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Letzte Änderung für Artikel Elmshorn: 20.02.2006 14:14

Elmshorn

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Elmshorn Deutschlandkarte, Position von Elmshorn hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis : Pinneberg
Geografische Lage :
Koordinaten: 53┬░ 45' N, 09┬░ 39' O
53┬░ 45' N, 09┬░ 39' O
H├Âhe : 0,3 - 21,0 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 21,36 km┬▓
Einwohner : 48.386 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 2.265 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 25335ÔÇô25337
Vorwahl : 04121
Kfz-Kennzeichen : PI
Gemeindeschl├╝ssel : 01 0 56 015
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schulstra├če 15ÔÇô17
25335 Elmshorn
Offizielle Website: www.stadt-elmshorn.de
E-Mail-Adresse: stadt-elmshorn@t-online.de
Politik
B├╝rgermeisterin : Dr. Brigitte Fronzek ( SPD )
st├Ąrkste Fraktion: CDU

Elmshorn, an der Kr├╝ckau und am Rande von Marsch und Geest, 32 km nordwestlich von Hamburg und knapp 15 km nordwestlich von Pinneberg, unweit der Elbe (10 km) gelegen, ist die sechstgr├Â├čte Stadt Schleswig-Holsteins. Elmshorn besteht aus seiner Innenstadt sowie den Stadtteilen Sibirien, Siedlung, Sandkamp, Langelohe, Vormstegen, Klostersande, K├Âhnholz, Kaltenweide, Papenh├Âhe, Fuchsberg, Hainholz, Ramskamp und Lieth.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Elmshorn wurde urkundlich erstmals 1141 erw├Ąhnt und erhielt 1870 Stadtrecht. Im 19. Jahrhundert wurde von Elmshorn aus wie auch von mehreren anderen St├Ądten an der Unterelbe und den schiffbaren Nebenfl├╝ssen Walfang betrieben. 1863 Landesversammlung der Schleswig-Holsteiner als Bekenntnis der Unabh├Ąngigkeitsbestrebungen Schleswig-Holsteins von D├Ąnemark in Elmshorn (Propstenfeld). Elmshorn ist keine Stadtgr├╝ndung mit Stadtmauer (wie ehemals Gl├╝ckstadt) oder Itzehoe (dessen Kern eine fr├Ąnkische Burg war), sondern ein Ort, welcher sich erst historisch sp├Ąt (im 19. Jahrhundert) aus einem d├Ârflichen Kern und der fortlaufenden Eingemeindung umliegender D├Ârfer langsam zur Stadt entwickelt hat. Die rasante Bev├Âlkerungszunahme hat allerdings dazu gef├╝hrt, dass bei gleichzeitig geringer Fl├Ąchenausdehnung die Stadt Elmshorn eine der deutschen Mittelst├Ądte mit extrem hoher Bev├Âlkerungsdichte wurde. Elmshorn stellt somit einen Prototyp der Stadtentwicklung der 1. Industriellen Revolution dar, ohne die eine Stadtwerdung wahrscheinlich nie h├Ątte einsetzen k├Ânnen.

Im Zweiten Weltkrieg und bis zur Wiedervereinigung besa├č Elmshorn eine strategische Funktion als Bahn- und Telekommunikationsknotenpunkt. ├ťber die Sendefunkstelle der Bundespost wurde ehemals der gesamte Fernsprechverkehr nach ├ťbersee abgewickelt.

Herauszuheben ist, dass Elmshorn sich 1945 von den Nationalsozialisten selbst befreite. Kurz vor Ende des Krieges und in der Gewissheit des baldigen britischen Einmarsches wurde der B├╝rgermeister von den B├╝rgern, welche ganz ├╝berwiegend der Arbeiterschaft entstammten, abgesetzt. Der Oberpr├Ąsident der Provinz Schleswig-Holstein wollte diesen Aufstand gewaltsam niederschlagen und versuchte ein Polizeibataillon (von Pinneberg aus), gegen Elmshorn in Marsch zu setzen. Die eintreffenden englischen Truppen entwaffneten aber die Polizisten und verhinderten den Einsatz. Als Symbol der Aufgabe wurden wei├če Fahnen aus den Fenstern und an den Turm der Nikolaikirche geh├Ąngt. Die Selbstbefreiung vom Nationalsozialismus (vor dem Eintreffen der Besatzungstruppen) war, abgesehen von Schwarzenberg, in ganz Deutschland einmalig, jedoch wurde diese historische Tatsache nie ├╝berregional in den Massenmedien gew├╝rdigt.

Datum Ereignis
11.7.1141 Erste urkundliche Erw├Ąhnung Elmshorns.
1362 Erste urkundliche Erw├Ąhnung des Kirchspiels Elmshorns.
1627 Wallenstein schl├Ągt sein Hauptquartier in Elmshorn auf um von hier aus seine Angriffsoperationen gegen Gl├╝ckstadt, Krempe und die Breitenburg zu f├╝hren.
1643-1645 "Schwedischer Krieg" Im Dezember zieht eine schwedische Armee durch Elmshorn. Verw├╝stungen in Elmshorn durch marodierende schwedische und kaiserliche Truppen. Im Ersten Nordischen Krieg von 1657 ("Schweden-Polackenkrieg") Zerst├Ârung von Stadt und Kirche durch die Truppen Karls X. Gustav von Schweden. Grund: Verteidigung des Kr├╝ckau├╝bergangs bei Elmshorn durch d├Ąnische Truppen (Gefecht um die Festungsanlage "Kruckschanze").
16.4.1660 Wiederaufbau der Elmshorner Kirche.
1661 Einweihung der wieder erbauten (turmlosen) Kirche am 7. Trinitatissonntag.
1733 Die Kirche erh├Ąlt an der S├╝dseite als Anbau die Neue Kirche. Anlage des Kirchhofs am Wedenkamp (heute Probstenfeld).
24. Dezember 1736 Erhebung Elmshorns zum zunftberechtigten Flecken.
26. August 1741 In Elmshorn darf offiziell Wochenmarkt gehalten werden. Er findet rund um die Nikolaikirche statt, bis durch das Sterben der Lederfabriken im Zentrum in den 1960er Jahren und den Abriss der alten Stadtgasanlage ein gr├Â├čerer Platz (heute: Buttermarkt) frei wird.
24. April 1750 Gro├čer Brand von Elmshorn (47 H├Ąuser, neun Scheunen zerst├Ârt).
1756 Gro├če Sturmflut. 500 Menschen in der Marsch ertrinken.
3. Juni 1757 Kombination des Fleckens Elmshorn mit den Distrikten Vormstegen und Klostersande in gewerblicher Beziehung.
1794 Letzte ├Âffentliche Hinrichtung in Elmshorn
1813-1814 Besetzung Elmshorns durch eine feindliche Armee von Russen, Schweden und Preu├čen.
1817 Erste Reise des Schiffes Flora zum Robben- und Walfang in die arktischen Gew├Ąsser.
1844 Erste Eisenbahn in Schleswig-Holstein, die Christian-VIII.-Ostsee-Bahn von Altona nach Kiel. 1845 wird auch ein erster Abschnitt der Marschbahn von Elmshorn nach Gl├╝ckstadt er├Âffnet.
1851 Gr├╝ndung der ersten Zeitung, der Elmshorner Nachrichten.
1855 Errichtung der privaten Elmshorner Gasanstalt in Vormstegen am Damm.
1855 Errichtung der Stoutsfabrik von Koch und Hirst (sp├Ąter Mechanische Weberei) in der Catharinenstra├če.
24. Dezember 1866 Schleswig-Holstein wird preu├čische Provinz.
11. April 1870 Elmshorn erh├Ąlt Stadtrechte, Johannes Bornh├Âft wird erster B├╝rgermeister.
1875 Einrichtung eines st├Ądtischen L├Âsch- und Ladeplatzes am Nordufer des Hafens.
1878 Eingemeindung von Vormstegen und Klostersande.
1881/82 Bau des Kirchturms.
1883 Der Sonderzug des Deutschen Kaisers und K├Ânigs von Preu├čen, Wilhelm I., h├Ąlt in Elmshorn. Der Kaiser betritt den Boden ÔÇ×seinesÔÇť Elmshorns und wird von jubelnden Elmshornern und den st├Ądtischen Honoratioren frenetisch gefeiert. ├ťberliefert sind die Worte seiner Majest├Ąt (mit Blick auf den gerade gebauten Kirchturm): ÔÇ×... was haben sie hier f├╝r einen sch├Ânen TurmÔÇť. Ganz Elmshorn strahlt und die rotwangigen Honoratioren brechen in ein dreifaches ÔÇ×Hurra, hurra, hurra!ÔÇť aus. Der Kaiser hat Elmshorn nie wieder besucht.
23. M├Ąrz 1888 Elmshorn erh├Ąlt die volle St├Ądteordnung.
1890 Elmshorner Dampfschleppschiffahrts-Aktiengesellschaft gegr├╝ndet.
1893-1901 Bau einer Kanalisation mit einer L├Ąnge von 13.657 m.
1894 Eingemeindung von Wisch und K├Âhnholz.
1895 Gr├╝ndung der Reit- und Fahrschule.
1895 Baubeginn der Elmshorn-Barmstedter-Eisenbahn, die Er├Âffnung erfolgt am 9. Juni 1907 .
M├Ąrz 1900 In den Liether D├╝nen wird ein Wasserwerk in Betrieb genommen.
23. Februar 1913 Weihung der Nikolai-Kirche nach umfassender Renovierung und Umbau.
7. November 1918 Arbeiter- und Soldatenrat gegr├╝ndet. Der Bahnhof und einige Fabriken werden vor├╝bergehend besetzt.
M├Ąrz 1933 Mit dem Erstarken der NSDAP wird auch in Elmshorn mit der Absetzung des B├╝rgermeisters die Verwaltung gleichgeschaltet.
1. April 1938 Eingemeindung von Langelohe, Hainholz und Teilen der Gemeinden Klein Nordende-Lieth, Klein Offenseth und Raa-Besenbek.
10. November 1938 Im Zuge der Reichskristallnacht wird die Synagoge am Flamweg in Brand gesetzt.
3. August 1943 Britischer Bombenangriff auf Elmshorn: 62 Tote, 150 Verletzte, 250 H├Ąuser zerst├Ârt, 220 Geb├Ąude schwer besch├Ądigt.
26. April 1945 Letzter Tieffliegerangriff mit Schwerpunkt der Zerst├Ârungen im Bereich Langelohe/K├Âllner Chaussee, 92 Tote.
3. Mai 1945 Ein antifaschistischer Ordnungsdienst ├╝bernimmt vor├╝bergehend die Macht, entl├Ąsst den kommissarischen B├╝rgermeister, verhaftet f├╝hrende Nazi-Funktion├Ąre und sorgt f├╝r Ordnung und Sicherheit.
5. Mai 1945 Britische Truppen besetzen Elmshorn und ├╝bernehmen die politische und administrative Gewalt. Die verbleibenden Kommunikationsm├Âglichkeiten werden weitgehend eingeschr├Ąnkt. Kurz darauf wird von der englischen Besatzungsmacht die antifaschistische Stadtverwaltung beseitigt und der ehemalige Nazi-B├╝rgermeister kurzzeitig wieder eingesetzt.
17. Dezember 1945 Heinrich Hauschildt (SPD) wird zum ersten Nachkriegs-B├╝rgermeister gew├Ąhlt.
1953 Liquidition der Lederwerke Knecht, ├╝ber 300 Menschen werden arbeitslos.
16./17. Februar 1962 Die Wassermassen einer sehr schweren Sturmflut ├╝berschwemmen gro├če Teile des Stadtgebietes und verursachen schwere Sch├Ąden.
31. Dezember 1963 Als letzte Lederfabrik Elmshorns schlie├čt die Firma Metzger ihre Pforten.
1975-1977 Umgestaltung des Stadtzentrums, weite Teile des alten Stadtkerns werden abgerissen.
17. Mai 1978 Zweiter Konkurs der Kremer-Werft und damit das Ende einer 200-j├Ąhrigen Schiffbautradition.
30. September 1982 Die Bauarbeiten an der Ost-West-Br├╝cke sind abgeschlossen. Die Br├╝cke ersetzt einen beschrankten Bahn├╝bergang an der Nordseite des Bahnhofs, der, die drei Eisenbahnstrecken nach Kiel/Flensburg, Sylt und Barmstedt querend, die meiste Zeit des Tages geschlossen war. Die Elmshorner d├╝rfen nun stolz auf eine hochmoderne, vierspurige Br├╝cke blicken ÔÇô die wegen Planungsfehlern in eine kleine, enge Wohnstra├če m├╝ndet.
1. Januar 1996 Mit Dr. Brigitte Fronzek bekommt Elmshorn die erste B├╝rgermeisterin.
August 1997 Umzug der Nordakademie von Pinneberg nach Elmshorn (Standort im Stadtteil Langelohe).
14. November 1997 Einweihung des Briefverteilungszentrums am Grauen Esel.

Einwohnerentwicklung

1875 z├Ąhlte Elmshorn etwas mehr als 7.000 Einwohner, 1900 13.640 und 1939 waren es bereits 22.000.

Durch Eingemeindungen und einen starken Zustrom von Fl├╝chtlingen und vor allem Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Einwohnerzahl stark an. Bei Kriegsende hielten sich in der Stadt gesch├Ątzte 13.000 Fl├╝chtlinge auf, die mangels Wohnraum in neun Lagern untergebracht werden mussten. Am 1. M├Ąrz 1949 sind 32.432 Einwohner registriert. Im Jahr 2003 z├Ąhlten die st├Ądtischen Beh├Ârden erstmals mehr als 48.000 Einwohner. Elmshorn beherbergt auch wieder eine kleine j├╝dische Gemeinde, die sich dem fortschrittlichen Fl├╝gel des Judentums zurechnet.

Jahr Einwohner
1998 47.252
1999 47.349
2000 47.391
2001 47.603
2002 47.985
2003 48.344
2004 48.379
2005 , 31. M├Ąrz 48.340

Sprache

In Elmshorn wird ├╝berwiegend Hochdeutsch mit norddeutscher (bzw. niederdeutscher) Klangf├Ąrbung gesprochen. Die Mehrheit seiner Einwohner versteht zwar noch das Platt- bzw. Niederdeutsche , verwendet es aber im Alltag (von Ausnahmen abgesehen) meist nicht mehr. Ein kleinerer Teil der Bev├Âlkerung, insbesondere aber Bewohner des Umlandes, verwendet das Niederdeutsche durchaus noch als Alltagssprache. An Markttagen kann man in Elmshorn das alte heimatliche Idiom noch hier und da h├Âren. Der Pflege der niederdeutschen Kultur hat sich der Heimatverein Tru un fast (treu und fest) verschrieben. Gem├Ą├č der Europ├Ąischen Sprachenschutzkonvention, die auch das Niederdeutsche sch├╝tzt, haben die Elmshorner einen Rechtsanspruch darauf, offizielle st├Ądtische Dokumente in niederdeutscher Sprache ausgeh├Ąndigt zu bekommen.

Politik

Stadtverordnete

Die von den B├╝rgern gew├Ąhlten Volksvertreter finden sich im Stadtverordneten-Kollegium wieder. Da die Besetzung des B├╝rgermeisterpostens seit einigen Jahren ebenfalls von den B├╝rgern direkt bestimmt wird, kam es zu dem widerspr├╝chlichen Umstand, dass derzeit die B├╝rgermeisterin von der SPD gestellt wird, w├Ąhrend die CDU mit 20 Verordneten die st├Ąrkste Kraft im Kollegium bildet. Es folgen die SPD mit 15, die Gr├╝nen mit 4 und die FDP mit 2 Verordneten.

Entscheidungen des Kollegiums werden von 11 Aussch├╝ssen vorbereitet. Nachfolger des ehemaligen Magistrats ist seit Inkrafttreten der neuen Gemeindeordnung der Hauptausschuss.

Kommunale Themen

Karl-Marx-Platz/Buttermarkt

Im August 2005 beschloss das Stadtverordnetenkollegium mit der Mehrheit von CDU und FDP die Namens├Ąnderung des Marktplatzes im Herzen der Stadt. Von den Bewohnern wurde er seit jeher ÔÇ×ButtermarktÔÇť genannt, offiziell trug er jedoch schon seit Ende des Zweiten Weltkriegs den Namen ÔÇ×Karl-Marx-PlatzÔÇť.

Die CDU-Fraktion im Stadtverordnetenkollegium hatte mit der Begr├╝ndung, dass der offizielle Name weitestgehend unbekannt und der Name ÔÇ×Karl MarxÔÇť au├čerdem mit den Auswirkungen des Kommunismus assoziiert werde, im Mai 2005 vorgeschlagen, den Platz in ÔÇ×ButtermarktÔÇť umzubenennen.
Die Gegner der Umbenennung f├╝hrten an, dass Karl Marx nicht f├╝r das verantwortlich gemacht werden k├Ânne, was andere nach seinem Tod aus seinen Lehren machten (Stichwort ÔÇ× real existierender Sozialismus ÔÇť). Weiterhin widerspr├Ąche eine Umbenennung dem Respekt vor einer Entscheidung der ersten, nach der nationalsozialistischen Diktatur frei gew├Ąhlten Stadtverordneten, welche mit der Benennung den antifaschistischen Widerstand im Dritten Reich ehren wollten. Bef├╝rworter der Umbenennung sahen in diesen beiden Argumenten einen Widerspruch, wonach Marx einerseits die Verantwortung f├╝r Gr├Ąueltaten abgesprochen, andererseits aber Verdienste von Antifaschisten zugerechnet werden w├╝rden. Es ist auch historisch umstritten, ob jenes Stadtverordneten-Kollegium, welches die Namengebung kurz nach 1945 beschloss, tats├Ąchlich frei gew├Ąhlt war oder noch von der Besatzungsmacht ernannt wurde und somit keine demokratische Legitimation besa├č.

Ein weiteres Argument gegen die Umbenennung war, dass die nicht unerheblichen Umstellungskosten in keinem Verh├Ąltnis zu dem sonst rigiden Sparkurs der CDU st├╝nden, und das bei einem Thema, das niemanden wirklich interessiert habe. Auch n├Ąhrte die CDU-Stadtverordnete Erna Koss den Verdacht, dass es der CDU um eine ideologische Auseinandersetzung geht, als sie auf die Frage von Presseleuten der Pinneberger Zeitung: ÔÇ×H├Ątten Sie auch dann f├╝r Buttermarkt gestimmt, wenn der offizielle Name bisher Konrad-Adenauer-Platz gelautet h├Ątte?ÔÇť, offenherzig antwortete: ÔÇ×Bestimmt nicht!ÔÇť Die CDU verwies des Weiteren auf die private Initiative Elmshorn, welche einen Gro├čteil der Kosten ├╝bernehmen wollte, sowie auf Leserbriefe von ehemaligen DDR-B├╝rgern, die zeigten, dass diese den Namen Marx sehr wohl mit Leid assoziierten und ein Interesse an der Umbenennung zu haben schienen.

Kurioserweise besa├č der Platz selbst kein Namensschild weil vor Jahrzehnten der (bereits verstorbene) CDU-Kommunalpolitiker Harry P. Richter im jugendlichen ├ťberschwang eben dieses Schild demontierte. Der nun abgeschaffte Name existierte gewisserma├čen nur auf den Schildern der ├Ârtlichen Parkleittafeln und wird wohl im Parteibl├Ąttchen der ├Ârtlichen DKP ÔÇ×Rund um den Elmshorner Karl-Marx-PlatzÔÇť fortleben.

Wahlergebnisse in Elmshorn 2005

Landtagswahl am 18. Februar

Bei den Wahlen zum Schleswig-Holsteiner Landtag im Februar 2005 gab es in der Stadt Elmshorn folgendes Ergebnis (in Prozent der Zweitstimmen ):

  • SPD 42,7 %
  • CDU 35,6 %
  • B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen 7,2 %
  • FDP 6,5 %
  • SSW 1,8 %
  • Sonstige Parteien 6,2 %.

Als direkt gew├Ąhlte Wahlkreisabgeordnete des Wahlkreises 25, der neben Elmshorn das Amt Elmshorn-Land, die Stadt Tornesch und die Gemeinde Appen umfasst, wird Siegrid Tenor-Alschausky (SPD) in den Landtag einziehen. Sie konnte sich damit gegen den Spitzenkandidaten der Landes-CDU und zuk├╝nftigen Ministerpr├Ąsidenten, Peter Harry Carstensen, durchsetzen. Als Kuriosum gilt, dass Carstensen als geb├╝rtiger und wohnhafter Nordfriese zu seinem S├╝dholsteiner Wahlkreis keinerlei Beziehung hatte. Im Wahlkampf wurde die CDU von Pressevertretern mit der Bemerkung konfrontiert, dass kein Mensch in Elmshorn Herrn Carstensen kennen w├╝rde. Diese etwas provokative Frage wurde vom CDU-Sprecher mit der Bemerkung gekontert, dass die Presseleute mal ÔÇ×... die Leute auf der Stra├če in Elmshorn fragen sollten, wer denn sein Gegenkandidat (von der SPD) seiÔÇť.

Bundestagswahl am 18. September

Nach dem vorl├Ąufigen amtlichen Endergebnis w├Ąhlten die Elmshorner wie folgt (Anteil an den Zweitstimmen):

  • SPD 42,3 %
  • CDU 32,3 %
  • Gr├╝ne 9,2 %
  • FDP 8,7 %
  • Die Linke 5,3 %
  • NPD 1,1 %
  • Familien-Partei 1,0 %
  • MLPD weniger als 0,1 %.

Der Bundestags-Wahlkreis Pinneberg (welcher aufgrund der hohen Einwohnerzahl identisch mit dem Landkreis Pinneberg ist), wird ab 2005 von dem direkt gew├Ąhlten CDU-Politiker Dr. Ole Schr├Âder sowie den ├╝ber die Landesliste ihrer Parteien gew├Ąhlten Politikern Dr. Ernst-Dieter Rossmann (SPD) und Dipl.-Psychologe Rainder Steenblock (B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen) im Bundestag vertreten. Anzumerken ist hierbei die Tatsache, dass Rossmann sein Direktmandat bei der Wahl 2005 verloren hat - nicht zuletzt deswegen, weil vermutlich viele linksorientierte W├Ąhlerinnen und W├Ąhler unzufrieden waren mit seinem Abstimmungsverhalten im Bundestag (Zustimmung zu Hartz IV u. a. Reformen) und deshalb ├╝berproportional stark Die Linkspartei w├Ąhlten.

Die Hafenspange

Die Hafenspange, eine Stra├čenverbindung mit Br├╝cke ├╝ber die Kr├╝ckau, welche das S├╝dufer/Stadtwerke mit dem Wedenkamp verbinden soll, ist mittlerweile vom Planungsstadium in die Realisierungsphase ger├╝ckt. Seit dem fast vergessenen sog. Schubert-Generalverkehrsplan f├╝r Elmshorn des Schweizer Unternehmens Prognos aus den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, welcher noch eine (die Innenstadt vom anwachsenden Stra├čenverkehr entlastende) vierspurige Westtangente vorsah, wird in Elmshorn um neue L├Âsungen gerungen. Nachdem die Stadt die Planungen der gro├čen Westtangente aufgab, wurde als Alternative die besagte Hafenspange favorisiert. Ob allerdings in Zeiten knapper Kassen und angesichts eines Hafens, der ausschlie├člich von Sportbooten, vielleicht noch den renovierungsbed├╝rftigen Schiffsveteranen der Museumswerft angelaufen wird, eine teure Klappbr├╝ckenl├Âsung realisiert wird, steht nicht fest.

Wirtschaft und Verwaltung

Beh├Ârden in Elmshorn

Heute weist Elmshorn alle typischen Funktionen eines Mittelzentrums auf. Seit alters her befinden sich hier schon ein Amtsgericht, eine Zweigstelle der Industrie- und Handelskammer Kiel, das Finanzamt, der Sitz des Arbeitsamtsbezirks, das Arbeitsgericht, das Eichamt, die Au├čenstellen des Kreisjugendamtes und des Kreisgesundheitsamtes, das Institut f├╝r Theorie und Praxis der Schule (Kultusministerium), das Amt Elmshorn-Land und neuerdings das Katasteramt, zust├Ąndig f├╝r die Kreise Steinburg und Pinneberg. Mit der Umsetzung der o. g. Pl├Ąne bez├╝glich der Verlagerung bedeutender Verwaltungen in die Stadt w├Ąre Elmshorn auf dem Weg, den Charakter eines Oberzentrums anzunehmen.

Wirtschaftsinformationen

Verkehr

Stra├čen

Elmshorn liegt an der Bundesstra├če B 431 sowie an der A 23 Hamburg ÔÇô Heide . Des Weiteren f├╝hrt eine Landstra├če n├Ârdlich in Richtung Itzehoe und s├╝dlich Richtung Pinneberg (ehemalige B 5), sowie Ausfallstra├čen in die umliegenden St├Ądte (Barmstedt, Krempe ) und D├Ârfer.

Schienen- und Busverkehr

Die Stadt ist einer der bedeutendsten Eisenbahnknotenpunkte in Schleswig-Holstein. Hier treffen die Hauptstrecken HamburgKiel ( Altona-Kieler Eisenbahn , Regionalbahn R70) und Hamburg–Westerland (Marschbahn, Regionalbahn R60) zusammen, um auf einem sehr stark befahrenen Streckenabschnitt nach Hamburg weiterzuf├╝hren. Dessen Erweiterung auf drei Gleise und der Ausbau des Elmshorner Bahnhofs w├Ąren der starken Verkehrsbelastung wegen geboten, werden jedoch aus finanziellen Gr├╝nden mittlerweile schon seit Jahrzehnten immer wieder ausgesetzt. Auch die Verl├Ąngerung der elektrischen S-Bahn von Pinneberg nach Elmshorn mit dem neuen Haltepunkt Elmshorn-S├╝d l├Ąsst seit Jahrzehnten auf sich warten. Noch in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erregte der ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete Jochen Harms gro├če Heiterkeit bei den Kommunalpolitikern Elmshorns als er sich damals in einem seiner Landtagswahlk├Ąmpfe zu der Bemerkung verstieg: ÔÇ×Die S-Bahn kommtÔÇť. Nun ÔÇô 30 Jahre danach ÔÇô ist die S-Bahn immer noch nicht in Elmshorn angekommen. Elmshorn ist au├čerdem Ausgangspunkt der Elmshorn-Barmstedt-Oldesloer Eisenbahn, einer Nebenbahnstrecke nach Barmstedt und Ulzburg, die heute als Linie A3 von der AKN betrieben wird. Im Volksmund wird diese Linie auch Kuddl Barmstedt oder kurz Kuddl genannt.

Der Stra├čenpersonennahverkehr wird in und um Elmshorn seit 2005 durch die Pinneberger Verkehrsgesellschaft ( PVG ) geregelt.

F├╝r den gesamten ├ľffentlichen Personennahverkehr ( ├ľPNV ) gilt der Tarif des Hamburger Verkehrsverbund (HVV). Diese Regelung hat f├╝r die Elmshorner Bev├Âlkerung den Vorteil, die Hansestadt zum g├╝nstigeren HVV-Tarif erreichen zu k├Ânnen.

Elmshorn besitzt einen ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof / Schulstrasse) von dem aus eine Anzahl von Buslinien die Stadt mit dem Umland verbindet. So u. a. nach Kollmar/Elbe, Gl├╝ckstadt, Krempe , Itzehoe, Horst, Kiebitzreihe, Seesterm├╝he, Kurzenmoor , Raa-Besenbek, Seeth-Ekholt sowie Uetersen/Wedel.

Luftverkehr

Der Flughafen Hamburg-Fuhlsb├╝ttel ist mit dem Auto von Elmshorn aus in 45-60 Minuten zu erreichen. Der Flughafen kann auch ├╝ber die Bahn mit Express-Bus ab Hamburg Hauptbahnhof erreicht werden. Innerhalb der Stadtgrenzen existiert (f├╝r den Krankentransport) ein offizieller Hubschrauberlandeplatz des Klinikums Elmshorn. Vom Flugplatz der Nachbarstadt Uetersen aus (8 km) k├Ânnen Flugsportbegeisterte dem Segel- und Motorflughobby nachgehen.

Ans├Ąssige Unternehmen

Zu den bekanntesten Unternehmen Elmshorns geh├Âren die Firmen Peter K├Âlln (Haferflocken und M├╝sli, seit 2004 u. a. auch Livio , Biskin und Palmin ) sowie Teppich-Kibek , Autoliv GmbH (PKW-Sicherheitssysteme), D├Âllinghareico (Wurstwaren), Kremer (Stahl, Bauelemente, Eisenwaren und Werkzeuge), Max Steier (Kunstoffverarbeitung und Selbstklebetechnik), die Talkline GmbH (Telekommunikation) und die Hefe- und Schnapsfabrik Gebr. Asmussen, die die Stadt zumindest in Norddeutschland ├╝berregional bekannt machten. Weiterhin betreibt die Firma Kraft Foods in Elmshorn eine gro├če Kaffeer├Âsterei, in der wasserl├Âslicher Kaffee ( Kaffee HAG ) hergestellt wird. Au├čerdem befindet sich in Elmshorns Industriegebiet S├╝d (Grauer Esel) die Europa-Niederlassung der Computerfirma Shuttle . Dort baute auch die Deutsche Post AG im Jahre 1997 ein neues Briefzentrum f├╝r den Postleitzahlenbereich 25, der die gesamte schleswig-holsteinische Westk├╝ste umfasst. Des Weiteren hat die Deutsche Tamoil GmbH in Elmshorn ihren Sitz. Dieses Unternehmen der ├ľlbranche steht mit fast 1 Milliarde Euro Umsatz an 11. Stelle der umsatzst├Ąrksten Unternehmen in Schleswig-Holstein. Ein weiteres gr├Â├čeres Unternehmen der Mineral├Âlbranche hat in Elmshorn seinen Sitz, die deutsche Tochter des polnischen ├ľlmultikonzerns PKN Orlen dirigiert von der Kr├╝ckaustadt aus mehrere Hundert Tankstellen in Deutschland. Das ├╝berregional bekannte Unternehmen Wiebold-Confiserie stellt in Elmshorn Pralinen und andere S├╝├čigkeiten her. Das Werbe-und Marketingunternehmen Schaffhausen Communication Group, auf Platz sechs einer Liste der 50 gr├Â├čten, inhabergef├╝hrten Werbeagenturen Deutschlands rangierend, mit rund 450 Mitarbeitern, befindet sich seit l├Ąngerer Zeit im wirtschaftlichen Aufstieg. Am Nordrand der Stadt befindet sich der Stammsitz 2C-M├Âbel der Cramer Gruppe, hier werden auch die M├Âbel f├╝r mehrere Filialgesch├Ąfte in Berlin und Hamburg hergestellt.

Wirtschaftsgeschichte

Die Anf├Ąnge der Elmshorner Wirtschaft lagen in der Walf├Ąngerei; der Walf├Ąnger Flora ziert bis heute das Stadtwappen. Die Er├Âffnung der Eisenbahnstrecke von Hamburg nach Kiel 1844 sorgte f├╝r einen kr├Ąftigen Aufschwung. Dass die Strecke ├╝ber Elmshorn und nicht ├╝ber Barmstedt l├Ąuft, hat die Stadt vor allem ihrem B├╝rger Klaus Panje zu verdanken, der ganz ma├čgeblichen Anteil daran hatte, die Auseinandersetzung um die Streckenf├╝hrung f├╝r Elmshorn zu entscheiden.

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts pr├Ągten erst Lederindustrie, sp├Ąter deutschlandweit bekannte Margarinefabriken ("Wagner-Margarine"/G├Ąrtnerstr., "Rostock"/Feldstr.) die Wirtschaft und das Stadtzentrum. Von beidem ist fast nichts mehr ├╝brig, abgesehen von zwei Geb├Ąuden um den Marktplatz herum, der heutigen Markthalle und dem Torhaus, welches zum Sitz des Kunstvereins wurde. Die Aufregung um vermutete Milzbranderreger unter dem Marktplatzasphalt hat sich l├Ąngst gelegt. Vor den Toren der Stadt hat sich die kleine Margarinefabrik Alsan gehalten.

Vom Hafen Elmshorns, durch die Walf├Ąngerei einst wichtiger Dreh- und Angelpunkt, sind, bedingt durch die Verlagerung des G├╝tertransports auf den LKW, lediglich die Kaimauern geblieben. Die Hafenbahn wurde Ende der 1980er aufgegeben (vollst├Ąndig demontiert 2003), das letzte Getreidefrachtschiff des direkt am Hafen ans├Ąssigen Haferflocken- und M├╝sliherstellers Peter K├Âlln wurde Mitte der 1990er verkauft und die dazugeh├Ârigen Entladebr├╝cken ( Getreideheber ) abgerissen. Wirtschaftlich ist der Hafen wegen der starken Verschlickung derzeit nicht nutzbar. Dies auch deshalb, weil sich der Bund nie um seine Bundeswasserstrasse Kr├╝ckau gek├╝mmert hat. Dennoch kann man immer noch mit dem Schiff/Boot von Elmshorn aus die Elbe/Nordsee erreichen und umgekehrt. Anl├Ąsslich der Flora-Woche gibt es Bootsfahrten z. B. nach Hamburg, und der Wasser-Sportverein Elmshorn e. V. hat eine Anlegestelle im Stadtgebiet (Wisch). Die Wasser- und Yachthafenvereinigung Elmshorn/Kr├╝ckaum├╝ndung unterh├Ąlt einen gr├Â├čeren Sportboot-Hafen am Kr├╝ckausperrwerk nahe der Kr├╝ckaum├╝ndung.

Ebenfalls am Hafen ans├Ąssig war bis Mitte der 1970er die Kremer-Werft. An ihrer Stelle steht heute ein Baumarkt, ein ehemaliges Becken ist in Form eines Wendebeckens noch vorhanden. Dennoch ist der Schiffsbau nicht g├Ąnzlich aus Elmshorn verschwunden. Das Besch├Ąftigungsprojekt Museumswerft (restauriert historische Schiffe/Boote) unterh├Ąlt im Hafen eine kleine Anlage nahe der Kr├╝ckaubr├╝cke am Wedenkamp.

Paten- und Partnerschaften

Patenschaft f├╝r die ├╝berwiegend von Angeh├Ârigen der Deutschen Minderheit in D├Ąnemark bewohnte Gemeinde J├╝ndewatt /Nordschleswig (heute Teil der Gemeinde Tinglev ) seit 1937 und f├╝r die ehemaligen EinwohnerInnen der Stadt Stargard seit 1953 .

St├Ądtepartnerschaft mit dem s├╝dfranz├Âsischen Tarascon seit 199? und seit 1990 mit der brandenburgischen Elbestadt Wittenberge, seit 2000 Partnerschaft mit der finnischen Stadt Raisio .

St├Ądtefreundschaft zur norwegischen Hafenstadt Molde und zum Luftkurort Schotten im Naturpark Hoher Vogelsberg.

T├Âchter und S├Âhne der Stadt

Sportlich wurde die Stadt als Heimatort der Reiter Fritz Thiedemann ( Olympiateilnehmer 1952, 1956 u. 1960; je 2x Gold u. Bronze), Kurt Jarasinski (*1938; ÔÇá2005), (Goldmedaille im Mannschaftsspringreiten bei den Olympischen Spielen 1964 ) und Herbert Bl├Âcker (je 1x Gold u. Silber bei den Olympischen Spielen 1992 ) bekannt, Tennisprofi Michael Stich (Sieger in Wimbledon 1991, Gold bei den Olympischen Spielen 1992 und Schwimmer Heiko Hell (mehrfacher Deutscher Meister, 8. bei den Olympischen Spielen 2000 ) sind in Elmshorn aufgewachsen. Der Mathematiker Hermann Weyl wurde in Elmshorn geboren. Johannes Rehmke, Philosoph, wurde 1848 in Hainholz (heute Elmshorn) geboren. Weitere bekannte Elmshorner sind die Schauspieler Harald Paulsen (1895 - 1954, Ufa -Star), Christa Wehling (ÔÇá) und Jochen Schenk (beide Ohnsorg-Theater), Starkoch Tim M├Ąlzer (* 1971, ÔÇ×Schmeckt nicht gibtÔÇ▓s nichtÔÇť) sowie Ixi (eigentlich: Gaby Tiedemann), S├Ąngerin der Neuen Deutschen Welle (ÔÇ×Der KnutschfleckÔÇť, 1983). Seit einiger Zeit erregt der Elmshorner Lehrer, Amateurastronom und Kometenforscher Rainer Kracht mit seinen Kometenentdeckungen international Aufsehen. Der ehem. Pr├Ąsident des Bundesinstituts f├╝r Arzneimittel und Medizinprodukte, Prof. Dr. Harald G. Schweim (Prof. an der Universit├Ąt Bonn)ist geb├╝rtiger Elmshorner.

Das Stadtleben in der ersten H├Ąlfte des 20. Jahrhunderts wurde vom Elmshorner Heimatdichter Ernst Behrens festgehalten. Wolfgang Sieg ist ein ├╝berregional bekannter Schriftsteller (u. a. auf dem Gebiet der niederdeutschen Literatur).

Kultur und Freizeit

Elmshorner Wasserturm, heute im Privatbesitz
Elmshorner Wasserturm, heute im Privatbesitz

Sehensw├╝rdigkeiten und Besonderes

Bedingt durch Zerst├Ârungen im Zweiten Weltkrieg, als Elmshorn unter anderem als Sekund├Ąrziel f├╝r Bomben diente, die nicht ├╝ber Hamburg abgeworfen werden konnten, und die in den folgenden Jahrzehnten ungest├╝me Baueuphorie, der ganze Stadtviertel zum Opfer fielen, hat Elmshorn kaum nennenswerte Sehensw├╝rdigkeiten zu bieten.

Die St.-Nikolai-Kirche besticht mit ihren charakteristischen Holzeinbauten im Stil der Walfangepoche; beim Eintreten glaubt man sich im Unterdeck eines Walf├Ąngers zu befinden. Im Seitenschiff wurde ein Modell eines Segelschiffs von der Decke h├Ąngend angebracht. F├╝r die evangelische Kirche St. Thomas schuf Charles Crodel 1964 die gesamten Glasmalereien. Das Jahrhunderte alte "M├Âhringsche Haus" (Carl-von-Ossietzky-Stadtb├╝cherei) und einige wenige H├Ąuser aus dem 18. Jahrhundert, vornehmlich in den Stra├čen Sandberg und Klostersande, stellen (mit der Nikolaikirche) die letzten Reste des historischen Elmshorn dar. Bez├╝glich der alliierten Bombenangriffe existieren historische Quellen welche belegen, dass es im alliierten Bomberoberkommando unter dem Befehl des ber├╝chtigten britischen Luftmarschalls Harris (ÔÇ×Bomber-HarrisÔÇť) einen ÔÇ×Plan zur Niederk├Ąmpfung der mittleren St├Ądte um HamburgÔÇť gegeben haben soll, aufgrund dessen die Bombenangriffe auf Elmshorn (strategisch wichtiger Eisenbahnknotenpunkt und kriegswichtige Nahrungsmittelindustrie) erfolgten. Dies w├╝rde auch erkl├Ąren, dass bei einem der beiden Gro├čangriffe die gro├če Anzahl von 70 Flying Fortress gegen so ein kleines Bodenziel eingesetzt wurden.

Auf der Elmshorner Stadtkarte finden sich sowohl Sibirien (ein Erholungsgebiet im Norden) als auch der S├╝dpol (ein ehemaliges Restaurant am S├╝drand). Der ├äquator und der Nordpol existieren nicht mehr. Der wichtigste geologische Fundort ist knapp au├čerhalb der Stadtgrenzen zu finden, die Liether Kalkgrube, in der Millionen Jahre altes Gestein an die Erdoberfl├Ąche tritt und auch uralte Fossilien zu bewundern sind. Die Liether Kalkgrube geh├Ârt zur einer geologischen Formation, die bei Fachwissenschaftlern (Geologie) unter dem Namen "Elmshorner Salzstock" (Salzablagerungen eines urzeitlichen Meeres) bekannt ist.

Denkmale

Neben dem Obelisk auf dem Propstenfeld (zum Gedenken an den Deutsch-Franz├Âsischen Krieg 1870/71), der Gedenks├Ąule vor der Realschule am Propstenfeld (zum Gedenken an den ersten Befreiungskrieg gegen D├Ąnemark 1848/51), dem Denkmal f├╝r die deutschen Kriegsgefangenen (ebenfalls vor o. g. Realschule), der stilisierten Berliner Mauer in der Schulstra├če (zum Gedenken an den Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 ), dem Gedenkstein ÔÇ×Ostland - HeimatlandÔÇť in der Gerberstra├če (zur Erinnerung an die ehemaligen deutschen Ostgebiete jenseits der heutigen Oder-Nei├če-Grenze) sowie dem dazugeh├Ârigen Wegweiser beim ZOB (zu den St├Ądten des verlorenen Ostens), dem 1898 zum 50. Jahrestag der Erhebung Schleswig-Holsteins gesetzten Gedenkstein (ebenfalls Schulstra├če) sowie den beiden Denkmalen f├╝r die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges auf dem kirchlichen Friedhof in der Friedensallee sind insbesondere hervorzuheben: der Gedenkstein f├╝r die Opfer des nationalsozialistischen Regimes (am Rathaus/Schulstra├če) und der Gedenkstein am ehemaligen Standort der Synagoge (Flamweg) f├╝r die Opfer des Holocaust und der Reichspogromnacht am 9. November 1938 .

Wichtig f├╝r die geschichtliche Erinnerung ist auch das renovierte Gebeinhaus (f├Ąlschlicherweise ÔÇ×j├╝dische KapelleÔÇť genannt) beim ehemaligen j├╝dischen Friedhof in der Feldstra├če.

Theater

Das Elmshorner Stadttheater mit seinen 436 Sitzen wird als Tourneetheater ohne eigenes Ensemble gef├╝hrt und erfreut sich wegen seines ausgew├Ąhlten Programms gro├čer Beliebtheit. Weiterhin pr├Ąsentiert die Dittchenb├╝hne, ein Verein mit eigener Spielst├Ątte und Ensemble, regelm├Ą├čige Auff├╝hrungen. Eine Besonderheit stellt das Schultheater des Elsa-Br├Ąndstr├Âm-Gymnasiums da, welches durch seine professionellen Auff├╝hrungen ├╝berregionale Bekanntheit erreichte. Die Laien-B├╝hne Elmshorner Speeldeel bietet (f├╝r Elmshorn, den Kreis Pinneberg und das restliche Schleswig-Holstein) seit Jahrzehnten Theaterauff├╝hrungen in niederdeutscher Sprache an.

Kino

In Elmshorn existieren zwei Kinos, das Cineplex im Industriegebiet S├╝d sowie das Apollo in der K├Ânigstra├če.

Musik

Elmshorn ist die Heimat der Gruppe Speelwark, die traditionelle und Selbstgeschriebene plattdeutsche Lieder singt und schon mehrfach beim Grand Prix der Volksmusik aufgetreten ist. Die Stadt ist au├čerdem einer der Veranstaltungsorte des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Die Konzerte finden auf dem Gel├Ąnde der etwa 1900 gegr├╝ndeten Reit- und Fahrschule in einer gro├čr├Ąumigen Reithalle statt.

Der Norddeutsche Rundfunk zeichnet regelm├Ą├čig im an Elmshorn angrenzenden Klein Nordende auf einem zum Caf├ę umgebauten Bauernhof, dem T├Âverhuus, die Sendung L├╝ders Krug auf.

In Elmshorn ist au├čerdem der Gospel durch viele Ch├Âre stark verbreitet.

Museen

Das Industriemuseum Elmshorn bietet Informationen ├╝ber Leben und Arbeit in der Industriezeit. Das Heimatmuseum (Konrad-Struve-Haus) der Ortsgeschichte ist eine Au├čenstelle des Industriemuseums. Hier werden geologische Funde und Objekte aus der Vor- und Fr├╝hgeschichte gezeigt.

Kunstverein

Der auch ├╝berregional angesehene Elmshorner Kunstverein hat seinen Sitz im Torhaus. Der Verein tritt immer wieder mit bemerkenswerten Ausstellungen und Initiativen hervor. So sind ihm der Skulpturengarten am Kr├╝ckauinnenstadtufer sowie zahlreiche Ausstellungen zu verdanken, welche das Kulturleben der Stadt bereichern. Der Kunstverein hatte in seiner Fr├╝hzeit einen furiosen Start mit der sogar international (Ausstellung in Israel ) beachteten Ausstellung Die verbrannten Dichter, in der die vom Nationalsozialismus verfolgten Dichter gew├╝rdigt wurden.

Kulturpreis der Stadt Elmshorn

Die Stadt Elmshorn vergibt alle zwei Jahre den Kulturpreis der Stadt Elmshorn f├╝r besondere Leistungen auf geisteswissenschaftlichem und k├╝nstlerischem Gebiet (Musik, bildende Kunst einschl. Kunsthandwerk, darstellende Kunst, Theater/Film und Literatur) sowie auf dem Gebiet der Heimat- und Denkmalpflege. Voraussetzung f├╝r die Vergabe des Kulturpreises ist jeweils, dass entsprechende finanzielle Mittel zur Verf├╝gung stehen. Der Preis ist mit 2.500 ÔéČ dotiert. Er wird an Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Verb├Ąnde oder sonstige Organisationen vergeben, deren Wirken in Beziehung zur Stadt und der n├Ąheren Umgebung steht.

Artothek

In der Artothek Elmshorn k├Ânnen sich Kunstliebhaber Kunstwerke gegen Geb├╝hr ausleihen.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

Meist im August oder September findet die j├Ąhrliche Florawoche statt, die vom Verkehrs- und B├╝rgerverein veranstaltet wird. H├Âhepunkt der Veranstaltungswoche, in der sich zahlreiche Elmshorner Vereine den B├╝rgern vorstellen, ist das ├╝berregional bekannte Hafenfest in der Innenstadt. Bei allen Elmshornern beliebt und beschmunzelt ist die allj├Ąhrliche Diskussion ├╝ber das politisch korrekte Verh├Ąltnis von Kultur und Hochprozentigem ÔÇô wie ├╝brigens auch beim Weihnachtsmarkt, der von der Lokalzeitung gelegentlich als Gl├╝hweinrallye bezeichnet wird.

Dem Volksempfinden nach keinen guten Draht zum Wettergott hat der viertelj├Ąhrliche Elmshorner Jahrmarkt, der anscheinend grunds├Ątzlich bei Regen stattzufinden hat. Ebenfalls auf dem Marktplatz findet jeweils mittwochs und sonnabends ein Wochenmarkt statt. Dieser verf├╝gt als Besonderheit ├╝ber eine eigene Markthalle mit festen St├Ąnden, die es insbesondere Schlachtern erm├Âglicht, frische Ware auf dem Markt anzubieten. Auf diesem Platz und dem Parkplatz des Famila-Marktes finden regelm├Ą├čig auch Flohm├Ąrkte statt.

Allgemein aber herrscht Unmut bei den Elmshornerinnen und Elmshornern ├╝ber das magere Angebot regelm├Ą├čiger Veranstaltungen in Elmshorn, auch eine Folge des unter anderem Nichtvorhandenseins einer gr├Â├čeren Versammlungsst├Ątte (Stadthalle). Das Projekt einer Stadthalle befindet sich seit Jahrzehnten in den Schubladen der st├Ądtischen Politiker und Stadtplaner. Es ist ÔÇô analog zu dem S-Bahn-Projekt ÔÇô momentan nicht abzusehen, ob und wann die notwendige und von der Bev├Âlkerung gew├╝nschte Stadthalle errichtet wird. Solange diese nicht errichtet wird, kann man in Elmshorn nur auf das Provisorium der ausgebauten Aula des Bismarckgymnasiums und auf andere R├Ąumlichkeiten (zum Beispiel Sporthallen, Theater etc.) zur├╝ckgreifen.

Sport in Elmshorn

Zwei Gro├čvereine der Stadt, die FTSV und Fortuna Langelohe, fusionierten 2004 zur FTSV Fortuna Elmshorn. Die Fu├čballsparten beider Vereine, darunter die erfolgreichste Fu├čballsparte der Stadt, Rasensport Elmshorn, wurden zum FC Elmshorn von 1920 e.V.. Die ersten Herren spielten in der Saison 2004/05 in der Verbandsliga Hamburg und schlossen die Saison mit dem 17. (vorletzten) Platz ab, was den Abstieg in die Landesliga bedeutete. Ansonsten war Elmshorn einst eine Baseball-Hochburg - die Holsatia Alligators spielten bereits in der Baseball-Bundesliga . Zuschauermagneten sind jedoch seit einigen Jahren die Footballer. Regelm├Ą├čig finden sich bis zu 2000 Zuschauer bei Heimspielen der Fighting Pirates in einem der Elmshorner Stadien ein. Der Elmshorner M├Ąnnerturnverein (EMTV), der vor kurzem mit der Holsatia fusionierte, ist mit ├╝ber 4000 Mitgliedern einer der mitgliederst├Ąrksten Sportvereine Schleswig-Holsteins. Auch die t├╝rkischen Mitb├╝rger haben sich mit dem Verein Gencler Birligi einen Platz in der Sportlandschaft Elmshorns geschaffen.

Elmshorn ist Sitz des Holsteiner Verbandes, der sich um die Zucht der Holsteiner Pferde k├╝mmert. Zu seinen regelm├Ą├čigen Auktionen kommen Kunden aus aller Welt, auch Athina Onassis z├Ąhlte bereits zu den G├Ąsten. 2005 wurde eine neue Auktionshalle er├Âffnet, da die alten, unter Denkmalschutz stehenden Geb├Ąude den heutigen Platzanspr├╝chen nicht mehr angemessen waren. Auf demselben Gel├Ąnde befindet sich die Reit- und Fahrschule sowie die Trabrennbahn Elmshorn, neben Hamburg-Bahrenfeld die einzige Norddeutschlands.

Seit 1981 ist die Fahrradgruppe R├╝ckenwind als nicht eingetragener Verein in Elmshorn aktiv, Schwerpunkt sind gesellige Ausfahrten zwischen 30 und 100 km L├Ąnge in der Umgebung.

Elmshorn ist auch eine Hochburg des Schwimmsports. Das Schwimmzentrum Elmshorn in Kooperation mit dem Swim-team Elmshorn sind Leistungssportzentren dieser Sportart. Sowohl in der Elmshorner Schwimmhalle als auch in der Traglufthalle ├╝ben die Aktiven ihren Sport aus.

Kulinarische Spezialit├Ąten

Am Faschingsdienstag bekommt man in einigen Elmshorner Gastst├Ątten Graue Erbsen (Kapuzinererbsen), ein Gericht, das seinen Ursprung in den Hungersn├Âten des Drei├čigj├Ąhrigen Krieges hat. Damals sicherten die unansehnlichen Erbsen das ├ťberleben vieler Elmshorner. Heute werden Kasseler , Speck oder Kochwurst zu den Erbsen gereicht, dazu ein Gl├Ąschen hochprozentiger Schnaps zur Verdauung, so z. B. ein Gl├Ąschen L├╝tten Klostersander vom alteingesessenen Elmshorner Unternehmen Gebr. Asmussen. Leider sind die Gastwirte in Elmshorn von der noch in den sechziger und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geltenden Tradition abger├╝ckt, die Grauen Erbsen kostenlos anzubieten. Des Weiteren sind auch einige traditionelle Speisen der Hamburger K├╝che in Elmshorn bekannt.

Erholungsgebiete

Elmshorn besitzt mehrere Parks und Seen, die k├╝nstlich angelegt wurden. Der Liether Wald (mit Rosengarten jenseits der B 431) im S├╝den der Stadt eignet sich genauso f├╝r ausgedehnte Spazierg├Ąnge wie der zentral gelegene Steindammpark mit anschlie├čendem Kr├╝ckaupark sowie "Sibirien" (W├Ąldchen mit Teich) am n├Ârdlichen Stadtrand. Als Naherholungsziele dienen weiterhin die Feldmark entlang der Kr├╝ckau bis hinunter zum Elbufer bei Kollmar, sowie der Rantzauer See und der Bokeler See.

Bildung

Weiterf├╝hrende Schulen

  • Bismarckschule (Gymnasium)
  • Elsa-Br├Ąndstr├Âm-Schule (Gymnasium)
  • Kooperative Gesamtschule Elmshorn (KGSE)
  • Realschule Ramskamp
  • Realschule am Propstenfeld
  • Haupt- und Realschule Koppeldamm (Realschule Nord)
  • Hauptschule Langelohe
  • Waldorfschule Elmshorn
  • Berufliche Schule Elmshorn (mit Berufsfachschule, Fachgymnasium, Fachoberschule und Berufsoberschule)

Sonderschulen

  • Paul-Dohrmann-Schule
  • Raboisenschule (Sonderschule f├╝r geistig Behinderte)

Weitere Bildungseinrichtungen

Mit der Nordakademie besitzt Elmshorn eine der wenigen deutschen vollst├Ąndig privat gef├╝hrten staatlich anerkannten Fachhochschulen. Die Nordakademie bietet duale Studieng├Ąnge in den Bereichen Betriebswirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik an.Die herausragenden Studienbedingungen wurden in f├╝nf Untersuchungen des Centrums f├╝r Hochschulentwicklung (CHE) best├Ątigt. Befragt wurden in der Zeit von 1998 - 2005 Studierende aller deutschen Fachhochschulen in den Studieng├Ąngen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen. In allen drei Studieng├Ąngen erhielt die FH Nordakademie bundesweit die beste Bewertung. Kriterien f├╝r die Beurteilung waren unter anderem die Zufriedenheit der Studierenden mit EDV-Einrichtungen, R├Ąumlichkeiten, Studienbedingungen und Lernklima.

An der Volkshochschule Elmshorn wird Weiterbildung gro├č geschrieben. Kurse werden in den Bereichen Sprachen, Gesundheit, Gesellschaft, Beruf und Kultur angeboten. Seit einigen Jahren besteht auch die M├Âglichkeit, die Mittlere Reife nachzuholen.

Neben der VHS existieren in Elmshorn eine Musikschule, eine Familienbildungsst├Ątte, die Wirtschaftsakademie und die Berufsbildungsst├Ątte; sie komplettieren damit das Angebot in der Erwachsenenbildung.

Die Universit├Ątsgesellschaft Schleswig-Holstein ist in Elmshorn mit einem St├╝tzpunkt vertreten und bietet Vortr├Ąge von Professoren (insbesondere der Christian-Albrechts-Universit├Ąt zu Kiel) an.

Religionen und Konfessionen

Elmshorn ist Sitz des Kirchenkreises Rantzau der Nordelbischen Evangelischen Kirche (NEK). Innerhalb des Stadtgebietes gibt es mehrere Gemeinden, die im Kirchengemeindeverband Elmshorn zusammengefasst sind. Des Weiteren gibt es die katholische St.Marien-Kirchengemeinde, aber auch Freikirchen und 2 Moscheen.

Pressewesen

Mit den Elmshorner Nachrichten besitzt Elmshorn eine werkt├Ąglich erscheinende Tageszeitung. Sie wurde 1851 gegr├╝ndet und hat derzeit (2005) eine Auflage von 11.700 bzw. samstags 16.900 Exemplaren. Zusammen mit anderen Zeitungen im Kreis Pinneberg ist sie der in Stade ans├Ąssigen Zeitungsgruppe Nord angeschlossen. Die Elmshorner Nachrichten geh├Âren seit 1971 zum Axel-Springer-Verlag . Zudem erscheinen zweimal w├Âchentlich der Blickpunkt (zu den Elmshorner Nachrichten geh├Ârend) und die Holsteiner Allgemeine im Verbreitungsgebiet Elmshorn, welche kostenfrei am Mittwoch und Samstag an alle Haushalte ausgeliefert werden. Das Periodikum Elmshorn-live - Das Stadtmagazin, welcher ein Nachfolger der untergegangenen Elmshorner Vorschau ist, wird monatlich kostenlos verteilt.

Literatur

Die Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte Elmshorns wird seit 1987 in der Reihe ÔÇ×Beitr├Ąge zur Elmshorner GeschichteÔÇť beleuchtet, die von der Stadt Elmshorn herausgegeben wird. Bislang sind 13 B├╝cher erschienen.

Zwei B├╝cher ├╝ber die Geschichte der j├╝dischen Gemeinde Elmshorn erschienen im Jahr 2005 (Harald Kirschninck: Die Geschichte der Juden in Elmshorn. 2 B├Ąnde, Books on Demand, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2531-8 , ISBN 3-8334-2590-3 ).

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Hotel & Restaurant Royal 25335 Elmshorn http://www.hotel-royal-elmshorn.de/  04121 / 42640
Esinger Hof 25436 Tornesch http://www.esingerhof.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 304122 / 9527 - 0
Im Rosarium 25436 Uetersen http://www.hotel-rosarium.de/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 404122 / 92180
M├╝hlenpark 25436 Uetersen http://www.muehlenpark.de/  04122 / 9255-0
Drei Kronen 25335 Elmshorn http://www.hotel-drei-kronen-elmshorn.de/  04121 / 42190
Sportlife-Hotel Elmshorn GmbH Co.KG 25337 Elmshorn http://www.sportlife.de/  04121 / 4070

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Wikipedia

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