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Letzte Änderung für Artikel Jersbek: 06.01.2006 22:32

Jersbek

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Wappen Karte
Wappen fehlt
Wappenabbildung auf ngw.nl
Deutschlandkarte, Position von Jersbek hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Landkreis : Stormarn
Amt : Bargteheide-Land
H├Âhe : 20 - 55 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 17,92 km┬▓
Einwohner : 1.773 (01. April 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 99 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 22941
Vorwahl : 04532
Kfz-Kennzeichen : OD
Gemeindeschl├╝ssel : 01 0 62 036
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Eckhorst 34
22941 Bargteheide
Website: www.bargteheide-land.de
E-Mail-Adresse: info@bargteheide-land.de

Die Gemeinde Jersbek ÔÇô ca. 4 km von der Stadt Bargteheide entfernt ÔÇô umfasst auch die Ortsteile Klein Hansdorf und Timmerhorn und verf├╝gt ├╝ber eine Gr├Â├če von 1.792 ha und ca. 1.800 Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Jersbek wurde urkundlich erstmals 1310 als Dorf Yrekesbeke erw├Ąhnt. Der Ort ist wegen seiner Gutsanlage mit dem 1620 entstandenen Herrenhaus, dem Torhaus aus dem Jahre 1678 und dem vermutlich in den Jahren 1736 /37 erbauten Eiskeller weit ├╝ber die Grenzen Stormarns hinaus bekannt.

1588 wurde das Gut Jersbek durch Erbvertrag von dem Stamm gut Borstel abgetrennt und unter Hans von Buchwaldt selbstst├Ąndiges Gut. Seine Glanzzeit erlebte das Gut unter der Familie von Ahlefeldt, die Mitte des 18. Jahrhunderts den Jersbeker Barockgarten im franz├Âsischen Stil anlegen lie├č. Die heutige Gemeinde Jersbek entstand 1774 , als der Gutsbesitzer Paschen von Cossel gut 30 Erbp├Ąchterfamilien auf seinen parzellierten Hoffeldern ansiedelte.

Ab 1781 begann Paschen von Cossel, die Leibeigenschaft in den gutsuntergeh├Ârigen D├Ârfern aufzuheben. Nach der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preu├čen 1867 kam Jersbek zum Kreis Stormarn. Mit Einf├╝hrung der Preu├čischen Landgemeindeordnung wurde die sogenannte "Parzellistenkommune Jersbek" 1872 selbst├Ąndige Landgemeinde und bestand als politische Einheit bis 1932 neben dem Gutsbezirk Jersbek. Dann wurden beide zur Gemeinde Jersbek zusammengelegt.

Eingemeindungen

1978 : Klein Hansdorf, Timmerhorn

Einwohnerentwicklung

  • 1976 : 676
  • 2002 : 1.804

Ortsteile

Timmerhorn

Als gutsuntergeh├Âriges Dorf entstand auch Timmerhorn, erstmalig erw├Ąhnt 1331 mit einer M├╝hle eines B├╝nningstedter Hufners auf der Flur "Tymmershorn". Die Postzustellung zum Hofe nach Ahrensburg oblag einer Hauerstelle. Bis 1988 hat sich die Tradition der Postzustellung in Timmerhorn erhalten. Eine andere Hauerstelle ging als sogenannte "Felsenschmiede" in die Literatur ein. Hier wurde 1856 der bekannte Heimatdichter Ludwig Frahm geboren.

Klein Hansdorf

Klein Hansdorf wird 1389 erstmalig als "Johanstorpe Parrochie Berchteheyle" erw├Ąhnt. Es geh├Ârte damals zum Gut Tremsb├╝ttel und war als Rundplatzdorf angelegt. 1475 kaufte Johann IV. von Sachsen-Lauenburg das Dorf und unterstellte es der Vogtei Tremsb├╝ttel. Nach der Reformation und der damit in Holstein verbundenen Verwaltungsreform geh├Ârte Klein Hansdorf zum landesherrlichen Amt Tremsb├╝ttel .

Im Zuge der Verkoppelung 1774 wurden die landwirtschaftlichen Fl├Ąchen der Dorfgemarkung vermessen und in Koppeln eingeteilt. Nach der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preu├čen kam Klein Hansdorf als nunmehr selbst├Ąndige Landgemeinde zum neugebildeten Kreis Stormarn. Seit der Einf├╝hrung der preu├čischen Kommunalverfassung 1889 geh├Ârte das Dorf zum Amtsbezirk Bargteheide , der 1948 im Amt Bargteheide aufging. In den 1960er Jahren entwickelte Klein Hansdorf sich mehr und mehr von einem reinen Bauerndorf zum Wohngebiet am Hamburger Stadtrand. 1978 wurde es nach Jersbek eingemeindet. Es hatte damals 241 Einwohner.

Politik

Wappen

Das Wappen zeigt das Torhaus in einem Ährenkranz.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bildung

Die 1786 gegr├╝ndete Schule wurde 1966 geschlossen, so da├č der Schulbesuch nur in den Nachbarorten m├Âglich ist.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Bauwerke

Das im Jahre 1620 entstandene Herrenhaus mit dem Torhaus und dem Jersbeker Barockgarten, ist sehr sehenswert. Der ber├╝hmte zugeh├Ârige " Eiskeller " wird seit neuestem auch als Ort f├╝r Eheschlie├čungen genutzt.

Naturdenkm├Ąler

Die Jersbeker Allee ist eine von Bendix von Ahlefeldt 1730 angelegte Stra├če zum Gut Jersbek. Die ca. 730 Meter vor dem Torhaus sind als vierreihige Lindenallee gestaltet. N├Ârdlich schlie├čt sich eine ca. einen Kilometer lange Rosskastanienallee an.

Zwischen dem Torhaus und dem Herrenhaus lie├č von Ahlefeldt den Jersbeker Park anlegen, der franz├Âsischen Vorbildern folgt.

Die Landschaft um die Gemeinde Jersbek mit ihren landwirtschaftlichen Betrieben ist gepr├Ągt durch den Jersbeker Forst, die weiten Felder und Wiesen des Gutsbetriebes, die dann in das Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook ├╝bergehen.

Im Ortsteil Klein Hansdorf liegt der Hansdorfer Brook, der als Brutst├Ątte f├╝r Kraniche unter Naturschutz steht.

Literatur

  • Burkhard von Hennigs , Der Jersbeker Garten im Spiegel von Stichen und Zeichnungen aus dem 18. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Geschichte des Jersbeker Barockgartens, Neum├╝nster, 1985.
  • Hannelies Ettrich , Chronik Jersbek. Jersbek - Klein Hansdorf - Timmerhorn, hg. von der Gemeinde, Husum, 1989.
  • Burkhard von Hennigs , 400 Jahre Gut Jersbek, in: Jahrbuch f├╝r den Kreis Stormarn 1989, Seiten 84 bis 102, und Jahrbuch 1990, Seiten 13 bis 26.
  • Burkhard von Hennigs , Jersbeker Allee, in: Denkmalpflege im Kreis Sormarn III, Neum├╝nster, 1997, Seiten 334 bis 335.

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