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Letzte Änderung für Artikel Barchfeld (Werra): 18.12.2005 14:45

Barchfeld (Werra)

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Wappen Karte
Wappen fehlt
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Deutschlandkarte, Position von Barchfeld hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: ThĂĽringen
Landkreis : Wartburgkreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 50° 48′ n. Br., 10° 18′ Ă¶. L.
50° 48′ n. Br., 10° 18′ Ă¶. L.
Höhe : 240 – 260 m ü. NN
Fläche : 11,34 km²
Einwohner : 3431 (31. Dez. 2004)
Bevölkerungsdichte : 302,6 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 36456
Vorwahl : 036961
Kfz-Kennzeichen : WAK
GemeindeschlĂĽssel : 16 0 63 004
Adresse der
Stadtverwaltung:
NĂĽrnberger Str. 63
36456 Barchfeld
Website: www.barchfeld-werra.de
Politik
Bürgermeister : Franz Römhild ( SPD )

Barchfeld ist eine Gemeinde im Wartburgkreis in ThĂĽringen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt im Werratal zwischen Thüringer Wald und Rhön.

Nachbargemeinden

Geschichte

Der Ort an der Kreuzung zweier Handelsstraßen (Nürnberg-Niederdeutschland und Frankfurt-Erfurt) war bereits in der Bronzezeit besiedelt. Erste urkundliche Erwähnung fand der Ort im Jahr 933 . Er gehörte den Herren von Stein bis 1387 , als Lehen der Grafen von Henneberg . 1387 wurde auch die Wasserburg erstmals genannt. Als Teil der Herrschaft Schmalkalden wurde 1360 die Hälfte der Henneberger Lande von der Landgrafschaft Hessen-Kassel gekauft und fiel 1583 wegen des Fehlens von Nachkommen in der Henneberger Herrschaft an Hessen. 1694 erhielt Barchfeld das Marktrecht. Zeitweise regierte hier eine Nebenlinie der Hessischen Landgrafen von Hessen-Philippsthal-Barchfeld.

1994 schlossen sich Barchfeld und die westlich gelegene Nachbargemeinde Immelborn (mit den Ortsteilen Ăśbelroda, Ettmarshausen und Hauenhof) zur Verwaltungsgemeinschaft Barchfeld zusammen.

Religionen

Mit der Ausdehnung der fränkischen Herrschaft unter Karl dem Großen auf sächsisch-thüringisches Stammesgebiet kamen auch die ersten christlichen Missionare ins Werratal. Im Anschluss an die Errichtung des Bistums Erfurt und des Klosters Fulda durch den angelsächsischen und päpstlich autorisierten Bischof Winfrid, besser bekannt als Bonifatius, begann im 8. Jahrhundert die von da an ununterbrochene Arbeit der Kirche. Barchfeld erhielt eine kleine Holzkirche, die mehrere Nachfolgebauten erhielt, wahrscheinlich der Jungfrau Maria geweiht.

Die Reformation wurde im 16. Jahrhundert eingeführt. Trotz mehrfacher Besetzung des Ortes im dreißigjährigen Krieg blieb Barchfeld beständig evangelisch.

Ein Großbrand im Jahre 1753 zerstörte weite Teile des Ortes, einschließlich der Kirche und des Pfarrhauses mit den darin befindlichen Kirchenbüchern. Die Kirche wurde innerhalb von drei Jahren im Stil des Spätbarock wieder aufgebaut. Die evangelisch-lutherische Gemeinde änderte später ihren Namen in evangelische Gemeinde. Heute ist Barchfeld Sitz einer Pfarrei mit 1260 Gemeindemitgliedern. Pfarrerin ist Susanne Ihle. Außerdem gibt es einige römisch-katholische Christen, die zur Pfarrei Bad Liebenstein gehören, jedoch auch den evangelischen Gottesdienst besuchen.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994 – 3755
  • 1995 – 3679
  • 1996 – 3668
  • 1997 – 3625
  • 1998 – 3626
  • 1999 – 3592
  • 2000 – 3597
  • 2001 – 3573
  • 2002 – 3509
  • 2003 – 3453
  • 2004 – 3431
Datenquelle: ThĂĽringer Landesamt fĂĽr Statistik

Kultur und SehenswĂĽrdigkeiten

  • Das Stein'sche Schloss wurde 1571 bis 1581 auf der Anlage einer ehemaligen Wasserburg erbaut.
  • Zwischen 1690 und 1732 entstand nach dem Abriss des Boineburgischen Schlosses das Schloss der Landgrafen von Hessen. Es ist eine DreiflĂĽgelanlage, die direkt an das Steinsche Schloss angrenzt.
  • Auch der jĂĽdische Friedhof mit der 1988 eingeweihten Gedenkstätte ist sehenswert
  • Die evangelische Pfarrkirche ist ebenfalls markant

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaftsgeschichte

Die Versuche des Prinzen Ernst von Hessen-Philippstal im 19. Jh. eine Tabakfabrik anzusiedeln blieben ohne Erfolg. Seit 1919 produziert man im Ort Fahrradteile. Barchfeld war landwirtschaftliches Zentrum und will Industrie ansiedeln.

Verkehr

Durch den Ort fĂĽhrt die BundesstraĂźe 19.

Die Bahnstrecke Immelborn ĂĽber Barchfeld nach Steinbach ist seit Anfang der 1970er Jahre stillgelegt.

Literatur

  • Volkmar, K.: Tausend Jahre Barchfeld, Schmalkalden 1933.
  • Weldner, Heinrich: Die Mundart von Barchfeld an der Werra. (ZDL, Beiheft 68). Stuttgart 1991.
  • Höhn, Walter: ThĂĽringische Rhön, 2005, Michael Imhof Verlag Petersberg, ISBN 3-86568-060-7 , S. 33.

Weblinks

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