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Letzte Änderung für Artikel Neugersdorf: 08.02.2006 14:18

Neugersdorf

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Wappen Karte
Wappen von Neugersdorf Deutschlandkarte, Position von Neugersdorf hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk : Dresden
Landkreis : Löbau-Zittau
FlĂ€che : 5,53 kmÂČ
Einwohner : 6.330 (30. April 2005)
Bevölkerungsdichte : 1145 Einwohner/kmÂČ
Höhe : 433 m ĂŒ. NN
Postleitzahl : 02727
Vorwahl : 03586
Geografische Lage :
Koordinaten: 50° 58  45" N, 14° 36  55" O
50° 58  45" N, 14° 36  55" O
Kfz-Kennzeichen : ZI, LÖB
Amtlicher GemeindeschlĂŒssel : 14 2 86 260
Stadtgliederung: keine Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Postfach 1150
02724 Neugersdorf
Website: www.neugersdorf.de
E-Mail-Adresse: info@neugersdorf.de
Politik
BĂŒrgermeister : Verena KĂŒhne (parteilos)

Neugersdorf / ˌnÉ”ÊËˆÉĄÉ›rsˌdɔrf / ist eine Stadt im SĂŒdosten von Sachsen , direkt an der Grenze zu Tschechien .

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Neugersdorf wird erstmalig im Mai 1306 urkundlich erwĂ€hnt. In einer Urkunde der Markgrafen Otto und Woldemar von Brandenburg, Lausitz und Landsberg wird sie als Gherardesdorpp erwĂ€hnt. Der Ort erhĂ€lt Beinamen wie Bösengerhardsdorff (1408), Gerhartstorff malum (1419), Bösengerisdorff (1419), diese legen die Vermutung nahe, dass ungĂŒnstige wirtschaftliche VerhĂ€ltnisse herrschten. Eine weitere Variante mag dem vermeintlichen RĂ€uberunwesen der feudalen Hofbesitzer entsprungen sein.

Am 10. Juni 1429 wird der Ort vollstĂ€ndig von den Hussiten vernichtet. Die Dorfstatt blieb jahrhundertelang wĂŒst und ĂŒberwaldete. Eine wechselvolle Geschichte folgte. Der Besitzer wechselte immer wieder. Im Jahre 1657 wird auf dem FlurstĂŒck Gersdorfer Wald das Dorf Neu-Gersdorf gegrĂŒndet. Seine ersten Bewohner waren FlĂŒchtlinge, die 26 HĂ€user errichteten. Wenige Jahre spĂ€ter kommt es zu einer weiteren GrĂŒndung, diesmal von böhmischen FlĂŒchtlingen, die mit acht HĂ€usern Alt-Gersdorf grĂŒndeten.

Da die Landwirdschaft keine ausreichende Voraussetzungen fĂŒr den Lebensunterhalt bot, nutzen die neuen Bewohner ihre bereits mitgebrachten Kenntnisse der Weberei und begrĂŒndeten damit eine lange Tradition der Textilwirtschaft in diesem Gebiet.

Obwohl beide Dörfer selbstÀndig waren und verschiedenen Grundherrschaften angehörten, wuchsen sie allmÀhlich aneinander und verschmolzen zunehmend durch persönliche Verbindungen, gemeinsame Vereine und öffentliche Einrichtungen, wie Kirche, Feuerwehr, Standesamt, Sparkasse, Bahnhof, Post.

Die industrielle BlĂŒte des 19. Jahrhunderts brachte auch wirtschaftlichen Aufschwung nach Neugersdorf. Villen, GeschĂ€ftshĂ€user, Fabriken wurden errichtet und neue Bebauungs- und Industriegebiete besiedelt.

Die Textilbranche legte das wirtschaftliche Fundament, dieses wurde unterstĂŒtzt durch die EinfĂŒhrung der Dampfkraft ( 3. Februar 1855 ) und des Eisenbahnanschlusses ( 1. November 1874 ). Die industrielle Entwicklung der Textilindustrie und des Textilmaschinenbaues fĂŒhrte zu Unternehmen von Weltruf.

Mit dem 1. Januar 1899 vereinigten sich die beiden zusammengewachsenen Dörfer Alt-Gersdorf und Neu-Gersdorf zu der neuen Gemeinde „Alt- und Neugersdorf“. Im September des gleichen Jahres wurde der Name auf Neugersdorf geĂ€ndert. FĂŒnfunfzwanzig Jahre spĂ€ter, am 15. Dezember 1924 , wurde Neugersdorf zur Stadt erhoben. Das Stadtwappen ließ dann nochmal sieben Jahre auf sich warten. Es bezeichnet einen Kranich mit dem Hufeisen in der rechten Kralle. Die Stadtfarben sind Schwarz-Gelb.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

  • Neugersdorfer Spreequelle, die ergiebigste der drei Spreequellen.
  • Stadtbezirk BĂŒttnerborn – typische Oberlausitzer UmgebindehĂ€user

Bauwerke

  • Bismarckturm , 1904 errichtet.
  • Evangelisch-Lutherische Kirche – barocker Kirchenbau von 1738.
  • Wasserturm von 1927.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Johann Gottlob Schneider (1753–????) Organist und Kantor.
  • Dr. Friedrich Schneider (1786–1853) Organist an der Thomaskirche zu Leipzig. Musikdirektor am Leipziger Stadttheater. Schuf Konzerte und Chorwerke. Ehrendoktor der UniversitĂ€ten Leipzig und Halle.
  • Dr. Johann Schneider (1789–1864) genannt „Orgelkönig“, wurde in Leipzig Nachfolger seines Bruders als Organist an der UniversitĂ€tskirche. Viele Ehrungen.
  • Ernst Moritz Ludwig EttmĂŒller (1802–1877) Professor fĂŒr altdeutsche Sprache und Literatur an das Obergymnasium nach ZĂŒrich, spĂ€ter an der UniversitĂ€t. Er war eng befreundet mit Richard Wagner, Gottfried Keller und Ludwig Uhland .

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