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Letzte Änderung für Artikel Lutherstadt Eisleben: 20.02.2006 12:09

Lutherstadt Eisleben

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Wappen Karte
Wappen der Lutherstadt Eisleben Deutschlandkarte, Position von Lutherstadt Eisleben hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis : Mansfelder Land
Geografische Lage :
Koordinaten: 51¬į 31' N, 11¬į 33' O
51¬į 31' N, 11¬į 33' O
H√∂he : 114 m √ľ. NN
Fläche : 91,55 km²
Einwohner : 24.552 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 268 Einwohner je km²
Postleitzahl : 06295
Vorwahl : 03475
Kfz-Kennzeichen : ML
Adresse der Stadtverwaltung: Markt 1
06295 Eisleben
Politik
B√ľrgermeister : Peter Pf√ľtzner ( CDU )

Eisleben ist die Kreisstadt des Landkreises Mansfelder Land im s√ľdlichen Harzvorland , Sachsen-Anhalt, etwa 30 km westlich von Halle (Saale) und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Lutherstadt Eisleben. Bekannt ist sie als Geburts- und Sterbeort von Martin Luther . Eisleben z√§hlt zusammen mit der Lutherstadt Wittenberg seit 1996 zum UNESCO -Weltkulturerbe. Die Lutherst√§tten in Eisleben und Wittenberg haben sich zusammen zur Lutherstiftung des Landes Sachsen-Anhalt vereint.

Inhaltsverzeichnis

Wirtschaft

Verkehr

  • A38 (S√ľdharzautobahn)
  • B80
  • B180
  • B180n (Nord-Ost-Umgehung)
  • Bahnstrecke Halle(Saale) - Kassel

Ansässige Unternehmen

  • Becker GmbH & Co. Eislebener Fruchtsaft OHG
  • Klemme AG
  • Projekt-, Schul- und Objekteinrichtungen GmbH
  • RESA Industrietechnik GmbH
  • Kuttig Transporte
  • Volksk√ľche Mansfelder Land GmbH
  • EWS "Die Schuhfabrik" e.K.

√Ėffentliche Einrichtungen

Bildungseinrichtungen

  • Martin-Luther-Gymnasium
  • Katharinenschule
  • Thomas-M√ľntzer-Schule
  • Grundschule am Schlossplatz
  • Grundschule Torgartenstra√üe
  • Grundschule Geschwister-Scholl
  • Fachschule f√ľr Technik und Wirtschaft

Freizeit- und Sportanlagen

  • Das Gr√∂√üte Volksfest in Mitteldeutschland
  • Freibad Eisleben
  • Hallenbad Eisleben

Städtepartnerschaften

  • Herne (Nordrhein-Westfalen) seit 1990
  • Memmingen (Bayern) seit 1990
  • Raismes im Arrondissement Valenciennes (Frankreich) seit 1962
  • Weinheim (Bergstra√üe) (Baden-W√ľrttemberg) seit 1990

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

  • Helfta zum 1. Januar 1960
  • Volkstedt (1.271 Einwohner) zum 1. Januar 2004
  • Rothenschirmbach (672 Einwohner) zum 1. Januar 2005
  • Wolferode (1.309 Einwohner) zum 1. Januar 2005
  • Polleben (1.079 Einwohner am 30. Juni 2005) zum 1. Januar 2006
  • Unterri√üdorf (461 Einwohner am 30. Juni 2005) zum 1. Januar 2006

Stand der Einwohnerzahlen: 31. Dezember 2003

Einwohner

(jeweils zum 31. Dezember)
  • 1998 - 21.944
  • 1999 - 21.556
  • 2000 - 21.062
  • 2001 - 20.771
  • 2002 - 20.555
  • 2003 - 20.084
  • 2004 - 21.193

Geschichte

  • Vor dem Jahr 1000

Wie das Grundwort "Leben" schon andeutet, wurde in der Zeit der V√∂lkerwanderungen am Fu√üe des Hutberges, nahe dem heutigen Stadtzentrum, eine slawische Siedlung gegr√ľndet. Im neunten und zehnten Jahrhundert entstand am Westufer des so genannten "Faulen Sees" eine Wasserburg. 919 wird in Eisleben der Sachsenk√∂nig Heinrich zum ersten K√∂nig des Heiligen R√∂mischen Reiches Deutscher Nation gew√§hlt. Am 23. November 994 wird Eisleben in einer ersten Urkunde erw√§hnt. Der Marktflecken, der sich an der Kreuzung zweier Handelsstra√üen und im Schutz der k√∂niglichen Wasserburg entwickelte, erhielt von Kaiser Otto III. das Markt-, M√ľnz- und Zollrecht. Eisleben war k√∂nigliches Tafelgut, in dem die Abgaben aus den umliegenden D√∂rfern entgegen genommen wurden.

Religionen

Christentum

Judentum

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Theater

  • Landesb√ľhne Sachsen-Anhalt

Museen

  • Luthers Geburtshaus
  • Luthers Sterbehaus
  • Regionalgeschichtliches Museum
  • Museum im Speicher (Liboriushaus), Kloster Helfta

Bauwerke

  • Martin Luthers Geburtshaus, seit 1693 Museum.
  • Martin Luthers Sterbehaus, sp√§tgotisches Patrizierhaus, ca. 1500 erbaut.
  • Martin Luthers Taufkirche St. Petri-Pauli, 1333 erstmals urkundlich erw√§hnt.
  • Lutherdenkmal, 1897 von Rudolf Siemering geschaffen.
  • Marktkirche St. Andreas mit Pfarrhaus
  • St. Annen Kirche, 1514 Grundsteinlegegung, mit Augustiner-Eremiten-Kloster und Pfarrhaus von 1670.
  • St. Nicolai Kirche, 1. H√§lfe 15. Jhdt.
  • Ehemalige Synagoge zu Eisleben , 1814 eingeweiht, 1850 umgebaut, 1938 gesch√§ndet.
  • Rathaus, 1519-1530 erbaut
  • Stadtschloss der Mansfelder Grafen
  • Gr√§fliche M√ľnze, Renaissancebau
  • Alte Waage
  • Altes Vikariat
  • Alte Bergschule, Barockbau
  • Neust√§dter Rathaus (Altes Gericht), 1534-1596 erbaut.
  • Mohrenapotheke, 1817 erbaut.
  • Kronenfriedhof im Stil eines Camposanto , wurde 1533 als Erbbegr√§bnisst√§tte f√ľr reiche Eisleber Familien eingeweiht.
  • Sowjetische Friedh√∂fe. Ruhest√§tte f√ľr 124 Kriegsgefangene und verschleppte Zivilpersonen.
  • Lenindenkmal, 1926 durch den russischen Bildhauer Matwei Maniser erschaffen.
  • Millionenbr√ľcke
  • Kloster Helfta

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Der Wiesenmarkt, das gr√∂√üte Volksfest Mitteldeutschlands findet an jedem 3. Wochenende im September statt und geht auf die Genehmigung durch Kaiser Karl V. f√ľr das Abhalten eines Ochsenmarktes aus dem Jahr 1521 zur√ľck.
  • Fr√ľhlingswiese

Ehemalige Bildungseinrichtungen

  • Bergschule Eisleben sp√§ter Ingenieurschule Eisleben
  • Gymnasium an der Bergmannsallee (jetzt zum Martin-Luther-Gymnasium geh√∂rend)
  • Grabenschule (jetzt zur Katharinenschule geh√∂rend)
  • Sekundarschule am R√ľhlemannplatz

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Martin Luther , deutscher Theologe und Reformator
  • Johannes Agricola , deutscher Reformator
  • Friedrich Koenig , deutscher Buchdrucker und Erfinder
  • Hermann Lindrath , deutscher Politiker
  • Friedrich August Quenstedt , deutscher Geologe und Pal√§ontologe
  • Fritz Schenk , rechtskonservativer Publizist und ehemaliger Fernsehjournalist
  • Ute Starke , Turnerin, Weltmeisterin
  • Elisabeth Schmidt , deutsche Schriftstellerin
  • Carl R√ľhlemann , deutscher Heimatforscher
  • Carl Andreas Eitz , deutscher Volksschullehrer und Musikp√§dagoge
  • St. Gertrud "Die Gro√üe" von Helfta , OCist, deutsche Heilige und Mystikerin
  • St. Mechthild von Hackeborn , OCist, deutsche Heilige und Mystikerin
  • St. Mechthild von Magdeburg , OCist, deutsche Heilige und Mystikerin

Wanderwege

Durch Eisleben verläuft der Europäische Fernwanderweg E11 (Niederlande-Masuren).

Literatur

  • Zemlin, Burkhard: "Stadtf√ľhrer Eisleben", Bindlach 1996
  • Zemlin, Burkhard und Feldrapp, Reinhard: "Lutherstadt Eisleben", Bindlach 1993
  • Br√ľlls, Holger: "Synagogen in Sachsen-Anhalt", Berlin 1998, S. 118ff
  • Geiger-Verlag (Hg): "Mansfelder Land", Horb am Neckar 1993

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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Alter Simpel 06295 Eisleben Lutherstadt http://www.hotel-pension-eisleben.de/  0 34 75 / 69 65 07
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Wikipedia

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