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Letzte Änderung für Artikel Triebes: 02.02.2006 18:19

Triebes

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Triebes ist ein Ortsteil der Stadt Zeulenroda-Triebes im Freistaat Th├╝ringen, im Th├╝ringer Vogtland. Triebes liegt im Th├╝ringer Schiefergebirge in der Talsenke des gleichnamigen Flusses Triebes auf 343 m ├╝. NN .

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Im Jahre 1209 wird ein Bertoldus de Tributz (Berthold von Triebes) als Zeuge von Schenkungen genannt. Diese Aufzeichnungen sind der ├Ąlteste urkundliche Nachweis von Triebes.

Die Sorben, ein slawischer Stamm, siedelten sich am Fluss Triebes an. Im Mittelalter bestand der Ort aus wenigen Ritterh├Âfen. Bis 1848 geh├Ârte der Ort zu Reu├č-Schleiz, danach (bis 1918) zum F├╝rstentum Reu├č j├╝ngere Linie.

Um 1700 entwickelte sich aus einem typischen Siedlungs- und Angerdorf ein kleiner Weberort. Auf Veranlassung des F├╝rsten Heinrich des XIV. wurde 1875 die Geraer Jute -Spinnerei und -Weberei gegr├╝ndet; der Grundstein f├╝r die Industrialisierung. Damit gewann der Ort an wirtschaftlicher Bedeutung. Viele Jahre lebte Triebes von und mit der ÔÇ×JuteÔÇť. Neben der Jute-Industrie entwickelten sich auch noch die Farben- und M├Âbelindustrie sowie der Maschinenbau. Der wirtschaftliche Aufschwung lie├č den Ort heranwachsen, der dadurch 1919 sein Stadtrecht erhielt.

Am 6. April 1994 wurde Mehla und am 1. April 1999 D├Ârtendorf (1998: 210 Ew.) zur Stadt Triebes eingemeindet. Eine leicht r├╝ckl├Ąufige Bev├Âlkerungsentwicklung und der m├Âgliche Verlust des Zeulenrodaer Status als Mittelzentrum lie├čen Triebes und Zeulenroda die seit l├Ąngerem praktizierte Zusammenarbeit intensivieren. 2005 fassten beide Stadtr├Ąte Beschl├╝sse zur Fusion. Der Th├╝ringer Landtag beschloss am 26. Januar 2006 mit einem Neugliederungsgesetz die Aufl├Âsung der Stadt Triebes und Eingliederung nach Zeulenroda zum 1. Februar 2006. Der Freistaat Th├╝ringen unterst├╝tzt diese freiwillige Fusion mit einer einmaligen Zuwendung von 1 Million Euro, die in eine gemeinn├╝tzige Stiftung zur F├Ârderung von Sport und Kultur eingebracht werden soll.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahl von Triebes ist im letzten Jahrzehnt relativ konstant geblieben, was jedoch auf die beiden Eingemeindungen zur├╝ckzuf├╝hren ist. Sie schwankt zwischen 4.100 und 4.300 Einwohner.

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994 31. Dezember):

  • 1842 - 1.254
  • 1933 - 4.814
  • 1939 - 4.816
  • 1994 - 4.174
  • 1995 - 4.146
  • 1996 - 4.128
  • 1997 - 4.120
  • 1998 - 4.083
  • 1999 - 4.261
  • 2000 - 4.230
  • 2001 - 4.192
  • 2002 - 4.144
  • 2003 - 4.113
  • 2004 - 4.099
Datenquelle ab 1994: Th├╝ringer Landesamt f├╝r Statistik

Politik

Bei den ersten freien Kommunalwahlen nach der Wende wurde Gerhard Helmert ( CDU ) B├╝rgermeister und blieb es bis zur St├Ądtefusion mit Zeulenroda. Die Parteien CDU (12 Sitze), SPD (2) und Linkspartei.PDS (2) bildeten den letzten gew├Ąhlten Stadtrat von Triebes.

Wappen

Die amtliche Beschreibung des Wappens lautet: "In Gold eine schwarze L├Âwenpranke mit roten Krallen, die ein nach rechts verschobenes rotes Passionskreuz aus vier in der Mitte geflochtenen Juteschn├╝ren h├Ąlt." Die L├Âwenpranke als Machtsymbol ergibt sich aus der Bedeutung der Landgrafen in der th├╝ringischen Geschichte. Der L├Âwe ist aus dem Stammwappen der F├╝rsten von Reu├č entnommen, deren Familienzweig Reu├č-K├Âstritz seit 1681 Triebes in Besitz hatte. Die vier kreuzartig verflochtenen Juteschn├╝re verweisen auf die fr├╝her bedeutende Jute -Spinnerei und -Weberei.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Das Winkelmannsche Haus aus dem Jahre 1617 ist in Blockbauweise errichtet und geh├Ârt zu den letzten erhaltenen Geb├Ąuden seiner Art in der ostth├╝ringer Region.

Wirtschaft und Infrastruktur

Triebes liegt an der Landstra├če vom Zentrum der Stadt nach Hohenleuben und verf├╝gt ├╝ber einen Anschluss an das Bahnnetz. Die Wirtschaft in Triebes wird von kleineren Handwerks-, Dienstleistungs- und Handelsbetrieben gepr├Ągt. Im Gewerbegebiet am westlichen Ortsrand sind seit den Neunziger Jahren zahlreiche Neuansiedlungen zu verzeichnen.

Pers├Ânlichkeiten

S├Âhne und T├Âchter des Orts

  • J├╝rgen Raab (1958) - DDR-Fu├čballnationalspieler
  • Fritz W├Ąchtler (1891-1945) - Gauleiter der NSDAP

Weblinks


Koordinaten: 50┬░ 40' 60" N 12┬░ 1' 30" O

Wikipedia

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