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Letzte Änderung für Artikel Glinde (Stormarn): 17.02.2006 09:52

Glinde (Stormarn)

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Wappen Karte
fehlt noch Deutschlandkarte, Position von Glinde hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis : Stormarn
Fl├Ąche : 11,22 km┬▓
Einwohner : 16.093 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 1.434 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 25 m ├╝. NN
Postleitzahl : 21509
Vorwahl : 040
Geografische Lage :
Koordinaten: 53┬░ 32' N, 10┬░ 12' O
53┬░ 32' N, 10┬░ 12' O
Kfz-Kennzeichen : OD
Gemeindeschl├╝ssel : 01 0 62 018
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
21509 Glinde
Offizielle Website: www.glinde.de
E-Mail-Adresse: info@glinde.de
Politik
B├╝rgermeister : Uwe Rehders
B├╝rgervorsteherin : Margit Nordmann

Glinde ist eine Stadt in Schleswig-Holstein, etwa 20 km ├Âstlich von Hamburg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Name Glinde wird zum ersten Mal in einer Schenkungsurkunde vom 25. M├Ąrz 1229 erw├Ąhnt. In der Urkunde ├╝bertrug Graf Adolf IV. von Holstein das Dorf Glinde an das nahegelegene Zisterzienserinnen -Kloster Maria Magdalen. (Das Kloster zog um 1250 an den heutigen Ort Reinbek.) Glinde diente nun zur Unterst├╝tzung der Ern├Ąhrung der Nonnen.

Glinder Au und M├╝hlenteich
Glinder Au und M├╝hlenteich

Im Rahmen der Reformation erhielt 1529 der K├Ânig von D├Ąnemark und Herzog von Schleswig-Holstein, Friedrich I. , den gesamten Klosterbesitz, den dann 1544 sein Sohn Christian III. mit seinen Br├╝dern teilte. So kam Glinde und die Reste des 1529 aufgel├Âsten und 1534 zerst├Ârten Klosters in den Besitz des Herzog Adolf I. von Schleswig-Holstein-Gottorp. Es geh├Ârte seither zum alten landesherrlichen Amt Reinbek . 1648 wurde an der Glinder Au eine Wasserm├╝hle erbaut, die zun├Ąchst als Walk- und Fellm├╝hle, sp├Ąter als Kupfer- und Farbholzm├╝hle und schlie├člich bis Mitte des 20. Jahrhunderts als Kornm├╝hle diente (s.u. Museen). 1775 fand die Verkoppelung der Gemeinde statt.

1864 ├╝bernahmen ├ľsterreich und Preu├čen gemeinsam die Verwaltung im Herzogtum Schleswig und Holstein, bis die beiden Herzogt├╝mer 1867 von der preu├čischen Monarchie annektiert wurden. Im Rahmen der Einf├╝hrung des preu├čischen Kommunalrechts wurde der Kreis Stormarn geschaffen, dem Glinde seither angeh├Ârt. 1880 wurde vom Hamburger Rechtsanwalt Edward Bartels Banks, der eine gro├če Anzahl L├Ąndereien erworben hatte, das Gut Glinde gegr├╝ndet. Es entwickelte sich unter Franz Rudorff und S├Ânke Nissen zum Musterbetrieb f├╝r Milchviehhaltung.

Zuerst zum Kirchspielvogteibezirk Reinbek geh├Ârig, kam Glinde 1889 zum Amtsbezirk Reinbek und 1897 zum neugebildeten Amtsbezirk Ohe . 1907 wurde Glinde durch die S├╝dstormarnsche Kreisbahn mit Hamburg und Trittau verbunden. 1937 wurde mit der Kurbelwellenwerk GmbH (KuHa), einer Tochter der Krupp AG ein erster gro├čer Industriebetrieb er├Âffnet.

Vom Mai 1945 bis September 1946 ├╝bernahm die Milit├Ąrregierung die oberste Regierungsgewalt. In Folge des Zweiten Weltkriegs lie├čen sich viele ausgebombte Hamburger und Fl├╝chtlinge aus den deutschen Ostgebieten in Glinde nieder. 1948 wurde aus den Gemeinden Glinde, Oststeinbek, Havighorst und Sch├Ânningstedt das Amt Glinde gebildet. Nach dem Ausscheiden von Sch├Ânningstedt (1949) und Havighorst (1973) wurde das Amt 1978 aufgel├Âst und Glinde und Oststeinbek wurden amtsfreie Gemeinden.

Am 24. Juni 1979 , zur 750-Jahrfeier des Ortes, wurden Glinde die Stadtrechte verliehen.

Politik

Wappen

Die Hauptsatzung der Stadt Glinde legt in ┬ž 1 Abs. 1 fest:

"Das Wappen der Stadt Glinde zeigt, geteilt von Gold und Blau, oben ein wachsendes rotes M├╝hlrad, unten ein durchgehendes goldenes Schr├Ąggitter, dessen Zwischenr├Ąume mit je einem dreibl├Ąttrigen Kleeblatt gef├╝llt sind."

Der goldblaue Grund wird durch den Lattenzaun (den Glind) symbolisiert, daher der Stadtname. Das rote M├╝hlenrad weist auf die alte M├╝hle als Vorl├Ąuferin der heutigen Gro├čindustrie hin und erinnert mit den Kleebl├Ąttern an die Landwirtschaft einer jungen Stadt im Gr├╝nen.

St├Ądtepartnerschaften

  • Saint-S├ębastien-sur-Loire (bei Nantes in Westfrankreich)
  • Kaposv├ír (Hauptstadt des Komitats Somogy s├╝dlich des Plattensees)

Wirtschaft und Infrastruktur

Ans├Ąssige Unternehmen

Viele Unternehmen sind S├╝d-├ľstlich von Glinde im Industriegebiet zwischen Glinde und Reinbek ans├Ąssig. Unter anderem Alfa Laval .

Bildungseinrichtungen

Tannenwegschule (Grundschule)

Die Tannenwegschule ist eine der beiden Glinder Grundschulen. Sie befindet sich auf dem Glinder Berg und enth├Ąlt ein kleines integriertes " Schwimmbecken " (als einzige Schule in Glinde).

Grundschule Wiesenfeld

Die Grundschule Wiesenfeld liegt direkt am Gel├Ąnde der IGS-Glinde. Sie ist ca. 1997 in ein neues (halbrundes) Geb├Ąude umgezogen und hat dadurch der IGS weitere R├Ąume frei gemacht.

IGS-Glinde

Sie ist die Alternative zum Schulzentrum Glinde mit den drei Weiterf├╝hrenden Schulen (Gymnasium, Realschule oder Hauptschule). Sie liegt direkt neben der Grundschule Wiesenfeld und ist nur wenige Meter vom Schulzentrum entfernt (Dazwischen liegt ein Zipfel des Gellhornparks).

Schulzentrum

Das Glinder Schulzentrum ist heute eines der gr├Â├čten der Region. Es beinhaltet ein Gymnasium und eine Realschule mit Hauptschulteil . Real- und Hauptschule nennen sich sein mitte 2005 "S├Ânke Nissen Schule". Durch seine Gr├Â├če zieht es die Sch├╝ler t├Ąglich aus Ortschaften wie Barsb├╝ttel, Reinbek, Oststeinbek oder gar aus der Stadt Hamburg zum Schulzentrum; beg├╝nstigt wird dies durch eine eigene Bushaltestelle. Da es oft an Platz f├╝r die vielen Klassen fehlte, wurde zuerst mit zwei Klassenr├Ąumen in Containern und vor kurzem auch durch ein ganz neues Stockwerk erweitert. Nachmittags wird das Geb├Ąude auch von z.B. (Nachhilfe-) Vereinen , der Hochschule und anderen Interressenten benutzt. Neben den H├Ârs├Ąlen und Klassen- und Fachr├Ąumen gibt es auch das sogenannte Forum, ein theater├Ąhnlicher Raum mit B├╝hne (vgl. Aula ), der bei Bedarf um die Schulstra├če erweitert werden kann. Die Schulstra├če ist ein 100m langer Gang, der sich im Erdgescho├č durch das gesamte Geb├Ąude zieht und Ost- und Westeingang miteinander verbindet. Von der Schulstra├če aus erreicht man die Treppen zu den anderen Stockwerken sowie die H├Ârs├Ąle und auf der anderen Seite Verwaltungstrakt und Lehrerzimmer.

Sonstige

  • Eine F├Ârderschule (die Wilhelm-Busch-Schule), die sich auf dem selben Gel├Ąnde wie die Gesamt- und Grundschule befindet.
  • Es gibt auch eine Volkshochschule in Glinde, die aber keine eigenen Unterrichtsr├Ąume hat.
  • Am Glinder Markt gibt es au├čerdem die Stadtbibliotek im Marcellin-Verbe-Haus. im Web

Ämter

  • Das Rathaus am Glinder Markt

Freizeit- und Sportanlagen

Es gibt in Glinde einen Sportverein mit eigenen Spielfeldern, den TSV Glinde. Der TSV benutzt aber auch die Turnhallen der verschiedenen Schulen. Die Volleyballerinnen spielten bis zur Regionalliga, ebenso die Herren des Tischtennis. Inzwischen sind aber beide Mannschaften abgestiegen.

Bundeswehrdepot

Glinde verf├╝gt ├╝ber ein Bundeswehrdepot. Das Depot ist direkt mit der einzigen Eisenbahnstrecke im Ort verbunden. Am 31.12.2005 wurde das Depot geschlossen und das Gebiet, welches sich zentral in Glinde befindet, der Stadt ├╝bergeben. Auf dem Gebiet sollen weitere Wohnh├Ąuser f├╝r bis zu 2000 Einwohner entstehen.

Entwicklung des Stadtgebiets

Einwohnerentwicklung

  • 1803 : 220
  • 1933 : 544
  • 1939 : 2.173
  • 1948 : 5.059
  • 2002 : 16.124

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Museen

Die Glinder M├╝hle ist eine alte Wasserm├╝hle, die in der heutigen Stadt Glinde steht. Sie ist heute ein Museum, war fr├╝her aber eine Fellm├╝hle und sp├Ąter auch eine Kupferm├╝hle bis sie 1864 zur Farbholzm├╝hle und 1868 zur Kornm├╝hle wurde.

Ortsteile

Wiesenfeld

(Glinde S├╝d)

Wiesenfeld, da├č noch nach vor einigen Jahrzehnten zum benachbarten Dorf Sch├Ânningstedt geh├Ârte, ist heute ein Stadtteil von Glinde, der von Wohneinheiten in einer gr├╝nen Umgebung gepr├Ągt ist. Wiesenfeld war w├Ąhrend des Nationalsozialismus ein Arbeitslager f├╝r Ausl├Ąnder. Heute vergr├Â├čert sich Wiesenfeld durch Neubauten. Die neuste Stra├če ist der Schlehenweg (Liegt dann nat├╝rlich nicht mehr im urspr├╝nglichen Gebiet). In Wiesenfeld gibt es eine Integrierte Gesamtschule , die ein gymnasiale Oberstufe anbietet, direkt nebenan befindet sich eine Grundschule und nur ein paar hundert Meter, nur durch Wiesen getrennt, liegt das Schulzentrum mit einem Gymnasium und einer Realschule mit Hauptschulteil . F├╝r Kinder wird eine Tagesst├Ątte und ein Jugendtreff gew├Ąhrleistet. Au├čerdem gibt es ein gro├čen Spielplatz am Haidberg. Die kurze Ladenzeile Wiesenfelds bietet den kurzen und einfachen Bedarf. Nicht weit entfernt befindet sich das Industriegebiet zwischen Glinde und Reinbek.

Wiesenfeld zeichnet sich durch Gegens├Ątze in der Bebauung und der Einwohnerstruktur aus. Zum einen existieren Wohnbl├Âcke mit einem hohen Ausl├Ąnderanteil und den entsprechenden Effekten. Der Zustand dieser Wohnbl├Âcke ist eher schlecht. Sanierungsma├čnahmen sind notwendig, wurden aber teilweise auch schon umgesetzt.

Zum anderen gibt es Einfamilienh├Ąuser Siedlungen mit entsprechend guter Bausubstanz. Am Rande von Wiesenfeld liegt der Gellhornpark, der zwei Seen besitzt und dadurch viele Spazierg├Ąnger anzieht. Au├čerdem gibt es die Gellhornpark-Villa, die k├╝rzlich neu renoviert worden ist. Die anschlie├čenden H├Ąuser geh├Âren zu den exklusivsten in Glinde.

Glinder Berg

Am Glinder Berg angeschlossen ist die Krupp-Siedlung, die in den 50er-Jahren erbaut wurde. Sie macht einen gro├čen Teil Glindes aus und ist eine der sch├Ânsten Wohngegenden der Stadt. Die Krupp-Siedlung liegt zentral und ruhig und wird durch eine Grundschule direkt am "Tannenweg" bereichert.

Nicht Amtlich

Am Schluss sollte noch erw├Ąhnt werden, dass die angef├╝rten "Ortsteile" keinen offiziellen Charakter haben. H├Ąufig wird in Stadtpl├Ąnen zwar "Wiesenfeld" angef├╝hrt; die Ortsteile sind aber keineswegs "Amtlich".

Glinder Markt

Sitz des Glinder Marktplatzes, der Stadtb├╝cherei, des B├╝rger- und Rathauses.

Literatur

  • Wolfgang Bachhofer: Glinde. 1929 bis 1979. Eine junge Stadt stellt sich vor. Glinde 1979.

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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Wikipedia

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