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Letzte Änderung für Artikel Oelsnitz (Vogtland): 20.01.2006 00:30

Oelsnitz (Vogtland)

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Wappen Karte
Amtliches Wappen der Stadt Oelsnitz (Vogtland) Deutschlandkarte, Position von Oelsnitz hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk : Chemnitz
Landkreis : Vogtlandkreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 50° 25' N, 12° 10' O
50° 25' N, 12° 10' O
Höhe : 390 - 460 m ü. NN
Fläche : 53,63 km²
Einwohner : 12.247 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte : 228 Einwohner/km²
Postleitzahl : 08601-08606
Vorwahl : 037421
KFZ-Kennzeichen: V
GemeindeschlĂĽssel : 14 1 78 470
Stadtgliederung: Kernstadt, 10 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
08606 Oelsnitz
Website: www.oelsnitz.de
E-Mail-Adresse: emm@oelsnitz.de
Politik
Oberbürgermeisterin : Eva-Maria Möbius ( CDU )

Oelsnitz war früher Sitz des obervogtländischen Landkreises gleichen Namens mit dem polizeilichen Kennzeichen OVL. Seit der Bildung des Vogtlandkreises hat die Stadt den Status einer Großen Kreisstadt. Durch die Stadt fließt die Weiße Elster. Die Stadt ist erfüllende Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Oelsnitz, Bösenbrunn, Eichigt, Triebel.

Sie ist Mitglied und einer Initiatoren der tschechisch-deutschen Mikroregion Freunde im Herzen Europas .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind Bösenbrunn, Burgstein, Eichigt, Mühlental, Tirpersdorf, Triebel und Weischlitz im Vogtlandkreis sowie die kreisfreie Stadt Plauen.

Stadtgliederung

Görnitz - Lauterbach - Hartmannsgrün - Oberhermsgrün - Planschwitz - Raasdorf - Raschau - Taltitz - Untermarxgrün - Voigtsberg

Geschichte

Die erste Besiedlung der Region ist slawischem Ursprungs. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Oelsnitz im Jahre 1200 . Die erste Erwähnung der Jakobikirche erfolgte bereits im Jahre 1227 . In den Jahren 1232 bis 1248 errichteten die Vögte von Straßberg die Burg Voigtsberg. Zwischen 1327 und 1356 erfolgte die planmäßige Anlage der Stadt. Der erste urkundliche Nachweis der Oelsnitzer Stadtrechte stammt aus dem Jahre 1357 . In diesem Jahr ging die Stadt aus dem Besitz der Plauener Vögte an die Wettiner .

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember ):

1834 bis 1950

  • 1834 - 3.814
  • 1871 - 5.330
  • 1890 - 9.426
  • 1910 - 13.951
  • 1925 - 17.038
  • 1939 - 15.296
  • 1946 - 16.024 1
  • 1950 - 17.572 2

1960 bis 2001

  • 1960 - 16.389
  • 1971 - 15.409
  • 1981 - 13.892
  • 1984 - 13.623
  • 1998 - 12.866
  • 1999 - 12.689
  • 2000 - 12.685
  • 2001 - 12.554

2002 bis 2004

  • 2002 - 12.451
  • 2003 - 12.361
  • 2004 - 12.310
Datengrundlage ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen

1 29. Oktober
2 31. August

Politik

Oelsnitz ist erfüllende Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Oelsnitz, Triebel, Eichigt und Bösenbrunn. Die Stadt ist Mitglied der Vereinigung Freunde im Herzen Europas .

Wirtschaft und Infrastruktur

Im 14. Jahrhundert begann die industrielle Entwicklung mit Textilhandwerk und Bergbau (Kupfer, Eisen, Zinn). Die Textilindustrie wurde im gesamten Vogtland vom 16. Jahrhundert an zunehmend zu einem tragenden Wirtschaftszweig. Hinzu kommt im 15./16. Jahrhundert Perlenfischerei in der Weißen Elster und ihren Zuflüssen. Die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung war die Ursache für die Inbetriebnahme der Bahnstrecke Plauen - Oelsnitz - Eger im Jahr 1874 . Durch die Eisenbahn wurde der Bezug von Rohstoffen bzw. Halbfertigprodukten und der Versand der produzierten Erzeugnisse wesentlich vereinfacht. Dies förderte die Industrialisierung auch des Vogtlands. Durch die Firma Koch & teKock wurde 1880 durch eine Niederlassung die Teppichherstellung in Oelsnitz und Umgebung (besonders Adorf) angesiedelt. Durch die rasante Entwicklung der Teppichherstellung in Oelsnitz wurde der Ort zur „Teppichstadt“. Oelsnitz entwickelte sich zum größten Teppichproduzenten Deutschlands. Zu DDR-Zeiten waren alle Teppichwebereien zum VEB Halbmondteppich im VEB Kombinat DEKO Plauen zusammengeschlossen. Der Betrieb firmiert heute unter dem Namen „Halbmond Teppichwerke GmbH“. Nicht unbedeutend war auch die Woll- und Leinenverarbeitung, die Gardinenindustrie (VEB Plauener Gardine, Stammbetrieb im VEB Kombinat DEKO Plauen) und die Maschinenstickerei. In einem geringeren, jedoch nicht unbedeutenden Umfang, war hier auch die Baumwollverarbeitung die Konfektionsindustrie (u. a. Miederwaren) und sonstige Textilindustrie vertreten. Auch Textilmaschinen wurden in Oelsnitz hergestellt. Nach der Wende und dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1990 erfolgte 1991/1992 auf 72 Hektar im Norden von Oelsnitz in der Nähe der Autobahnauffahrt Plauen Süd die Erschließung des inzwischen sehr gut ausgelasteten Gewerbegebiets „Johannisberg“. Derzeit werden in Oelsnitz Vliesstoffe für die KFZ-Innenausstattung, Gitter und Gitterroste, Büromöbel und - wie schon immer - auch Miederwaren hergestellt. (Die Aufzählung erhebt noch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Paul Rebhuhn (* 1505 (Oelsnitz); † 1545in Oelsnitz ), deutscher Dichter und Superintendent in Oelsnitz.
  • Johann RosenmĂĽller (* 1619 (?); † 12. September 1684 in WolfenbĂĽttel ), deutscher Komponist .
  • Johann Christian Engelschall (* 26. April 1675 ; † 11. Juli 1749 in Johanngeorgenstadt ), Pfarrer und Chronist.
  • Johann Gottfried Wetzstein (* 1815 in Oelsnitz; † 1905 in Berlin), deutscher Orientalist und preussischer Konsul in Damaskus (1849—1861).
  • Max Schneider (* 1903 (Oelsnitz); † 1980 in Oelsnitz ), Kunstmaler, einer der bekanntesten vogtländischen Landschaftsmaler.
  • Peter-Emil Rupp (*1930 in MĂĽnchen, in Oelsnitz aufgewachsen) ; weltweit tätiger Industriemanager, Mäzen , nach der Wende 1989 Wirtschaftsförderer der Stadt; 2003 zum EhrenbĂĽrger ernannt.
  • Stefanie Hertel (* 25. Juli 1979 (Oelsnitz), deutsche Sängerin des volkstĂĽmlichen Schlagers.

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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