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Letzte Änderung für Artikel Wedel: 09.02.2006 12:52

Wedel

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Wedel Deutschlandkarte, Position von Wedel hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis : Pinneberg
Fl├Ąche : 33,82 km┬▓
Einwohner : 32.014 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 947 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 4 bis 26 m ├╝. NN
Postleitzahl : 22880
Vorwahl : 04103
Geografische Lage :
Koordinaten: 53┬░ 35' N, 09┬░ 42' O
53┬░ 35' N, 09┬░ 42' O
Kfz-Kennzeichen : PI
Gemeindeschl├╝ssel : 01 0 56 050
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 3 - 5
22880 Wedel
Website: www.stadt.wedel.de
E-Mail-Adresse: info@stadt.wedel.de
Politik
B├╝rgermeister : Niels Schmidt (parteilos, aber der CDU nahestehend)

Die Stadt Wedel befindet sich in Schleswig-Holstein (Kreis Pinneberg) und hat rund 32.000 Einwohner. Sie liegt in der westlichen Peripherie Hamburgs an der Unterelbe.

Wedel bietet zahlreiche touristische Anziehungspunkte, z. B. die Schiffsbegr├╝├čungsanlage Willkomm-H├Âft (f├╝r die den Hamburger Hafen anlaufenden Schiffe), den Roland (Wahrzeichen von Wedel) und die Wedeler Marsch, ein Naturschutz- und Feuchtgebiet. Mitten durch Wedel verl├Ąuft die Bundesstra├če 431, wo sie nordw├Ąrts Richtung Elmshorn und ostw├Ąrts Richtung Hamburg f├╝hrt. Von Osten nach S├╝den flie├čt die Wedeler Au, die teilweise zu einem M├╝hlenteich aufgestaut ist. Vom Fr├╝hjahr bis zum Herbst ist Wedel Haltepunkt einer Expressf├Ąhre von und nach Helgoland, die am Willkomm H├Âft anlegt.

Die Hamburger S-Bahn-Linie 1 endet in Wedel; die fr├╝her recht umfangreichen G├╝teranlagen sind inzwischen aufgelassen und abgebaut, nachdem der Bedarf entfallen ist. Die Industriebetriebe, welche eigene Gleisanschl├╝sse hatten, sind stillgelegt (Mineral├Âlwerk), abgerissen (Pulverfabrik, Zuckerraffinerie) oder haben keine Verwendung mehr f├╝r sie (Kohlekraftwerk).

Inhaltsverzeichnis

Einwohner

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 - 31.850
  • 1999 - 31.783
  • 2000 - 32.060
  • 2001 - 32.221
  • 2002 - 32.354
  • 2003 - 32.164
  • 2004 - 32.014

Partnerst├Ądte

Die Stadt Wedel unterh├Ąlt seit 1985 eine St├Ądtepartnerschaft mit der Stadt Caudry in Frankreich und seit 1982 eine Partnerschaft mit Makete, einem Distrikt in Tansania . Des weiteren bestehen St├Ądtepartnerschaften mit dem d├Ąnischen Vejen und dem mecklenburg-vorpommerschen Wolgast.

Geschichte

Wedel wurde im Jahre 1212 erstmalig erw├Ąhnt. Durch die Lage am sog. Ochsenweg, einem Viehhandelsweg von Niedersachsen bis nach D├Ąnemark, hatte Wedel in fr├╝heren Zeiten einen bedeutenden Viehmarkt, der als Ochsenmarkt auch heute noch stattfindet. Als Zeichen des hoheitlichen Schutzes der Marktgerechtigkeit wurde der Roland errichtet; die heutige Figur ersetzte im 17. Jahrhundert die urspr├╝ngliche, die verfallen war. Im heutigen Stadtgebiet lagen die D├Ârfer Wedel, Schulau und Spitzerdorf. Schwere Feuersbr├╝nste am 16. M├Ąrz 1731 (167 H├Ąuser zerst├Ârt) und 13. September 1837 (die Kirche und 20 H├Ąuser zerst├Ârt). Stadtrechte: 1875 . Ein alliierter Bombenangriff am 3. M├Ąrz 1943 zerst├Ârte erhebliche Teile des Stadtgebiets.

In der Wedeler Marsch lag die sog. Hatzburg (erbaut um 1311 durch die Grafen von Schauenburg , zerst├Ârt vermutlich im Drei├čigj├Ąhrigen Kriege ). Im 18. Jahrhundert sollen noch Reste zu sehen gewesen sein. Luftbilder lassen die Burganlage noch heute als ovale Linie erkennen. Ein Modell nach den Erkenntnissen von Ausgrabungen ist im Wedeler B├╝rgerpark aufgestellt.

W├Ąhrend der Zeit des Nationalsozialismus befand sich in Wedel eine Au├čenstelle des Konzentrationslagers Neuengamme . Hieran erinnert eine Stele an der Bundesstra├če 431, ca. 700 m vor der Grenze zu Hamburg.

Wappen und Flagge

Das Wappen zeigt in Rot das silberne holsteinische Nesselblatt, darin die goldenger├╝stete, rotgeg├╝rtete, schwarzb├Ąrtige Gestalt des Rolands in Vorderansicht, mit rotem, blaugef├╝ttertem, zur├╝ckgeschlagenem Mantel, auf dem Kopf die goldene, mittelalterliche Kaiserkrone , in der rechten Hand ein blo├čes, silbernes Schwert mit goldenem Knauf an die rechte Schulter gelehnt, in der linken Hand den goldenen Reichsapfel .

Die Stadt- Flagge zeigt im blauen Tuch, das oben und unten von je zwei schmalen Streifen, einem roten und einem halb so breiten wei├čen, begrenzt wird, das wei├če holsteinische Nesselblatt, etwas zur Stange hin verschoben, darin den Roland des Wappens.

Hochschulen und Industrie

In Wedel sind auch die FH Wedel und die Physikalisch-technische Lehranstalt Wedel sowie der Deutschlandsitz des f├╝nftgr├Â├čten Pharmakonzerns der Welt, AstraZeneca , beheimatet.

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

In Wedel wurden geboren:

  • Hermann Molkenbuhr (1851-1927), SPD-Politiker und Reichstagsabgeordneter
  • Ernst Barlach (1870-1938), Bildhauer, Zeichner und Schriftsteller
  • Mathias Rust (geb. 1968), ein Sportpilot, der auf dem Roten Platz in Moskau landete.

In Wedel haben (zeitweise) gelebt bzw. gewirkt:

  • Johann Rist (1607-1667), Prediger und Barockdichter
  • Rudolf H├Âckner (1864-1942), Kunstmaler
  • Peter Frankenfeld (1913-1979), Entertainer
  • Arnim Dahl (1922-1998), Stuntman
  • Tim Herold (1875-1937), bekannter Richter und Vertreter des

b├╝rgerlichen Rechts um die Jahrhundertwende

  • Pierre R├╝diger Faget (1782-1840), zeitgen├Âssischer Musiker der zu seiner Zeit einen hohen Bekanntheitsgrad erlangte

Weblinks

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