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Letzte Änderung für Artikel Mellikon: 19.02.2006 23:19

Mellikon

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Wappen
Wappen von Mellikon
Basisdaten
Kanton: Aargau
Bezirk : Zurzach
BFS-Nr. : 4314
PLZ : 5465
Koordinaten : 47┬░ 34' n. Br.
8┬░ 21' ├Â. L.
H├Âhe : 357  m ├╝. M.
Fl├Ąche: 2.70  km┬▓
Einwohner : 259 (31. Dezember 2004)
Website : www.mellikon.ch
Karte
Karte von Mellikon

Mellikon ist eine Gemeinde im Bezirk Zurzach des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt am Hochrhein an der Grenze zu Deutschland .

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Das Dorf am Nordrand des Tafeljuras liegt rund zweihundert Meter vom s├╝dlichen Ufer des Rheins entfernt in der schmalen und flachen Flussebene. Die s├╝dliche H├Ąlfte des Dorfes ist von zwei steil aufragenden H├╝geln umschlossen. Diese sind Ausl├Ąufer des G├╝ggeh├╝bucks im S├╝dwesten und des Haslibucks im S├╝dosten. Am Hang des Haslibucks befinden sich zwei kleine Weiler, Unterberghof (460 Meter) und Oberberghof (515 Meter). Der Hang des G├╝ggeh├╝bucks wird durch einen grossen Steinbruch gepr├Ągt, in dem Kalkstein abgebaut wird. An der ├Âstlichen Gemeindegrenze m├╝ndet der T├Ągerbach in den Rhein.

Die Fl├Ąche des Gemeindegebiets betr├Ągt 270 Hektaren, davon sind 143 Hektaren bewaldet und 45 Hektaren ├╝berbaut. Der h├Âchste Punkt liegt auf 556 Metern auf dem Haslibuck, die tiefste Stelle befindet sich auf 333 Metern am Rhein.

Nachbargemeinden sind Rekingen im Nordwesten, K├╝ssaberg im Norden, Hohentengen im Nordosten, R├╝mikon im Osten, Wislikofen im S├╝dwesten, B├Âbikon im S├╝dwesten und Rekingen im Westen.

Geschichte

Die erste urkundliche Erw├Ąhnung erfolgte im Jahr 1113 . Damals war Mellikon nichts weiter als ein Gutshof des Benediktinerklosters in Zurzach. Das Kloster selbst wurde 1279 in ein Chorherrenstift umgewandelt. Um den Gutshof herum entwickelte sich langsam ein Weiler. Das Chorherrenstift wie auch Mellikon standen unter der Oberhoheit des Bistums Konstanz. Die Eidgenossen eroberten 1415 den Aargau und Mellikon geh├Ârte fortan zum Amt Zurzach der Grafschaft Baden, einer Gemeinen Herrschaft .

1578 forderte eine Gruppe von Bauern einen Anteil am Wald und an der Allmend zur Eigenbewirtschaftung; erst 1601 ging das Chorherrenstift auf die Forderungen ein. 1661 erhielt Mellikon, das inzwischen zu einem kleinen Dorf herangewachsen war, schliesslich den Status einer Gemeinde. Im M├Ąrz 1798 eroberten die Franzosen die Schweiz und riefen die Helvetische Republik aus. Mellikon wurde eine Gemeinde im kurzlebigen Kanton Baden; seit 1803 geh├Ârt sie zum Kanton Aargau.

Die Er├Âffnung der Eisenbahnlinie zwischen Koblenz und Winterthur erfolgte am 1. August 1876 . Allerdings musste Mellikon den Bahnhof mit der Nachbargemeinde R├╝mikon teilen, da er weit ausserhalb zwischen den beiden D├Ârfern lag. Die 1914 gegr├╝ndete "Schweizerische Sodafabrik" (heute Solvay ) errichtete oberhalb des Dorfes einen Steinbruch . 1975 nahm an der westlichen Gemeindegrenze die Holderbank Cement AG (heute Holcim ) die Produktion von Zement auf; die Fabrik wurde allerdings bereits 1995 wieder stillgelegt. Im selben Jahr erhielt Mellikon eine direkt beim Dorfzentrum gelegene Bahnhaltestelle, die den alten Bahnhof Mellikon-R├╝mikon ersetzte.

Wappen

Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet: "In Rot weisse Pflugschar." Das Wappen war erstmals auf dem Gemeindesiegel von 1872 abgebildet. Lange Zeit herrschte Unklarheit dar├╝ber, ob die Innen- oder Aussenseite der Pflugschar abgebildet werden soll. 1973 legte der Gemeinderat die Innenseite verbindlich fest.

Bev├Âlkerung

Bev├Âlkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1780 100
1900 143
1930 200
1950 220
1960 207
1970 200
1980 191
1990 247
2000 257

Am 31. Dezember 2004 lebten 259 Menschen in Mellikon, der Ausl├Ąnderanteil betrug 21,6 %. Bei der Volksz├Ąhlung 2000 waren 47,1 % r├Âmisch-katholisch, 33,5 % reformiert und 5,0 % moslemisch. 93,0 % bezeichneten Deutsch als ihre Hauptsprache, 3,1 % Portugiesisch.

Beh├Ârden

Die Versammlung der Stimmberechtigten, die Gemeindeversammlung , ├╝bt die Legislativgewalt aus. Ausf├╝hrende Beh├Ârde ist der Gemeinderat . Seine Amtsdauer betr├Ągt vier Jahre und er wird im Majorzverfahren ( Mehrheitswahlverfahren ) vom Volk gew├Ąhlt. Er f├╝hrt und repr├Ąsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschl├╝sse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm von Kanton und Bund zugeteilt wurden.

Die f├╝nf Gemeinder├Ąte der Amtsperiode 2006-2009 sind:

  • Rolf Laube, Gemeindeammann
  • Werner Knecht, Vize-Gemeindeammann
  • Ga├źl Fuchs
  • Guido Jetzer
  • vakant

F├╝r Rechtsstreitigkeiten ist das Bezirksgericht Zurzach zust├Ąndig. Mellikon geh├Ârt zum Friedensrichterkreis Kaiserstuhl.

Wirtschaft

In Mellikon gibt es etwa 150 Arbeitspl├Ątze, davon 6 % in der Landwirtschaft, 70 % in der Industrie und 24 % im Dienstleistungssektor. Auf dem Gel├Ąnde der 1995 stillgelegten Zementfabrik haben sich zahlreiche Kleinunternehmen angesiedelt. Der Steinbruch diente fr├╝her als Rohstofflieferant f├╝r die Produktion von Soda in Zurzach, heute werden dort Kalksteinbl├Âcke aus dem Fels gehauen, die dann in der Bauindustrie Verwendung finden. Zahlreiche Erwerbst├Ątige sind Wegpendler und arbeiten in Zurzach und Umgebung.

Verkehr

Die viel befahrene Rheintal-Hauptstrasse zwischen Basel und Winterhtur verl├Ąuft n├Ârdlich des Dorfes, so dass das Dorfzentrum nicht vom Durchgangsverkehr betroffen ist. Die Anbindung an das Netz des ├Âffentlichen Verkehrs erfolgt durch eine Bahnhaltestelle an der SBB -Linie Koblenz - B├╝lach - Winterthur.

Bildung

Die Gemeinde verf├╝gt ├╝ber eine Primarschule , der Kindergarten befindet sich in der Nachbargemeinde Wislikofen. Die Realschule und die Bezirksschule k├Ânnen in Zurzach besucht werden, die Sekundarschule in Rekingen. Die n├Ąchstgelegenen Kantonsschulen (Gymnasien) befinden sich in Baden und Wettingen.

Weblinks


Koordinaten: 47┬░ 34' N, 8┬░ 21' O

Wikipedia

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