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Letzte Änderung für Artikel Osterwieck: 28.01.2006 21:01

Osterwieck

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Wappen Karte
Wappen von Osterwieck Deutschlandkarte, Position von Osterwieck hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis : Halberstadt
Verwaltungsgemeinschaft : Osterwieck-Fallstein
Geografische Lage :
Koordinaten: 51¬į 58' N, 10¬į 43' O
51¬į 58' N, 10¬į 43' O
H√∂he : 123 m √ľ. NN
Fläche : 22 km²
Einwohner : 3.948 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte : 179 Einwohner je km²
Postleitzahl : 38835
Telefonvorwahl : 039421
Kfz-Kennzeichen : HBS
Gemeindeschl√ľssel : 15 3 57 026
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Markt 11
38835 Osterwieck
Offizielle Website: www.osterwieck.de
E-Mail-Adresse: info@osterwieck.de
Politik
B√ľrgermeister : Ulrich Simons ( CDU )

Osterwieck, einst Seligenstadt, dann ‚Äúgemeiniglich Asterwiek‚ÄĚ genannt, liegt am S√ľdhang des Fallsteins im Landkreis Halberstadt in Sachsen-Anhalt. Die Stadt Osterwieck ist Mitgliedsgemeinde und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Osterwieck-Fallstein.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Geschichte

Der Ort wird erstmals erw√§hnt, als Karl der Gro√üe 780 in seinen Feldz√ľgen gegen die heidnischen Sachsen die Oker √ľberschritt und ‚Äúan dem Orte Salingenstede" eine Kirche gr√ľndete. Diese erste Kirche war dem heiligen Stephanus gewidmet und wurde zum Sitz eines Missionszentrums, zu dessen Leiter Hildegrim ernannt wurde. Von dieser ersten Kirche, wahrscheinlich ein Holzbau, ist nichts mehr erhalten. Wann das Missionszentrum von Seligenstadt nach Halberstadt verlegt wurde, ist nicht bekannt; als wahrscheinlich gilt die Zeit um 800. 974 gab Kaiser Otto II. dem Bistum ‚ÄúM√ľnze und Zoll in Seligenstadt‚ÄĚ. Die Urkunde vom 1. April 974 wurde zur Grundlage f√ľr die 1000-Jahr-Feier 1974. Otto II. verlieh dem Ort auch das Markt- und Verkehrsrecht (mercatus), ferner wurde er zur √§ltesten M√ľnzst√§tte im Bistum Halberstadt. Zollfreiheit und das Recht, Z√∂lle zu erheben, waren weitere bedeutende Privilegien. Der Name Osterwieck begegnet uns schriftlich erstmals 1073 in einem Brief des Erzbischofs Liemar von Bremen an die Bisch√∂fe Hezilo von Hildesheim und Burchard II. von Halberstadt . Darin geht es um seine Fehde mit dem Bischof von Verden und Graf Hermann von L√ľneburg . Osterwieck um 1641

Die Stadt ist 1511 fast v√∂llig abgebrannt, viele der danach errichteten H√§user √ľberstanden aber die nachfolgenden Feuersbr√ľnste, zuletzt 1844. Der Kern der Innenstadt wurde bereits in den 1970er Jahren saniert: 100 H√§user standen unter Denkmalschutz , inzwischen ist die gesamte Stadt mit ihren insgesamt 400 Fachwerkh√§usern gesch√ľtzt. Neben der nur zehn Kilometer entfernten Partnerstadt Hornburg geh√∂rt die knapp 4000 Einwohner z√§hlende Gemeinde heute zu den sch√∂nsten Fachwerkst√§dten Deutschlands. In der Abgeschiedenheit, in die der Ort nach der Verlegung wichtiger Stra√üen geraten war, gediehen hier einmalige Kunstwerke und Denkmalsch√ľtzer schw√§rmen von einem fast vollst√§ndig geschlossenen Innenstadtensemble s√§mtlicher nieders√§chsischer Fachwerkstile aus 500 Jahren: der Nieders√§chsische Stil bietet Flechtb√§nder und Schiffskehlen , zur Zeit der Renaissance waren neben lateinischen Versen unentwirrbare Zauberknoten, Runen und Lebensb√§ume die Mode. Dass die gemeinsame nieders√§chsische Fachwerkstradtion verbindet, zeigt die offizielle Aufnahme von Osterwieck und Wernigerode in die Deutsche Fachwerkstra√üe, deren Verlauf bereits so bedeutende Orte wie Celle, Quedlinburg und Goslar einschloss.

Osterwieck machte immer wieder auf sich aufmerksam, so im 18. und 19. Jahrhundert durch seine Handschuhindustrie. Nach der Wende schloss ein Betrieb nach dem anderen seine Tore, lediglich die Lackfarbenfabrik arbeitet noch. Große Hoffnung verbindet sich jetzt mit dem Fremdenverkehr.

Politik

Städtepartnerschaften

Partnerschaften bestehen mit den Gemeinden Les Grandes Ventes , St. Hellier und Ardouval aus Frankreich .

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

  • Stadtmuseum, am Marktplatz.

Bauwerke

  • Historische Altstadt, mit Geb√§uden aus Gotik , Renaissance , Klassizismus und Nieders√§chsischen Fachwerkstil.
  • Die einzige noch vollst√§ndige Hofanlage inmitten der Stadt ist der Sch√§ferhof, der nach einer Balkeninschrift auf 1527 zur√ľckgeht. Inzwischen ist man allerdings der Meinung, dass das benachbarte Hochst√§nderhaus um etliches √§lter sein k√∂nnte und m√∂glicherweise das √§lteste Haus der Stadt ist.
  • Die heutige St. Stephanikirche ist eine der beiden √§ltesten Kirchen von Osterwieck. Ihre beiden 53 und 54 m hohen T√ľrme stammen aus der ersten H√§lfte des 12. Jahrhunders, wobei anzumerken bleibt, dass die Turmspitzen im 16. Jahrhundert hinzugef√ľgt und 1983 neu mit Schiefer gedeckt wurden. Das Westwerk der Kirche ist romanischen Ursprungs, w√§hrend der Chor noch im Jahr der Reformation , 1512, umgebaut wurde. Dazwischen liegt das Langhaus, dessen Vorg√§nger durch Hochwasser und Alter bauf√§llig geworden, 1552-1557 erneuert wurde. Dabei gelang den Baumeistern das Kunstst√ľck, Chor und Altar im katholischen Charakter zu belassen, w√§hrend die Halle sp√ľrbar den Geist der Reformation atmet. St. Stephani ist damit der erste reformatorische Stadtkirchenbau. Die Hornburger Kirche ist j√ľnger und f√ľr die Wolfenb√ľttler Hauptkirche war das Kirchenschiff von Osterwieck sogar Vorbild. In die Arkadenb√∂gen eingearbeitet, findet man 240 Sandsteinreliefs , die vom ungeheuren Selbstbewusstsein der Familien, Handwerker und Z√ľnfte zeugen, welche sich dort verewigen lie√üen. Der Besucher sollte allerdings nicht nur die auff√§lligen Schmucksteine betrachten, sondern auch die ungew√∂hnlichen Zeichen und Zinken in den normalen Mauersteinen. Solche Gravuren brachten Steinmetze an, die die Kirche quasi als Werbefl√§che benutzten.

Weblinks

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