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Letzte Änderung für Artikel Pausa/Vogtl.: 31.01.2006 23:35

Pausa/Vogtl.

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Wappen Karte
Wappen Deutschlandkarte, Lage von Pausa hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk : Chemnitz
Landkreis : Vogtlandkreis
Geographische Lage :
Koordinaten: 50¬į 34' N 11¬į 59' O
50¬į 34' N 11¬į 59' O
H√∂he : 470 m √ľ. NN
Fläche : 36,58 km²
Einwohner : 3.924 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte : 107 Einwohner je km²
Postleitzahl : 07952
Vorwahl : 037432
Kfz-Kennzeichen : V
Gemeindeschl√ľssel : 14 1 78 480
Stadtgliederung: 7 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Neumarkt 1
07952 Pausa/Vogtl.
Website: www.stadt-pausa.de
E-Mail-Adresse: buergermeister@</br>stadt-pausa.de
Politik
B√ľrgermeister : Jonny Ansorge

Die Stadt Pausa/Vogtl. - so die offizielle Bezeichnung - liegt im sächsischen Vogtlandkreis. Die etwa 4.000 Einwohner zählende Stadt wirbt touristisch damit, am Mittelpunkt der Erde zu liegen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Die Stadt liegt auf einer H√∂he von ungef√§hr 450 m √ľber NN in einem Talkessel am Fluss Weida am westlichen Rand des Freistaates Sachsen. Sie umfasst eine Gesamtfl√§che von 38 km¬≤ . H√∂chster Punkt ist der 546 m √ľ. NN hohe Sandberg.

Pausa geh√∂rt zum Einzugsgebiet von Plauen, das etwa 12 km entfernt liegt. Es liegt in einer Ausbuchtung des Freistaats Sachsen, die fast das th√ľringische Zeulenroda-Triebes erreicht, das etwa 8 km entfernt ist. Die Grenze zum Freistaat Bayern befindet sich in ungef√§hr 17 km Entfernung.

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind Mehltheuer und die Stadt M√ľhltroff im Vogtlandkreis, die kreisfreie Stadt Plauen, die Gemeinde Vogtl√§ndisches Oberland und die Stadt Zeulenroda im th√ľringischen Landkreis Greiz sowie die Stadt Schleiz im ebenfalls th√ľringischen Saale-Orla-Kreis.

Stadtgliederung

Zur Stadt Pausa geh√∂ren die Ortsteile Ebersgr√ľn, Linda, Oberreichenau, Ranspach, Thierbach, Unterreichenau und Wallengr√ľn.

Geschichte

Vermutlich im 6. / 7. Jahrhundert siedeln sich Wenden an. Die erste urkundliche Erw√§hnung des Dorfes als Pussen datiert von 1263 in einer Urkunde √ľber einen Kauf zwischen dem Deutschherren -Ordenshaus Plauen und dem Kloster Mildenfurth bei Weida (heute Ortsteil von W√ľnschendorf/Elster). Erste urkundliche Erw√§hnung als Stadt 1393 , die √§ltesten Stadtstatuten stammen aus dem Jahr 1449 . Seit 1571 ist die Stadtmauer urkundlich nachweisbar. Die Entwicklung von einem reinen landwirtschaftlich gepr√§gtem Gebiet zu industriellem Gewerbe begann im 17. Jahrhundert . Im 18. Jahrhundert pr√§gten Textilbetriebe (Stickerei, Weberei, Strumpfwirkerei) das Stadtbild. 1883 wurde die Eisenbahnstrecke Mehltheuer - Weida er√∂ffnet, an der Pausa einen Bahnhof erhielt. In der Folge wurden einige Fabriken gebaut, die die Industrialisierung fortschreiten lie√üen.

W√§hrend der Zeit der DDR geh√∂rte Pausa zum Bezirk Gera und wurde nach der Wiedervereinigung Deutschlands zun√§chst th√ľringisch. Zum 1. April 1992 setzten die Pausaer ihre R√ľckgliederung zum Freistaat Sachsen durch. Gleichfalls fanden in den 1990er Jahren Ortseingliederungen statt, die Pausa zu einem Unterzentrum werden lie√üen. Am 10. Januar 2000 wurde eine Verwaltungsgemeinschaft zwischen der Stadt Pausa und der 6 km westlich gelegenen Stadt M√ľhltroff mit dem Namen Verwaltungsgemeinschaft Pausa gebildet.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1998 31. Dezember):

  • 1834 - 2.191
  • 1998 - 4.189
  • 1999 - 4.179
  • 2000 - 4.139
  • 2001 - 4.112
  • 2002 - 4.052
  • 2003 - 3.988
  • 2004 - 3.956
Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen

Politik

Wappen

Wappenbeschreibung: "In Gold ein rotbewehrter schwarzer Löwe."

Städtepartnerschaften

Seit 1990 bestehen zwei Städtepartnerschaften: Gemeinde Neunkirchen im Siegerland und Stadt Selbitz (Frankenwald). Im Jahr 2005 wurde eine Partnerschaftsvertrag mit der tschechischen Stadt Brezova (bei Sokolov) abgeschlossen.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Bauwerke

Zu den baulichen Sehensw√ľrdigkeiten Pausas geh√∂ren das Rathaus mit Globus, das ehemalige Amtsgericht , die Michaeliskirche mit Kirchplatz sowie Reste der Stadtmauer. Ferner sind sehenswert:

  • Der holzgeschnitzte Altar der Kirche im Ortsteil Ebersgr√ľn.
  • Die Wehrkirche im Ortsteil Thierbach.
  • Die Triangulierungss√§ule Nummer 155, auf dem Sandberg beim Ortsteil Thierbach, mit der das K√∂nigreich Sachsen 1876 vermessen werden sollte; sie kam in den 1990er Jahren wieder an ihren Platz.
  • Der Ringwall im Ortsteil Linda. - Reste einer germanischen Schutzburg mit Erdwall und Wassergrabenresten.

Naturdenkmäler

  • Eckhardts-Park mit seinen Quellen, Naturlehrpfad und Tiergehege .
  • Im Ortsteil Linda: Reinhards-Quelle, wo mineralhaltiges, klares Wasser aus dem Boden sprudelt.
  • Naturschutzgebiet Pausaer Weide
  • Orchideenwiese auf dem Wallengr√ľner Flur am Jahnberg.

Sport

  • Pausa hat ein gut ausgebautes Wanderwegenetz von ca. 85 km L√§nge.
  • Freizeitanlage "Freibad Pausa" am Butterberg

Sonstiges

Mittelpunkt der Erde

Die Aussage, am Mittelpunkt der Erde zu liegen, entstand in Abwandlung der Tatsache, dass Pausa relativ genau in der Mitte des urspr√ľnglichen Vogtlandes liegt. Ende des 18. Jahrhunderts begann die "Vermarktung" dieser Eigenschaft, nachdem aus Pausa ab 1850 f√ľr einige Jahrzehnte Bad Pausa wurde; die entsprechenden Mineralwasserquellen wurden bereits im 15. Jahrhundert nachgewiesen. Der genaue Ort des Mittelpunkts, und damit des Austrittpunktes der Erdachse , √§nderte sich im Laufe der Zeit: Ein auf dem Markt stehender Wasserkasten, ein Deckel und eine Messingkugel in der Diele im Boden von √∂rtlichen Wirtsh√§usern. Heute ist die Erdachse im Keller des Rathauses gegen Entgelt zu besichtigen.

Das Wahrzeichen des Ortes symbolisiert - erstmals 1934 - auch eine auf dem Rathausdach montierte Weltkugel, heute mit einem Durchmesser von 3 Metern und einem Gewicht von 1,2 Tonnen. Das Modell wird nachts beleuchtet und rotiert.

Die Bezeichnung Mittelpunkt der Erde reklamiert auch Bernstadt auf dem Eigen bei G√∂rlitz f√ľr sich.

Weblinks

Wikipedia

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