue Johann Halbigs als Allegorien der deutschen Volksst├Ąmme, die an den Schlachten beteiligt waren, gekr├Ânt wird. Die Rundhalle hat eine H├Âhe von 45 Metern und einen Durchmesser von 29 Metern. Ihr Inneres wird durch eine Kuppel erhellt.

Im Inneren weist das Mahnmal einen riesigen Kuppelsaal mit 18 Nischen unten und einer S├Ąulengalerie toskanischer Ordnung oben auf. Vor den Nischen befinden sich insgesamt 34 Siegesg├Âttinnen aus wei├čem Carrara-Marmor (entworfen von Ludwig Schwanthaler ), die sich ihre H├Ąnde zu einem feierlichen Reigen reichen. Dazwischen finden sich 17 aus eroberten Gesch├╝tzen gegossene, vergoldete Schilde, die die Namen der Schlachten der Befreiungskriege tragen.

An den Anlass der Errichtung dieses Denkmals erinnert der in den Marmorfu├čboden eingelassene Sinnspruch K├Ânig Ludwigs I.:

MOECHTEN
DIE TEUTSCHEN
NIE VERGESSEN WAS
DEN BEFREIUNGSKAMPF
NOTHWENDIG MACHTE
UND WODURCH SIE
GESIEGT.

├ťber der ornamentierten T├╝rrahmung des Eingangsportals steht die Widmungsinschrift:

DEN TEUTSCHEN
BEFREIUNGSKAEMPFERN
LUDWIG I
KOENIG VON BAYERN

Siehe auch

Weblinks


Koordinaten: 48┬░ 55' N, 11┬░ 52' O

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