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Letzte Änderung für Artikel Eisfeld: 16.01.2006 18:35

Eisfeld

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Wappen Karte
Wappen Deutschlandkarte, Position von Eisfeld hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Th├╝ringen
Landkreis : Hildburghausen
H├Âhe : 495 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 46,97 km┬▓
Einwohner : 5.791 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 123 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 98673
Vorwahl : 03686
Kfz-Kennzeichen : HBN
Gemeindeschl├╝ssel : 16 0 69 012
Stadtgliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktstr. 2
98673 Eisfeld
Website: www.stadt-eisfeld.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@
stadt-eisfeld.de
Politik
B├╝rgermeister : Gerd Braun ( EFW )

Eisfeld ist eine Kleinstadt im S├╝den von Th├╝ringen, Deutschland .

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Stadt liegt im Landkreis Hildburghausen, nur wenige Kilometer von der Grenze zu Bayern entfernt im s├╝dlichen Vorland des Th├╝ringer Walds. An dessen Nahtstelle zum Th├╝ringer Schiefergebirge und n├Ârdlich der Langen Berge liegt Eisfeld 430 bis 530 m ├╝. Normalnull am Oberlauf der Werra.

Geschichte

Eisfeld wurde in einer Schenkungsurkunde des Grafen Erpho (ein Verwandter des Ortsgr├╝nders Graf Asis) an das Kloster Fulda 802 erstmals als "Asifelden" (vermutlich im Sinne von "Die Felder des Grafen Asis") erw├Ąhnt. Im einheimischen Dialekt hei├čt Eisfeld "Aasfald", was auch auf "Aasen" ist gleich "Essen" zur├╝ckgef├╝hrt wird. Es gibt Hinweise darauf, dass Eisfeld zu ostfr├Ąnkischer Zeit eine der kleineren K├Ânigspfalzen war. Vom 12. bis zum 14. Jahrhundert war Eisfeld Sitz eines Ritter -Geschlechts, erhielt 1323 das Stadtrecht und kam 1375 als Bestandteil der "Pflege Coburg" unter die Herrschaft der Wettiner . Im Sp├Ątmittelalter war Eisfeld einer der Marktorte an der ├╝ber den Rennsteig f├╝hrenden Fernhandelsstra├če zwischen N├╝rnberg und Erfurt.

In der zum Bistum W├╝rzburg geh├Ârenden Stadt wurde die Reformation 1525 eingef├╝hrt. Seit 1485 geh├Ârte Eisfeld zum ernestinischen Teil Kursachsens und seit 1645 zu Sachsen-Gotha. Im Drei├čigj├Ąhrigen Krieg wurde die Stadt zweimal vollst├Ąndig zerst├Ârt und verlor vier F├╝nftel ihrer Einwohner. Von 1680 bis 1826 geh├Ârte Eisfeld zu Sachsen-Hildburghausen, danach zu Sachsen-Meiningen. 1858 wurde die Werrabahn gebaut, und 1903 wurde die Ortsgruppe der SPD gegr├╝ndet. 1920 folgte die KPD -Ortsgruppe. Am 1. Mai des selben Jahres ging die Stadt im Land Th├╝ringen auf.

Eingemeindungen

1993 wurden die drei Nachbargemeinden Harras, Hirschendorf und Waffenrod-Hinterrod eingemeindet .

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

1489 bis 1939

  • 1489 - 1.000
  • 1540 - 3.000
  • 1835 - 2.818
  • 1905 - 4.437
  • 1910 - 4.439
  • 1933 - 4.714
  • 1939 - 4.847

1960 bis 1997

  • 1960 - 5.606
  • 1992 - 4.749
  • 1993 - 6.159
  • 1994 - 6.040
  • 1995 - 5.960
  • 1996 - 5.953
  • 1997 - 5.962

1998 bis 2004

  • 1998 - 5.956
  • 1999 - 5.906
  • 2000 - 5.874
  • 2001 - 5.866
  • 2002 - 5.806
  • 2003 - 5.832
  • 2004 - 5.791
Datenquelle ab 1994: Th├╝ringer Landesamt f├╝r Statistik

Politik

Stadtrat

Der Rat der Stadt Eisfeld besteht aus 20 Ratsfrauen und Ratsherren.

  • CDU 8 Sitze
  • SPD 2 Sitze
  • EFW 6 Sitze
  • PDS 4 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004 )

St├Ądtepartnerschaften

Eisfeld unterh├Ąlt St├Ądtepartnerschaften seit 1990 mit Ahorn im Landkreis Coburg und seit 1995 mit Ham in der Picardie .

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Dreifaltigkeitskirche St. Nikolai
Dreifaltigkeitskirche St. Nikolai

Als bedeutende Baudenkm├Ąler existieren heute noch das mittelalterliche Eisfelder Schloss und die Stadtkirche St. Nikolai von 1505 , die als ein Hauptwerk der th├╝ringischen Sp├Ątgotik angesehen wird.

Wirtschaft und Infrastruktur

Eisfeld war bis Mitte des 20. Jahrhunderts - in Anlehnung an das angrenzende Sonneberger Hinterland - ein Schwerpunkt der Puppen - und Spielwarenherstellung. Von gr├Â├čerer wirtschaftlicher Bedeutung waren bis heute au├čerdem die Porzellanindustrie und die Herstellung feinmechanischer und optischer Erzeugnisse.

Verkehr

Gelegen an der Bundesstra├če 4 zwischen Coburg und Erfurt hatte Eisfeld nach der ├ľffnung der innerdeutschen Grenze 1989 unter einem starken Anstieg des Ortsdurchgangsverkehrs zu leiden. Durch den Bau der Bundesautobahn 73 N├╝rnberg-Suhl wird eine Anbindung durch die Anschlussstellen Eisfeld-Nord und Eisfeld-S├╝d an die ├╝berregionalen Verkehrsverbindungen geschaffen, als auch eine Entlastung des Durchgangsverkehrs bewirkt.

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • Carl Barth , deutscher Zeichner und Kupferstecher
  • Gustav Eichhorn , Mediziner und Pr├Ąhistoriker
  • Otto Ludwig , deutscher Schriftsteller
  • Georg Rhaw, deutscher Buchdrucker und Thomaskantor

Weblinks

  • Eisfeld (Offizielle Internetseite)


Koordinaten: 50┬░ 25' 0" N 10┬░ 55' 0" O

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