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Letzte Änderung für Artikel Lehmkuhlen: 07.02.2006 09:50

Lehmkuhlen

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Wappen Karte
Wappen fehlt
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Deutschlandkarte, Position von Lehmkuhlen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis : Pl├Ân
Fl├Ąche : 31,23 km┬▓
Einwohner : 1.475 (31. Dezember 2003)
Bev├Âlkerungsdichte : 47 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 24211
Vorwahl : 04342
Geografische Lage :
Koordinaten: 54┬░ 14' N, 10┬░ 22' O
54┬░ 14' N, 10┬░ 22' O
Kfz-Kennzeichen : PL├ľ
Gemeindeschl├╝ssel : 01 0 57 046
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Amt Preetz-Land
Am Berg 2
24211 Schellhorn
Offizielle Website: www.gemeinde-lehmkuhlen.de
E-Mail-Adresse: info@amtpreetzland.de
Politik
B├╝rgermeister : Dr. Norbert Langfeldt (WGL '94)

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Lehmkuhlen ist eine Fl├Ąchengemeinde mit knapp 1.500 Einwohnern ├Âstlich von Preetz (Schleswig-Holstein). Die Gemeinde besteht aus vier gr├Â├čeren Ortsteilen , mehreren kleineren Au├čenbezirken und erstreckt sich ├╝ber 3.123 Hektar . Damit ist sie die gr├Â├čte Gemeinde im Amtsbezirk des Amt Preetz-Land.

Im Gemeindegebiet liegen von Norden nach S├╝den die D├Ârfer Rethwisch, Falkendorf, Lepahn und Trent. Weiterhin befinden sich die Meierh├Âfe bzw. Gutsh├Âfe Bredeneek, Hohenh├╝tten, Marienwarder, Christiansruhe, Trenthorst und Gut Lehmkuhlen sowie einige Weiler in der Gemeinde.

Westlich des Ortsteils Lepahn befindet sich das Quellgebiet der Spoolsaus, ein Bach , der sich weiter ├╝ber Rethwisch nach Bredeneek zieht, wo er in der Schwentine m├╝ndet.

Wappen

Das Wappen zeigt im oberen Bereich ein Eichenblatt (Breedeneek) und Reet (Rethwisch). Die gelbe Einf├Ąrbung im unteren Bereich symbolisiert den hohen Anteil an Lehmb├Âden , getrennt durch die blaue, geschwungene Linie, die den Wasserlauf Spoolsau, der das gesamte Gemeindegebiet durchzieht, symbolisiert.

Geschichte

Lepahner M├╝hle
Lepahner M├╝hle
Die ersten benannten Eigent├╝mer war im Mittelalter die Familie von Ryckestorp ( 1369 ), die vermutlich auch dem Gut Rixdorf ihren Namen gab. Da weitere chronoligische Nennungen fehlen, geht man davon aus, dass das Geschlecht ausgestorben ist. Von 1424 an sa├č die Familie Ahlefeldt f├╝r rund 300 Jahre auf Lehmkuhlen und begr├╝ndete damit eine der wenigen Linien, die in Ostholstein heimisch wurden. Letzte Nachfahrin dieser Linie war Adolphine von Ahlefeldt , die im Alter von 102 Jahren 1895 in Preetz verstarb. 1704 wurde Lehmkuhlen an Heinrich Reventlow verkauft. Heinrich Reventlow war ein Schwager von Georg Heinrich von Schlitz und wurde 1708 in den Stand des Reichsgrafen erhoben.

1737 konnte der Erbe, Detelv Reventlow dem Konkurs nicht entgehen, obwohl das abschlie├čende Urteil erst 1760 gef├Ąllt wurde. Im Zuge der Liquidation wurde Lehmkuhlen an die Familie Roepstorff verkauft, und schlie├člich 1781 von Magdalene von Hahn erworben. Ihr Sohn, Friedrich von Hahn verkaufte den Besitz 1792 an den Hofrat von Hin├╝ber , der die Wohnungen des Besitzes an franz├Âsische Einwanderer vermietete. Hofrath von Hin├╝ber, stammte aus Marienwerder in Niedersachsen und lies den Meierhof Marienwerder, heute Marienwarder genannt, vom Haupthof Lehkuhlen abtrennen.

Im Oktober 1797 wurde das Herrenhaus Lehmkuhlen von Joseph Marquis de La Fayette angemietet, der von dem Hamburger Kaufmann Parish unterst├╝tzt wurde. La Fayette gab Lehmkuhlen 1798 nach der Hochzeit seiner Tochter als Wohnsitz auf. Im gleichen Jahr erwarb Joachim Friedrich von Bernsdorff das Gut, und verkaufte es 1807 wieder an Jens Peter Neergaard .

Neergaard musste sich aufgrund seines Konkurses 1826 von Lehmkuhlen trennen, welches von Andreas Christiansen erworben wurde, dessen Erben das Gut 1842 an Carl Godeffroy verkauften. 1906 verkauften die Erben das Gut an Conrad Hinrich III von Donner , die 1902 ihren Wohnsitz von Altona nach Bredeneek verlegten. Das Herrenhaus Lehmkuhlen wurde 1910/11 umfangreichen Ausbauten unterzogen und diente Conrad Hinrich IV Freiherr von Donner ab 1911 als Wohnsitz.

Seit 1907 befanden sich so die drei Gutsbezirke Lehmkuhlen, Rethwisch und Bredeneek nebst den schon 1905 erworbenen Meierh├Âfen Christiansruhe und Hohenh├╝tten in einer Hand und wurden zum Gutsbezirk Lehmkuhlen zusammengefasst. Der Gutshof und das Herrenhaus in Lehmkuhlen waren der Sitz der Gutsherrschaft unter Conrad Hinrich IV Freiherr von Donner , dessen Eltern Bredeneek nicht verlie├čen. 1928 wurden aus dem Gutsbezirk zun├Ąchst die beiden Landgemeinden Lehmkuhlen und Rethwisch gebildet. 1934 entstand daraus die Gemeinde Lehmkuhlen, deren Gebiet seitdem unver├Ąndert geblieben ist.

Bredeneek

Bredeneek (Bredeneek vormals Bredenbek oder auch Bredeneck = diese Bezeichnungen leiteten sich von einer Verbreiterung und Furt durch die Spo(h)lsau ab an der das Dorf gelegen hatte) liegt an der Spoolsau und geh├Ârte im 15. Jahrhundert der Preetzer Gilde . Der Schmied Marx Dahl , der 1738 das Chorgitter der Preetzer Klosterkirche , eines der bedeutendsten seiner Art in Schleswig-Holstein, geschaffen hatte, stammte aus Bredeneek. Im 16. Jahrhundert wurde das Dorf aufgegeben und es entstand das Gut.

Religionen

Bedingt durch die historische Entwicklung geh├Âren die Einwohner zwei unterschiedlichen Kirchengemeinden an. Der s├╝d├Âstliche Bereich einschlie├člich der Ortschaft Lepahn geh├Ârt zur Kirchengemeinde Lebrade. Die restliche Gemeinde geh├Ârt zur Kirchengemeinde Schellhorn.

Politik

Der Gemeinderat hat 13 Gemeindevertreter. Die W├Ąhlergemeinschaft Lehmkuhlen von 1994 (WGL '94) stellt mit 9 Gemeindevertretern die gr├Â├čte Fraktion . Die CDU stellt als zweite Fraktion 3 Gemeindevertreter und die SPD kann mit einem Gemeindevertreter keine Fraktion bilden.

Die letzten Wahlen fanden am 2. M├Ąrz 2003 statt. Die n├Ąchsten Wahlen werden im Fr├╝hjahr 2008 stattfinden.

Die Hebes├Ątze f├╝r die Grundsteuer A und die Grundsteuer B betragen 260% und f├╝r die Gewerbesteuer 320%.

Die Gemeinde Lehmkuhlen geh├Ârt zum Amt Preetz-Land.

B├╝rgermeister

  • Dr. Norbert Langfeldt ( B├╝rgermeister , WGL '94)
  • G├╝nther Frehse (1. Stellvertreter, WGL '94)
  • Roland Dirschauer (2. Stellvertreter, SPD )

Ehemalige B├╝rgermeister

Otto M├Âller 1945 15. Juni 1946
Johannes Stoll 15. Juni 1946 1948
Voigt (kommissarisch) 1948 1949
Johannes Stoll 1949 1950
Josef Leitgeb 1950 1953
Joseph Huczko 1953 1954
Sigried von Perbandt 1954 20. Mai 1955
Alfons Jagsch 20. Mai 1955 5. April 1966
Ernst Schl├╝ter 5. April 1966 1986
J├╝rgen Wendt 1986 1994
Dr. Norbert Langfeldt 1994 heute

Wirtschaft

Die Gemeinde ist vorwiegend land- und forstwirtschaftlich gepr├Ągt. Der Waldanteil betr├Ągt ├╝ber 15% und liegt damit deutlich ├╝ber dem Landesdurchschnitt.

Verkehr

An der westlichen Grenze der Gemeinde verl├Ąuft die Bundesstra├če 76, die von Kiel nach Pl├Ân weiterf├╝hrt. Von der Bundesstra├če 76 zweigen in ├Âstliche Richtung im Norden die Landstra├če 211 und im S├╝den die Kreisstra├če 25 ab. Die Landstra├če 211 verbindet dabei die Bundesstra├čen 76 und 202 und f├╝hrt durch Bredeneek. Die Kreisstra├če 25 f├╝hrt im weiteren Verlauf ├╝ber die Nachbargemeinde Lebrade zur Bundesstra├če 430.

Eine Gemeindestra├če verl├Ąuft das Gemeindegebiet von Norden ├╝ber Dammdorf, Rethwisch, Falkendorf und Trent nach S├╝den. Im Norden ist sie in Preetz an die Landstra├če 211 angeschlossen, die an Bredeneek vorbeif├╝hrt. Von Rethwisch verl├Ąuft eine Gemeindestra├če in ├Âstlicher Richtung und verbindet die beiden Nachbargemeinden Martensrade und Rastorf. Von Lepahn f├╝hrt eine weitere Gemeindestra├če nord├Âstlich ├╝ber Marienwarder und Hohenh├╝tten zur Nachbargemeinde Martensrade.

├ľffentliche Einrichtungen

Bildungseinrichtungen

  • Grundschule im Ortsteil Trent, unter der Tr├Ągerschaft des Schulverbands Preetz Stadt und Land
  • Kindergarten im Ortsteil Trent, kommunale Tr├Ągerschaft, 3 Gruppen
  • Spielkreis im Ortsteil Rethwisch, kirchliche Tr├Ągerschaft, 1 Gruppe

Ämter

Freizeit- und Sportanlagen

In den Ortsteilen Lepahn und Rethwisch existiert jeweils ein Sportverein nebst Sportplatz sowie jeweils eine Freiwillige Feuerwehr , die gemeinsam eine Jugendfeuerwehr betreiben.

Rund 20% des Rad- und Wanderweges Schusteracht liegt im Gemeindegebiet.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Bauwerke und Denkmale

Arboretum Lehmkuhlen

Das Arboretum Lehmkuhlen entstand aus einem um 1820 angelegten Gutspark, der um 1905 auf rund 50  ha erweitert wurde. Zwischen 1911 und 1937 wurden mehr als 1.000 unterschiedliche Baumarten gepflanzt, wodurch die Anlage auch heute noch eine hohe dendrologische Bedeutung hat.

Ehrenmal Marienwarder

Das Ehrenmal Marienwarder ist die Gedenkst├Ątte f├╝r die Gefallenen S├Âhne und T├Âchter der Gemeinder der beiden Weltkriege. Am Volkstrauertag findet j├Ąhrlich um 14 Uhr eine Kranzniederlegung statt.

Schloss Bredeneek

Herrenhaus des Gutes Bredeneek
Herrenhaus des Gutes Bredeneek

Das Schloss Bredeneek (eigentlich kein Schloss , sondern lediglich ein Herrenhaus ) befindet sich im n├Ârdlichsten Teil der Gemeinde. Der Gutsparkpark reicht bis an die Schwentine. Das Herrenhaus wurde 1830 im klassizistischen Stil von Conrad Hinrich I Donner erbaut. Zwischen 1989 und 1902 wurde es von Conrad Hinrich III von Donner durch erhebliche Erweiterungen in die heutige Form umgebaut.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Gemeindefest: Letztes Wochenende im August eines Jahres

Literatur

  • Ingo Bubert, Chronik der Gemeinde Lehmkuhlen, hrsg. Gemeinde Lehmkuhlen, 2006, ISBN 3927653136

Weblinks

Siehe auch: Amt Preetz-Land, Kreis Pl├Ân, Schusteracht, Schwentine

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