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Letzte Änderung für Artikel Teutschenthal: 21.12.2005 15:30

Teutschenthal

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Wappen Karte
fehlt noch Deutschlandkarte, Position von Teutschenthal hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Kreis : Saalkreis
Fläche : 53,32 km²
Einwohner : 9.553 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 179 Einwohner je km²
H√∂he : 121 m √ľ. NN
Postleitzahl : 06179
Vorwahl : 0345, 034601
Geografische Lage :
Koordinaten: 51¬į 27' n. Br., 11¬į 48' √∂ L.
51¬į 27' n. Br., 11¬į 48' √∂ L.
Kfz-Kennzeichen : SK
Gemeindeschl√ľssel : 15 2 65 053
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Verwaltung:
Am Busch 19
06179 Teutschenthal
Website: www.wuerdesalza.de
E-Mail-Adresse: mailto:kontakt@wuerdesalza.de
Politik
B√ľrgermeister : Andre Herzog

Teutschenthal ist eine Gemeinde im Saalkreis in Sachsen-Anhalt, Deutschland .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt 12 km westlich von Halle (Saale).

Gemeindegliederung

Folgende Ortsteile sind ausgewiesen:

  • Eisdorf
  • Holleben (seit dem 1. Januar 2005 )
  • K√∂chstedt
  • Zscherben (seit dem 1. Januar 2005 )

Geschichte

Der Ort am W√ľrdebach geh√∂rte im Mittelalter zum Burgbezirk Schraplau im s√ľdlichen Hosgau. Der urspr√ľngliche Ortsname lautete Dussina, sp√§ter bis ins 18. Jahrhundert Teussen. Der Ort entwickelte sich aus mehreren kleinen D√∂rfern zu einer gro√üen Gemeinde. Von 1365 bis 1615 blieb Teutschenthal in die beiden Ortsteile Ober- und Unterteutschenthal getrennt. W√§hrend des Drei√üigj√§hrigen Krieges zerst√∂rten die Kriegsparteien den Ort, den Wiederaufbau verdankten die Bewohner Wolf Thilo von Trotha (1620 - 1683). Der wirtschaftliche Aufschwung, der bald nach diesem langen Krieg einsetzte, wurde durch die Kriegsereignisse des Siebenj√§hrigen Kriegs (1756 - 1763) und der napoleonischen Besetzung des Landes von 1807 bis 1813 unterbrochen. Teutschenthal blieb danach noch agrarisch orientiert, aber schon bald begann mit dem Kohleabbau und dem Siegeszug der Zuckerr√ľbe auch ein gewerblich industrieller Aufschwung, der sich wiederum auch auf die Landwirtschaft auswirkte.

Mit dem Bau der Eisenbahnlinie von Halle (Saale) nach Kassel im Jahre 1864 entstanden teilweise auf Wanslebener Flur Bahnhof-, Post- und Wohngeb√§ude. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts , insbesondere nach der Gr√ľndung der Kr√ľgerhall AG ( Kaliabbau ) 1905 , und in den folgenden Jahrzehnten wurden weitere Wohnanlagen zum Teil auf Langenbogener Flur f√ľr Bergarbeiter, Angestellte und leitende Mitarbeiter des Kaliwerks errichtet. Trotz Stillegung des Kaliwerkes im Jahre 1982 entwickelte sich Teutschenthal-Bahnhof zu einem industriellen und gewerblichen Zentrum.

Heute ist Teutschenthal die größte Gemeinde des Saalkreises.

Die durch die Kaligewinnung entstandenen Hohlr√§ume stellen ein gro√ües Problem dar, da das Carnallitit -Salzgestein Instabilit√§t bedingende physikalische Eigenschaften (z.B. Spr√∂dbruch) aufweist. Bereits 24. Mai 1940 waren bei einem derartigem Gebirgsschlag 42 Bergleute ums Leben gekommen. Der letzte Hohlraumeinsturz ereignete sich 1996 . Heute werden in einem Versatzbergwerk gro√üe Anstrengungen unternommen, die noch verbliebenen Hohlr√§ume von rund 7 Millionen m¬≥ durch Verf√ľllung (bergbaulich: Versatz) zu sichern. Da dies mit unterschiedlichen Abfallarten geschieht, ist diese Art Versatz eine Alternative zur Deponierung herk√∂mmlicher Art.

Eisdorf

In einer Urkunde des Klosters Wimmelburg wurde der Ort Eisdorf 1121 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Eisdorf kam später zum Saalkreis (während Teutschenthal in der Herrschaft Schraplau der Grafschaft Mansfeld verblieb) und wurde mit dem Saalkreis, der zum Erzstift Magdeburg gehörte, 1680 brandenburgisch. 1952 kam der Ort zur Gemeinde Teutschenthal.

Köchstedt

Die Siedlung K√∂chstedt wurde bereits Ende des 4. Jahrhunderts durch die Angeln und Warnen gegr√ľndet. Diese germanischen St√§mme waren Ackerbauern, die das im Tal der W√ľrde kaum vorhandene trockene Land bewirtschafteten. Im 8. Jahrhundert f√ľhrte das Hersfelder Zehntverzeichnis den Ortsnamen "cochstat". Jahrhunderte sp√§ter wurden Angeh√∂rige eines niederen Dienstadelsgeschlechts als die von Kochstede erw√§hnt. K√∂chstedt kam 1501 zum Unteramt Schraplau, das sp√§ter der preu√üische K√∂nig Friedrich Wilhelm I. kaufte. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war der Ort ein Bennstedter Vorwerk und eine selbstst√§ndige Gutswirtschaft.

Köchstedt kam 1950 zu Langenbogen und 1959 zu Bennstedt. Der Anschluss an Teutschenthal erfolgte 1993 .

Politik

Teutschenthal ist Verwaltungssitz der Verwaltungsgemeinschaft W√ľrde/Salza.

B√ľrgermeister

Der ehrenamtliche B√ľrgermeister Andre Herzog wurde am 4. Juli 2004 gew√§hlt.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Bauwerke

  • Schloss Teutschenthal
  • Die Kirche St. Laurentius entstammt der zweiten H√§lfte des 15. Jahrhunderts . Ihr Schiff wurde 1617 erneuert und Mitte des 18. Jahrhunderts verl√§ngert.
  • Die Kirche St. Vitus wurde schon 1129 erstmalig erw√§hnt. 1675 wurde sie in heutiger Form errichtet, wobei der gotische Turm des Vorg√§ngerbaus ( 15. Jahrhundert ) integriert wurde. Ein Umbau erfolgte im Jahre 1740 .

Sport

Auf einer entsprechenden Strecke finden regelmäßig Motocross -Rennen und auch die Weltmeisterschaft in dieser Disziplin statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Teutschenthal liegt s√ľdlich der B 80 von Halle (Saale) nach Eisleben . Die Gemeinde verf√ľgt zudem √ľber eine Anschlussstelle der A 143 , welche westlich von Halle die A 14 mit der A 38 verbindet.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Carl Wentzel , ( 1875 - 1944 ), Opfer des 20. Juli 1944

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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Wikipedia

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