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Letzte Änderung für Artikel Schweina: 18.01.2006 15:53

Schweina

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Wappen Karte
Wappen Lage von Schweina in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: ThĂĽringen
Landkreis : Wartburgkreis
Höhe : 344 m ü. NN
Fläche : 16,40 km²
Einwohner : 3.076 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 188 Einwohner je km²
Postleitzahl : 36448
Vorwahl : 036961
Kfz-Kennzeichen : WAK
GemeindeschlĂĽssel : 16 0 63 069
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
August-Bebel-Str. 12
36448 Schweina
Website: www.schweina.de
Politik
BĂĽrgermeister : JĂĽrgen Holland-Nell
( SPD )

Schweina ist eine Gemeinde im Wartburgkreis in ThĂĽringen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Die Gemeinde Schweina befindet sich im norwestlichem Thüringer Wald, welcher durch steile Berge und Mischwälder geprägt ist. Auch der Rennsteig in unmittelbarer Nachbarschaft zu Bad Liebenstein lockt alljährlich viele Besucher.

Nachbargemeinden

Direkt angrenzende Gemeinden sind Bad Liebenstein (Stadt), Barchfeld, Moorgrund, Ruhla (Stadt) und Steinbach im Wartburgkreis.

Gemeindegliederung

  • GlĂĽcksbrunner Werke
  • Profisch
  • Marienthal

Geschichte

Funde und eine ganze Reihe von Bodendenkmalen aus der älteren und jüngeren Steinzeit ( 10000 v. Chr. - 4000 v. Chr. ) lassen auf eine frühe Besiedlung dieser Gegend schließen.

Am 1. Juni 933 erfolgt die erste urkundliche Erwähnung des Schweinabaches [sueinnaha = Bach der Schweinehirten) im sogenannten "Königsbrief" durch König Heinrich I.. Um 1100 Entwicklung eines weiteren Erwerbszweiges, dem Abbau von Eisenstein. 1183 Papsturkunde von Papst Lucius III. (1097 (?)-1185, Amtszeit von 1181-1185) mit der Erwähnung einr Kapelle zu Ehren des Heiligen Antonius ( Antonius der Große ), dem Schutzpatron der Schweinehirten, auf dem Antoniusberg. Um 1268 Beginn des Kupferbegbaus. 1353 Schweina wird Hauptort des Amtes Altenstein, welcher aus den Orten Gumpelstadt, Waldfisch, Steinbach und Schweina gebildet wird. 1441 sind insgesamt 14 Schmelzhütten in nachgewiesen. Ab 1490 wird dem Ort Braurecht erteilt. 1492 fällt das Amt Altenstein als erbliches Mann-Lehen an das Geschlecht der Hunde von Wenkheim . 1513 wir die erste Kirche zu Ehren des Heiligen Laurentius geweiht. 1523 bekommt Schweina Marktrecht zugesprochen. Die Reformation ist bis 1547 im Amt Altenstein vollzogen. 1557-1850 Beginn des ca. dreihundert Jahre dauernden Streites um die Stabsgerechtigkeit . Während dem 30-jährigem Krieg (1618-1648) mehrmalige Plünderungen und Brandschatzungen. Ab 1628 Beginn der Hexenprozesse im Amt Altenstein, welche bis 1699 fortdauern. 17. Dezember 1637 Kirche wird durch plündernde Kroaten-Truppen ein Raub der Flammen. Einweihung der neuen Kirche 1638 . 1681 Neubeginn der Kupferförderung.

Schloss Glücksbrunn wird im Auftrag von Hofrat Johannes Trier im Jahre 1703 errichtet. Erste Anfänge der Entstehung des Glücksbrunner Parks. 1714 Beginn des Abbaus von Kobalt und Errichtung eines Blaufarbenwerkes. 1722 Eberhard Friedrich Hund von Wenkheim (1647-1722) stirbt als Letzter seines Geschlechts. Amt Altenstein fällt an das seit 1680 bestehende Herzogtum Sachsen-Meiningen. Für 1754 sind 23 Bergbaugruben nachgewiessen. Von 1772-1776 erlebt die Region mehrere schwere Hungerjahre. Ab 1798 beginnen die Arbeiten zur Errichtung der Sommerresidenz auf dem Altenstein durch Georg I. Herzog von Sachsen-Meiningen, wodurch mehr als 300 arbeitslose Bergleute wieder in Lohn und Brot kommen. Bei Sprengarbeiten zum Bau der Straße zum Altenstein hinauf wird am 28. Juni 1799 die Altensteiner Höhle entdeckt. 1824 entsteht im ehemaligen Blaufarbenwerk die erste mechanische Spinnerei durch Johann Christian von Weiß . Im August 1827 erfolgt hier auch der erste Dampfmaschineneinsatz in Thüringen. 1833 wird das Gut Wenigenschweina (auch Minussschweina genannt) durch Bernhard II. Ehrich Freund Herzog von Sachsen-Meiningen (1800-1882) erworben und zu Ehren seiner Gattin Marie von Hessen-Kassel 1804-1888) in Marienthal umbenannt. Ab 1846 Beginn der Tabakpfeifen-Produktion durch die Gründung der Firma August Reich & Söhne. 1850 kommt der Pädagoge Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782-1852) nach Schweina. Bernhard II. stellt ihm Schloss Marienthal zur Einrichtung des ersten deutschen Kindergärtnerinnen-Seminars zur Verfügung. 1850 wird ein Großes Spielfest auf dem Altenstein durch Friedrich Fröbel organisiert. 21. Juni 1852 Friedrich Fröbel stirbt im Schloss Marienthal und wird auf dem Friedhof zu Schweina beigesetzt. Gründung einer Metallwarenfabrik 1853 auf den ehemaligen Verhüttungsplätzen. Von 1870-1890 beherbergt Schloss Marienthal das " Pädagogium " unter Leitung von Direktor Eduard Fischer.

Am 15. Mai 1887 wird der Schulneubau (Backsteinschule) feierlich eröffnet. Bereits am 9. Oktober 1904 wird der 2. Schulneubau feierlich eingeweiht. 1908 entgültige Einstellung des Kupfer- & Kobaltbergbaus. I. Weltkrieg (1914-1918) Schweina hat 132 Opfer zu beklagen. Am 1. Oktober 1923 Gründung der Großgemeinde Bad Liebenstein durch den Zusammenschluß von Bad Liebenstein, Bairoda, Steinbach , Marienthal und Schweina, welche bereits im Juli 1924 wieder aufgelöst wird. Marienthal wird am 1. April 1937 wieder ein Ortsteil von Schweina. II. Weltkrieg (1939-1945) Schweina hat 179 Opfer zu beklagen. Am 5. April 1945 kampfloser Einmarsch der Truppen der US-Armee, welche am 6. Juli 1945 durch die Sowjetarmee abgelöst werden. Von 1. Juli 1950-31. Mai 1974 Gemeinschaftsverwaltung mit Bad Liebenstein. Schweina heißt jetzt offiziell Bad Liebenstein II. Ab 1. Juni 1974 wird Schweina wieder in die Selbstständigkeit entlassen. Der Ortsteil Altenstein verbleibt bei dem Kurort Bad Liebenstein. Mit der 1989 einsetzenden Wende werden in den Jahren 1990-1991 alle in Schweina ansässigen Tradiotionsbetriebe geschlossen. 1990 Partnerschaftsverträge mit der Gemeinde Leopoldshöhe in Nordrhein-Westfalen und der Gemeinde Sennfeld in Bayern werden unterzeichnet. Entstehung der Verwaltungsgemeinschaft Schweina / Steinbach am 1. Juli 1994 . Schweina wird erfüllende Gemeinde. 1997 Wiedereinweihung des restaurierten Fröbeldenkmals auf der "Fröbelsruh". Anerkennung des Friedrich-Fröbel-Kindergartens als einer von 8 offiziellen Fröbelkindergärten in Thüringen am 22. Juli 1998.

Seit 2000 Planungen zum Zusammenschluss von Bad Liebenstein, Schweina und Steinbach zum "Altensteiner Oberland". Der Zusammenschluss wurde in einer Volksabstimmung abgelehnt.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994 – 3.239
  • 1995 – 3.228
  • 1996 – 3.181
  • 1997 – 3.178
  • 1998 – 3.221
  • 1999 – 3.249
  • 2000 – 3.213
  • 2001 – 3.154
  • 2002 – 3.103
  • 2003 – 3.101
  • 2004 – 3.076
Datenquelle: ThĂĽringer Landesamt fĂĽr Statistik

Politik

Der Gemeinderat hat 16 Sitze. Die Sitzverteilung nach der Kommunalwahl 2004:

  • 6 Sitze - SPD ,
  • 4 Sitze - CDU ,
  • 3 Sitze - FW ,
  • 3 Sitze - PDS ,

BĂĽrgermeister ist JĂĽrgen Holland-Nell (SPD)


Koordinaten: 50° 49' 0" N 10° 22' 0" O

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Wikipedia

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