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Letzte Änderung für Artikel Killwangen: 14.01.2006 14:41

Killwangen

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Wappen
Wappen von Killwangen
Basisdaten
Kanton: Aargau
Bezirk : Baden
BFS-Nr. : 4030
PLZ : 8956
Koordinaten : 47┬░ 26' n. Br.
8┬░ 21' ├Â. L.
H├Âhe : 393  m ├╝. M.
Fl├Ąche: 2.43  km┬▓
Einwohner : 1585 (31. Dezember 2004)
Website : www.killwangen.ch
Karte
Karte von Killwangen

Killwangen ist eine Gemeinde im Bezirk Baden im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt im Limmattal zwischen Baden und Z├╝rich.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Das Dorf liegt zwischen dem linken Ufer der Limmat und dem mit zahlreichen Tobeln durchzogenen, bewaldeten Nordosthang des Heitersbergs . W├Ąhrend der alte Dorfkern sich am Fusse des Heitersbergs befindet, liegen die neuen Quartiere in der flachen, schmalen Ebene zwischen dem Dorfkern und dem Bahnhof. Auf einer H├Âhe von rund 660 Metern befindet sich in einer Waldlichtung der kleine Weiler Sennenberg.

Die tiefste Stelle liegt auf 385 Metern am Ufer der Limmat, die h├Âchste Stelle auf 702 Metern oberhalb von Sennenberg. Die Gemeindefl├Ąche betr├Ągt 243 Hektaren, davon sind 123 Hektaren bewaldet und 47 Hektaren ├╝berbaut.

Nachbargemeinden sind W├╝renlos im Norden, Spreitenbach im Osten, Oberrohrdorf im S├╝dwesten und Neuenhof im Nordwesten.

Geschichte

Die erste urkundliche Erw├Ąhnung als "Culliwanch" erfolgte 1227 in einem Zinsverzeichnis der Probstei Z├╝rich. Der Name ist alemannischen Ursprungs und bedeutet "bei den Abh├Ąngen des Chullo". 1234 wurden umfangreiche G├╝ter und die niedere Gerichtsbarkeit von einem Ritter Ruom an das Kloster Wettingen verkauft. 1259 verkaufte der habsburgische Graf Rudolf I. weiteren Grundbesitz an das Kloster. W├Ąhrend fast sechs Jahrhunderten waren die Bewohner Killwangens vom Kloster abh├Ąngig.

1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau und Killwangen war fortan ein Teil des Amts Wettingen in der Grafschaft Baden, einer gemeinen Herrschaft . Auf dem Sennenberg liess der Abt Nikolaus G├Âldin um 1680 ein Erholungsheim f├╝r die M├Ânche des Klosters errichten.

Im M├Ąrz 1798 eroberten die Franzosen die Schweiz und riefen die Helvetische Republik aus. Killwangen wurde eine Gemeinde im kurzlebigen Kanton Baden; seit 1803 geh├Ârt sie zum Kanton Aargau. Als das Kloster Wettingen 1841 aufgehoben wurde, ging das Erholungsheim auf dem Sennenberg in Privatbesitz ├╝ber und ist heute Eigentum des Verbandes Aargauischer Fleckviehzuchtgenossenschaften.

Die am 7. August 1847 er├Âffnete erste Eisenbahnlinie der Schweiz zwischen Baden und Z├╝rich f├╝hrte ├╝ber das Gemeindegebiet von Killwangen, am 1. Februar 1848 erhielt das Dorf einen eigenen Bahnhof. Die Er├Âffnung des Heitersbergtunnels nach Mellingen erfolgte am 22. Mai 1975 . Seit 1900 ist die Bev├Âlkerungszahl um mehr als das F├╝nffache angestiegen.

Wappen

Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet: "In Rot weisser Sparren, im Schildfuss sechsstrahliger weisser Stern." Auf der Karte des Kantons Z├╝rich von 1667 bestand das Killwanger Wappen aus einem rot-gelb gespaltenem Schild, belegt mit blauer Raute und darin ein blauer Stern. Dieses Wappen, dessen Herkunft v├Âllig unbekannt ist, erschien auch 1872 auf dem Gemeindesiegel. Das heute verwendete Wappen wurde 1926 geschaffen und setzte sich mit der Zeit durch. W├Ąhrend die Bedeutung des Sparrens nicht bekannt ist, weist der Stern auf die einstige Zugeh├Ârigkeit zum Kloster Wettingen hin.

Bev├Âlkerung

Bev├Âlkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1778 90
1850 182
1900 306
1930 439
1950 597
1960 802
1970 842
1980 1041
1990 1328
2000 1377

Am 31. Dezember 2004 lebten 1585 Menschen in Killwangen, der Ausl├Ąnderanteil betrug 21,6 %. Bei der Volksz├Ąhlung 2000 waren 49,4 % r├Âmisch-katholisch und 30,1 % reformiert; 8,5 % geh├Ârten anderen Glaubensrichtungen an. 88,2 % bezeichneten Deutsch als ihre Hauptsprache, 2,7 % Italienisch, 1,9 % Serbokroatisch.

Beh├Ârden

Die Versammlung der Stimmberechtigten, die Gemeindeversammlung , ├╝bt die Legislativgewalt aus. Ausf├╝hrende Beh├Ârde ist der Gemeinderat . Seine Amtsdauer betr├Ągt vier Jahre und er wird im Majorzverfahren ( Mehrheitswahlverfahren ) vom Volk gew├Ąhlt. Er f├╝hrt und repr├Ąsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschl├╝sse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm von Kanton und Bund zugeteilt wurden.

Die f├╝nf Gemeinder├Ąte der Amtsperiode 2006-2009 sind:

  • Cornelia Biasca, Gemeindeammann
  • Alois Greber, Vize-Gemeindeammann
  • Hans Ulrich Denzler
  • Leo Dittli
  • Markus W├╝rsch

F├╝r Rechtsstreitigkeiten ist das Bezirksgericht Baden zust├Ąndig. Killwangen geh├Ârt zum Friedensrichterkreis Wettingen.

Wirtschaft

In Killwangen gibt es etwas mehr als 400 Arbeitspl├Ątze, davon 3 % in der Landwirtschaft, 52 % in der Industrie und 45 % im Dienstleistungssektor. Die meisten der in Killwangen wohnenden Erwerbst├Ątigen sind Wegpendler. Sie arbeiten entweder in der Agglomeration Baden, in Spreitenbach und weiteren Limmattalgemeinden oder in der Stadt Z├╝rich.

Verkehr

Killwangen liegt an der stark befahrenen Hauptstrasse zwischen Baden und Z├╝rich, etwa drei Kilometer s├╝dwestlich vom Autobahnanschluss Wettingen der A1 . Der Bahnhof Killwangen-Spreitenbach wird durch die Linien S3 und S12 der Z├╝rcher S-Bahn bedient. Killwangen wird auch von drei Buslinien der RVBW erschlossen; w├Ąhrend der Stosszeit verkehrt alle f├╝nf bis zehn Minuten ein Bus.

Bildung

Killwangen besitzt einen Kindergarten und eine Primarschule . S├Ąmtliche Oberstufen der obligatorischen Volksschule k├Ânnen in den Nachbargemeinden Neuenhof und Spreitenbach besucht werden. Die n├Ąchstgelegenen Kantonsschulen (Gymnasien) befinden sich in Wettingen und Baden.

Weblinks


Koordinaten: 47┬░ 26' N, 8┬░ 21' O

Wikipedia

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