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Letzte Änderung für Artikel Halstenbek: 18.01.2006 11:27

Halstenbek

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Wappen Karte
Wappen der Gemeinde Halstenbek Deutschlandkarte, Position von Halstenbek hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis : Pinneberg
Geografische Lage :
Koordinaten: 53┬░ 38' N, 09┬░ 52' O
53┬░ 38' N, 09┬░ 52' O
H├Âhe : 15 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 12,6 km┬▓
Einwohner : 16.200 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 1.286 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 25469
Telefonvorwahl : 04101
Kfz-Kennzeichen : PI
Gemeindeschl├╝ssel : 01 0 56 018
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Offizielle Website: www.halstenbek.de
Politik
Erster B├╝rgermeister : Bruno Egge ( parteilos )
Regierende Partei : Koalition aus CDU und FDP
Sitzverteilung in der
Gemeindevertretung
(30 Sitze):
SPD 7
CDU 15
B90/Gr├╝ne 6
FDP 2

Halstenbek ist eine Gemeinde des Landkreises Pinneberg im S├╝den Schleswig-Holsteins. Die Gemeinde grenzt im Osten direkt an Hamburg, im Norden an Rellingen und S├╝den an Schenefeld. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Halstenbek und Krupunder.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Fr├╝heste Besiedlungsspuren wurden in Halstenbek in den zwanziger und drei├čiger Jahren des 20. Jahrhunderts ausgegraben, dabei wurden Gr├Ąber aus der Steinzeit , Bronzezeit und Eisenzeit gefunden. Erstmals wird Halstenbek am 15. Mai 1296 in einem Hamburger Schuldbuch erw├Ąhnt, wonach sich ein Hamburger B├╝rger von einem Hartwicus aus Halstenbek 30 Mark leiht. Zu dieser Zeit bestand Halstenbek als Dorf aber schon. Das Dorf Halstenbek stand unter der Verwaltung der Grafschaft Holstein-Pinneberg, die seit 1460 zum d├Ąnischen K├Ânigreich geh├Ârte. Im Zuge des Drei├čigj├Ąhrigen Krieges , in den Jahren 1625 bis 1627 suchtten d├Ąnische Soldaten das Dorf heim. Danach hatte Halstenbek unter den so genannten Schweden- und Pollakenkriegen (1658 - 1660) und dem Spanischen Erbfolgekriegen (1701 - 1714) zu leiden. Mit der Industriellen Revolution am Anfang des 19. Jahrhunderts begann auch der Aufschwung Halstenbeks. Die Landwirtschaft spezialisierte sich im Kreis Pinneberg auf Baumschulen , da die Stadt Hamburg nach dem verheerenden Brand im Jahre 1842 gro├če Mengen an B├Ąumen zum Hausbau und zur Aufforstung von Parks und Stra├čenb├Ąumen ben├Âtigte. Nach dem Sieg Preu├čens gegen D├Ąnemark im Jahre 1864 fiel Halstenbek mit der Gr├╝ndung des Norddeutschen Bundes und des Kreises Pinneberg im Jahre 1867 unter preu├čische Verwaltung. Die Direkte Verwaltung sa├č in der Drostei in Pinneberg. 1883 erhielt Halstenbek einen Anschluss an das Eisenbahnnetz mit eigenem G├╝terbahnhof, der den Absatz der Halstenbeker Baumschulen erheblich f├Ârderte. Der n├Ąchste gro├če Einbruch der Stadt kam mit dem Ersten Weltkrieg . Mit dem Dritten Reich wurde auch in Halstenbek die Verwaltung gleichgeschaltet. Die Baumschulen fanden neue Absatzm├Ąrkte und lieferten Bepflanzungen f├╝r die Gr├╝nstreifen der neuen Autobahnen . Sp├Ąter im Zweiten Weltkrieg , als sich die Versorgungslage bei Lebensmitteln verschlechterte, mussten die Baumschulen einen Teil ihre Produktion auf den Lebensmittelanbau umstellen. Dennoch lieferten Sie auch weiterhin Pflanzen, jetzt aber zu Tarnzwecken . Auf dem Halstenbeker G├╝terbahnhof standen am Anfang des Krieges schwere Flakbatterien. Sp├Ąter wurden in dem Baumschulgel├Ąnde H├Âhe L├╝bzer Stra├če vier Flakstellungen mit Vierlingsflaks errichtet. Gegen Ende des Krieges wurde Halstenbek im Zuge der Bombardierungen von Hamburg mit betroffen und der G├╝terbahnhof wurde zerst├Ârt. Als Hamburg zur Festung erkl├Ąrt wurde, verlief der "Festungsring" zwischen den Ortsteilen Halstenbek und Krupunder. S├╝dlich der Bahnlinie wurde ca. parallel zur heutigen "L├╝bzer Stra├če" ein Panzergraben errichtet. N├Ârdlich der Bahnlinie verlief der Panzergraben parallel zur Bahn. Der s├╝dliche Panzergraben wurde von m├Ąnnlichen H├Ąftlingen des KZ Neuengamme gebaut, den n├Ârdlichen Graben errichteten j├╝dische Frauen aus der KZ-Au├čenstelle Lurup. Nach dem Krieg geriet die Gemeinde unter britische Besatzung. Es wurde neue Verwaltungsstrukturen eingerichtet. Zun├Ąchst musste Wohnraum f├╝r Fl├╝chtlinge geschaffen werden. Im Zuge des Wiederaufbaus stieg der Bedarf an Forstpflanzen auch stetig an und somit eine der wichtigen Lebensgrundlagen der Gemeinde. 1970 wurde der G├╝terbahnhof stillgelegt. Die Bev├Âlkerungszahl stieg rasant (1909: 2.189 Einwohner; 1939: 3.627 Einwohner; 1950: 6.579 Einwohner und 1985: 15.209 Einwohner). Die Mehrzahl der neuen Halstenbeker arbeiteten jetzt nicht mehr in der Gemeinde sondern im nahe gelegenen Hamburg. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden neue Gewerbegebiete eingerichtet und an der neu gebauten Bundesautobahn 23 entwickelte sich die so genannte "Halstenbeker Wohnmeile" oder etwas absch├Ątzig auch "M├Âbelmeile".

Der Name Halstenbek setzt sich aus drei Teilen zusammen. Bei "Halsten" handelt es sich um eine Wortverdopplung aus dem gotischen "Hal" oder "Hallus" ( altenglisch "Haell" und d├Ąnisch "Hald") in der ersten Silbe und dem plattdeutschen Begriff "Sten" in der zweiten Wortsilbe, wobei alle Begriffe f├╝r Stein stehen. Der Begriff "Bek" bezeichnet im plattdeutschen Bach . Demnach w├╝rde der Name Halstenbek f├╝r Steinbach (genauer Steinsteinbach) stehen.

Gegenwart

Die Gemeinde zeichnet sich nach wie vor durch eine gro├če Anzahl an Baumschulen aus ("Gemeinde im Gr├╝nen") und tr├Ągt den Slogan "Halstenbek - die Wiege des Waldes". Sie liegt im gr├Â├čten Baumschulgebiet der Welt. Da der Umfang der bewirtschafteten Fl├Ąchen jedoch in j├╝ngerer Zeit zur├╝ck ging, konnten gr├Â├čere Areale als Bauland ausgewiesen werden, die vorwiegend zum Bau von Eigenheimen, z. T. jedoch auch Gewerbebetrieben genutzt werden. Auf Grund der sehr guten Verkehrsanbindung genie├čt Halstenbek eine hohe Attraktivit├Ąt insbesondere bei jungen Familien aus der angrenzenden Metropole Hamburg, die ein neues Heim suchen.

Bekannt geworden ist Halstenbek auch ├╝ber die Kreisgrenzen im Jahr 1997 durch den Einsturz der Dachkonstruktion einer im Bau befindlichen Sporthalle in modernem Design . Das seitdem von allen B├╝rgern als "Knick-Ei" bezeichnete Geb├Ąude st├╝rzte nach einem Wiederaufbau 1998 erneut ein, und die Baustelle liegt seitdem brach.

Einer hohen Wertsch├Ątzung erfreut sich ferner die seit 1994 in Halstenbek bestehende japanische Schule, die ihren Einzugsbereich bis nach Hamburg hinein hat und offensichtlich sogar den Zuzug einer gr├Â├čeren Zahl von aus Japan stammenden Familien nach Halstenbek beg├╝nstigt hat.

Wirtschaft und Verkehr

In Halstenbek existiert die so genannte "Halstenbeker Wohnmeile" in der Unternehmen verschiedener Branchen wie die Einrichtungs- und M├Âbelh├Ąuser Richter, Schulenburg, SB-Philip, K├╝chen Aktuell, der Elektronikhandel Media Markt, ein Kundenzentrum der Telekom, ein Verkaufsladen f├╝r Kinderwagen, Textil- und Schuhh├Ąuser wie Reno oder Takko, ein Teppichladen oder mehrere Autoh├Ąuser und Restaurants vertreten sind. Anfang der 90er Jahre haben bis zu 100 000 Menschen j├Ąhrlich die an der A 23 gelegene Wohnmeile besucht. Au├čer ├╝ber diese Autobahn ist Halstenbek auch durch ein engmaschiges Stra├čennetz mit den Nachbargemeinden verbunden und hat eine Anbindung an den ├ľPNV (in diesem Fall den HVV ) durch die S-Bahnstationen Halstenbek und Krupunder und mehrere Buslinien.

St├Ądtepartnerschaften

Weblinks

Wikipedia

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