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Letzte Änderung für Artikel Unterendingen: 17.01.2006 17:21

Unterendingen

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Wappen
Wappen von Unterendingen
Basisdaten
Kanton: Aargau
Bezirk : Zurzach
BFS-Nr. : 4321
PLZ : 5305
Koordinaten : 47┬░ 33' n. Br.
8┬░ 18' ├Â. L.
H├Âhe : 387  m ├╝. M.
Fl├Ąche: 3.45  km┬▓
Einwohner : 386 (31. Dezember 2004)
Website : www.unterendingen.ch
Karte
Karte von Unterendingen

Unterendingen ist eine Gemeinde im Bezirk Zurzach des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt im Surbtal , rund vier Kilometer von der Grenze zu Deutschland entfernt.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Das Dorf liegt im engen Tal der Surb an der M├╝ndung des Schlierenbachs. Dieser fliesst ├Âstlich des Dorfes durch ein tief eingeschnittenes Tobel , das die H├╝gel Buhalden und Teufelskanzel voneinander trennt. Beide H├╝gel geh├Âren zum Tafeljura ; der untere, ├Ąusserst steile Bereich weist jeweils einen H├Âhenunterschied von rund 150 Metern auf und geht dann in eine kleine Hochebene ├╝ber. Im Westen liegt das Ruckfeld, eine ausgedehnte flache Ebene, die an ihren R├Ąndern durch sehr steile, bis zu 40 Meter hohe H├Ąnge begrenzt ist.

Die Fl├Ąche des Gemeindegebiets betr├Ągt 345 Hektaren, davon sind 126 Hektaren bewaldet und 26 Hektaren ├╝berbaut. Der h├Âchste Punkt liegt auf 544 Metern auf der Teufelskanzel, die tiefste Stelle befindet sich auf 375 Metern an der Surb.

Nachbargemeinden sind Tegerfelden im Norden, Baldingen im Nordosten, Lengnau im Osten, Endingen im S├╝den und W├╝renlingen im Westen.

Geschichte

W├Ąhrend des Hochmittelalters geh├Ârte das Dorf zum Herrschaftsbereich der Freiherren von Tegerfelden. Ihnen unterstellt waren die 1239 erstmals erw├Ąhnten Ritter von Endingen, die s├╝dlich von Unterendingen eine kleine Burg besassen. Die Sippe war nach dem Aussterben der Tegerfeldner im Jahr 1254 zuerst mit den Freiherren von Regensberg verbunden, sp├Ąter mit dem Bistum Konstanz. Um 1305 erwarben die Habsburger die hohe Gerichtsbarkeit . Bedeutende Grundbesitzer waren das Kloster St. Blasien und die Johanniterkommende in Leuggern.

Die Eidgenossen eroberten 1415 den Aargau und Unterendingen geh├Ârte fortan zum Siggenamt der Grafschaft Baden, einer Gemeinen Herrschaft . 1529 trat ein grosser Teil der Bev├Âlkerung zur Reformation ├╝ber, was jedoch nach dem Zweiten Kappelerkrieg von 1531 wieder r├╝ckg├Ąngig gemacht wurde. 1661 bauten die Katholiken aus dem konfessionell gemischten Nachbardorf Tegerfelden eine eigene Kirche in Unterendingen. 1798 eroberten die Franzosen die Schweiz und riefen die Helvetische Republik aus. Unterendingen wurde eine Gemeinde im kurzlebigen Kanton Baden; seit 1803 geh├Ârt sie zum Kanton Aargau.

Nach der Er├Âffnung der Eisenbahnlinien Turgi - Waldshut (1859) und Dielsdorf - Niederweningen (1891) reichten die Gemeinden des Surbtals eine Konzession f├╝r den Bau einer Verbindungsbahn zwischen Niederweningen und D├Âttingen ein. Doch der Erste Weltkrieg verhinderte den Bau und das Projekt wurde 1937 endg├╝ltig abgeschrieben. Viele Jahrzehnte lang stagnierte die Bev├Âlkerungszahl. Zu Beginn der 1980er wurde dann eine gr├Âssere Bauzone erschlossen und das Dorf wuchs innerhalb von zehn Jahren um das Doppelte.

Wappen

Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet: "Gespalten von Blau mit halber weisser Lilie und von Rot." Die Gemeinde Endingen hatte 1926 beschlossen, das Wappen der Herren von Endingen zu ├╝bernehmen. Nachdem aber 1934 die ├ťberreste ihrer Burg auf dem Gebiet von Unterendingen entdeckt worden waren, erhob auch diese Gemeinde Anspruch auf das Wappen. Nach einer Beschwerde an den Regierungsrat im Jahr 1953 gelangte man zu einer Einigung: In der Zwischenzeit hatte man herausgefunden, dass bereits auf der Karte des Kantons Z├╝rich von 1667 ein Wappen f├╝r Unterendingen existierte, welches sich nur in den Farben unterschied. Dieses wurde dann auch ├╝bernommen.

Bev├Âlkerung

Bev├Âlkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1900 154
1930 152
1950 159
1960 149
1970 150
1980 189
1990 333
2000 371

Am 31. Dezember 2004 lebten 374 Menschen in Unterendingen, der Ausl├Ąnderanteil betrug 9,9 %. Bei der Volksz├Ąhlung 2000 waren 50,1 % r├Âmisch-katholisch und 34,5 % reformiert; 2,4 % geh├Ârten anderen Glaubensrichtungen an. 94,9 % bezeichneten Deutsch als ihre Hauptsprache, 1,9 % Serbokroatisch.

Beh├Ârden

Die Versammlung der Stimmberechtigten, die Gemeindeversammlung , ├╝bt die Legislativgewalt aus. Ausf├╝hrende Beh├Ârde ist der Gemeinderat . Seine Amtsdauer betr├Ągt vier Jahre und er wird im Majorzverfahren ( Mehrheitswahlverfahren ) vom Volk gew├Ąhlt. Er f├╝hrt und repr├Ąsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschl├╝sse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm von Kanton und Bund zugeteilt wurden.

Die f├╝nf Gemeinder├Ąte der Amtsperiode 2006-2009 sind:

  • Kurt Hauenstein, Gemeindeammann
  • Paul Beck, Vize-Gemeindeammann
  • Willi Hauenstein
  • Peter Keller
  • Patrick Knecht

F├╝r Rechtsstreitigkeiten ist das Bezirksgericht Zurzach zust├Ąndig. Unterendingen geh├Ârt zum Friedensrichterkreis Zurzach.

Wirtschaft

In Unterendingen gibt es rund 70 Arbeitspl├Ątze, davon 28 % in der Landwirtschaft, 30 % in der Industrie und 42 % im Dienstleistungssektor. Die meisten Erwerbst├Ątigen sind Wegpendler und arbeiten in den umliegenden Gemeinden oder in der Region Baden.

Verkehr

Unterendingen liegt an der Hauptstrasse, die von D├Âttingen durch das Surbtal und das Wehntal nach Dielsdorf f├╝hrt. Zwei Postautolinien erschliessen das Dorf; von D├Âttingen nach Baden sowie von D├Âttingen nach Niederweningen (dort Anschluss an die Linie S5 der Z├╝rcher S-Bahn ).

Bildung

Die Gemeinde verf├╝gt ├╝ber einen Kindergarten und eine Primarschule . Die Sekundarschule und die Bezirksschule k├Ânnen in Endingen besucht werden, die Realschule in Lengnau. Die n├Ąchstgelegenen Kantonsschulen (Gymnasien) befinden sich in Baden und Wettingen.

Weblinks


Koordinaten: 47┬░ 33' N, 8┬░ 18' O

Wikipedia

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